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	<title>Presseclub Dresden Blog &#187; Elb-TV</title>
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		<title>Doppelter Sendestart: Ab 20. Mai sind 8 Dresden und DresdenEins über Kabel Deutschland zu empfangen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[8 Dresden]]></category>
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		<description><![CDATA[
<p>Dieser Termin war so noch nicht bekannt: Am 20. Mai sind endlich alle technischen Hürden überwunden &#8211; ab dann können die beiden neuen lokalen Fernseh-Programme DresdenEins und 8 Dresden endlich senden. Beide Programme sollten ab dem 20. Mai abends im digitalen Netz von <a href="http://www.kabeldeutschland.com/de.html" target="_blank">Kabel Deutschland</a> zu empfangen sein &#8211; sowie das schon bekannte Lokal-TV Dresden Fernsehen.</p>
<p>&#8220;Der Termin steht&#8221;, bestätigt Klaus Rosenkranz, Pressesprecher von Kabel Deutschland für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, gegenüber presseclub-dresden.de. Ab dann können über 160.000 Haushalte in Dresden, die Kunden von Kabel Deutschland sind, theoretisch die beiden neuen Programme sehen &#8211; sofern sie einen digitalen Receiver haben. Wie viele Empfangsgeräte das in der Stadt genau sind, ist quasi nicht zu ermitteln &#8211; Rosenkranz schätzt, dass gut ein Drittel der Haushalte so eine Empfangsmöglichkeit haben. So oder so eine neue Ära für das lokale Fernsehen in der Stadt, gibt es doch jetzt mit einem Schlag drei TV-Programme nur für Dresden.</p>
<p>DresdenEins ist der Sender von <a href="http://www.elbtv.de/" target="_blank">Elb-TV</a>, dem ehemaligen Produzenten von Dresden Fernsehen. Seit dem Verlust des Programmauftrags Ende 2005 hatte die Geschäftsführerin Kerstin Böttger schon mehrfach den Sendestart eines eigenen Senders angekündigt &#8211; gerade in jüngster Zeit hatte auch mehrfach die regionale Presse darüber &#8211; <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/03/26/anmerkungen-zum-sz-bericht-dresden-bekommt-einen-zweiten-tv-sender/" target="_blank">nicht immer gut recherchiert</a> &#8211; berichtet. Böttger hatte über lange Jahre um die Lizenz für den eigenen Sender gekämpft. Diese hatte sie teils unter Bemühung von Gerichten der Sächsischen Landesanstalt für Medien SLM abgerungen.</p>
<p>8 Dresden wird von der Fernsehen in Dresden GmbH (FiD) veranstaltet und produziert. Die FiD ist gleichzeitig auch Produzent (aber nicht Lizenznehmer!) des schon bestehenden Programms von <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/" target="_blank">Dresden Fernsehen</a> (Lizenznehmer ist die Sachsen Fernsehen GmbH). <!--more-->Mit seiner Gesellschafterkonstellation ist 8 Dresden also Dresden Fernsehen zuzuordnen – oder anders gesagt, eine Reaktion auf den neuen Sender von Elb-TV.</p>
<p>Laut Geschäftsführer Rene Falkner (der sowohl die Sachsen Fernsehen GmbH als auch die FiD GmbH führt) sollen sich seine beiden Programme aber deutlich unterscheiden: Während Dresden Fernsehen täglich die halbstündige Nachrichtensendung Drehscheibe produziert und insgesamt weiter eher auf Magazin-Formate setze, arbeite 8 Dresden ohne Moderation und mit einer viertelstündige Nachrichtenschleife, verrät er. Wetter, Service und Werbung sollen das Programm abrunden &#8211; die Inhalte seien aber nicht identisch mit denen von Dresden Fernsehen. Falkner will mit dem neuen Programm auch die Übertragung der Stadtratssitzungen ausweiten: &#8220;Wir haben dann mehr Platz für eigene Sachen und auch mehr Experimentierfläche&#8221;, sagt er.</p>
