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	<title>Presseclub Dresden Blog &#187; DNN</title>
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		<title>DNN-Online sieht jetzt anders aus</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 14:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[DNN]]></category>
		<category><![CDATA[DNN-Online]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dnn-online.de/"><img class="aligncenter size-full wp-image-6341" style="margin: 5px;" title="dnn_online_neu" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/05/dnn_online_neu.jpg" alt="dnn_online_neu" width="565" height="315" /></a></p>
<p>Alles neu macht der Mai, naja, wenigstens ein bisschen: <a href="http://www.dnn-online.de" target="_blank">DNN-Online</a> hat ein neues Erscheinungsbild. Ab sofort sieht der Online-Ableger der &#8220;Dresdner Neueste Nachrichten&#8221; wesentlich anders als vorher aus &#8211; und dem Netz-Auftritt des Mutterblattes &#8220;LVZ&#8221; (<a href="http://www.lvz-online.de/">LVZ-Online</a>) sehr ähnlich. Gleichzeitig hat die &#8220;DNN&#8221; auch <a href="http://www.facebook.com/pages/DNN-Online/106149589427609?v=wall" target="_blank">eine Facebook-Fanseite</a> eingerichtet und bewirbt <a href="http://www.dnn-online.de/nachrichten/topthema/dnn-online-auf-twitter-und-ab-sofort-auch-auf-facebook-aktiv/r-topthema-a-1613.html" target="_blank">offensiv die eigenen Twitter-Aktivitäten</a> (Lesern dieser Seite schon länger bekannt).</p>
<p>Spannend wird nun<!--more-->, wie &#8220;aktiv&#8221; die &#8220;DNN&#8221;-Redaktion die neue Webseite und das Facebook-Profil bespielt &#8211; ob etwa mehr der redaktionellen Inhalte der Zeitung als vorher täglich im Netz zu lesen sein werden und länger online bleiben. Vielleicht wird die Seite dann auch von hier öfter verlinkt.</p>
<p>Eine ausführliche Besprechung der neuen Seite finden Sie hier in den kommenden Tagen.</p>
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		<title>Dirk Birgel: &#8220;ein Gegenmittel zur Betriebsblindheit&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 05:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><img class="alignleft size-full wp-image-6125" style="margin: 5px;" title="dirkbirgel_klein" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/05/dirkbirgel_klein.jpg" alt="dirkbirgel_klein" width="140" height="176" /> Die &#8220;<a href="http://www.dnn-online.de/">Dresdner Neueste Nachrichten</a>&#8221; beschreiten neue Wege zur Einbindung der Leser und rufen einen Leserbeirat ins Leben. In der heutigen Ausgabe sind alle Leser aufgefordert, sich zu bewerben.</p>
<p>Wir haben dem &#8220;DNN&#8221;-Chefredakteur <a href="http://kress.de/kresskoepfe/kopf/profil/1153-dirk-birgel.html" target="_blank">Dirk Birgel</a> einige Fragen dazu gestellt.</p>
<p><strong>Die DNN gründet einen Leser-Beirat. Ist das eine Maßnahme, die sinkenden Auflage aufzuhalten?</strong><em><br />
Dirk Birgel: </em>Das ist eine schöne Hoffnung und vielleicht ein kleiner Beitrag zu diesem Ziel. Wir wollen zwei Dinge: Die Leser-Blatt-Bindung stärken und vor allem, die DNN noch besser auf die Leserwünsche abstimmen. Ich bekommen immer wieder wertvolle Hinweise aus der Leserschaft. Diesen Prozess wollen wir mit dem Leserbeirat strukturieren, konzentrieren und institutionalisieren. Ein Leserbeirat ist ein Gegenmittel zur Betriebsblindheit.</p>
<p><strong>Gibt es einen konkreten Anlass, der zur Gründung geführt hat?<br />
</strong><em>Birgel:</em> Ich habe erstmals darüber nachgedacht, als der Konflikt um die Waldschlößchenbrücke eskalierte.<!--more--> Die Stimmung war so emotional, dass ich haufenweise Briefe bekam, die DNN würde einseitig berichten &#8211; wenigstens in diesem Punkt waren sich Brückengegner und -befürworter einig. Aber die Schlichterfunktion allein war mir als Aufgabe für den Leserbeirat zu wenig und ich wollte keinen Schnellschuss. Jetzt, nach vielen Gesprächen, ist die Entscheidung reif gewesen.</p>
