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	<title>Presseclub Dresden Blog &#187; IfK</title>
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		<title>Die &#8220;ZEIT&#8221; für Sachsen – ein Gewinn für den Osten?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 15:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[IfK]]></category>
		<category><![CDATA[ZEIT für Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><strong>Es ist Donnerstag. Nun liegt sie wieder auf dem Tisch. 40 mal 57 Zentimeter groß, 420 Gramm schwer und im Westen öfter als im Osten gelesen. Die „ZEIT“ ist reif für eine Veränderung. Seit dem <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/11/06/zeit-fur-sachsen-erstmals-erschienen/" target="_blank">5. November 2009</a> erscheinen zwei Seiten aus Sachsen für Sachsen in der überregionalen Wochenzeitung &#8220;ZEIT&#8221;.</strong></p>
<p><em>Von Jorinde Unger, Ekaterina Kruglikova, Anne-Marie In der Au, Jens Wodrich</em></p>
<p>Graue Häuserfassaden, lange Schlangen vor dem Arbeitsamt, Rechtsextremismus auf dem Vormarsch, der Nachwuchs reißt aus. Eine Vorstellung vom Osten, die die Medien immer noch vermitteln. Die &#8220;ZEIT&#8221; möchte diesem Bild entgegenwirken, spiegelt es doch &#8220;nur einen Teil der Wirklichkeit im Osten wieder&#8221;, so Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in einem Interview mit der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221; <a href="https://secure.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2300642" target="_blank">im Oktober 2009</a>. Deshalb öffnete im letzten Jahr ein Korrespondentenbüro in Dresden unter Leitung von Stefan Schirmer. Schirmer arbeitete zuvor als Reporter, Vize-Kulturchef und Leiter des Wochenendmagazins der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221; und war zuletzt Redakteur bei &#8220;GEO Spezial&#8221;.</p>
<p>Doch ob das erwähnte negative Bild von Ostdeutschland überhaupt noch existiert, ist fraglich. <!--more-->&#8220;Das Bild vom Osten gibt es längst nicht mehr, weil jede Region unterschiedlich ist. Ganz im Gegenteil, ich finde die Nachrichten aus dem Osten sind vielversprechend&#8221;, so die freie Journalistin Mandy Weigel aus Dresden. Eine gegensätzliche Meinung vertritt der Dresdner Chance Innovator Ralf Lippold. Noch immer liege Ostdeutschland an der Peripherie der Berichterstattung. Oftmals fehlt das Verständnis für die Lebensläufe der hiesigen Menschen. &#8220;Auf der einen Seite wird am liebsten &#8216;SUPERillu&#8217; gelesen, auf der anderen Seite liest man &#8216;Spiegel&#8217;, &#8216;ZEIT&#8217;  und ein paar andere&#8221;, sagte diLorenzo in einem Interview mit der Zeitschrift &#8220;Message&#8221; und bestätigt damit den Eindruck, dass es auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall noch eine &#8220;Leser-Mauer&#8221; zwischen Ost und West gibt.</p>
<p>Bereits in Österreich und der Schweiz veröffentlichte die &#8220;ZEIT&#8221; regionale Sonderseiten. <a href="http://www.dwdl.de/story/23245/zeit_erstmals_mit_regionalausgabe_in_deutschland/" target="_blank">Mit Erfolg</a>, die Auflagen stiegen. Nun ist Sachsen an der Reihe dieses Konzept umzusetzen und soll den schleppenden Absatz in Ostdeutschland ankurbeln. Schließlich lagen im Freistaat die Verkaufszahlen schon immer etwas über dem ostdeutschen Durchschnitt.</p>
<p><strong>Wirtschaftlicher Erfolg, Kultur und Geschichte<br />
</strong>Die Artikel der Sachsenseite berichten über die verschiedensten Themen, von der Dresdner Staatskapelle bis hin zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr. Die freie Journalistin Weigel lobt besonders die Mischung aus der &#8220;großen Politik&#8221;, vielen weiteren Themenbereichen und regionalen Geschichten, versetzt mit dem &#8220;Blick über den Tellerrand&#8221;. Beim Lesen entsteht allerdings der Eindruck, dass es einigen Themen an Relevanz mangelt. Die Geschichte über eine Privatgrundschule in einer Kleinstadt im Erzgebirge etwa ist nett aber banal im Vergleich zur allgemeinen Berichterstattung der &#8220;ZEIT&#8221;.</p>
<p>Neben den Aufmachern nimmt die &#8220;Ostkurve&#8221; eine besondere Stellung in den Sachsenseiten ein. Die im Wechsel von Jana Hensel und Christoph Dieckmann verfasste Kolumne berichtet über die persönlichen Erlebnisse der Autoren mit und in Ostdeutschland. Weigel sieht die beiden sogar als &#8220;Zugpferde&#8221; der Sonderseiten.</p>
<p><strong>30 000 Mal „ZEIT“ für Studenten<br />
</strong>Die &#8220;ZEIT&#8221; startete vor der Einführung der Doppelseite eine groß angelegte Werbekampagne und verteilte unter anderem 30.000 Gratisexemplare an Studenten sächsischer Hochschulen. &#8220;Die meisten neuen Leser haben wir in den letzten Jahren unter Studenten gewonnen&#8221;, sagte Chefredakteur diLorenzo in einem der Interviews. Anfängliche Neugier ließ die Auflagezahlen für Ostdeutschland zunächst ansteigen. So bestätigten auch Dresdner Kioskbesitzer auf Nachfrage, dass sich die &#8220;ZEIT&#8221; anfänglich besser verkaufte. Dies habe sich aber inzwischen wieder relativiert, so die subjektive Einschätzung.</p>
<p>Viele Studenten lesen die &#8220;ZEIT&#8221;. Gerade in der jüngeren Generation werden die durch Eltern geprägten Bilder neu definiert. Der Osten ist näher an den Westen herangerückt und nun weniger als Einzelnes zu betrachten. Es ist allerdings fraglich, ob die Sachsenseiten der &#8220;ZEIT&#8221; das Bild vom Osten wirklich verändern können, wenn diese allein in Sachsen erscheinen. Kurzfristig hat sich die Doppelseite als gute Ergänzung für bisherige &#8220;ZEIT&#8221;-Leser erwiesen. Aber ob sie dauerhaft neue Leser anzieht, ist zweifelhaft.<br />
Es ist Donnerstag. Die &#8220;ZEIT&#8221; liegt wieder auf dem Tisch. Genauso groß, genauso schwer und an den Sachsenseiten auch nicht wesentlich gewachsen. Für Sachsen hat sie an Gewicht gewonnen, für Ostdeutschland ist es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.</p>
<pre>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars "<a style="cursor: pointer;" href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0910/stundenplaene_ws0910#BA_KB_1">Einführung in den Journalismus</a>"
am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2009/10).
Abgabe der Teste und als Stand der Inhalte war Februar 2010.
Dozent: Peter Stawowy</pre>
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		<title>MDR Fernsehen: Jung, dynamisch, Silbereisen</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/05/14/mdr-fernsehen-jung-dynamisch-silbereisen/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 15:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsenspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Unicato]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><strong>„Von der Moldau bis zur Mulde“ geht’s „mit Volldampf durch den Winter“ bei „Lippis musikalischer Deutschlandreise“.  So klingt das Freitagabendprogramm beim MDR, unserem regionalen Fernsehsender. „Volksmusik-“ und „Ossi-Sender“ sind die gängigen Vorurteile. Dennoch ist das MDR Fernsehen den Quoten zufolge das erfolgreichste Dritte Fernsehprogramm in Mitteldeutschland. </strong></p>
<p><strong>Ist der Erfolg eines öffentlich-rechtlichen Senders wirklich nur an den Quoten zu messen? Sollte sich die Bedeutung nicht vielmehr an der Vielfältigkeit und Qualität orientieren? </strong></p>
<p><em>Von Anna-Maria Christov, Sophie Gössinger, Josefin Richter, Philipp Boos, Sebastian Perlik</em></p>
<p>Das öffentlich-rechtliche Fernsehen soll als unabhängiger Rundfunk das gesamte Spektrum der Gesellschaft erreichen. Eine eindeutig definierte Zielgruppe habe das <a href="http://www.mdr.de/" target="_blank">MDR Fernsehen</a> nicht, so Dr. Arnold Seul, Programmreferent des MDR Fernsehen im Interview. Es wird zwar versucht ein breites Angebot zu gestalten, doch eigentlich bedient das MDR Fernsehen trotzdem nur die mittlere Altersgruppe.</p>
<p>Aber als Rundfunkgebührenzahlende sind wir alle Auftraggeber, Sponsoren und Konsumenten zugleich, deshalb sollte sich das Programmangebot auch an uns orientieren. Doch gerade junge Menschen scheinen dieses Gefühl nicht unbedingt zu teilen. Wenn man sie nach ihrer Meinung zum MDR fragt, sind Aussagen wie „MDR – Schunkelmusik mit Florian Silbereisen“ oder „der alte-Leute-Sender“ keine seltenen Antworten. Seul sagt dazu: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das reale Antworten sind. Das &#8216;Schunkel und Volksmusik&#8217;-Image ist uns durchaus bekannt &#8211; doch die Wirklichkeit ist anders.“<!--more--></p>
<p>Jugendliche sind ja meistens eher nicht für Volksmusik zu begeistern. Dr. Arnold Seul hat trotzdem schon öfters den einen oder anderen Jugendlichen im Publikum vom Fest der Volksmusik entdeckt: „Wer eine solche Sendung live erlebt, wird staunen, wie viele junge Leute im Publikum sind. Und sei es nur, um sich totzulachen.“ Laut Seul liegt das vor allem an der eher ländlichen Struktur im Osten, wo die Mehrheit der Jugendlichen „auf dem platten Land“ und nicht in Städten aufwächst. „Junge Menschen aus dem Erzgebirge ticken nun mal anders als Jugendliche aus größeren Städten.“</p>
