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	<title>Presseclub Dresden Blog &#187; DJV</title>
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		<title>Medienlinks: MDR zufrieden mit der Prüfung der Rechnungshöfe</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<p><a href="http://www.dimbb.de/"><img class="size-full wp-image-5068 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px;" title="dimbb-links" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/12/dimbb-links.jpg" alt="dimbb-links" width="190" height="29" /></a></p>
<p>MDR zufrieden mit der Prüfung der Rechnungshöfe &#8211; <a href="http://www.mdr.de/presse/7430404.html">mdr.de</a></p>
<p>Der Rundfunkrat des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS (MDR) hat in seiner Sitzung am 21. Juni 2010 die Telemedienkonzepte für kika.de, KI.KA-Text, MDR-Online, MDR TEXT sowie für das ausschließlich im Internet verbreitete Hörfunkprogramm FIGARINO genehmigt &#8211; <a href="http://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/7429993.html">mdr.de</a>, <a href="http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/06/21/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010--145570-20100621134057.pdf">br-online (PDF)</a></p>
<p>MDR-Intendant begrüßt Genehmigung der Telemedienkonzepte &#8211; <a href="http://www.mdr.de/presse/7430018.html">mdr.de</a></p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten hat den sechsten Rundfunkpreis Mitteldeutschland verliehen, mit dem Leistungen im privaten kommerziellen Hörfunks gewürdigt werden &#8211; <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_923565.html">digitalfernsehen.de</a></p>
<p><!--more-->Der Gesamtvorstand des Deutschen Journalisten-Verbandes hat auf seiner heutigen Sitzung in Leipzig deutlich gemacht, dass die Zustimmung des DJV zu einem Leistungsschutzrecht der Verlage an Bedingungen geknüpft ist. Man will 50% der Erlöse &#8211; <a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5a046792364.0.html">djv.de</a>, <a href="http://www.presseportal.de/meldung/1634480">presseportal.de</a></p>
<p>Das Fernsehen der DDR war eine Stütze des Regimes. Doch in den letzten Monaten der DDR entwickelte die vormals staatstragende Institution eine unerwartete Energie, die den politischen Wandel begleitete und möglicherweise sogar vorantrieb.<br />
Doch Ostdeutsche Kompetenz sei verdrängt und durch westdeutsches Mittelmass ersetzt worden &#8211; <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/der_kurze_fruehling_der_anarchie_1.6201772.html">nzz.ch</a></p>
<p><strong>Ältere Medienlinks vom 11.-21.6.2010</strong></p>
<p>Dresdner Albertinum fast ohne DDR-Bilder<br />
Von den 650 Werken, die das Museum aus der DDR-Zeit besitzt, ist nicht einmal ein Dutzend zu sehen. Und die wenigen Ostdeutschen, die gezeigt werden, erhalten wie zur Entgiftung jeweils ein westliches Pendant &#8211; <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0621/feuilleton/0007/index.html">berlinonline.de</a></p>
<p>LVZ versagt bei der Geiselnahme? Erst stürzt das Online-Angebot ab, dann fehlt die Einordnung in der Druckfassung &#8211; <a href=" http://nochweiter.de/leseproben/2010/06/18/0854_handfeuerwaffen-medien/">nochweiter.de</a></p>
<p>MDR: Umfragen für die Regierung<br />
„Im Auftrage des MDR befragte infratest dimap seit 1995 Sachsen-Anhalter nach ihrem Verbundenheitsgefühl mit ihrem Heimat-Bundesland. Von zunächst etwa 40 % waren es in diesem Jahr 76 %, die sich mit ihrem Land stark oder sehr stark verbunden fühlten.“ &#8211; <a href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1736928&#038;em_cnt_page=3">volksstimme.de</a></p>
<p>Die Comic-Experten zeigten, wie es in der mehr als hundert Jahre währenden Geschichte des Comics immer wieder zu plumpen Instrumentalisierungen von Bildern kam, die jeder sinnstiftenden Geschichte entbehren. &#8230; „Politische Comics in der DDR“, jene Sitzung fand unter dem Titel „Comics totalitär“ statt. Dass die Gleichsetzung von DDR und nazistischen Gewaltphantasien als „totalitär“ beim Thema grafische Literatur noch offensichtlicherer Unfug ist, zeigte sich daran, dass sich selbst in DDR-Propagandacomics weder Rassismus noch Gewaltaufrufe finden &#8211; <a href="http://www.freitag.de/kultur/1023-wort-imbilde">freitag.de</a></p>