<p><strong>Was ist das Ziel der Maßnahme? Warum jetzt?<br />
</strong><em>Birgel:</em> Ich glaube, die Ziele habe ich in den ersten beiden Antworten beschrieben. Warum jetzt? Nun, der DNN-Leserbeirat soll sich am Tag des DNN-Sommerfestes konstituieren und dann abends mit uns feiern. Und gut sechs Wochen Vorlauf für Bewerbung, Auswahl und Einladung braucht man schon.</p>
<p><strong>Wer kommt in den Beirat? Wie?<br />
</strong><em>Birgel:</em> Einzige Voraussetzung ist, die DNN mindestens ein Jahr im Haushalt abonniert zu haben. Der Beirat soll dabei einen Querschnitt unserer Leserschaft bilden: Männer und Frauen, Jung und Alt, alle Bildungsschichten und möglichst unterschiedliche Berufsgruppen. Parteigänger, Stadtpromis und Lobbyisten, also die üblichen Verdächtigen, wird man im DNN-Leserbeirat eher nicht finden. Bewerbung mit kurzem Lebenslauf und Foto an: DNN, Stichwort Leserbeirat, Hauptstr. 21, 01097 Dresden oder <a href="mailto:d.birgel@dnn.de">d.birgel@dnn.de</a>.</p>
<p><strong>Welchen Einfluß wird der Beirat auf die Redaktionsarbeit haben?</strong><br />
<em>Birgel:</em> Ich hoffe einen sehr konstruktiven und folgenreichen. Der Beirat soll die DNN-Chefredaktion beraten und die DNN mit guten Vorschlägen mit weiterentwickeln. Jede berechtigte Kritik und jeder gute praktikable Vorschlag muss in der Redaktion auf fruchtbaren Boden fallen.<br />
<strong><br />
Herr Birgel, vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Hier finden Sie Aufforderung der &#8220;DNN&#8221; zum Engagement im Leserbeirat: &#8220;<a href="http://www.dnn-online.de/aktuell/content/125426.html">DNN gründet Leserbeirat &#8211; Machen Sie mit!</a>&#8220;</p>
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		<title>Jetzt offiziell: MDR- und &#8220;SZ-Online&#8221;-Kooperation gestartet</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[DNN]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
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		<category><![CDATA[SZ-Online]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Jetzt offiziell: Die Kooperation zwischen MDR und &#8220;SZ-Online&#8221; ist seit dem 1. März 2010 in Kraft. &#8220;SZ-Online&#8221; bindet seitdem &#8220;täglich mehrere Beiträge&#8221; (O-Ton Pressemitteilung) aus dem Regionalprogramm des Senders, vornehmlich dem MDR-Sachsenspiegel, in das eigene Webangebot ein.</p>
<p>In <a href="http://www.mdr.de/presse/unternehmen/7129053.html" target="_blank">der Pressemitteilung</a> wird MDR-Intendant Udo Reiter zitiert: &#8220;Über die Zusammenarbeit mit dem sehr erfolgreichen Online-Angebot der Sächsischen Zeitung freue ich mich sehr. Dies ist bereits die dritte Kooperation: Neben den Vereinbarungen mit der Zeitungsgruppe Thüringen und der LVZ haben wir nun auch eine Kooperation mit dem größten Online-Angebot einer sächsischen Zeitung getroffen. Diese medienübergreifende Zusammenarbeit bietet einen großen Mehrwert für die Menschen in unserem Sendegebiet.&#8221;</p>
<p>presseclub-dresden.de hatte bereits Mitte Januar <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/15/exklusiv-mdr-kooperiert-mit-sz-online-und-lvz-online/" target="_blank">exklusiv über die anstehende Kooperation</a> berichtet. <!--more-->Schon etwas länger läuft die Kooperation zwischen MDR und &#8220;DNN&#8221; (als Ableger der &#8220;LVZ&#8221;). Die &#8220;DNN&#8221; hat darüber hinaus mit Monika Großmann auch mindestens <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/23/monika-grosmann-jetzt-als-videoreporterin-bei-dnn/" target="_blank">eine eigene Video-Reporterin</a> im Einsatz.</p>
<p>Für den MDR dürfte die Kooperation mit &#8220;SZ-Online&#8221; auch deshalb besonders attraktiv sein, weil die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/23/ranking-internetseiten-ostdeutscher-zeitungen/" target="_blank">im Internet die erfolgreichste Regionalzeitung</a> im Sendegebiet ist. Laut der Pressemitteilung läuft die Kooperation zunächst als Pilotprojekt und ist auf ein halbes Jahr befristet.</p>