<p>Bedeutet das soviel wie: Wir benötigen gar kein Jugendprogramm &#8212; wir haben doch die Volksmusik? Das ist natürlich nicht ganz richtig. Der MDR versucht durchaus sein Programm auch für Jugendliche attraktiv zu gestalten.</p>
<p>Zum einen gibt es das Jugendformat „<a href="http://www.mdr.de/unicato/" target="_blank">UNICATO</a>“. Diese Sendung gibt Studenten die Möglichkeit, ihre eigenen Filme zu präsentieren, ausgestrahlt wird sie jedoch oft erst nach Mitternacht. Da stellt sich die Frage, welcher Jugendliche oder junge Erwachsene um ein Uhr nachts fernsieht. Seul rechtfertigt diese Kritik mit der Mediathek des MDRs: Dort kann man sich jederzeit alle Folgen des Jugendformates ansehen. Laut MDR mache es keinen Sinn, einzelne Sendungen für Jugendliche in das normale Programm einzubauen. „Erfahrungen haben gezeigt, dass Inselprogramme nicht angenommen werden.“ Der MDR muss sich also etwas anderes einfallen lassen, um junge Zuschauer zu gewinnen.</p>
<p><strong>Mit schnellem Schnitt und moderner Aufmachung der Beiträge in Sendungen wie „MDR aktuell“, „Brisant“ und den regionalen Formaten wie „Sachsenspiegel“ will der MDR sein Programm verjüngen </strong><br />
Schon seit Januar 1991 strahlt das MDR Fernsehen das Regionalmagazin <a href="http://www.mdr.de/sachsenspiegel/" target="_blank">Sachsenspiegel</a> in Sachsen aus. Doch Tradition alleine reicht nicht. Frische Talente vor und hinter der Kamera und ein neues Design sollen seit jüngster Vergangenheit der Sendung ein neues Gesicht geben. Sollte der interessierte, technophile Zuschauer doch einmal keine Zeit finden, am Abend den Fernseher einzuschalten, um sein Nachrichtenmagazin zu schauen, bietet sich trotzdem für jeden die Chance, sich ganz individuell zu informieren.  Auf der hauseigenen Homepage hat der multimediale Nutzer zahlreiche Optionen – von Mediathek über <a href="http://www.mdr.de/sachsenspiegel/nl/" target="_blank">Sachsenspiegel-Newsletter</a> bis hin zur <a href="http://www.mdr.de/sachsenspiegel/6092633.html" target="_blank">kostenfreien SMS-Benachrichtigung</a> über aktuelle Top-Themen des Magazins.</p>
<p>Dem Anspruch auch bei der jüngeren Bevölkerungsschicht mehr Interesse zu wecken, scheint der Sachsenspiegel bei genauerem Hinsehen nur auf visueller Ebene gerecht zu werden. Abgesehen von einer breiten und informativen Berichterstattung über aktuellen Regionalsport verliert sich der junge Zuschauer zwischen 16 und 29 Jahren in Meldungen über explodierende Gewächshäuser, internationalen Schneeskulpturen-Wettbewerben und Sanierungsgebühren für Hauseigentümer. Wünscht man sich Beiträge zu seiner Lieblingsrockband, Kritiken über die neuesten Kinofilme oder gelegentlich eine Reportage über Gleichaltrige, enttäuscht der MDR meist in seiner Themenauswahl. So muss auch in Zukunft der jüngere Sachse hoffen, das Ein oder Andere aus seiner Region bei Sendungen aus dem Privatfernsehen zu entdecken – oder auf das bewährte Internet setzen.</p>
<p>Dabei forderte MDR-Intendant Udo Reiter immer wieder <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/08/06/reiter-wunscht-sich-jugendkanal-und-nennt-diesen-gleichzeitig-unrealistisch/" target="_blank">einen gemeinsamen Jugendkanal</a> der ARD und der dritten Programme. Der digital empfangbare Sender Einsfestival solle hierfür weichen. Leider ist das nur schwer umzusetzen. Es fehlt an Geld und Unterstützung durch andere Senderchefs. &#8220;Da ist momentan kein spektakuläres Endergebnis zu erwarten&#8221;, sagt Seul. Eine Ausweitung der Sendezeit des KIKA sei zwar in Planung, aber diese Idee muss erst in langwierigen Verfahren abgesegnet werden. Und solange diese Planungsphase andauert, wird die junge Zielgruppe von der MDR-Führungsspitze ausgeblendet. „Spezielle Themen, die nur  Jugendliche interessieren, kommen im Programm nicht vor, Punkt“, muss auch Dr. Arnold Seul zugeben. Aber eigentlich sollte sich der MDR bemühen, junge Leute für sich zu gewinnen. Sie sind schließlich die Rentner von morgen. Nur wer auch schon in jungen Jahren regelmäßigen Kontakt mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen hat, wird ihm auch im Alter treu bleiben.</p>
<p><strong>Die einzige Maßnahme des MDR ist vermehrt auf das Internet zu setzen. Was jetzt noch fehlt sind Inhalte, doch in der Nachrichtensendung „MDR aktuell“ soll es bald eine Rubrik für junge Zuschauer geben.</strong><br />
„Für den MDR wird es generell schwierig, in der digitalen Medienwelt  erkennbar zu bleiben“, stellt Seul fest. Jetzt hat der Sender ein bestimmtes Image, für das er bekannt ist. Doch wird er auch in Zukunft noch unterscheidbar bleiben?</p>
<p>Im Sendegebiet des MDR hat der Zuschauer eine Auswahl von 72 Fernsehsendern. Eine starke Konkurrenz für den regionalen Sender. Um diesem Problem entgegenzuwirken, baut der MDR zwar auf Identifikation, den Zugang zur jungen Zielgruppe hat er aber nach wie vor nicht gefunden. Stattdessen setzt er auf Altbewährtes mit Erfolgsgarantie. Wer große Neuerungen erwartet, wird dabei enttäuscht.</p>
<p>Ähnlich sieht das auch Dr. Arnold Seul. Er arbeitete früher bei der Männer-Vogue und drehte unter anderem selbst Filme. Nun ist er Programmreferent beim MDR. Kann er sich selbst mit dieser beruflichen Veränderung treu bleiben? Nach dieser Frage sieht er sich in seinem modern eingerichteten Büro im 12. Stock des MDR Hauptgebäudes mit traumhaftem Panoramablick über Leipzig und das hübsch angelegte MDR Gelände um. „Der MDR ist ein guter Arbeitgeber. Ich habe hier einen Auftrag zu erfüllen, einen Programmauftrag. Und das ist, ein mehrheitsfähiges Programm zu gestalten. Da geht es nicht um den eigenen Geschmack oder Vorlieben.“</p>
<pre>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars "<a style="cursor: pointer;" href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0910/stundenplaene_ws0910#BA_KB_1">Einführung in den Journalismus</a>"
am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2009/10).
Abgabe war im Februar 2010. Dozent: Peter Stawowy</pre>
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		<title>Und was machen wir jetzt mit dem Gedons? Was aus IfK-Absolventen wird</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[IfK]]></category>
		<category><![CDATA[Pleon]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Dresden]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><strong>Montags halb vier im Hörsaal 2 der August-Bebel-Straße. Über drei Reihen schreien sich die Studenten des ersten Semesters der Kommunikationswissenschaft ihre Erlebnisse des vergangenen Wochenendes zu. Der letzte Cappuccino wird noch schnell ausgeschlürft. Auch ein verspäteter Student stürmt durch die Tür und findet seinen Platz in den hintersten Reihen. Plötzlich: Respektvolles Schweigen. Der Direktor des <a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw" target="_blank">Instituts für Kommunikationswissenschaft</a>, Prof. Dr. Donsbach – von seinen Studenten auch liebevoll &#8220;Donsi&#8221; genannt – betritt den Raum. Heutiges Thema:  Nachrichtenfaktoren. Wissenschaftlich wird den Studenten dargeboten, warum sich Journalisten für bestimmte Meldungen eher entscheiden als für andere. An sich ganz spannend. Hört sich wichtig an. </strong></p>
<p><strong>Aber was wird eines Tages aus einem Kommunikationswissenschaftler, kurz KoWi,  mit diesem Wissen?</strong></p>
<p><em>Von Siyana Yankova, Lisa Stiemer, Mireille Huditz, Franziska Raese</em></p>
<p>Printmedien, Agenturen, Unternehmenskommunikation, Marketing, Werbung, Umfrageforschung – die Wege sind vielfältig. &#8220;Wenn ich noch anfange, die Branchen alle einzeln aufzulisten, da ist von A bis Z alles dabei&#8221;, meint Heike Großmann, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Dresden. Sie muss es ja wissen, hat sie doch selbst Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden studiert und dort 2003 ihren Magisterabschluss erlangt. Anschließend war Großmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut tätig und erhielt durch den engen Kontakt zu Studenten einen großen Überblick über die vielseitigen Berufsmöglichkeiten.</p>
<p>Die Absolventenstudie 2002 des Instituts für Kommunikationswissenschaft, kurz IFK, hat ergeben, dass  ein Viertel der Absolventen im Journalismus arbeitet, dicht gefolgt von Wissenschaft und PR/Öffentlichkeitsarbeit. <!--more-->Heike Großmann hat sich ebenfalls nach der Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Letzteres entschieden. Ihr Aufgabenfeld umfasst die Ausgestaltung des Internetauftritts, die Produktion des Amtsblattes, die Organisation aller Ausstellungen im Rathaus sowie die Verfassung von Pressemitteilungen der Stadt Dresden.</p>
<div id="attachment_6092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-6092" title="heike-grosmann_banner" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/04/heike-grosmann_banner-300x134.jpg" alt="Heike Großmann, IfK-Absolventin" width="300" height="134" /><p class="wp-caption-text">Heike Großmann, IfK-Absolventin</p></div>
<p>In ihrem Arbeitsalltag kann sie oft auf das im Studium erlangte Wissen zurückgreifen. Es ist nicht die Aufzählung auswendig gelernter Theorien, es ist vielmehr die Verinnerlichung dieser Sachverhalte. &#8220;Das ist, was ich durch das Studium gelernt habe, dass man journalistisch denkt. Es ist das Wichtigste: Kreativität zu haben und auch Ideen mit zu entwickeln.&#8221;</p>
