MDR: Einsparungen sollen intensiviert werden

„MDR rechnet mit Millionenverlusten“ geben heute „Sächsische Zeitung“ und „BILD“ unisono und wortgleich eine DPA-Meldung wieder. Auslöser für die Meldung ist die wesentlich längere Geschichte der „Magdeburger Volksstimme“, der offenbar interne Papiere vorliegen. Darin heißt es u.a.:

„Besorgniserregend für die MDR-Spitze dürfte allerdings der Umstand sein, dass selbst eine Gebührenerhöhung zum Beginn der nächsten Einnahmenperiode 2013 die Bilanz nicht aus den roten Zahlen befördern würde. Der MDR rechnet dann zwar mit einem Einnahmeplus von 18 Millionen Euro, unterm Strich bliebe aber zugleich ein Minus von ebenfalls 18 Millionen Euro.“

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„Rheinischer Merkur“: Unterschiedliche TV-Gewohnheiten in Ost und West

Der „Rheinische Merkur“ meint, dass es auch 20 Jahre nach dem Mauerfall unterschiedliche Fernsehgewohnheiten zwischen Ost und West gibt. Den Beweis für die These aus der Schlagzeile bleibt der Artikel aber leider schuldig.

Zitat aus der Geschichte: „Im Jubiläumsjahr des Mauerfalls zeigen Studien Risse im gesamtdeutschen Zusammengehörigkeitsgefühl. Hat das Fernsehen seine Integrationshausaufgaben nicht gemacht? ‚Menschen mit Erfahrungen aus einer oder zwei Diktaturen‘, gibt Gehler vom MDR zu bedenken, ‚wird man nicht im Zeitraum einer Generation vollständig die Erfahrungen vermitteln können, die die hatten, die in einer Demokratie gelebt haben.‘ Wolfgang Vietze erinnert daran, dass nach der Wende der Osten im Westen negativ und klischeehaft wahrgenommen worden sei.“

Die Geschichte im „Rheinischen Merkur“ trägt den Titel: „Hüftschwung Ost„.