<p>Für die Verarbeitung der ganzen DDR ist der MDR zuständig. &#8230; Dann bleiben nur die übrig, die sich an das assimilieren, was hier vorgelebt wird. Der Rest wird rausgekickt. Oder im MDR so umgestaltet, dass es wieder passt &#8211; <a href="http://www.freitag.de/kultur/1024-ermordet-ermordet">freitag.de</a></p>
<p>Madsack will sächsische Postdienstleister übernehmen &#8211; <a href="http://www.dnv-online.net/services/detail.php?nr=43673">dnv-online.de</a></p>
<p>Sachsen will keine steigende Rundfunkgebühr und ist deswegen gegen Werbefreiheit. Johannes Beermann will Aufgaben von ARD und ZDF und damit die Gebühr reduzieren &#8211; <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_920974.html">digitalfernsehen.de</a></p>
<p>MDR redet wieder mit ZAPP &#8211; Es gibt auch eine positive Entwicklung. Eine Zeit lang hat auch der MDR nicht mit &#8220;Zapp&#8221; gesprochen. Das hing mit der Berichterstattung über Jan Ullrich zusammen &#8211; <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/jeder-journalist-tut-sich-mit-kritik-schwer_100028442.html">meedia.de</a></p>
<p><em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
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		<title>&#8220;Sachsensumpf&#8221;: Diskussion um Namensnennung von angeklagten Journalisten (mit Update)</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/04/08/sachsensumpf-diskussion-um-namensnennung-von-angeklagten-journalisten/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 09:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
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		<description><![CDATA[
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5854" title="sachsensumpf_sz" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/04/sachsensumpf_sz.jpg" alt="sachsensumpf_sz" width="480" height="208" /></p>
<p>Seit Anfang April müssen sich zwei freie Journalisten, die an dem ersten &#8220;Spiegel&#8221;-Bericht über den sogenannten &#8220;Sachsensumpf&#8221; mitgewirkt haben, vor Gericht verantworten. Die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; berichtet in ihrer Samstagsausgabe (3.4.2010) unter dem Titel: &#8220;<a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2429012">&#8216;Sachsensumpf&#8217;-Bericht vor Gericht</a>&#8221; (leider hinter der Bezahlschranke; eine freigeschaltete Version findet sich allerdings <a href="http://www.sz-online.de/special/schueler-und-zeitung/artikel/artikel.asp?id=2429012">im SZ-Angebot &#8220;Schüler und Zeitung&#8221;</a>) über den Prozessauftakt. Die Geschichte ist ausgesprochen lesenswert.</p>
<p>Denn zwei der drei Autoren sind freie Journalisten und müssen sich nun wegen falscher und ehrabschneidender Zitate verantworten, so die &#8220;SZ&#8221;. Der sächsische &#8220;Spiegel&#8221;-Korrespondent selbst ist aus dem Verfahren raus, denn: <!--more-->&#8220;Das Verfahren gegen den Dritten im Team, den &#8216;Spiegel&#8217;-Korrespondenten in Dresden, war eingestellt worden, nachdem das Magazin eine Korrektur veröffentlicht und eine Geldauflage von mehreren Tausend Euro akzeptiert hatte.&#8221;</p>
<p>Laut dem &#8220;SZ&#8221;-Bericht distanzieren sich die beiden betroffenen freien Journalisten aus Leipzig von den entsprechenden Textpassagen. Diese seien nicht von ihnen autorisiert bzw. ohne ihre Mitwirkung verfasst worden. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden Angeklagten empfindliche Geldstrafen. Viel größer aber dürfte &#8211; schon jetzt &#8211; der Schaden für die persönliche Arbeitssituation sein.</p>
<p>Im Blog des DJV-Sachsen heißt es dazu unter dem Titel &#8220;<a href="http://djvs.wordpress.com/2010/04/04/freie-journalisten-vor-gericht/" target="_blank">Freie Journalisten vor Gericht</a>&#8220;: &#8220;Für Kritik sorgt inzwischen ein SZ-Artikel vom Samstag. Der Bericht zum Verfahrensauftakt nennt die Beteiligten mit vollen Namen&#8221; &#8211; ohne dass klar wird, wer diese Kritik äußert (im übrigen zeigt der Artikel die beiden Angeklagten auch mit Foto, s. Bildausriss oben).</p>
<p>Die Frage selbst aber ist hoch spannend: Darf man die Namen der angeklagten Journalisten nennen &#8211; auch vor dem Hintergrund, dass schon der Prozess Einschränkungen für ihre persönliche Auftragssituation mit sich bringen könnte?</p>