<p>Knut Köhler, Pressesprecher der Sächsischen Landesärztekammer und ebenfalls ehemaliger KoWi-Student, meint, dass man nicht alles Gelernte nach dem Studium vergessen sollte. Trotzdem sind diese Kenntnisse nur ein Drittel von dem, was man später im beruflichen Alltag benötigt. Vielmehr muss man neben dem Studium praktische Erfahrungen sammeln, persönliche Kontakte aufbauen und lernen, sich selbst darzustellen.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_6094" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><img class="size-full wp-image-6094 " title="knut-kohler1" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/04/knut-kohler1.jpg" alt="Knut Köhler, IfK-Absolvent" width="140" height="183" /><p class="wp-caption-text">Knut Köhler, IfK-Absolvent</p></div>
<p>Köhler studierte von 1993 bis 1999 Kommunikationswissenschaft mit Nebenfach Politik und Recht auf Magister an der TU Dresden. Noch während seines Studiums nahm er eine Halbtagsstelle bei der Landeszentrale für politische Bildung in der sächsischen Landeshauptstadt an. Darüber hinaus konnte er beim MDR, dem sächsischen Landtag, dem Theater der Welt und dem Zentrum für zeitgenössische Kunst einen Einblick in verschiedene Medienberufe gewinnen.</p>
<p>Praktika sind also offenbar für einen gelungenen Berufseinstieg von Vorteil. Nicht nur, weil man Einsicht in verschiedene Medienbereiche erhält, sondern auch, um persönliche Kontakte zu knüpfen, die laut Köhler wichtiger sind als schnell &#8220;erklickte&#8221; Freunde in sogenannten &#8220;Social Networks&#8221; wie XING oder StudiVZ. Außerdem trifft man Leute, die kompetent und professionell sind. Darüber hinaus sollte man in möglichst unterschiedliche Bereiche hineinblicken. &#8220;Denn irgendwann weiß man zumindest, was man nicht will&#8221;, erklärt Knut Köhler aus eigener Erfahrung.</p>
<div id="attachment_6096" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><img class="size-full wp-image-6096" title="kartin-steglich" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/04/kartin-steglich.jpg" alt="Kerstin Steglich" width="140" height="185" /><p class="wp-caption-text">Kerstin Steglich, IfK-Absolventin</p></div>
<p>Natürlich geht es auch ohne Praktika, aber dann mit Nebenjobs. Kerstin Steglich ist der beste Beweis dafür, wird sie doch sogar vom IFK als eine der erfolgreichsten Absolventen angesehen. Seit dem 6. Semester arbeitet sie bei der Agentur Ketchum Pleon als Senior Consultant. Für die Tätigkeit in ihrem Unternehmen hat Steglich sogar ihren ursprünglichen Berufswunsch Journalist zugunsten der PR/Kommunikationsberatung über Bord geworfen.</p>
<p>Wenn man schon früh Berufserfahrung sammelt, dann ist die Umstellung nach dem Studium einfacher. Dies belegt auch die Absolventenstudie 2002, wonach 44% der Absolventen schon während des Studiums Kontakt zu ihrem jetzigen Arbeitgeber hatten und ein Viertel sogar von ihrem Arbeitgeber auf die Anstellung angesprochen wurden. In ihrem Fall übernahm Steglich nach und nach immer mehr Verantwortung, so dass das Studium neben dem Job parallel lief. Ob nun Praktika oder Nebenjob, entscheidend ist, dass man einen Einblick in den Bereich erhält. So kann man erkennen, &#8220;ob der Traumberuf tatsächlich ein Traum ist.&#8221; Davon ist sie überzeugt.</p>
<p>Dabei muss es nicht immer der klassische Job bei der Lokalzeitung sein. Auch untypische Praktika, z.B. beim &#8220;Playboy&#8221;, machen den Lebenslauf viel interessanter, findet die stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Dresden, Heike Großmann. Das sind Besonderheiten, die sofort ins Auge stechen.</p>
<p>Ein Praktikum bei einer Zeitung ist mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr, sondern Voraussetzung. Ein absolutes &#8220;No Go&#8221; für eine erfolgreiche Bewerbung ist, mit dem Satz &#8220;Hiermit bewerbe ich mich&#8221; anzufangen. &#8220;Da kann es mit der Kreativität nicht weit her sein&#8221;, meint zumindest Großmann. Außerdem sollte man zeigen, dass man engagiert und interessiert ist.</p>
<p>Dresdner Kommunikationswissenschaftler brauchen sich aber nicht zu fürchten. Wie Ergebnisse der Studie zeigen, wurden 92 % der ehemaligen Studenten nach ihrem Abschluss erwerbstätig. Der Rest promovierte oder sammelte Auslandserfahrung. Lediglich drei Prozent waren arbeitssuchend.</p>
<p>Eins ist klar: Die drei hier vorgestellten Absolventen des IFKs sind mit ihrer aktuellen Berufssituation zufrieden. Auch an ihrem Lebenslauf würden sie im Nachhinein nichts mehr verändern. Großmann sagt: &#8220;Es gibt nicht bessere, sondern andere Wege.&#8221;</p>
<pre>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars "<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0910/stundenplaene_ws0910#BA_KB_1">Einführung in den Journalismus</a>"
am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2009/10).
Abgabe war im Februar 2010. Dozent: Peter Stawowy</pre>
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		<title>Zu Gast bei Dreh und Schnitt &#8211; wie ein TV-Beitrag entsteht</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 06:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[Werkblende]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><em>Knappe 90 Minuten Filmmaterial, fünf Stunden Dreh und Schnitt für eine dreieinhalb minütige Reportage – wer hätte das gedacht? Eine Reportage über einen Filmdreh. </em></p>
<p>17 Uhr, mitten im Herzen von Leipzig – für die einen der Beginn des lang ersehnten Feierabends, für die freie Journalistin, Antje Schneider, und ihre heutige Filmcrew der Anfang einer langen Drehnacht.</p>
<p><strong>Mit Kamera, Koffer und Kompagnon</strong><br />
Treffpunkt des Drehteams ist das gemeinsame Journalistenbüro “<a href="http://www.werkblende.de/" target="_blank">Werkblende</a>”, eine junge Film- und Fernsehproduktion. Die Türglocke schellt und auch der Tonassistent Jan Eckert, liebevoll Ecki genannt, trifft ein. Es kann losgehen. Mit Kamera, Koffer und Puschel bepackt, macht sich das Team auf den Weg zum Auto. Die Reportage zum Thema “Hasenzählung” findet in Ladeburg, nicht weit von Magdeburg, statt.<!--more--></p>
<p>Auf der knapp anderthalbstündigen Autofahrt bespricht Schneider mit ihrem Team den Ablaufplan des heutigen Drehs. Gemeinsames Brainstorming und Diskussionen über die bedrohten Hasenbestände in Sachsen-Anhalt folgen. Mit der heute anberaumten Zählung der Tiere soll der Erfolg der bisher durchgeführten Schutzmaßnahmen überprüft werden.</p>
<p><strong>Kein Pardon bei Wind und Wetter</strong><br />
Unterdessen hat es angefangen zu regnen. Allgemeines Schweigen breitet sich aus. Die Monotonie des Scheibenwischers wird vom konzentrierten Blättern in den Aufzeichnungen begleitet. Mit einem aufmunternden “Möchte jemand Gümmibärchen?”, durchbricht Schneider die Stille. Ein süßlicher Duft steigt in die Nase. Der Kameramann Jan Siegemeier greift dankbar in die Tüte. Die immer tiefer hängenden Wolken verheißen nichts Gutes. “Da können die Hasen ja nur baden gehen”, scherzt Siegemeier. Wird der Dreh stattfinden können? Zur Spekulation bleibt nicht lange Zeit, das Ziel ist erreicht, der Empfang herzlich. Bei einem zünftigen Schmaus machen sich Drehteam und Jäger miteinander bekannt und klären die wichtigsten Fragen bezüglich des bevorstehendes Drehs.</p>
<p><strong>Was man außer Fachchargon noch wissen muss</strong><br />
19.40 Uhr geht die Kamera an. “Nicht in die Kamera gucken” erklärt Kammermann Jan Siegemeier freundlich seinen Protagonisten. “Sie würden die Zuschauer nur irritieren, wenn sie ihn direkt ansehen”, setzt er hinzu. Im gemütlichen Jägerhaus stellt Schneider immer wieder Fragen, um auch für den Zuschauer verwertbare Antworten zu erhalten. Bei &#8220;Fachchinesisch&#8221; wird unterbrochen und erneut angesetzt. Plötzlich klingelt ein Handy. Ein Jäger hat wohl vergessen es auszuschalten. Auf dem Display erscheint die Erinnerung: “Hasenzählung”. Alle fangen herzlich an zu lachen und die Anspannung fällt aus den Gesichtern der Jäger. Die Stimmung ist gut und die eigentliche Hasenzählung kann beginnen.</p>
<p><strong></strong>Da auf dem Geländewagen kein Platz für Tonspezialist Ecki vorhanden ist, bindet er das Funkgerät um den Hals eines Jägers, um so die Akustik garantieren zu können. Eine holprige Fahrt über Felder und Wiesen von Ladeburg beginnt. Die Kamera läuft ununterbrochen, um eine Vielfalt an Bildern zu erhaschen und die Authentizität der Reportage gewährleisten zu können. “Da! Ein  Hase!” Der Geländewagen hält, Siegemeier zoomt ran. Der hoppelnde Hase ist im Kasten.</p>
<p><strong>Attrappe statt Original</strong><br />
22 Uhr erfolgt der nächste Stopp. Jäger und Drehteam steigen aus dem ersten Wagen aus. In der eisigen Kälte wärmt sich Schneider mit gymnastischen Hampelmannübungen auf. Ein früher überfahrener und extra für den heutigen Dreh tiefgefrohrener Hase wird von der Laderampe auf die Straße drapiert. “Wenn ich bitte sage, geht’s los, damit es realistischer wirkt”, erklingt die Anweisung des Kameramannes Siegemeier. Ecki bewegt sich fast unsichtbar hinter ihm und hält das sogenannte Puschel, welches die Geräusche des Windes abfängt.</p>
