“Tonstörung” zwischen Landespressekonferenz und Sächsischer Staatskanzlei

Sachsens Politik-Journalisten machen ihrem Ärger Luft: Die Landespressekonferenz Sachsen hat ihre jährliche Auszeichnung „Tonstörung“ an die Sächsische Staatskanzlei vergeben. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Vertreter der Staatskanzlei mit der Auszeichnung bedacht wird.

Im folgenden dokumentieren wir die aktuelle Pressemitteilung der LPK vom 22. Januar 2009:

„Die Landespressekonferenz Sachsen hat entschieden, die Sächsische Staatskanzlei für die unkommunikativste Leistung im vergangenen Jahr mit der „Tonstörung 2008“ auszuzeichnen. In der Begründung der Jury heißt es: Mitglieder der LPK sahen sich in ihrer Arbeit im Jahr 2008 mehrfach durch die Sächsische Staatskanzlei behindert. Weiterlesen

MDR-Figur Bernd das Brot entführt (mit Video)

Mal ein Off-Topic-Thema zur Unterhaltung: In Erfurt ist Mittwoch eine zwei Meter große Plastik-Figur von Bernd das Brot entführt worden, die vor dem Rathaus stand. „SUPERillu“ („Hausbesetzer entführen «Bernd das Brot»„) und MDR Thüringen („‚Bernd das Brot‘ entführt„) berichteten.

Zur Entführung bekannten sich Hausbesetzer aus Erfurt – die jetzt die Figur in einem Video der Öffentlichkeit präsentieren. In einem Bekennerschreiben kündigten die Enführer an, dass die Figur zu gegebener Zeit wiederkommen werde. Eine originelle Art des Protests.

Das Video sehen Sie hier: Weiterlesen

Ab Februar: Dresden Fernsehen bringt Stadtrat-TV

Dresden Fernsehen zeigt künftigt Zusammenfassungen von Stadtratssitzungen. „Im Moment werden die technischen Testläufe durchgeführt“, heißt es auf der Webseite des Senders. Voraussichtlich im Februar soll die erste Sendung zu sehen sein.

Laut „Sächsischer Zeitung“ werde erstmals die Sitzung am 12. Februar aufgezeichnet. „Die Höhepunkte der Sitzung sollen am darauffolgenden Wochenende ausgestrahlt werden. Vorgesehen ist eine Sendungsdauer von zwei bis zweieinhalb Stunden„, berichtet die Zeitung unter dem Titel: „Stadtratsfernsehen startet im Februar„.

Eine Live-Übertragung sowie die Ausstrahlung ins Internet sei aber nicht geplant – die Beteiligten verweisen auf strenge Datenschutzbestimmungen. Laut dem Bericht löst Oberbürgermeisterin Orosz damit ein Wahlkampfversprechen ein.

„Für uns ist das ein wertvoller Inhalt“, zitiert die „Sächsische Zeitung“ die Dresden-Fernseh-Studioleiterin Anja Herrmann. Trotzdem nimmt der Sender Geld für die Ausstrahlung: Weiterlesen