<p>Die MDR-Beiträge bei &#8220;SZ-Online&#8221; sind im Menüpunkt &#8220;Online Exklusiv&#8221; und dem Unterpunkt &#8220;<a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/videos/regional/" target="_blank">Videos</a>&#8221; zu finden. Dort sind auch Videos mit überregionalen Nachrichten sowie Comedy-Beiträgen zu sehen.</p>
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		<item>
		<title>Monika Großmann jetzt als Videoreporterin bei &#8220;DNN&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5571" style="margin: 5px;" title="monikagrossmann" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/02/monikagrossmann.jpg" alt="monikagrossmann" width="565" height="222" /></p>
<p style="text-align: left;">Monika Großmann, bis Ende Dezember noch bei Dresden Fernsehen, arbeitet jetzt als Video-Reporterin für die &#8220;Dresdner Neuste Nachrichten&#8221;. Im Video-Bereich von dnn-online.de ist schon ein erstes Stück von ihr zu sehen &#8211; <a href="http://www.dnn-online.de/video/?bcpid=63347506001&amp;bclid=61393167001&amp;bctid=66473024001" target="_blank">ein Video von der Menschenkette am 13. Februar</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Großmann hatte Dresden Fernsehen, wo sie lange Jahre als Redaktionsleiterin tätig war, <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/18/monika-grosmann-nicht-mehr-bei-dresden-fernsehen/" target="_blank">Ende Dezember verlassen</a>. Bei der &#8220;DNN&#8221; produziert sie jetzt Videobeiträge. Weil das Mutterblatt &#8220;LVZ&#8221; gerade eine Kooperation mit dem MDR abgeschlossen hat, tummeln sich im Video-Bereich der &#8220;DNN&#8221; gerade sowieso wesentlich mehr Beiträge als früher.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.dnn-online.de/video/" target="_blank">Link zum Video-Portal von dnn-online.de</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Dresdner Medien zum 13. Februar: &#8220;DNN&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.dnn-online.de/aktuell/content/121483.html"><img class="aligncenter size-full wp-image-5482" style="margin: 5px;" title="dnn_13022010" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/02/dnn_13022010.jpg" alt="dnn_13022010" width="565" height="283" /></a></p>
<p>Eine eindrucksvolle Aktion hat sich die &#8220;<a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">DNN</a>&#8220;-Redaktion ausgedacht: Die kompette Titelseite der Ausgabe zum 13. Februar wie auch weiterer Platz in der Zeitung sind freigeräumt, damit Bürger ihre Meinung sagen können. Dazu kann jeder, der mag, einfach ein Foto samt kurzem Satz (max. 160 Zeichen) an <a href="mailto:lokales@dnn.de">lokales@dnn.de</a> schicken.</p>
<pre>[via <a href="https://twitter.com/CRDNN" target="_blank">@CRDNN</a>]</pre>
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		</item>
		<item>
		<title>Bekommt Leipzig eine private Medienhochschule?</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/02/lesehinweis-bekommt-leipzig-eine-private-medienhochschule/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>
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		<category><![CDATA[SLM]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Die &#8220;DNN&#8221; bzw. &#8220;LVZ&#8221; berichtet heute, dass im Haushalt der Sächsischen Landesmedienanstalt <a href="http://www.slm-online.de/psk/slmo/powerslave,id,1,nodeid,1.html" target="_blank">SLM</a> Geld für die Gründung einer privaten Medienhochschule Leipzig vorgesehen sei. Vorbehaltlich der Zustimmung der Rechtsaufsicht, in diesem Falle die Sächsische Staatskanzlei, seien &#8220;13.000 Euro für das Stammkapital und 75.000 Euro als Zuschuss für die Trägergesellschaft vorgesehen&#8221;, heißt es in dem Zeitungsbericht mit dem Titel: &#8220;Rundfunkgebühren für Privathochschule&#8221;.</p>