<p><a href="http://www.presseclub-dresden.de/?s=Sachsensumpf&amp;submit=Go" target="_blank">Hier finden Sie ältere Einträge in unserem Blog zum Thema &#8220;Sachsensumpf&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Update 15.25 Uhr:</strong> Auf der Seite des Landtagsabgeordneten Karl Nolle findet sich ein Text von Jürgen Roth, offenbar ein Zitat aus dessen Blog <a href="http://www.mafialand.de/Members/roth/ich-hatte-wirklich-nich-vor-mich-noch-einmal-mit-den-umstaenden-des-sogenannten-sachsensumpfes-zu-beschaeftigen.-doch-ein-prozess-in-dresden-gegen-die-kollegen-arndt-ginzel-und-thomas-datt-wegen-uebler-nachrede-macht-es-notwendig" target="_blank">mafialand.de</a>, der sich mit dem &#8220;SZ&#8221;-Artikel auseinandersetzt. Zitat: &#8220;Als Prozessbeobachterin war unter anderem die auf regionaler Ebene sattsam bekannte Lohnschreiberin der Sächsischen Zeitung, Frau Schlottmann anwesend, um über den Prozess in Dresden gegen die beiden Kollegen zu berichten. Da schwante einigen schon nichts Gutes.&#8221; Titel der Geschichte: &#8220;<a href="http://www.karl-nolle.de/aktuell/medien/id/10374">Sächsische Verhältnisse: Vergeltung, Hass oder Dummheit?</a>&#8220;</p>
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		<title>Lesehinweis: &#8220;Ungefragt im Briefkasten – der Wochenkurier&#8221;</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/03/26/lesehinweis-ungefragt-im-briefkasten-%e2%80%93-der-wochenkurier/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 08:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenkurier]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Sabine Bachert hat im <a href="http://djvs.wordpress.com/" target="_blank">DJV-Sachsen-Blog</a> über den <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/03/22/5715/" target="_blank">Presseclub-Abend mit Regine Eberlein</a>, Redaktionsleiterin des Dresdner <a href="http://sachsenlive.de/Verlage/DWK-Verlag.html" target="_blank">Wochenkurier</a>, geschrieben. Zitat: &#8220;Der Dresdner Wochenkuriern ist eine von insgesamt 17 Lokalausgaben und erscheint in Dresden mit einer Auflage von 125 000 Exemplaren. Im gesamten Verbreitungsgebiet in Sachsen und darüber hinaus liegt die Auflage bei 780 000 Exemplaren.&#8221;</p>
<p>Die Geschichte im immer wieder lesenswerten DJV-Blog trägt den Titel: &#8220;<a href="http://djvs.wordpress.com/2010/03/23/ungefragt-im-briefkasten-der-wochenkurier/" target="_blank">Ungefragt im Briefkasten – der Wochenkurier</a>&#8220;.</p>
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		<title>Zur aktuellen Situation der Vergütung journalistischer Arbeit im Freistaat Sachsen</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/15/zur-aktuellen-situation-der-vergutung-journalistischer-arbeit-im-freistaat-sachsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<p>Die <a href="http://djvs.wordpress.com/2010/01/06/gemeinsame-vergutungsregeln/">Vergütungsregeln für Freie im Printbereich</a>, die am 1. Februar in Kraft treten sollen, haben offensichtlich die Diskussion über die Vergütung journalistischer Arbeit insgesamt neu angefacht. Was ist Journalismus und wie wird er vergütet? Diese Frage muss ergänzt werden: Was ist uns journalistische Arbeit heute wert?</p>
<p>Immer weniger offensichtlich. Doch das Spektrum von Vergütungsregelungen ist sehr breit gefächert. Es reicht von Minimalvergütungen, die den jeweiligen Aufwand völlig ignorieren (Der Autor bekommt lediglich &#8220;ein Geld&#8221;) bis zu tariflichen Allround-Regelungen, die laufend angepasst werden. Der der Vergütung zugrunde liegende Tarifvertrag ist dabei heute eher die Ausnahme. Von den rund 3000 Journalistinnen und Journalisten, die der <a href="http://www.lfb-sachsen.de/">Landesverband der Freien Berufe im Freistaat Sachsen</a> nennt, sind nach den Zahlen des sächsischen Journalistenverbandes (<a href="http://www.djv-sachsen.de/">DJV Sachsen</a>) mehr als die Hälfte freiberuflich tätig.</p>
<p>Rund 350 Mitglieder des Verbandes sind bei sächsischen Medienbetrieben festangestellt.</p>
<p>Doch Festanstellung heißt eben nicht gleichzeitig Tarifgehalt und auch sonst gute Konditionen. Um die regionalen tarifgebundenen Unternehmen im Medienbereich im Freistaat Sachsen aufzuzählen, kann man getrost eine Hand in der wärmenden Hosentasche lassen&#8230; MDR, LVZ, DNN, SZ/Mopo (plus Bild als überregionales Blatt) &#8211; mehr ist nicht. Ansonsten regiert der Markt, der Anzeigen-Markt! Denn die Anerkennung journalistischer Arbeit erfolgt kaum aufgrund von Auflagenhöhen, die durch Rezipienten-Entscheidung bestimmt werden. Die höchsten Auflagen haben ohnehin Anzeigenblätter, die als Wurfsendung mit allerlei Werbung in den Briefkästen landen.</p>