<p>Im Auto erklärt Ecki: “Der tote Hase ist das I-Tüpfelchen. Dass Hasen überfahren werden, passiert ja wirklich; es wäre nur umständlich alles abzufahren, da wir nicht viel Zeit haben.”</p>
<p><strong>Nicht einfach Protagonist zu sein</strong><br />
Der Zeitdruck macht sich nach einigen Minuten tatsächlich bemerkbar. Einer der Jäger wird ungeduldig und drängelt das Team mit den Worten: “Weiter, weiter!” Schneider bleibt freundlich und motiviert die Jäger noch einen Moment auszuharren. Bald wird klar, dass sich einige Protagonisten mehr für die Kamera eignen als andere. Die Mütze tief ins Gesicht gezogen, den Kopf nach unten geneigt, wird ein weiterer Jäger und Landwirt interviewt. Der Kameramann geht in die Knie, damit er die Augen des Interviewten einfangen kann. “Bitte nocheinmal”, erklingt es vom Tonassistenten Ecki, “Im Hintergrund war ein Handy zu hören”.</p>
<p>Beim zweiten Mal klappt es, Schneider ist zufrieden. Der Motor ertönt, das Team und die Jäger steigen wieder ein. Nachdem 23.30 Uhr der letzte Stopp erfolgt, geht es gegen 0 Uhr zur Jagdhütte zurück. Auch die seit vier Stunden erklingende Heinz-Rudolf-Kunze-CD im Begleitauto verstummt. Bis ca. 1 Uhr wird zusammen mit dem Jägerteam am ersten Satz gefeilt, der die Reportage eröffnen soll. Erst dann geht es zurück nach Leipzig.</p>
<p>Der nächste Tag beginnt 9 Uhr in der Werkblende. Das gedrehte Material wird eingespielt und gesichtet. Schneider erstellt eine Shotliste, damit sie einzelne Ton- und Bildsequenzen den Filmminuten zuordnen kann. “Das erleichtert die Arbeit mit dem Cutter ungemein” erklärt sie. Die Strapazen der vergangenen Nacht sind lediglich an dem zeitweisen Gähnen Schneiders und dem Latte Machiatto zu erahnen.</p>
<p><strong>Die Reportage bekommt ihren Schliff</strong><br />
11.30 Uhr – ein bekanntes Gesicht – der Kameramann Siegemeier betritt den Raum. Er schneidet sein Material selbst. Schneider und Siegemeier unterhalten sich über den bevorstehenden Schnitt und treffen eine Vorauswahl der Bilder.</p>
<p>Es folgt die Qual der Wahl: welche Bilder wirken wo am besten? Der Beitrag wird zerteilt und wie ein Puzzle in gewünschter Reihenfolge wieder neu zusammengesetzt. Ein im Hof stehendes Auto mit selbstgebastelter Alarmanlage macht den Beiden zu schaffen. Das Fenster wird geschlossen. Das Tippen auf der Computertastatur erklingt wieder. 14 Uhr ist es geschafft. Schneider entwirft nun den Text, der die Reportage begleiten soll. Bis 17 Uhr muss er stehen, denn dann ist die Sprecherin bestellt.</p>
<p><strong>Geschafft</strong></p>
<p>Im Gespräch mit Schneider wird deutlich, dass auch einiges an Vorarbeit für den Dreh vonnöten ist. Von der Themenfindung und ersten Recherche an hat man zu schauen, ob genügend Kapazitäten für die Umsetzung zur Verfügung stehen. Ein Sendeplatz muss gefunden werden. Dazu reicht sie ein schriftliches Exposé ein, das darüber entscheidet, ob ein Thema in eine Sendung passt oder nicht. Ist das Thema verkauft, muss sie ein Treatment entwerfen, das die Aussage der Geschichte präzisiert und das Thema klar schildert. Erst dann kann man zur Feinrecherche und Drehplanung übergehen, die ebenfalls einen beachtlichen organisatorischen Aufwand mit sich bringt. <em>Marie Kukuczka</em></p>
<p>Die Erstausstrahlung der Reportage &#8220;Hasenzählung&#8221; war am 5. März um 19 Uhr im Ländermagazin Sachsen-Anhalt im <a href="http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/landesfunkhaus/968016.html" target="_blank">MDR</a> zu sehen.</p>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
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		<title>&#8220;Dresdner&#8221; vs. &#8220;Frizz&#8221; &#8211; Szene-Zeitschriften im Vergleich</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 16:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Dresdner]]></category>
		<category><![CDATA[Frizz]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Wer in Dresden etwas unternehmen will, hält sich am besten an Szenemagazine. Die informieren nicht nur darüber, welche Filme gerade im Kino laufen, sondern geben auch Hinweise zu Veranstaltungen und Events jeglicher Art. Zwei dieser Szenezeitschriften sind &#8220;Frizz&#8221; und &#8220;Dresdner&#8221;.</p>
<p>Das Kulturmagazin &#8220;<a href="http://www.dresdner.nu/" target="_blank">Dresdner</a>&#8221; wurde 1990 gegründet, wird von der Medien Verlags GmbH Dresden verlegt und hat momentan eine Auflage von ca. 37.300 Exemplaren. &#8220;<a href="http://www.frizz-dresden.de/" target="_blank">Frizz</a>&#8221; gehört zum Ilka Tätzsch Verlag und hat derzeit eine Auflage von 25.000 Exemplaren. Beide Magazine sind kostenlos in Bibliotheken, Bars und Kinos erhältlich und erscheinen monatlich. Während &#8220;Frizz&#8221; sich hauptsächlich auf Dresden beschränkt, gibt es &#8220;Dresdner&#8221; auch im Umland wie Riesa, Meißen und Zittau.</p>
<p><em>Ein subjektiver Vergleich von René Brands anhand von fünf Kriterien im Rahmen eines Seminars (Abgabe des Textes: März 2009). </em><!--more--><strong></strong></p>
<p><strong>Kriterium 1: Das Titelblatt</strong><br />
Auffallend bei der &#8220;Frizz&#8221; ist, dass sich die Farbe des Wortes &#8220;Frizz&#8221; immer dem jeweiligen Hintergrund anpasst, sich somit stetig ändert, um herauszustechen zu können. Die wichtigsten Themen des Magazins befinden sich auf jeder Ausgabe im unteren Drittel des Titelblattes, während der Großteil der Fläche leer bleibt bzw. das eigentliche Titelbild zeigt. Das Besondere am Layout ist die optisch schief gedruckte Lage auf das Format der Titelseite. Das Titelblatt ist, obwohl das Magazin ein DIN A4-Format hat, leicht nach links geneigt.</p>
<p>Das Ganze wirkt im ersten Moment zwar interessant und sehr übersichtlich, wird auf Dauer aber eintönig, da das Prinzip der Seitengestaltung bei jeder Ausgabe das Gleiche ist. Die &#8220;Dresdner&#8221; dagegen hat im oberen Drittel des Titelblattes einen blauen Balken, der unter anderem den Namen des Magazins in orangefarbener Schrift enthält. Im Wort &#8220;Dresdner&#8221; wird das „N“ auch gleichzeitig zum Ausrufezeichen. Hier existiert also eine eigene Wortmarke.</p>
<p>Auch im unteren Teil des Titelblattes befindet sich ein gleichfarbiger Balken, in dem hier allerdings die Hauptthemen der Ausgabe sowie die Ausgabennummer stehen. Diese Faktoren sorgen allein schon für einen großen Wiedererkennungswert. Das eigentliche Cover ändert sich im Gegensatz zu dem der &#8220;Frizz&#8221; ständig und lässt kein System erkennen. Es ist damit sehr abwechslungsreich. In der Ausgabe 01/09 gliedert sich die Seite z. B. in drei Querstreifen, die Bild und Text enthalten. Das Ganze wirkt sehr übersichtlich.</p>
<p><em>Fazit Titelbild</em>: Die &#8220;Dresdner&#8221; liegt vorn, da sie zum einen genau wie die &#8220;Frizz&#8221; einen sehr hohen Wiedererkennungswert hat, zum zweiten aber zusätzlich immer mit abwechslungsreichen und interessanten Covern aufwartet.</p>
<p><strong>Kriterium 2: Lesbarkeit<br />
</strong>Für den Leser eines Magazin oder eine Zeitung ist es von großer Bedeutung, wie ein Text geschrieben ist &#8211; damit sie ihn auch lesen und nicht überlesen oder sogar überblättern. Wenn man sich die beiden Szenemagazine ansieht fällt auf, dass es sich um serifenlose Schriften, also um solche ohne Füßchen an den Buchstaben, handelt. Ein Grund dafür wird die bessere Lesbarkeit sein, da in beiden Fällen die Texte oft in sehr kleiner Schrift ausfallen.</p>
<p>In der &#8220;Frizz&#8221; wird viel Text auf eine Seite gepresst. Dieser ist zwar meist gut unterteilt, so dass die Absätze nicht zu lang sind, dennoch ist er schwer zu lesen. Egal ob es um die Musiktipps, Interviews oder den Veranstaltungskalender geht, man bekommt als Leser das Gefühl, dass ein paar Seiten mehr dem Magazin nicht geschadet hätten, da grundsätzlich viel Text auf wenig Platz untergebracht wurde. Dass die Haupttexte dabei in maximal zwei Spalten unterteilt wurden, erleichtert das Lesen dann leider auch nicht mehr.</p>
<p>Auch in der &#8220;Dresdner&#8221; sieht es nicht viel besser aus. Die Texte haben hier zwar mehr Spalten, dennoch sind sie zumeist sehr lang und haben nur selten Zwischenüberschriften. Insbesondere die Rubriken Timer und Service sind geradezu vollgestopft, so dass der Text bei längerem Hinsehen zu einer grauen Masse verschwimmt. Trotz Bilder wirkt der Text, der auch hier zu klein ist, oftmals nur gequetscht.</p>
<p><em>Fazit Lesbarkeit</em>: Nach diesem Bewertungskriterium liegt die Frizz klar vorn, da die Texte trotz der genannten Mankos immerhin recht gut unterteilt sind, während bei der Dresdner oft sogar Absätze fehlen.</p>
<p><strong>Kriterium 3: Fotos und Bildmaterial</strong><br />
Fotos und Bilder sind genauso wichtig für ein Magazin wie der Text, weil sie Aufmerksamkeit erregen können und einen Text anschaulich werden lassen. In der &#8220;Frizz&#8221; gelingt dies jedoch nicht sehr gut. Neben unscharfen Fotos (Bsp.: 12/ 08, Rubrik: Panorama, Gesichter) gibt es oftmals nur typische und somit recht langweilige Partyfotos (Bsp.: 03/ 09, Rubrik: Inside).</p>