<p>Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der SLM, bestätigt der Zeitung die Gründungspläne gemeinsam mit der Fernsehakademie Mitteldeutschland FAM &#8211; ein genaues Konzept gäbe es aber noch nicht, dieses werde gerade erst erarbeitet. Die &#8220;LVZ/DNN&#8221; zitiert Deitenbeck indirekt: &#8220;Bei großen deutschen Privatsendern wie RTL (&#8230;) gebe es Interesse daran, dort Personal berufsbegleitend auf Hochschulniveau zu qualifizieren.&#8221;</p>
<p>Wirklich böse: <!--more-->Der &#8220;LVZ/DNN&#8221;-Artikel unterstellt der SLM ganz andere Absichten, ohne sie direkt aufzuschreiben. Zitat: &#8220;Auf die Frage, ob sich Medienratspräsident Kurt-Ulrich Mayer mit der Hochschule eine neue Herausforderung schaffen wolle, widersprach Deitenbeck: &#8216;Damit hat das nichts zu tun.&#8217;&#8221;</p>
<p>Die erste politische Reaktion liegt auch schon vor: &#8220;GRÜNE fordern Staatsregierung auf, Pläne der sächsischen Landesmedienanstalt für eine Medienhochschule zu stoppen&#8221;, heißt <a href="http://www.politopolis.de/49014/gruene-fordern-staatsregierung-auf-plaene-der-saechsischen-landesmedienanstalt-fuer-eine-medienhochschule-zu-stoppen/" target="_blank">eine Pressemitteilung von heute</a>. Der medienpolitische Sprecher der Grünen im Sächsischen Landtag, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, bezeichnet darin eine zusätzliche private Medienhochschule am Standort Leipzig für so &#8220;überflüssig wie ein Kropf&#8221;. Aus seiner Sicht seien die Pläne <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/07/freie-radios-sachsen-senden-einfach-weiter-podiumsdiskussion-am-12-januar-in-dresden/" target="_blank">angesichts der Finanzsituation der Freien Radios</a> &#8220;eine Unverfrorenheit&#8221;.</p>
<p>Zitat: &#8220;&#8216;Die Universität Leipzig ist bei der Journalistenausbildung hervorragend aufgestellt und bietet bereits Masterstudiengänge für Hörfunkjournalisten an. Die berufsbegleitenden und studiengebührenpflichtigen Masterstudiengänge an der Leipzig School of Media (LSM) wie Crossmedia und Webjournalismus, waren von Anfang an schwach ausgelastet. Hier bietet sich eine Zusammenarbeit gerade zu an.&#8217; Außerdem stelle sich die Frage, ob die Verwendung von Gebührengeldern für eine private Hochschule überhaupt durch den Rundfunkstaatsvertrag gedeckt sei.&#8221;</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">LVZ</a>/<a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">DNN</a>&#8220;: &#8220;Rundfunkgebühren für Privathochschule&#8221;, erschienen in der &#8220;LVZ&#8221; bzw. &#8220;DNN&#8221; vom 2.4.2010, Seite 4. (Der Bericht ist leider nicht online zu finden).</p>
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		<title>GEZ-Gebühren: Medienpolitische Sprecher der LINKEN schlagen Ausrichtung an Einkommen vor</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 17:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Von <em>Rick Noack</em></p>
<p>&#8220;Sozial gerechter, geräteunabhängig und ohne Schüffelei&#8221;, so stellen sich die medienpolitischen Sprecher der Landesfraktionen der LINKEN von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Neuregelung der Rundfunkgebühren vor. Die Politiker Andre Blechschmidt, Stefan Gebhardt und Falk Neubert aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen haben deshalb den Vorschlag für einen &#8220;solidarischen Rundfunk-Beitrag&#8221; entwickelt.</p>
<p>Bislang treibt die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) die Rundfunkgebühren gerätegebunden ein. Davon werden ARD, ZDF und Deutschlandradio finanziert. Die Gebühr beträgt 17,98 Euro im Monat. Den LINKEN-Politikern zufolge sei jedoch davon auszugehen, dass inzwischen sowieso nahezu jeder über eine Zugangsmöglichkeit zum Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk verfügen würde. Eine gerätegebundene Rundfunkgebühr sei folglich nicht mehr zeitgemäß.</p>
<p>Doch der vorgeschlagene Solidaritäts-Rundfunkbeitrag hätte weitreichende Folgen: Die Rundfunkgebühr soll nach dem Willen der drei medienpolitischen Sprecher entsprechend des Einkommens eingezogen werden. <!--more-->Arbeitnehmer, die der Steuerklasse 1 angehören und pro Monat mehr als 2.700 Euro-Brutto verdienen, müssten mehr Geld als bislang zahlen. Geringverdiener würden entlastet. Auch Rentner würden schrittweise beteiligt werden.</p>