<p>Die großen sächsischen Regionalzeitungen müssen sich an ihren Abonnenten messen lassen. <!--more-->Aber sie verlieren permanent an Lesern: Hauptgründe dürften neben der demografischen Entwicklung auch die modernen elektronischen Medien sein. Letztere rauben den klassischen (Print-)Medien nicht nur die nachwachsenden Leser, sondern vor allem die Anzeigen-Kunden. Daraus ergibt sich doppelter Druck auf die Verlage.</p>
<p>Für eine sinkende Leserzahl ist man nicht bereit, das redaktionelle Niveau zu halten oder gar zu verbessern und am besten sparen kann man ohnehin nur beim Personal. Die meisten Überlegungen der Verlage zur Optimierung ihrer wirtschaftlichen Situation betreffen daher weniger den redaktionellen Teil, sondern andere, möglichst neue, wirtschaftliche Aktivitäten, die im jeweiligen Verbreitungsgebiet mit Hilfe der Tageszeitung vermarktet werden können.</p>
<p>Aber auch wirtschaftliche Aktivitäten, die den eigentlichen lokalen Markt verlassen, werden angedacht. Daraus ergibt sich eine Abwertung des Kerngeschäftes, der publizistischen Arbeit. Sie schlägt sich nieder in schlechter werdenden Arbeitsbedingungen bei sinkendem Vergütungsniveau. Sparen mit allen Mitteln ist angesagt &#8211; auch Lohndumping mittels Tarifumgehung. Selbst im Bundesarbeitministerium ist man auf die teilweise entwürdigenden Zustände aufmerksam geworden. Bundesarbeitsministerin von der Leyen will sich daher auch mit den Zeitungsverlagen beschäftigen. <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/lohndumping_djv_listet_verlage_auf">Sie soll neben Schlecker auch Verlage auf Lohndumping hin überprüfen</a>.</p>
<p>Tarifumgehung findet gegenwärtig statt, wenn sich Medienbetrieb keinem Arbeitgeberverband anschließen oder in ihm eine sogenannte OT-Mitgliedschaft wählen, Betriebsteile auslagern, Arbeitsverträge aufgrund von Strukturänderungen umwandeln, statt Mitarbeiter fest einzustellen freie Mitarbeiter beschäftigen, auf Leiharbeit setzen oder Volontäre bzw. Praktikanten zu Konditionen weit &#8220;unter der Gürtellinie&#8221; beschäftigen. Der DJV hat bereits vor einiger Zeit eine <a href="http://www.djv.de/DJV-Liste-Tarifumgehung-der-V.629.0.html">Liste des Lohndumpings</a> erstellt, in der auch sächsische Beispiele nicht fehlen.</p>
<p>Die unter diesen Umständen immer noch komfortabelsten tariflichen Regelungen haben gegenwärtig die <a href="http://www.mdr.de/" target="_blank">MDR</a>-Beschäftigten und zwar die festen Mitarbeiter ebenso wie die arbeitnehmerähnlichen Freien. Anfang des Jahres 2009 legten mehrere <a href="http://www.tarifblog.info/" target="_blank">Arbeitskampfmaßnahmen</a> von Festen und Freien bei der Drei-Länderanstalt den Grundstein für die aktuellen Tarifbedingungen. Geregelt ist beim MDR fast alles. Von Vergütungsstrukturen, die Vergütungen selbst, Arbeitszeit und Urlaub bis hin zur Mehrarbeit und deren Vergütung sowie zahlreiche Regelungen für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Im Printbereich hingegen gilt lediglich bei der <a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">Leipziger Volkszeitung</a> (betrifft auch den Ableger für die Landeshauptstadt <a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">Dresdner Neueste Nachrichten</a>) der bundesweite <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Tipps_und_Infos_fuer_Festangestellte/Tarifvertraege_TZ/GTV-TZ-2008%20I.pdf" target="_blank">Flächentarifvertrag</a>. Allerdings hat auch die seit einem Jahr Madsack allein gehörende Zeitung LVZ ihr tarifliches Loch geschaffen. Mehrere Leiharbeiter agieren hier im redaktionellen Bereich – ohne Tarifanbindung.</p>
<p>Die <a href="http://www.ddv-mediengruppe.de/" target="_blank">DD+V Mediengruppe</a> (Sächsische Zeitung, Dresdner Morgenpost) hat sich 1999/2000 gegen den Widerstand der Beschäftigten ihr ganz spezielles und seitdem oft nachgeahmtes tarifliches Schlupfloch geschaffen: Die Auslagerung von Lokalredaktionen. So schuf die Möglichkeit aus dem per Haustarif an die Flächenregelungen gebundenen Vergütungsstruktur auszubrechen. Der <a href="http://www.djv-sachsen.de/kurier31/SZ-Streik/sz-streik.html" target="_blank">sechswöchige Streik</a> der SZ-Mitarbeiter Ende 1999 sicherte im Ergebnis lediglich den Bestandsschutz für bisher tarifgebundene Mitarbeiter in den ausgelagerten Redaktionen. Die ebenfalls erkämpfte Option &#8220;Tarifverhandlungen für die neuen Betriebe&#8221; wurde nie eingelöst. Ohne Leben blieb auch die bereits zuvor bestehende die Option <a href="http://www.djv-sachsen.de/honorar/12a/12a.htm" target="_blank">12-A-Tarifvertrag</a>. Laut Haustarif gilt diese spezielle Tarifform beim DD+V nach wie vor. Praktisch wirksam wurde sie jedoch nicht, denn Freie müssen ihre Arbeitnehmereigenschaft selbst anzeigen. Eine offensichtlich unüberbrückbare Barriere.</p>
