Eva-Stange im Presseclubgespräch

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Am 13. April war die sächsische Ministerin für Kunst und Wissenschaft Eva-Maria Stange zu Gast im Presseclub. Im Gespräch mit Andreas Weller von der Sächsischen Zeitung sprach sie über ihre OB-Kandidatur, ihre Ziele und Realisierungsideen.

Bevor Andreas Weller die Fragerunde eröffnete, stellte sich Eva Maria Stange den Gästen vor und klärte gleich zu Beginn ihre Rolle an diesem Abend, denn es ist ihr wichtig in erster Linie als OB-Kanditatin wahrgenommen zu werden. Seit über 40 Jahren lebt sie nun schon in Dresden und fühlt sich eng mit dieser Stadt verbunden.

Andreas Weller nahm dies zum Anlass um sofort mit ihrer Kandidatur zu beginnen. Will sie wirklich Oberbürgermeisterin werden in einer Stadt, wo momentan so viel los ist? Was will sie anders machen? Was will sie erreichen?

Die OB-Kandidatin antwortet gelassen – ja sie will und sie will natürlich einiges verändern. Eva-Maria Stange ist überzeugt, dass ihr die Erfahrungen aus der Landespolitik bei der Umsetzung ihrer Ideen helfen. Von ihren Bürgersprechstunden hat sie gelernt: „Wer mit den Menschen redet und ihre Belange ernst nimmt, kann einiges verhindern. Auch das, was wir momentan jeden Montag erleben“, erklärte sie. Die OB-Kandidatin möchte sich denen widmen, die für Argumente zugänglich sind und gegenüber den anderen klar Stellung beziehen und Gesicht zeigen. Dazu gehöre für sie auch die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die es in Dresden gibt an einen Tisch zu holen und gemeinsame Konzepte zu erarbeiten.

Von Pegida ging es direkt zur Wohnungsthematik – Hat Dresden ein Wohnungsproblem und wie würde sie es lösen?

Für Eva-Maria Stange steht fest, dass das Problem vor allem im unteren und mittleren Preissegment liegt. Der Wohnungsmangel betrifft in erster Linie ältere Menschen, Leistungsbezieher und alleinerziehende Mütter aber eben auch kleine Familien. Die OB-Kandidatin setzt nicht nur auf eine Lösung und erklärt: „Wohnungsgesellschaften sind kein Allheilmittel, sie können aber ein verlässlicher und wichtiger Partner der Stadt sein.“ Weitere Maßnahmen wären zweckgebundene Vermietung an Investoren oder eine Mietpreisbindung.

Eine Kombination aus Lösungen soll auch helfen, den Wirtschaftsstandort Dresden zu stärken. Für Eva- Maria Stange heißt das: private Wirtschaft fördern, bessere Rahmenbedingungen für Gewerbe, Handwerk und Tourismus sowie Flächen und Räume für Wissenschaft und Kreativwirtschaft.

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