<p>Für einen Leser bzw. Betrachter ist es nicht sonderlich aufregend, Leuten immer und immer wieder beim Tanzen zuzusehen. Oder sich Fotos von Menschen, die sich umarmend in die Kamera gucken, anzuschauen. Hier fehlt das besondere Etwas. Leider hat man ab und an den Eindruck, dass Laien die Aufnahmen gemacht haben &#8211; denn nicht selten gibt es Fotos, auf denen Lichter blenden, Disco-Nebel das Motiv verschleiern oder die Farben matt wirken.</p>
<p>Die &#8220;Dresdner&#8221; bildet keine Partyfotos ab, hat dafür aber eine große Vielfalt im Bildmaterial. So halten sich Fotografen und weitere Mitarbeiter dieses Magazins oft an aktuelle Themen (Bsp.: 02/ 09, Rubrik: Kunst) und drucken auch Filmszenen und Buchcover ab. Häufig findet man sehr farbenfrohe Fotos und Grafiken (Bsp.: 01/ 09, Rubrik: Musik „Featuring the feature ring“) in interessanten Perspektiven. Auch die Abwechslung kommt nicht zu kurz, so findet man im Timer nur Schwarz-Weiß-Fotos. Die drängen sich also nicht in den Vordergrund, so dass Daten und Termine, um die es in erster Linie geht, immer noch wichtig bleiben.<br />
<strong><br />
</strong><em>Fazit Fotos und Bildmaterial</em>: Die &#8220;Dresdner&#8221; macht dahingehend alles richtig, als dass sie nicht nur oft gesehenes wie die &#8220;Frizz&#8221; abdruckt, sondern durchaus auch innovatives und passendes Bildmaterial verwendet.</p>
<p><strong>Kriterium 4: Themenvielfalt<br />
</strong>&#8220;Frizz&#8221; bietet wie &#8220;Dresdner&#8221; festgelegte Rubriken und befasst sich mit dem aktuellen Geschehen. Wer sich für Sport, Ausstellungen, Interviews usw. interessiert, wird definitiv fündig, da dieses Szenemagazin eine große Vielfalt an Themen bietet. Einziges Problem: Es wird alles nur recht knapp angesprochen. So werden in der Rubrik Literatur mehrere Bücher auf einer Seite vorgestellt, während sich die &#8220;Dresdner&#8221; maximal zwei Titel pro Seite vornimmt.</p>
<p>Das Kulturmagazin &#8220;Dresdner&#8221; hat dagegen eine kleinere Auswahl an Themen. Dafür aber sind Berichte, Interviews etc. exklusiver und ausführlicher. Die &#8220;Dresdner&#8221; scheint auf Qualität statt Quantität zu setzen. Themen gehen hierbei über die bekannte &#8220;Szene&#8221; hinaus, so dass es Berichte über andere Städte, Künstler oder eben auch ausführlichere Literaturhinweise gibt (Bsp.: 03/ 09, Rubrik: Report „Sprachen lernen“).<br />
<strong><br />
</strong><em>Fazit Themenvielfalt</em>: Die &#8220;Dresdner&#8221; schlägt auch unter diesem Kritikpunkt die &#8220;Frizz&#8221;. Denn obwohl sie weniger Themen als ihr Konkurrent anbietet, gestaltet sie diese aber umfassender und informativer.</p>
<p><strong>Kriterium 5: Kombination von Information und Unterhaltung<br />
</strong>Die Mischung macht´s, heißt es doch so schön. Und so sollte es auch bei einer Szenezeitschrift sein. Man möchte nicht nur über aktuelle Partys, Musik und Aufführungen informiert werden, sondern genauso auch beim Lesen des Magazins unterhalten werden. Die &#8220;Frizz&#8221; bietet da, was das Herz begehrt: Klamottentrends, Horoskope, eine Kolumne, eine Top- und Flop-Liste, Berichte, Interviews und vieles mehr. Durch Leserumfragen wird eine Nähe zum Leser aufgebaut, Restaurantkritiken zeigen einem, wo es wirklich gut schmeckt.</p>
<p>Was fehlt sind aber ernsthaft recherchierte Texte, die sich intensiv mit der Materie befassen. Meist erscheinen eben nur Erfahrungsberichte oder Kritiken, aber Informationen zu aktuellen Zeitgeschehen und Themen bleiben leider aus. Die &#8220;Dresdner&#8221; beinhaltet zusätzlich Reporte, Umfragen und sogar Geschichte und Politik (Bsp.: 02/ 09 Up` Etizer: „Sag mir wo du stehst – Vom falschen und richtigen Gedenken“).</p>
<p>Dieses Magazin, dass sich als Kulturmagazin bezeichnet, bezieht sich vielmehr auf die Medien und hat oftmals intensiver recherchierte Berichte als die &#8220;Frizz&#8221; &#8211; und die sind dann noch ausführlicher (Bsp.: 01/ 09 Rubrik: Literatur: „Bilder aus verlorenen Paradiesen“). Ganz allgemein ist die &#8220;Dresdner&#8221; deutlich erwachsener, und auch wenn sich Humor bzw. Unterhaltung im Hintergrund halten, nimmt man dieses Magazin ernster.<br />
<strong><br />
</strong><em>Fazit Kombination von Information und Unterhaltung</em>: Der Punkt geht an die &#8220;Dresdner&#8221;, da sie mit abwechslungsreichen und tiefgründigen Themen daher kommt. Die &#8220;Frizz&#8221; hingegen setzt zu sehr auf einfache Unterhaltung. Sie erfüllt ihre grundlegende Aufgabe, indem sie dem Leser beispielsweise zeigt, wann und wo welche Partys stattfinden, sonst aber keinen Schritt weitergeht. Im Gegensatz zur &#8220;Dresdner&#8221; geht der &#8220;Informationssektor&#8221; in der &#8220;Frizz&#8221; allerdings unter.<br />
<strong><br />
Zusammenfassung &#8220;Dresdner&#8221; vs. &#8220;Frizz&#8221;</strong><br />
Die &#8220;Dresdner&#8221; trägt einen klaren Sieg davon. Sie fährt mit einem interessanteren und abwechslungsreicheren Titelblatt auf, verwendet hochwertigeres und harmonischeres Bildmaterial, bietet eine bessere Themenwahl und wartet zu guter Letzt mit einer gekonnten Kombination aus Information und Unterhaltung auf. Lediglich in Sachen Lesbarkeit kann die &#8220;Frizz&#8221; punkten.</p>
<p>Es sei dazu gesagt, dass beide Zeitschriften unterschiedliche Zielgruppen haben. Die &#8220;Frizz&#8221; hält sich eher an Jugendliche, die &#8220;Dresdner&#8221; an (junge) Erwachsene, die wissen wollen, was um sie herum geschieht. Auf genannte Kritikpunkte hat die unterschiedliche Ausrichtung allerdings wenig Einfluss &#8211; die Kriterien gelten auch unabhängig von der anvisierten der Zielgruppe.</p>
<p>Künftig kann ich für mich damit sagen, dass ich an der &#8220;Frizz&#8221; vorbeigehe und nur noch nach dem Kulturmagazin &#8220;Dresdner&#8221; greifen werde. <em>René Brands</em></p>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
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		<title>Lokal-Fernsehen: Weiter warten auf das neue Programm von Elb-TV</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Elb-TV]]></category>
		<category><![CDATA[SLM]]></category>

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<p>Eigentlich peinlich. Es ist erstaunlich wie schwer es ist, zum Thema &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/07/14/137/">Zweites Lokal-TV für Dresden</a>&#8221; konkrete Informationen zu bekommen. Doch das ist nicht verwunderlich, wenn nicht einmal die verantwortlichen Personen über die Sachlage Bescheid wissen. Stattdessen wird man mit bereits vor einigen Monaten veröffentlichten &#8220;Fakten&#8221; abgewimmelt.</p>
<p>Auch Kerstin Böttger, Geschäftsführerin der Dresdner Produktionsfirma <a href="http://www.elbtv.de/" target="_blank">Elb-TV</a>, kann nicht sagen, wann der neue Sender endlich auf Sendung geht. Das Warten nimmt kein Ende. <!--more-->Ursprünglich war der <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/12/01/elb-tv-zweites-lokalfernsehen-angeblich-ab-februar/">Sendestart für Anfang 2009 angekündigt</a>. Die technischen Probleme erweisen sich aber offenbar als schwerwiegender als angenommen. Kabel Deutschland hat den Bedarf an Einspeise-Kapazitäten zu gering geschätzt. Aufgrund medienrechtlicher Vorgaben müssen alle Veranstalter gleichzeitig ins digitale Netz eingespeist werden. Erst wenn alle Veranstalter im digitalen Netz sendebereit sind, kann Elb-TV starten. Aber das wird voraussichtlich erst im Herbst der Fall sein.</p>
<p>Geschäftsführerin Kerstin Böttger sieht das gelassen. Nach einem langen Kampf hat sie ihr Ziel erreicht: Elb-TV mischt wieder mit in Dresdens Lokalfernseh-Markt. Wann die  Erstausstrahlung stattfindet, ist da offenbar eher nebensächlich – die (zurück-)eroberte Lizenz ist Böttgers Revanche an der Konkurrenz.</p>
<p>Elb-TV hofft, sich im digitalisierten Kabel eine Zuschauerbasis aufbauen zu können, um in ein paar Jahren an frühere Quotenerfolge anzuknüpfen. Dies will man auch durch Neuerungen im Programm erreichen. Der Schwerpunkt wird im lokalen Bereich liegen, doch auch die Kultur soll im Konzept des neuen Senders nicht zu kurz kommen. Genaueres will, oder besser: kann Kerstin Böttger zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten. Da sie sich wohl selbst noch nicht ganz im Klaren ist, wie das Programm ihres Senders aussehen wird.</p>
<p>Die Konkurrenz, das ist die Fernsehen in Dresden GmbH. <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/02/25/fernsehen-in-dresden-gmbh-plant-weiteres-programm-fur-dresden/">Die gefährdet derzeit wieder die zukünftigen Erfolge von Elb-TV</a>. Denn auch sie will im Laufe dieses Jahres einen neuen Sender im digitalen Kabelnetz an den Start bringen. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei der Ankündigung um ein taktisches Manöver handelt &#8211; um den Sendestart der Konkurrenz zu verhindern. Böttger lässt die Bedrohung kalt: „Konkurrenz belebt das Geschäft.“</p>
<p>Bei der <a href="http://www.slm-online.de/psk/slmo/show.php3?id=1&amp;nodeid=1" target="_blank">Sächsischen Landesanstalt für Medien</a> (SLM) ist man dagegen alles andere als optimistisch. Dort vertritt man weiterhin die Auffassung, dass es für mehrere Lokalprogramme im Raum Dresden nicht einfach sein wird. Warum wurden die Lizenzen dann überhaupt vergeben?</p>