<p>Die <a href="http://www.freiepresse.de/" target="_blank">Freie Presse</a> Chemnitz schließlich – mit täglich rund 300 000 Exemplaren nach wie vor eine der auflagenstärksten Regionalzeitungen Deutschlands &#8211; hat sich Tarifverträgen nie verpflichtet gefühlt. Die Mitarbeiter hinken dem Tarifniveau im Gehaltsbereich um mehr als acht Prozent hinterher. In den zurückliegenden zwei Jahren blieben selbst die linearen Erhöhungen aus. Und auch für 2010 ist keine Gehaltsanhebung in Sicht.</p>
<p>Dennoch sind festangestellte Journalistinnen und Journalisten ihren freiberuflichen Kollegen weit vor aus. Haben sie doch neben einem regelmäßigen Einkommen auch noch eine Sicherheitskomponente, die bei den Freien auch bei guter Auftragslage völlig fehlt: Anspruch auf angemessene Honorierung und Beteiligung bei Mehrfachverwertung einerseits sowie finanzielle Leistungen auch im Krankheitsfall, bei Arbeitsflaute oder beispielsweise Chefwechsel in den Redaktionen andererseits. Dennoch schätzten bei einer <a href="http://freier-journalist.org/ergebnisse-der-djv-umfrage-freie-journalisten-online/" target="_blank">DJV-Umfrage</a> 56 Prozent der Freiberufler die Auftraglage in Sachsen (2008) als gut ein. Beim Einkommen liegen sie, der Umfrage entsprechend, mit 2012 Euro (Honorareinnahmen abzügl. Betriebsausgaben) in einer Liste nach Bundesländern auf Platz sechs. Verglichen mit den Gehältern ihrer festangestellten Kolleginnen und Kollegen ist das wegen der oben genannten Risiken freiberuflicher Arbeit allerdings erschreckend wenig.</p>
<p>Die jetzt zwischen Journalistengewerkschaften und dem Zeitungsverlegerverband verhandelten Vergütungsregelungen können eine zwar stabilisierend wirken, sind für die Freien aber dennoch eine bittere Pille. Denn der im 12-A-Tarifvertrag vereinbarten Honorarstruktur, die mehr oder weniger regelmäßig linear angepasst wird, gesellt sich eine vom Niveau her schlechtere Regelung hinzu. Allerdings wird dieses Niveau von vielen Freiberuflern im Medienbereich bisher nicht erreicht. Das meint auch Gisela Bauer, freie Journalistin und beim DJV Sachsen für den Fachausschuss Freie zuständig. Sie sieht vor allem die Rahmen-Bedingungen kritisch, da die Online-Vergütung und Honorar-Zahlungsfristen eher zu ungunsten der Freien ausfallen.</p>
<p>DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken bezeichnet die neuen Vergütungsregeln als &#8220;wichtigen Schritt auf dem Weg zur Sicherung der materiellen Basis freier Journalisten. Freie sollten die jetzt vereinbarten Honorare in jedem Fall geltend machen, damit Dumpinghonorare und das Feilschen mit dem Verlag über die Höhe des Honorars bald der Vergangenheit angehören.&#8221;</p>
<p><em>Michael Hiller, <a href="http://www.djv-sachsen.de/" target="_blank">DJV-Sachsen</a></em></p>
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		<title>Medienlinks: Wie sich die digitale Welt verändern wird</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 16:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[Coloradio]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><a href="http://www.dimbb.de/"><img class="size-full wp-image-5068 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px;" title="dimbb-links" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/12/dimbb-links.jpg" alt="dimbb-links" width="190" height="29" /></a> <strong>vom 24. bis 31.12.2009</strong></p>
<p>Wie sich die digitale Welt verändern wird<br />
<a href="http://www.welt.de/webwelt/article5676148/Wie-sich-die-digitale-Welt-veraendern-wird.html">welt.de</a></p>
<p>Wie sich die digitale Welt verändert hat<br />
<a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_869166.html">digitalfernsehen.de</a>, <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Sascha-Lobo-Internet-Digitale-Dekade-Netz-Online-Soziale-Netzwerke;art15532,2988400">tagesspiegel.de</a>, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1231/dienullerjahre/0010/index.html">berlinonline.de</a></p>