<p>Und auch in der Organisationsstruktur schlagen die LINKEN-Politiker Veränderungen vor: Um den Bürokratie-Aufwand zu verringern, soll künftig das Finanzamt den Rundfunk-Beitrag einziehen. Vorbild dafür soll die Kirchensteuer sein. Bislang hatte diese Aufgabe die GEZ inne – diese würde damit folglich ihr Existenzrecht verlieren.</p>
<p>Gegenüber den &#8220;Dresdner Neuesten Nachrichten&#8221; sagte Falk Neubert, der medienpolitische Sprecher der sächsischen LINKEN-Fraktion: &#8220;Wir dürfen nicht vor einem Systemwechsel kneifen, um die Existenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks langfristig zu sichern&#8221; (&#8220;DNN&#8221;, 22. Januar 2010, Seite 4: &#8220;Initiative: Linke wollen solidarischen Rundfunk-Beitrag&#8221; &#8211; leider nicht online verfügbar). Den Politikern zufolge werde die Kostendeckung der gebührenfinanzierten Sender durch das von ihnen entwickelte System nicht gefährdet.</p>
<p>Auch die FDP fordert die Abschaffung der GEZ. Hintergrund für den Vorschlag sind die Veränderungen der GEZ-Strukturen, die derzeit im Auftrag der Rundfunkkommission geprüft werden &#8211; dabei werden ein reformiertes, gerätebezogenes Modell und eine allgemeine Medienabgabe für alle Haushalte und Betriebsstätten geprüft. Auch aus anderen Bundesländern kommen Vorschläge zur Umgestaltung der GEZ-Gebühren &#8211; etwa vom Hamburger Medienpolitiker Nikolas Hill: &#8220;<a href="http://www.welt.de/fernsehen/article5964026/Steuern-statt-GEZ-Gebuehren-zahlen.html" target="_blank">Steuern statt GEZ-Gebühren zahlen</a>&#8220;.</p>
<p>Im Blog von Falk Neubert finden Sie <a href="http://falk.linkeblogs.de/rundfunkgebuhren-sozial-gerechter-gerateunabhangig-und-ohne-schnuffelei/" target="_blank">die Mitteilung zum Vorschlag</a> der LINKEN.</p>
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		<title>Exklusiv: MDR kooperiert mit &#8220;SZ-Online&#8221; und &#8220;LVZ-Online&#8221; (Update: 19.1.2010)</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/15/exklusiv-mdr-kooperiert-mit-sz-online-und-lvz-online/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<p>Man ist sich einig, es fehlen aber noch die Unterschriften: Aus gut unterrichteten Kreise heißt es, der MDR kooperiere künftig mit &#8220;Leipziger Volkszeitung LVZ&#8221; und der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221;. Inhalt der Kooperation ist die Belieferung der Zeitungen mit Bewegtbildern, die dann auf den Webseiten der Zeitungen (&#8220;<a href="http://www.sz-online.de/" target="_blank">SZ-Online</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">LVZ-Online</a>&#8221; &#8211; und somit dann wohl auch &#8220;<a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">DNN-Online</a>&#8220;) eingebunden werden. So sei etwa bei der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221; geplant, einzelne Artikel mit Video-Beiträgen etwa aus dem Sachsenspiegel zu ergänzen.</p>
<p>Zur Finanzierung der Beiträge geben die Zeitungen Werbeplätze an den Sender &#8211; es handelt sich also um ein klassisches Gegengeschäft. Eine <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/01/19/mdr-liefert-bewegtbilder-fur-lokalzeitungen/" target="_blank">vergleichbare Kooperation</a> mit der Thüringer Zeitungsgruppe TZG in Erfurt hatte der MDR bereits im Januar 2009 verkündet. Bei seinem Besuch im Presseclub Dresden wenige Tage später hatte MDR Intendant Udo Reiter damals aber erklärt, die Zeitungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt ständen der Belieferung mit Video-Inhalten sehr skeptisch gegenüber (Meldung vom 29. Januar 2009: &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/01/27/reiter-sachsische-zeitungen-zogern-bei-online-kooperationen/" target="_blank">Reiter: Sächsische Zeitungen zögern bei Online-Kooperationen</a>&#8220;).</p>
<p>Diese Haltung hat sich offenbar bei den Zeitungshäusern in Sachsen geändert.</p>