<p>Das sächsische Oberverwaltungsgericht hatte der SLM untersagt, den Faktor &#8220;Wirtschaftlichkeit&#8221; in die Vergabeentscheidung mit ein zu beziehen. Da im digitalen Kabel genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen, blieb der SLM nichts anderes übrig, als dem Lizenzantrag zuzustimmen. Keine gute Voraussetzung für den Start eines neuen Lokalsenders.</p>
<p>Wie erfolgreich Elb-TV letzten Endes sein wird, wird die Zukunft zeigen &#8211; sofern der neue Sender tatsächlich jemals an den Start geht. Möge der Kampf um die Gunst der Zuschauer beginnen! <em>Tabea Schleweis</em></p>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_monochrome" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.presseclub-dresden.de%252F2009%252F04%252F27%252Flokal-fernsehen-weiter-warten-auf-das-neue-programm-von-elb-tv%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Lokal-Fernsehen%3A%20Weiter%20warten%20auf%20das%20neue%20Programm%20von%20Elb-TV%20%23Dresden%20Fernsehen%20%23Elb-TV%20%23SLM%22%20%7D);"></div>

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		</item>
		<item>
		<title>Russische Zeitungen in Dresden: ein Stück Heimat</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/04/14/russische-medien-in-dresden-ein-stuck-heimat/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 08:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>
		<category><![CDATA[Krugozor]]></category>
		<category><![CDATA[Moja Gazetta]]></category>
		<category><![CDATA[Ost Kurier]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/04/russische-zeitungen_i.jpg"><img class="size-full wp-image-2846 aligncenter" title="russische-zeitungen_i" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/04/russische-zeitungen_i.jpg" alt="" width="402" height="201" /></a></p>
<p><em>Haben deutsche Medien Platz in russischen Haushalten in Dresden? Viele haben das Bild im Kopf, dass Russen in Deutschland mit einer russischen Zeitung im russischen Laden stehen. Nach mehreren Gesprächen ergibt sich jedoch ein anderes Bild</em></p>
<p>Es gibt in Dresden über 30 russische Zeitungen, die man kostenlos bekommt oder für Geld erwerben kann. Angefangen beim &#8220;Ost Kurier&#8221;, der in jedem gut sortiertem russischen Laden ausliegt, bis zur russischen &#8220;Cosmopolitan&#8221;. Die kostet im Vergleich zur deutschen Ausgabe das Doppelte, aber für ein Stück &#8220;Heimat&#8221; bezahlt man auch gerne mehr.</p>
<p>Die kostenlosen Zeitschriften informieren meistens oberflächlich über das Geschehen in Dresden und Sachsen. Die meisten Infos und Beiträge betreffen die russische Gemeinde in Sachsen. <!--more-->Man findet Tipps und Adressen sowie Empfehlungen zu verschiedensten Dingen. Bei den kostenpflichtigen Zeitschriften kann jeder selber wählen, dem Interesse nach. Da gibt es Modezeitschriften, wie &#8220;Elle&#8221; und &#8220;Glamour&#8221; und ganz normale Tageszeitungen, wie &#8220;Argumenti i Fakti&#8221;. In letzteren erfährt man Neuigkeiten über das Tagesgeschehen in Russland und der Ukraine.</p>
<p><strong>Unwohl fühlen als Grund</strong><br />
Der „Ost Kurier“ ist das beliebteste Leseobjekt. Die Zeitschrift erscheint seit dem Jahr 2000 monatlich und wird vom Verlag Ost-Kurier mit einer Auflage von (<strong>Korrektur:</strong>) 12.000 Stück herausgebracht. Um ein Bild davon zu bekommen, was die Gründe dafür sind, dass sich die russischen Bürger nicht mit deutschen Dresdner Medien beschäftigen, haben wir fast 100 russische Bürger aus Dresden gefragt. Die Befragung erfolgte an Orten, an denen man Russen häufig treffen kann &#8211; etwa in russischen Läden oder russischen Cafés.</p>
<p>Die ältere Generation nennt einen plausiblen Grund, der erklärt wieso die Dresdner Zeitungen wie die &#8220;DNN&#8221; keinen Platz im russischen Haushalt haben: Menschen, die erst später nach Deutschland gezogen sind, fällt es schwer die Sprache zu lernen. Da sind die russischen Medien eine willkommene Lösung. Viele sagen auch, dass sie sich nach vielen Jahren in Dresden nicht wohl fühlen. Sie wollen mit den russischen Zeitungen einfach auf den neusten Stand aus der Heimat bleiben. Sie entfliehen ein Stück vom deutschen Alltag.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/04/russische-zeitungen_ii2.jpg"><img class="size-full wp-image-2850 aligncenter" title="russische-zeitungen_ii2" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/04/russische-zeitungen_ii2.jpg" alt="" width="500" height="256" /></a></p>
<p><strong>Unterschiede zwischen Arbeitenden und Arbeitslosen</strong><br />
Doch es gibt auch einen Unterschied zwischen arbeitenden und arbeitslosen russischen Bürgern. Viele Arbeitende gaben als Grund an, dass Sie sich nach der Arbeit entspannen wollen. Sie nutzen russische Zeitschriften und Medien, um sich nicht wieder auf die fremde Sprache konzentrieren zu müssen, sondern auf die Muttersprache. Dieses geht eben am besten mit einer russischen Zeitung oder mit russischem Fernsehprogramm. Dennoch legen die Arbeitenden wert darauf, auch im Tagesgeschehen in Dresden auf dem neusten Stand zu sein. Man liest deutsche Zeitungen, Bücher oder Zeitschriften, um die Sprachkenntnisse zu verbessern.</p>
<p><strong>Junge lesen anders</strong><br />
Bei jungen Leuten ist das anders. Sie lesen, wenn überhaupt, die kostenlosen Zeitschriften. Dort stehen oft Informationen zu den aktuellen Events in Dresden und Umgebung. Sie finden einfach viele interessante Informationen zu Jobs, Veranstaltungen, verschieden Tipps zu Mode und Gesundheit.</p>
<p>Die Jugendlichen lesen eher deutsch, denn sie beherrschen die Sprache meistens deutlich besser als Ihre Eltern oder Großeltern und wollen bei Gesprächen mitreden können. Im Allgemeinen sind sie viel integrierter. Schul- oder Universitätsbesuch tragen dazu bei. Die Gespräche mit einzelnen Persönlichkeiten haben gezeigt: Das Bild vom Konsum russischer Zeitungen in Dresden ist anders als erwartet. <em>Anzhela Mamelkina</em></p>
<p><strong>Die wichtigsten russischen Medien in Dresden</strong>:</p>
<table style="page-break-before: always;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="7" width="100%" bordercolor="#000000">
<col width="68"></col>
<col width="60"></col>
<col width="87"></col>
<col width="42"></col>
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="26%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center"><strong>Titel</strong></p>
</td>
<td width="23%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center"><strong>Auflage</strong></p>
</td>
<td width="34%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center"><strong>Verlag</strong></p>
</td>
<td width="16%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center"><strong>erscheint</strong></p>
</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="26%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">&#8220;<a href="http://www.presseru.de/podp-krugozor-plus.php" target="_blank">Krugozor</a>&#8220;</p>
</td>
<td width="23%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">170.000</p>
</td>
<td width="34%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">Vela 			Verlag</p>
</td>
<td width="16%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">mtl.</p>
</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="26%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">&#8220;<a href="http://ost-kurier.de/" target="_blank">Ostkurier</a>&#8220;</p>
</td>
<td width="23%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">12.000</p>
</td>
<td width="34%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">Ost-Kurier</p>
</td>
<td width="16%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">mtl.</p>
</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="26%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">&#8220;<a href="http://www.club-spb.de/de/index.php?do=cat&amp;category=moja_gazeta" target="_blank">Moja 			Gazetta</a>&#8220;</p>
</td>
<td width="23%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">5.000</p>
</td>
<td width="34%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center"><span style="color: #000000;">Club 			St.Petersburg e.V.</span></p>
</td>
<td width="16%">
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%;" align="center">wö.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
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		<item>
		<title>Dresdens Blogosphäre: noch stark ausbaufähig</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/04/07/dresdens-blogosphare-noch-stark-ausbaufahig/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 07:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberblog]]></category>
		<category><![CDATA[Frische Fische]]></category>
		<category><![CDATA[Oberüber & Karger]]></category>
		<category><![CDATA[queo]]></category>
		<category><![CDATA[Saftblog]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Es ist genau wie mit den Tamagotchis. In den ersten paar Wochen werden sie gepflegt. Dann immer häufiger vernachlässigt. Bald sind sie tot. Wiederbelebungsversuche zögern das endgültige Ende nur heraus. Doch es geht hier nicht um die piependen, japanischen Nervtöter. Es geht um Blogs. In Dresden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/04/dresdner-blogs_ii.pdf"><img class="aligncenter size-full wp-image-2885" title="blogsausdd" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/04/blogsausdd.jpg" alt="" width="500" height="178" /></a></p>