<p>In Deutschland breitet sich in Windeseile ein neuer Hype aus. Mit Geolocation-Diensten wie Foursquare zeigen Menschen, wo sie gerade sind. Das ganze wird in ein Spiel gepackt – und das macht den Reiz aus. Große Plattformen wie Facebook haben den Trend verschlafen, werden aber bald aufholen.<br />
<a href="http://www.welt.de/webwelt/article5685462/Handy-Ortungsdienste-sind-der-neue-Trend.html">welt.de</a></p>
<p><strong>Medienlinks 24.-29.12.</strong></p>
<p><!--more-->„Mit 8,9 Prozent Marktanteil in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist das MDR FERNSEHEN 2009 das am meisten gesehene Dritte Programm der ARD &#8211; zum dreizehnten Mal in Folge. Es erreichte bundesweit täglich 7,76 Millionen Zuschauer.“<br />
<a href="http://www.mdr.de/presse/fernsehen/6970387.html">mdr.de</a></p>
<p>MDR: Der Heimatsender &#8211; Maschinerie der eisernen Harmonie<br />
Die Botschaft, die der Heimatsender diese Weihnacht und zum Jahresschluss zu verkünden hat, gleicht der seit Jahren. Man setzt raffiniert primitiv auf Naivität: Hier bei uns ist die Welt noch heil, die Tradition ewiglich und sie hält alles zusammen. Wer&#8217;s glaubt, wird selig. Und selig sind die, die da glauben, der Sender sei der Nabel der Welt.<br />
<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1229/feuilleton/0033/index.html">berlinonline.de</a></p>
<p>Zukunft der freien Radios in Sachsen ungewiß?<br />
<a href="http://djvs.wordpress.com/2009/12/22/endgultig-aus-fur-die-freien-radios/">djvs.wordpress.com</a></p>
<p><em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
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		<title>DJV: Jahresplaner zum 20. Jahrestag</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/12/04/djv-jahresplaner-zum-20-jahrestag/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 21:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p style="text-align: center;"><a href="http://djvs.wordpress.com/2009/12/02/djv-sachsen-legt-jahresplaner-2010-vor/"><img class="aligncenter size-full wp-image-4886" title="djv-wandkalender" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/12/djv-wandkalender.jpg" alt="djv-wandkalender" width="503" height="161" /></a></p>
<p>Im Juni 1990 gründete sich der DJV Sachsen. Weil sich das Ereignis im kommenden Jahr zum zwanzigsten Mal jährt, hat der DJV Sachsen mit Unterstützung der Druckerei Thieme in Meißen einen Wandkalender für 2010 erstellt.</p>
<p>Zwei wichtige Daten sind schon eingetragen: <!--more-->Am 20. Juni 2010 feiert der sächsische Landesverband des Deutschen Journalisten Verbandes in Leipzig sein 20jähriges Bestehen &#8211; einen Tag nach der Mitgliederversammlung am 19. Juni.</p>
<p>Alle Infos zum Wandkalender inklusive Bestellmöglichkeit &#8211; gegen eine Spende &#8211; <a href="http://djvs.wordpress.com/2009/12/02/djv-sachsen-legt-jahresplaner-2010-vor/" target="_blank">im Blog des DJV</a>.</p>
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		<title>Medienlinks: Kritik an ARD und ZDF</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/12/02/medienlinks-kritik-an-ard-und-zdf/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 14:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><a href="http://www.dimbb.de/"> <img class="alignleft size-full wp-image-4483" style="border: 0pt none;" title="dimbb-logo_klein" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/10/dimbb-logo_klein.png" alt="dimbb-logo_klein" width="110" height="36" /></a>Medienlinks</p>
<p>Die überragenden Fußball- und Sportquoten sind gekaufte Quoten, bei allen Sendern. Ein Erfolg, der aus dem Portemonnaie kommt. Kommt es auf die Kreativität an, wird es mau bei ARD und ZDF, da wird 2009 zum Schwächeanfall.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/art15532,2964681">tagesspiegel.de</a></p>
<p>Wie ARD/ZDF mit ihren Digitalangeboten die verloren gegangene junge Zielgruppe erreichen wollen<br />
<a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1202/medien/0005/index.html">berlinonline.de</a>, <a href="http://www.dwdl.de/story/23747/zdfneo_nach_einem_monat_noch_weitgehend_unbekannt/">dwdl.de</a></p>
<p>In einem Leipziger Fünf-Sterne-Hotel verkostet das ZDF-Magazin &#8220;Wiso&#8221; Müsli.<br />
<a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/muesli-fuer-die-fernsehquote/">taz.de</a></p>
<p><!--more-->Twitternder MDR-Intendant löscht Tweets. Twittert er unter mdrreiter privat oder öffentlich-rechtlich<br />
<a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1287516/Bauer-sprachlos-Fritzenkoetter-geht.html">abendblatt.de</a></p>