<p><strong>Update 19.1.2010</strong>: Die Kooperation von MDR und &#8220;LVZ/DNN&#8221; ist heute im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt worden und startet bereits am 1. Februar 2010. Das meldet kress.de unter dem Titel: &#8220;<a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/102166-neue-online-koop-mdr-beliefert-leipziger-volkszeitung-mit-bewegtbild.html" target="_blank">Neue Online-Koop: MDR beliefert &#8216;Leipziger Volkszeitung&#8217; mit Bewegtbild</a>&#8220;.</p>
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		<title>Zur aktuellen Situation der Vergütung journalistischer Arbeit im Freistaat Sachsen</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/15/zur-aktuellen-situation-der-vergutung-journalistischer-arbeit-im-freistaat-sachsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SZ]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Die <a href="http://djvs.wordpress.com/2010/01/06/gemeinsame-vergutungsregeln/">Vergütungsregeln für Freie im Printbereich</a>, die am 1. Februar in Kraft treten sollen, haben offensichtlich die Diskussion über die Vergütung journalistischer Arbeit insgesamt neu angefacht. Was ist Journalismus und wie wird er vergütet? Diese Frage muss ergänzt werden: Was ist uns journalistische Arbeit heute wert?</p>
<p>Immer weniger offensichtlich. Doch das Spektrum von Vergütungsregelungen ist sehr breit gefächert. Es reicht von Minimalvergütungen, die den jeweiligen Aufwand völlig ignorieren (Der Autor bekommt lediglich &#8220;ein Geld&#8221;) bis zu tariflichen Allround-Regelungen, die laufend angepasst werden. Der der Vergütung zugrunde liegende Tarifvertrag ist dabei heute eher die Ausnahme. Von den rund 3000 Journalistinnen und Journalisten, die der <a href="http://www.lfb-sachsen.de/">Landesverband der Freien Berufe im Freistaat Sachsen</a> nennt, sind nach den Zahlen des sächsischen Journalistenverbandes (<a href="http://www.djv-sachsen.de/">DJV Sachsen</a>) mehr als die Hälfte freiberuflich tätig.</p>
<p>Rund 350 Mitglieder des Verbandes sind bei sächsischen Medienbetrieben festangestellt.</p>
<p>Doch Festanstellung heißt eben nicht gleichzeitig Tarifgehalt und auch sonst gute Konditionen. Um die regionalen tarifgebundenen Unternehmen im Medienbereich im Freistaat Sachsen aufzuzählen, kann man getrost eine Hand in der wärmenden Hosentasche lassen&#8230; MDR, LVZ, DNN, SZ/Mopo (plus Bild als überregionales Blatt) &#8211; mehr ist nicht. Ansonsten regiert der Markt, der Anzeigen-Markt! Denn die Anerkennung journalistischer Arbeit erfolgt kaum aufgrund von Auflagenhöhen, die durch Rezipienten-Entscheidung bestimmt werden. Die höchsten Auflagen haben ohnehin Anzeigenblätter, die als Wurfsendung mit allerlei Werbung in den Briefkästen landen.</p>
<p>Die großen sächsischen Regionalzeitungen müssen sich an ihren Abonnenten messen lassen. <!--more-->Aber sie verlieren permanent an Lesern: Hauptgründe dürften neben der demografischen Entwicklung auch die modernen elektronischen Medien sein. Letztere rauben den klassischen (Print-)Medien nicht nur die nachwachsenden Leser, sondern vor allem die Anzeigen-Kunden. Daraus ergibt sich doppelter Druck auf die Verlage.</p>
<p>Für eine sinkende Leserzahl ist man nicht bereit, das redaktionelle Niveau zu halten oder gar zu verbessern und am besten sparen kann man ohnehin nur beim Personal. Die meisten Überlegungen der Verlage zur Optimierung ihrer wirtschaftlichen Situation betreffen daher weniger den redaktionellen Teil, sondern andere, möglichst neue, wirtschaftliche Aktivitäten, die im jeweiligen Verbreitungsgebiet mit Hilfe der Tageszeitung vermarktet werden können.</p>