<p>Blogs oder auch Weblogs sind im Internet schon lange allgegenwärtig. Schnell, einfach und meist umsonst kann jeder eine eigene Plattform erstellen. Das hat Konsequenzen. Der Konsument von Medien wird plötzlich auch zum Produzenten. Das theoretische Resultat: Information aus erster Hand. Das praktische Resultat: <a href="http://dresden-blog.de/" target="_blank">Eine Ansammlung und gelegentliche zweite Verdauung von bereits veröffentlichten Nachrichten</a>.</p>
<p><strong>Alle wissen doch&#8230;</strong><br />
Auch im Businessektor gibt es durch Blogs spannende Entwicklungen. Schließlich suchen neben Privatpersonen auch Organisationen und Firmen über das Web 2.0 den Kontakt zur Öffentlichkeit. Hier entsteht das Marketing der Zukunft. Corporate-Blogs sind also eine preiswerte Möglichkeit Kundennähe zu beweisen. In Dresden begreifen die Betriebe das aber einfach nicht.</p>
<p>Die Suche nach &#8216;guten&#8217; Blogs in Dresden ist anstrengend. <!--more-->Ständig stolpert man über diverse <a href="http://www.datenkobold.de/weblog/" target="_blank">herrenlose Online-Tagebücher</a> die in der Blogosphäre <a href="http://episteme.blog.de/" target="_blank">herum schwimmen</a> und sie trüben. Trotz dieser Brühe gibt es auch im Tal der Ahnungslosen einige Lichtblicke. Ein paar davon sind im Text verlinkt, weitere finden sich auf der Blog-Liste (<a href="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/04/dresdner-blogs_ii.pdf">hier als PDF anseh- und downloadbar</a>). Der Artikel und die Liste (basierend auf der Liste im <a href="http://blog.blechkopp.net/dresdner-blogs/" target="_blank">BlechBlog</a>) sind nur ein Ansatz, um einen Überblick über die vielen Dresdner Blogs zu bekommen. Schauen Sie also vorbei, um ihren Feedreader zu füttern und die Liste gegebenenfalls zu ergänzen. Das Blogoversum wächst schließlich nie aus.</p>
<p><strong>Das private Angebot ist groß<br />
</strong>Dresdens Blog-Landschaft präsentiert sich reichhaltig. Themen sind etwa <a href="http://koloradokaefer.de/" target="_blank">Datenschutz</a>, <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/">nachhaltiger Umgang </a><a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/" target="_blank">mit Ressourcen</a>, <a href="http://mehrlicht.twoday.net/" target="_blank">Kultur</a>, sogar <a href="http://www.tourdresden.de/">Bauprojekte in der Elbstadt</a>. Vieles also, was schnell mal durch das Raster der großen Medienmacher fällt. Ob <a href="http://www.dresdenpension.com/dresdenblog/">lokal und allgemein</a> oder <a href="http://www.stefan-jung.net/">bundesweit und spezialisiert</a>, alles ist vertreten. Trackback und gute Verlinkung helfen dabei schneller in komplexe Themen einzutauchen. So spannt sich blitzschnell ein Netz aus Information auf. Von Dresden aus die Welt erobern? Mit Blogs kein Problem.</p>
<p>Eine Regel bestätigt sich allerdings auch hier: Die Kombination von einer Breitband-Internetverbindung mit einer Digitalkamera führt zur gnadenlosen <a href="http://briard-blog.de/blog/" target="_blank">Bilderflut</a>. Da wird aus dem Online-Tagebuch schnell ein Online-Fotoalbum. Aber warum auch nicht? Auf diese Weise kann man ganze <a href="http://www.ipernity.com/blog/stip" target="_blank">Reisetagebücher</a> veröffentlichen. Man muss also nicht länger in das Big-Brother-Haus ziehen, um andere Menschen an seinem Leben teilhaben zu lassen.</p>
<p><strong>Corporate-Blogs noch immer ein Drama</strong><br />
Privatblogs können sich schon mal der ganz großen Aufmerksamkeit entziehen. Blogger bleiben manchmal eben gern unter sich. Unter einem großen Publikum versteht nun mal nicht jeder gleich die ganze Welt. Aber Corporate-Blogs? Die sollte man finden ohne zu suchen. Andernfalls gibt es sie nicht oder es liegt etwas mächtig im Argen. Willkommen in Dresdens Realität.</p>
<p>Sicher, in manchen Branchen ist ein Blog nichts weiter als ein Klotz am Bein. Wer raumgroße Maschinen produziert, dem reicht an Öffentlichkeit die Stellenanzeige in der Zeitung. Image ersetzt hier beim Käufer keine Qualität. Aber was ist mit den vielen Dienstleistern? Unternehmen also, die in direkter Konkurrenz um die Gunst der Verbraucher stehen.</p>
<p>Die DVB etwa ruht sich auf ihrem Monopol aus und bleibt wohl deshalb untätig. Die Drewag dagegen konkurriert erbittert mit zahlreichen Unternehmen aus ganz Deutschland. &#8220;Wir sind aktiv für Dresden&#8221; heißt die aktuelle Kampagne. Ein volles Werbeprogramm; bunt, fröhlich, einseitig. Ein statisches PDF-Kundenmagazin statt einem interaktiven Blog. Warum darf der Kunde sich nicht öffentlich zu Wort melden? Hat die Drewag Angst vor Kritik?</p>
<p>Vorbildlich dagegen ist der <a href="http://www.cyberbloc.de/" target="_blank">Cyberbloc von Cyberport</a>. Mitarbeiter und Gastautoren bloggen was das Zeug hält. Sogar ein eigener Podcast begleitet den Blog. Das macht deutlich: Technik ist hier nicht bloß ein Mittel zum Broterwerb, sondern auch ein mit Begeisterung verfolgtes Hobby. Nach drei Jahren liegen die Besucherzahlen schon jenseits der 700.000. Auch diverse Kommentare zeigen, dass das Angebot gut ankommt. Ihr Dienstleister Dresdens: Schaut auf diesen Blog!</p>
<p><strong>Ausnahmen bestätigen die Regel</strong><br />
Selbst die, die es eigentlich besser wissen müssten, stehen nicht gut da. Kein Blog bei Dresden Fernsehen, keines beim MDR. Bei &#8220;SZ-Online&#8221; findet sich unter &#8220;interaktiv&#8221; zwar <a href="http://www.sz-online.de/interaktiv/foren/" target="_blank">ein Plätzchen zum diskutieren</a>, aber das hat eher symbolischen Charakter. Das knallharte Gegensteuern von Werbeagenturen wie <a href="http://www.queo-blog.com/" target="_blank">queo</a>, <a href="http://www.ok-blog.de/" target="_blank">Oberüber | Karger</a> oder <a href="http://blog.frische-fische.com/" target="_blank">Frische Fische</a> kann ganz allein den Medienkutter nicht auf Kurs halten. Zerschellt er an dem technischen Fortschritt?</p>
<p>Etwas außerhalb der Elbstadt ist man aufgeschlossener. In Arnsdorf hat die Kelterei Walther vor drei Jahren den „<a href="http://www.saftblog.de/" target="_blank">Saftblog</a>“ ins Leben gerufen. <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/04/04/lesetipp-sachsische-zeitung-uber-kirstin-walther/" target="_blank">Kirstin Walther</a> bekräftigt dort, dass &#8220;Kommunikation in ihrem ursprünglichen, altmodischem Sinn immer noch am meisten Freude und Erfolg bringt, sowohl geschäftlich als auch persönlich, auch wenn man dafür moderne Werkzeuge nutzt.&#8221; Warum spricht sich das nicht mal herum?</p>
<p>Klar, ein Blog erfordert Arbeit, Überzeugung und Beharrlichkeit &#8211; und am Ende auch ein wenig Geld. Ohne diese Zutaten erreicht man auf Dauer kein Publikum. Direkte Werbung im Blog ist tabu, aber durch Meinungsäußerung und Mitarbeiterkommentare lässt sich hervorragend das eigene Image aufwerten. Durch die Kommentar-Funktion kommt man dem Kunden entgegen und erzeugt Vertrauen. Vertrauen, das sicher auch die Dresdner Betriebe gut gebrauchen könnten. Stattdessen scheuen nahezu alle die Herausforderung. Dresden 2.0? So schnell wohl nicht. <em>Sven Pinke</em></p>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ignorieren, gleichbehandeln, bekämpfen? Medien und die NPD</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/03/30/ignorieren-gleichbehandeln-bekampfen-medien-und-die-npd/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 09:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>2009 ist ein Superwahljahr. Auf allen Ebenen werden die Parlamente vom Wähler neu besetzt, darunter auch der Sächsische Landtag. Seit die NPD 2004 mit 9,2% der Stimmen ins sächsische Hohe Haus eingezogen ist, ist das Naziproblem in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.</p>
<p>Mittlerweile kann sich kaum jemand mehr der Frage verschließen, wie es gelingen kann, die braunen Hetzredner 2009 endlich wieder aus dem Landtag zu vertreiben. Dies liegt in erster Linie in der Verantwortung der Politik. Jedoch sind auch <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/09/20/wenn-journalisten-im-umgang-mit-der-npd-versagen/" target="_blank">Medien als Vermittler zwischen Wähler und Politikern in der Pflicht</a> &#8211; bestimmen sie doch ganz wesentlich, welches Bild von der NPD die Öffentlichkeit geboten bekommt.</p>
<p>Doch ist es überhaupt legitim, als Medienmacher auch nur darüber nachzudenken, was man bei der Berichterstattung bei den Neonazis anders machen könnte, vielleicht sogar müsste? <!--more-->Zumindest für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schreibt der Rundfunkstaatsvertrag schließlich vor, dass dieser &#8220;die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Angebote und Programme zu berücksichtigen&#8221; habe.</p>