<p>Auch das Elb-TV-Programm DresdenEins wird moderationsfrei laufen. Laut &#8220;Sächsischer Zeitung&#8221; sind Nachrichten im Halbstundentakt, dazwischen &#8220;Reportagen und Hintergrundberichte geplant. Vorgesehen sind Talk-Beiträge zur Stadtpolitik und zur Dresdner Kultur&#8221;, hieß es im März in der &#8220;SZ&#8221; unter dem Titel: &#8220;<a href="http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Dresden_bekommt_einen_zweiten_TV-Sender/articleid-2421823" target="_blank">Dresden bekommt einen zweiten TV-Sender</a>&#8220;.</p>
<p>Es gibt aber noch mehr Veränderungen im lokalen TV-Markt: Nicht nur DresdenEins und 8 Dresden werden ins digitale Netz von Kabel Deutschland eingespeist, auch <a href="http://www.meissen-fernsehen.de/" target="_blank">Meißen TV (tvm)</a> und Dresden Fernsehen sind künftig für Kabel-Deutschland-Kunden mit Digital-Receiver zu empfangen (im analogen Kabelnetz von Kabel Deutschland ist Dresden Fernsehen im Dresdner Raum eh schon zu sehen &#8211; hier sind die Programme 8 Dresden und DresdenEins nicht zu sehen). Vorher war Dresden Fernsehen &#8220;nur&#8221; im Netz der <a href="http://www.primacom.de/produkte/primatv/st_fernsehen.php" target="_blank">Primacom</a>, im Netz von<a href="http://www.telecolumbus.de/index.php?id=6" target="_blank"> Telecolumbus</a>, im analogen Netz von Kabel Deutschland und über analoge Antenne zu empfangen. D.h. auch Dresden Fernsehen verbessert seine Reichweite.</p>
<p>Mit der technischen Veränderung durch Kabel Deutschland (Fachjargon: &#8220;Die digitalen Lokalsender werden auf dem bisher analog belegten Kanal S21 verbreitet&#8221;) geht außerdem noch eine weitere Reichweitenänderung einher: Alle vier Sender sind zukünftig im gesamten Bereich des Dresdner Netzes digital empfangbar, also beispielsweise auch in Meißen, Pirna, Radebeul und Dippoldiswalde.</p>
<p>Um es vereinfacht aus Dresdner Sicht zu sagen: Auschließlich Kunden von Kabel Deutschland mit digitalem Empfangsgerät können die drei Lokal-TV-Programme direkt miteinander vergleichen, und gleichzeitig noch Meißen TV gucken.</p>
<p>Für wen das noch nicht kompiziert genug ist: Am 1. Juni soll außerdem noch das Programm 8 Sport starten &#8211; das sachsenweite Sportprogramm von Sachsen Fernsehen. Vergleichen Sie dazu auch unsere Berichterstattung dazu vom 14. April 2010, Titel: &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/04/14/kanal-8-sport-sachsen-bekommt-regionales-sport-tv/" target="_blank">&#8216;Kanal 8 Sport&#8217;: Sachsen bekommt regionales Sport-TV</a>&#8220;.</p>
<p>Der Dresdner Medienmarkt gerät mit den Programmstarts deutlich in Bewegung. Die Entwicklung ist auch vor dem Hintergrund spannend, dass die lokalen Zeitungsverlage <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/15/exklusiv-mdr-kooperiert-mit-sz-online-und-lvz-online/" target="_blank">erst kürzlich eine Kooperation mit dem MDR</a> eingegangen sind und zunehmend auf ihren Webseiten <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/10/sz-online-startet-sz-reisekinode/" target="_blank">eigene</a>, durchaus <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/23/monika-grosmann-jetzt-als-videoreporterin-bei-dnn/" target="_blank">individuelle</a> Bewegtbilder-Angebote anbieten. Fraglich ist, woher die Werbegelder für die neuen TV-Programme kommen sollen &#8211; ob dies beispielsweise Auswirkungen auf den Radio-Markt haben könnte. Schließlich bleibt die Frage, ob es aus Zuschauersicht publizistisch ein Mehrwert entsteht. Man wird sehen. <em>Peter Stawowy</em></p>