<p>Aber auch wirtschaftliche Aktivitäten, die den eigentlichen lokalen Markt verlassen, werden angedacht. Daraus ergibt sich eine Abwertung des Kerngeschäftes, der publizistischen Arbeit. Sie schlägt sich nieder in schlechter werdenden Arbeitsbedingungen bei sinkendem Vergütungsniveau. Sparen mit allen Mitteln ist angesagt &#8211; auch Lohndumping mittels Tarifumgehung. Selbst im Bundesarbeitministerium ist man auf die teilweise entwürdigenden Zustände aufmerksam geworden. Bundesarbeitsministerin von der Leyen will sich daher auch mit den Zeitungsverlagen beschäftigen. <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/lohndumping_djv_listet_verlage_auf">Sie soll neben Schlecker auch Verlage auf Lohndumping hin überprüfen</a>.</p>
<p>Tarifumgehung findet gegenwärtig statt, wenn sich Medienbetrieb keinem Arbeitgeberverband anschließen oder in ihm eine sogenannte OT-Mitgliedschaft wählen, Betriebsteile auslagern, Arbeitsverträge aufgrund von Strukturänderungen umwandeln, statt Mitarbeiter fest einzustellen freie Mitarbeiter beschäftigen, auf Leiharbeit setzen oder Volontäre bzw. Praktikanten zu Konditionen weit &#8220;unter der Gürtellinie&#8221; beschäftigen. Der DJV hat bereits vor einiger Zeit eine <a href="http://www.djv.de/DJV-Liste-Tarifumgehung-der-V.629.0.html">Liste des Lohndumpings</a> erstellt, in der auch sächsische Beispiele nicht fehlen.</p>
<p>Die unter diesen Umständen immer noch komfortabelsten tariflichen Regelungen haben gegenwärtig die <a href="http://www.mdr.de/" target="_blank">MDR</a>-Beschäftigten und zwar die festen Mitarbeiter ebenso wie die arbeitnehmerähnlichen Freien. Anfang des Jahres 2009 legten mehrere <a href="http://www.tarifblog.info/" target="_blank">Arbeitskampfmaßnahmen</a> von Festen und Freien bei der Drei-Länderanstalt den Grundstein für die aktuellen Tarifbedingungen. Geregelt ist beim MDR fast alles. Von Vergütungsstrukturen, die Vergütungen selbst, Arbeitszeit und Urlaub bis hin zur Mehrarbeit und deren Vergütung sowie zahlreiche Regelungen für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Im Printbereich hingegen gilt lediglich bei der <a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">Leipziger Volkszeitung</a> (betrifft auch den Ableger für die Landeshauptstadt <a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">Dresdner Neueste Nachrichten</a>) der bundesweite <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Tipps_und_Infos_fuer_Festangestellte/Tarifvertraege_TZ/GTV-TZ-2008%20I.pdf" target="_blank">Flächentarifvertrag</a>. Allerdings hat auch die seit einem Jahr Madsack allein gehörende Zeitung LVZ ihr tarifliches Loch geschaffen. Mehrere Leiharbeiter agieren hier im redaktionellen Bereich – ohne Tarifanbindung.</p>
<p>Die <a href="http://www.ddv-mediengruppe.de/" target="_blank">DD+V Mediengruppe</a> (Sächsische Zeitung, Dresdner Morgenpost) hat sich 1999/2000 gegen den Widerstand der Beschäftigten ihr ganz spezielles und seitdem oft nachgeahmtes tarifliches Schlupfloch geschaffen: Die Auslagerung von Lokalredaktionen. So schuf die Möglichkeit aus dem per Haustarif an die Flächenregelungen gebundenen Vergütungsstruktur auszubrechen. Der <a href="http://www.djv-sachsen.de/kurier31/SZ-Streik/sz-streik.html" target="_blank">sechswöchige Streik</a> der SZ-Mitarbeiter Ende 1999 sicherte im Ergebnis lediglich den Bestandsschutz für bisher tarifgebundene Mitarbeiter in den ausgelagerten Redaktionen. Die ebenfalls erkämpfte Option &#8220;Tarifverhandlungen für die neuen Betriebe&#8221; wurde nie eingelöst. Ohne Leben blieb auch die bereits zuvor bestehende die Option <a href="http://www.djv-sachsen.de/honorar/12a/12a.htm" target="_blank">12-A-Tarifvertrag</a>. Laut Haustarif gilt diese spezielle Tarifform beim DD+V nach wie vor. Praktisch wirksam wurde sie jedoch nicht, denn Freie müssen ihre Arbeitnehmereigenschaft selbst anzeigen. Eine offensichtlich unüberbrückbare Barriere.</p>
<p>Die <a href="http://www.freiepresse.de/" target="_blank">Freie Presse</a> Chemnitz schließlich – mit täglich rund 300 000 Exemplaren nach wie vor eine der auflagenstärksten Regionalzeitungen Deutschlands &#8211; hat sich Tarifverträgen nie verpflichtet gefühlt. Die Mitarbeiter hinken dem Tarifniveau im Gehaltsbereich um mehr als acht Prozent hinterher. In den zurückliegenden zwei Jahren blieben selbst die linearen Erhöhungen aus. Und auch für 2010 ist keine Gehaltsanhebung in Sicht.</p>
