Jan Vogler erhält Erich Kästner Preis 2011

Den renommierten Erich Kästner Preis des Presseclubs Dresden erhält 2011 der Cellist Jan Vogler.

Der 1964 geborene Jan Vogler erhielt in Berlin seine musikalische Ausbildung und wurde bereits mit 20 Jahren erster Konzertmeister Violoncello bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 1997 begann er seine Solo-Karriere und zog nach New York. 2006 erhielt er den Europäischen Kulturpreis. Er ist er Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals und seit 2008 Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

Jan Vogler: „Dresden ist nach wie vor meine musikalische Heimat. Hier gehört Kultur zum Leben und mir ist es ein großes persönliches Anliegen, in dieser Stadt zur Verständigung und Begegnung der Menschen durch Musik beizutragen.“

„Als einer der besten Cellisten der Welt ist Jan Vogler auf Konzertbühnen rund um den Globus aktiv, wirbt dabei für seine Heimat und lebt Toleranz und Völkerverständigung aktiv“, sagt Dieter Hoefer, der Vorsitzende des Presseclubs Dresden.

Als Jan Vogler 2008 die Intendanz der Dresdner Musikfestspiele übernahm, initiierte er eine Neuausrichtung, die sich weltweit großer positiver Resonanz erfreut. Er bringt die bedeutendsten Künstler unserer Zeit auf die Bühnen in und um Dresden. Seine zweite Heimat New York bietet ihm die idealen Voraussetzungen um die dafür notwendigen Kontakte aufzubauen.

Vor allem der internationale, Kulturen übergreifende Ansatz ist ihm wichtig. So soll das Motto der 34. Dresdner Musikfestspiele 2011 – Fünf Elemente – eine Brücke schlagen zwischen europäischer Kultur und asiatischen Philosophien, zwischen unterschiedlichen Religionen und Lebensmaximen und dabei gleichzeitig, nicht zuletzt aufgrund des zeitgleich stattfindenden Evangelischen Kirchentages, auch das Thema Religion und Spiritualität auf unterschiedliche und farbige Weise reflektieren.

Die Preisübergabe erfolgt im Spätsommer auf Schloß Albrechtsberg in Dresden vor 200 geladenen Gästen.

Weitere Infos und kostenlose Fotos (mit Angabe der Kopierrechte) zu Jan Vogler finden Sie unter www.musikfestspiele.com.

Foto (c) Mat Hannek.

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