<p>Da stellt sich die Frage, ob man die Ideologie der NPD mit Recht als &#8220;Meinung&#8221; neben anderen Ansichten bezeichnen kann oder ob man sie eher als Verbrechen betrachten muss. Michael Bartsch, freier Autor im Dienste der taz, sieht die Journalistinnen und Journalisten in der Pflicht: &#8220;Es gibt eine Grenze, wo man sich zur Parteinahme gefordert fühlt &#8211; und das ist dort der Fall. Diese Grenze ist nicht nur durch subjektives Empfinden gegeben, sondern auch durch einen übergreifenden Konsens der Demokraten, streng genommen auch durch die Präambel und den Grundrechtskatalog des Grundgesetzes.&#8221;</p>
<p><strong>Verschiedene Wege führen zum Ziel – oder auch nicht</strong><br />
Meistens reiche aber aus, was etwa die taz im Umgang mit Rechtsaußen praktiziere: &#8220;Entlarvung durch authentische Darstellung. Man soll die Dinge sich selbst parodieren lassen.&#8221; Für die Qualitätsmedien &#8211; auch für die taz – könne man voraussetzen, dass in deren Redaktionen über die Haltung zur NPD Konsens herrsche. Damit ist aber die Frage nach dem richtigen Vorgehen noch nicht grundsätzlich beantwortet. Die Nazis zu ignorieren hieße das Problem &#8220;unter den Teppich zu kehren&#8221;, was sich die Zivilgesellschaft – auch unter dem Eindruck des 14. Februar in Dresden – nicht leisten kann.</p>
<p>Definiert man Objektivität als höchstes Ziel der Berichterstattung, so wäre es angemessen, zwischen den demokratischen und antidemokratischen Parteien keine Unterschiede zu machen. Es bliebe wohl dennoch ein fader Beigeschmack, das Gefühl, sich irgendwie aus der Verantwortung gestohlen zu haben. Immerhin bekäme dann auch die Bevölkerung den Eindruck, dass die NPD eine Partei wie jede andere sei.</p>
<p>&#8220;Gleichbehandeln, da tue ich mich schwer. Die NPD will ja auch keine normale Partei sein, insofern kann ich sie dann auch anders behandeln&#8221;, findet Reiner Burger, Dresdner Korrespondent der FAZ. &#8220;Die NPD stößt an Grenzen, wenn man sich vorbereitet mit ihr auseinandersetzt.&#8221;</p>
<p>Es bleibt ein dritter Weg – argumentative Begegnung. Burger zufolge kann man dabei &#8220;auf die Kraft der Nachricht setzen, weil eine harte Nachricht für die NPD oft extrem wenig schmeichelhaft ist.&#8221; Auch Michael Bartsch favorisiert diese Strategie. &#8220;Es geht um eine Auseinandersetzung, darum, diese Leute gegen sich selbst sprechen zu lassen. Das ist die ehrlichste und effektivste Methode.&#8221; Die Basis dafür müsse ein Minimum an Vertrauen in den Leser bilden, das aber noch vorhanden sei. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Optimismus in den Wahlergebnissen als begründet erweist.</p>
<p><strong>Besondere Bedeutung des MDR in Sachsen</strong><br />
Im TV-Bereich dürfte der Mitteldeutschen Rundfunk in Sachsen eine große Rolle spielen. <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/03/27/mdr-schulung-fur-journalisten-im-umgang-mit-der-npd/" target="_blank">In einer schriftlichen Stellungnahme</a> erklärt Wolfgang Kenntemich, Chefredakteur Fernsehen des MDR, dass bei der Frage des Umgangs mit der NPD zwei Aspekte von Bedeutung seien. &#8220;Juristisch sind wir verpflichtet, alle im Landtag vertretenen und zur Landtagswahl zugelassenen Parteien entsprechend ihrer Fraktionsstärke und ihrer politischen Relevanz in der Berichterstattung zu berücksichtigen.&#8221;</p>
<p>Auch die NPD müsse die Möglichkeit bekommen, sich im Wahlkampf darstellen zu können, &#8220;ob einem das persönlich gefällt oder nicht&#8221;. Publizistisch müsse man zwei Eigenarten bedenken: zum einen sei es wichtig, &#8220;besonders kritisch&#8221; über eine Partei wie die NPD zu berichten, zum anderen wäre eine zu intensive Berichterstattung jedoch &#8220;kontraproduktiv&#8221;, da sie zu viel Aufmerksamkeit für die NPD mit sich bringe. Schließlich sei es wichtiger, über die &#8220;Ursachen von rechtsextremistischen Tendenzen in der Gesellschaft und deren Überwindung&#8221; zu berichten, &#8220;als eine losgelöste parteipolitisch orientierte Betrachtung der NPD&#8221; zu betreiben.</p>
<p>Beachtenswert ist zudem, dass der MDR seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter &#8220;in einem eintägigen Workshop auf diese Probleme sowie mögliche Reaktions- und Verhaltensmuster hinweisen&#8221; wird und somit der NPD besondere Aufmerksamkeit widmet (vgl. &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/03/27/mdr-schulung-fur-journalisten-im-umgang-mit-der-npd/">MDR: Schulung für Journalisten im Umgang mit der NPD</a>&#8220;).</p>
<p>Welchen Weg sie letzten Endes gehen wollen, liegt bei den Journalistinnen und Journalisten. Die innere Pressefreiheit spielt jedoch auch eine Rolle. Mit ihr verbunden ist der Grad an Selbstständigkeit, die die im Journalismus Tätigen genießen, die Frage, ob es Vorgaben &#8220;von oben&#8221; gibt, die die Richtung eines Medienunternehmens im Umgang mit der NPD festlegen. Für die FAZ und die taz antworten Burger und Bartsch jeweils mit &#8220;nein&#8221;.</p>
<p><strong>Lachen kann helfen</strong><br />
Wie man das Vorgehen von Medien bezüglich der NPD bewertet, ist letzten Endes vor allem eine Frage des Rollenverständnisses, das man vom journalistischen Beruf hat. Den Nazis mit Argumenten zu begegnen, ist sicherlich die ehrlichste und praktikabelste Lösung des Problems. Allerdings stellt sie auch hohe Anforderungen an Medien und ihre Nutzer.</p>
<p>Der Zeitdruck einer schnellebigen Branche und der Mangel an Ressourcen bedeuten für die Medienmacher große Hindernisse. Den Lesern beziehungsweise Zuschauern verlangt eine ernsthafte und ausführliche Auseinandersetzung mit den Neonazis ein großes Maß an Zeit, Energie und vor allem Interesse ab.</p>
<p>Ein Mittel, diese Schwierigkeiten zu umgehen und vielleicht noch eine weit reichendere Wirkung zu erzielen, bietet die politische Satire. Wer das NDR-Magazin &#8220;extra3&#8243; mit seinen &#8220;Neuesten Nationalen Nachrichten“ kennt, weiß um <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/08/30/extra3-uber-torgauer-zeitung-erfullungsgehilfen/" target="_blank">die Reize einer humoristischen Behandlung des Themas</a>.</p>
<p>Es leuchtet durchaus ein, dass etwa das Bild des Mecklenburg – Vorpommernschen Fraktionsvorsitzenden der NPD, Udo Pastörs, der von einem &#8220;voll geschmierten Altkleidercontainer&#8221; seine Anhänger indoktriniert, länger im Gedächtnis bleibt als harte Fakten. Das bestätigt auch Reiner Burger, schließlich sei das Gebaren der NPD &#8220;eigentlich lächerlich für jeden, der bis drei zählen kann&#8221;. Gleichwohl ist bei der Naziideologie die Grenze zwischen Lachen und Weinen schnell überschritten.</p>
<p>Der Kampf gegen die NPD erfordert das Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Kräfte. Die Medien gehören zweifelsohne dazu. Ob sie letztendlich mit ihrer Berichterstattung über die politischen Ereignisse und Inhalte bei der Wahl den Ausschlag geben, kann wohl niemand abschließend bewerten.</p>
<p>Verantwortung tragen sie dennoch. Solange sich die NPD jedenfalls über ihr feindlich gesinnte &#8220;Systemmedien&#8221; empört, dürften sie ihren Job gut machen. <em>Kevin Reißig</em></p>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
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		<title>MDR: Schulung für Journalisten im Umgang mit der NPD</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 13:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NPD]]></category>

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<p>Die Mitarbeiter des MDR werden demnächst speziell für die Berichterstattung über die NPD ausgebildet. Dazu solle ein eintägiger Workshop dienen, erklärte der Chefredakteur Fernsehen, Wolfgang Kenntemich, in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber presseclub-dresden.de.</p>
<p>Ziel sei es, auf besondere &#8220;Probleme sowie mögliche Reaktions- und Verhaltensmuster hinzuweisen&#8221;. Zudem führe die juristische Direktion regelmäßig Informationsveranstaltungen durch und halte die Journalisten über die aktuelle Rechtslage auf dem Laufenden. <!--more-->Man verfolge &#8220;mit besonderem Interesse&#8221; die Entwicklung der NPD, um sie in der Vorwahlberichterstattung angemessen gewichten zu können. In Sachsen stehen am 30. August 2009 wieder Landtagswahlen an. 2004 war die NPD mit 9,2 % ins sächsische Parlament eingezogen.</p>
<p>Die komplette Stellungnahme von Wolfgang Kenntemich zum Umgang mit der NPD in Sachsen finden Sie hier (als PDF): <a href="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/03/stellungnahme-wk-zum-umgang-mit-der-npd.pdf">stellungnahme-wk-zum-umgang-mit-der-npd</a>.</p>
<p>Hintergrund der Anfrage sind unsere Recherchen zu der Frage, wie Medien im Rahmen der Landtagswahlen mit der NPD umgehen und ob sie sich speziell darauf vorbereiten. Der Bericht erscheint in den kommenden Tagen auf dieser Seite. Zur Wahl 2004 hatte Kenntemich ein Interview mit NPD-Spitzenkandidat Apfel abbrechen lassen und den Vorgang später laut <a style="cursor: pointer;" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,319132,00.html">Spiegel-Online</a> als eine “möglicherweise sich entwickelnde sehr undemokratische Gesprächskultur” bezeichnet. <em>Kevin Reißig</em></p>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
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