<p>Was freie Journalisten mit TWITTER machen können – eine Antwort auf den DJV<br />
<a href="http://medialdigital.de/2009/12/01/sollen-freie-journalisten-twittern-eine-replik-auf-den-djv-fail/">medialdigital.de</a></p>
<p><em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_monochrome" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.presseclub-dresden.de%252F2009%252F12%252F02%252Fmedienlinks-kritik-an-ard-und-zdf%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Medienlinks%3A%20Kritik%20an%20ARD%20und%20ZDF%20%23DJV%20%23MDR%22%20%7D);"></div>

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		<item>
		<title>Lochthofen: Entlassung nach &#8220;verlagsschädigenden Äußerungen&#8221;</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/12/02/lochthofen-entlassung-nach-verlagsschadigenden-auserungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[TA]]></category>
		<category><![CDATA[ZGT]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Sergej Lochthofen, langjähriger Chefredakteur der &#8220;Thüringer Allgmeinen&#8221;, ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr im Amt. Wie &#8220;Spiegel Online&#8221; berichtet, ist er seit Dienstag (gestern) freigestellt. Titel der SPON-Meldung: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,664677,00.html" target="_blank">Nach Nazi-Vergleich: WAZ-Gruppe entlässt Chef der &#8220;Thüringer Allgemeinen</a>&#8220;.</p>
<p>Ursprünglich hatte die WAZ-Gruppe die Ablösung Lochthofens und die Übergabe an Paul-Josef Raue für Januar <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/11/26/sergej-lochthofen-tritt-bei-thuringer-allgemeinen-ab/" target="_blank">angekündigt</a>. Die Ablösung hatte für ein breites Medienecho sowie Proteste bei Lesern und Mitarbeitern geführt. Die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; etwa brachte ein ausführliches Porträt und schrieb, er habe sich &#8220;bundesweit als Stimme des Ostens&#8221; profiliert (&#8220;<a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2325690" target="_blank">&#8216;Sippenhaft wie bei den Nazis&#8217; – Ablösung eines Chefredakteurs sorgt für Kritik</a>&#8220;). Eine Mitarbeiterversammlung veröffentlichte eine <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/11/26/sergej-lochthofen-tritt-bei-thuringer-allgemeinen-ab/#comments" target="_blank">Erklärung und forderte die Rücknahme der Absetzung</a>.</p>
<p>Spiegel Online berichtet weiter, dass <!--more-->die &#8220;Thüringer Allgemeine&#8221; am Samstag ausführlich über den Führungswechsel berichtete sowie eine Seite mit Leserbriefen veröffentlichte.</p>
<p>Weiter Berichte zur Entlassung von Lochthofen sind u.a. bei MDR Online (&#8220;<a href="http://www.mdr.de/nachrichten/6892772.html" target="_blank">Journalistenverband gegen Lochthofens Ablösung</a>&#8220;, 27.11.; &#8220;<a href="http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/6895812.html" target="_blank">Protest gegen Lochthofen-Abberufung</a>&#8220;, 28.11.), sueddeutsche.de (&#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/v51383/3165967/Das-ist-Sippenhaft.html" target="_blank">Das ist sippenhaft</a>&#8220;, 27.11.) und in der &#8220;FAZ&#8221; zu finden (&#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E7ADED260FB5140B89D00B028C028E9A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews" target="_blank">Thüringer Allgemeine: &#8216;Sippenhaft wie in der Stalin-Zeit&#8217;</a>&#8220;, 26.11.). Einen guten Überblick über die Berichterstattung liefert <a href="http://news.google.de/news/story?um=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;cf=all&amp;ncl=d08_wuKWO-8J9uML5bcZNR6p6OAqM" target="_blank">Google News mit über 40 Treffern</a>.</p>
<p><strong>Lesehinweis I</strong>: Der Branchendienst Meedia hat einige Hintergründe für die Entscheidung der WAZ aufgeschrieben. Zitat: &#8220;Lochthofen, soviel dürfte klar sein, war ein starker Chefredakteur, aber auch ein sehr eigenwilliger und unnahbarer.&#8221; Titel der Meedia-Geschichte: &#8220;<a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/waz--die-hintergrnde-des-falls-lochthofen_100024830.html?tx_ttnews[backPid]=62&amp;cHash=92b50d18d4" target="_blank">WAZ: die Hintergründe des Falls Lochthofen</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Lesehinweis II</strong>: Das Pottblog hat eine kommentierte Linkliste zur Causa Lochthofen erstellt. Titel: &#8220;<a href="http://www.pottblog.de/2009/12/01/thueringer-allgemeine-lochthofen-demission-interview-und-links/" target="_blank">Thüringer Allgemeine und die Lochthofen-Affäre: Links und Interview mit Kajo Döhring (DJV)</a>&#8220;.</p>