<p>Dennoch sind festangestellte Journalistinnen und Journalisten ihren freiberuflichen Kollegen weit vor aus. Haben sie doch neben einem regelmäßigen Einkommen auch noch eine Sicherheitskomponente, die bei den Freien auch bei guter Auftragslage völlig fehlt: Anspruch auf angemessene Honorierung und Beteiligung bei Mehrfachverwertung einerseits sowie finanzielle Leistungen auch im Krankheitsfall, bei Arbeitsflaute oder beispielsweise Chefwechsel in den Redaktionen andererseits. Dennoch schätzten bei einer <a href="http://freier-journalist.org/ergebnisse-der-djv-umfrage-freie-journalisten-online/" target="_blank">DJV-Umfrage</a> 56 Prozent der Freiberufler die Auftraglage in Sachsen (2008) als gut ein. Beim Einkommen liegen sie, der Umfrage entsprechend, mit 2012 Euro (Honorareinnahmen abzügl. Betriebsausgaben) in einer Liste nach Bundesländern auf Platz sechs. Verglichen mit den Gehältern ihrer festangestellten Kolleginnen und Kollegen ist das wegen der oben genannten Risiken freiberuflicher Arbeit allerdings erschreckend wenig.</p>
<p>Die jetzt zwischen Journalistengewerkschaften und dem Zeitungsverlegerverband verhandelten Vergütungsregelungen können eine zwar stabilisierend wirken, sind für die Freien aber dennoch eine bittere Pille. Denn der im 12-A-Tarifvertrag vereinbarten Honorarstruktur, die mehr oder weniger regelmäßig linear angepasst wird, gesellt sich eine vom Niveau her schlechtere Regelung hinzu. Allerdings wird dieses Niveau von vielen Freiberuflern im Medienbereich bisher nicht erreicht. Das meint auch Gisela Bauer, freie Journalistin und beim DJV Sachsen für den Fachausschuss Freie zuständig. Sie sieht vor allem die Rahmen-Bedingungen kritisch, da die Online-Vergütung und Honorar-Zahlungsfristen eher zu ungunsten der Freien ausfallen.</p>
<p>DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken bezeichnet die neuen Vergütungsregeln als &#8220;wichtigen Schritt auf dem Weg zur Sicherung der materiellen Basis freier Journalisten. Freie sollten die jetzt vereinbarten Honorare in jedem Fall geltend machen, damit Dumpinghonorare und das Feilschen mit dem Verlag über die Höhe des Honorars bald der Vergangenheit angehören.&#8221;</p>
<p><em>Michael Hiller, <a href="http://www.djv-sachsen.de/" target="_blank">DJV-Sachsen</a></em></p>
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		<title>&#8220;DNN&#8221;: Verabschiedung von Kulturredakteur Tomas Petzold</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/12/07/dnn-verabschiedung-von-kulturredakteur-tomas-petzold/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Der langjährige Kultur-Ressortleiter und -Redakteur Tomas Petzold feiert heute bei den &#8220;Dresdner Neuste Nachrichten&#8221; seinen Ausstand. Der 59-Jährige Petzold war zuletzt als Redakteur auf einer halben Stelle im Kulturressort der &#8220;DNN&#8221; tätig; in Zukunft will er etwas kürzer treten und als freier Autor arbeiten.</p>
<p>Lange Zeit war Petzold als Ressortleiter Kultur bei der &#8220;DNN&#8221; beschäftigt. Bereits im Sommer 2006 hatte er die Ressortleitung an Kerstin Leiße übergeben und sich auf eine halbe Stelle als Kulturredakteur zurückgezogen. Jetzt reduziert der Fachmann für &#8220;bildende Kunst&#8221; sein Arbeitspensum noch weiter.</p>
<p>Dafür bekommt Torsten Klaus mehr zu tun: Er hatte sich mit Petzold die Stelle geteilt und arbeitet nun auf einem ganzen Redakteursposten.</p>
<pre>[via <a href="http://twitter.com/CRDNN/status/6429839735" target="_blank">@CRDNN</a>]</pre>
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_monochrome" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.presseclub-dresden.de%252F2009%252F12%252F07%252Fdnn-verabschiedung-von-kulturredakteur-tomas-petzold%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22%5C%22DNN%5C%22%3A%20Verabschiedung%20von%20Kulturredakteur%20Tomas%20Petzold%20%23DNN%22%20%7D);"></div>

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