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_monochrome" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.presseclub-dresden.de%252F2009%252F12%252F02%252Flochthofen-entlassung-nach-verlagsschadigenden-auserungen%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Lochthofen%3A%20Entlassung%20nach%20%5C%22verlagssch%C3%A4digenden%20%C3%84u%C3%9Ferungen%5C%22%20%23DJV%20%23TA%20%23ZGT%22%20%7D);"></div>

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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Temperamentvoll wie schon lange keine Gesprächspartner mehr&#8221;</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/12/02/temperamentvoll-wie-schon-lange-keine-gesprachspartner-mehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 09:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[DMG]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Ein erster kurzer Bericht <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/11/24/terminhinweis-dr-bettina-bunge-zu-gast-im-presseclub/" target="_blank">zum Clubabend mit Dr. Bettina Bunge</a>, Chefin der Dresdner Marketing Gesellschaft mbH, findet sich im <a href="http://djvs.wordpress.com/" target="_blank">Blog</a> des DJV Sachsen. Dort ist kompakt zusammengefasst, was Bunge im Gespräch mit Bettina Klemm berichtete: &#8220;Besucher sollen wiederkommen und nach der ersten Visite nicht mehr sagen: Ich habe es gesehen und das war&#8217;s.&#8221;</p>
<p>Offenbar kam Bunges Auftritt beim Autor des DJV Sachsen gut an: &#8220;Temperamentvoll wie schon lange keine Gesprächspartner mehr, stellte sie Ihre Konzepte vor. Ihre Feuertaufe erlebt sie derzeit mit Angeboten unter dem Motto &#8216;Dresden gibt dem Winter Glanz&#8217;, das in 56 Städten beworben wird.&#8221;</p>
<p>Der Kurzbericht findet sich im DJV-Sachsen-Blog unter der Überschrift: &#8220;<a href="http://djvs.wordpress.com/2009/12/01/bunge-will-dresden-zur-weltstadt-machen/#comments" target="_blank">Bunge will Dresden zur Weltstadt machen</a>&#8220;.</p>
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		<title>Medienlinks: Die Zukunft des Journalismus</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TA]]></category>

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<p><a href="http://www.dimbb.de/"> <img class="alignleft size-full wp-image-4483" style="border: 0pt none;" title="dimbb-logo_klein" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/10/dimbb-logo_klein.png" alt="dimbb-logo_klein" width="110" height="36" /></a>Medienlinks vom 1. Dezember und 30. November 2009</p>
<p>Revolution im deutschen Journalismus (&#8220;Zeit&#8221;-Dossier)<br />
<a href="http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien?page=all">zeit.de</a></p>
<p>Qualität inszenieren: Ein Buch über Anspruch und Wirklichkeit im Journalismus<br />
<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/qualitaet_inszenieren_1.4087066.html">nzz.ch</a></p>
<p>Wie Verlage im Netz Geld verdienen<br />
<a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2009/11/wie-verlage-im-internet-geld-verdienen/#more-2377">indiskretionehrensache.de</a> </p>
<p><!--more-->Was bringt den Journalisten TWITTER?<br />
<a href="http://frei.djv-online.de/?p=706">frei.djv-online.de</a></p>
<p>Klick-Tipps<br />
Radio1-Medienmagazin: Pro-Brender-Demo +++ Causa Brender: Koch, Beck, Künast +++ Thüringer Allgemeine +++ In memoriam: Erich Böhme +++ Bonus: Telefoninterview Erich Böhme (r1MM 06.02.2000) +++ ZDF-Brender-PK: Beck, Koch, Schächter (27.11.2009)<br />
<a href="http://bit.ly/5jWpJ">radioeins.de</a></p>
<p><strong>Medienlinks vom 30. November 2009</strong></p>
<p>Was läuft bei der Thüringer Allgemeinen<br />
<a href="http://www.djv-thueringen.de/Nachricht.2274+M5342193c91a.0.html">djv-thueringen.de</a>, <a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.TA-Chefredaktion.startseite_173054.php">thueringer-allgemeine.de</a></p>
<p>Verlagsangebote halten Einzug auf dem iPhone<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verlagsangebote-halten-Einzug-auf-dem-iPhone-871612.html">heise.de<br />
</a><br />
<em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
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