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		<title>Montag, 3.5. ist Presseclubtag (Achtung: anderer Raum)</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/04/30/nachster-clubabend-3-mai-2010/</link>
		<comments>http://www.presseclub-dresden.de/2010/04/30/nachster-clubabend-3-mai-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 09:14:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues vom Vorstand]]></category>
		<category><![CDATA[Citymanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Elb-TV]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Sehr geehrte Presseclubmitglieder,</p>
<p>wir möchten auf unsere nächste Veranstaltung hinweisen:</p>
<p><strong>3. Mai 2010, 19.30 Uhr<span style="color: #000000;"><del datetime="2010-04-26T13:52:07+00:00"></del></span><br />
</strong>Der Elbepark ist ausgebaut. Wie geht es mit der Dresdner Innenstadt weiter. Darüber sprechen wir mit der Citymanagerin <a href="http://cms.cm-dresden.de/opencms/opencms/cm-dresden/de/_main/about_cmd/was/" target="_blank">Tanja Terruli</a>.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Achtung, Raumänderung:</span> </strong>Die Räumlichkeit im Salon &#8220;Café zur Frauenkirche&#8221; ist auf Grund einer geschlossenen Veranstaltung des Betreibers am 03. Mai 2010 leider nicht verfügbar. Die Firma Rank&amp; Büttig stellt uns dafür ganz unkompliziert den Zechkeller des Restaurants Kurfürstenschänke zur Verfügung. Dafür herzlichen Dank!</p>
<p>Vorschau Termine für Mai und Juni: <!--more--></p>
<p><strong>10. Mai 2010, 19.30 Uhr, Clubräume</strong><br />
Die Historikerkommission zum 13. Februar 1945 hat ihre Ergebnisse veröffentlicht. Zu Gast ist der Publizist Matthias Neutzner, der uns die Ergebnisse erläutern wird. Hintergründe und Informationen sowie den Abschlussbericht der Kommission finden Sie auf <a href="http://www.dresden.de/de/02/110/03/c_015.php" target="_blank">dresden.de</a>.</p>
<p><strong>31. Mai 2010</strong> (Uhrzeit ist noch offen)<br />
Wir sind zu Gast bei der Stadtentwässerung in Dresden-Kaditz.</p>
<p><strong>7. Juni 2010, 19.30 Uhr, Clubräume<br />
</strong>Ein weiteres Regionalfernsehen soll demnächst in Dresden ausgestrahlt werden. Dazu steht uns Kerstin Böttger, Geschäftsführerin <a href="http://www.elbtv.de/" target="_blank">Elb-TV</a>, Rede und Antwort.</p>
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		<item>
		<title>Anmerkungen zum &#8220;SZ&#8221;-Bericht: &#8220;Dresden bekommt einen zweiten TV-Sender&#8221;</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/03/26/anmerkungen-zum-sz-bericht-dresden-bekommt-einen-zweiten-tv-sender/</link>
		<comments>http://www.presseclub-dresden.de/2010/03/26/anmerkungen-zum-sz-bericht-dresden-bekommt-einen-zweiten-tv-sender/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 12:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[DiF]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Eins]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Elb-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[SLM]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5808" title="sz_elb-tv" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/03/sz_elb-tv.jpg" alt="sz_elb-tv" width="501" height="208" /></p>
<p>Die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; berichtet in der Ausgabe vom 25. März 2010 (Donnerstag, Bildausschnitt aus SZ-Online) über die Pläne der Produktionsfirma <a href="http://www.elbtv.de/" target="_blank">Elb-TV</a>, &#8220;voraussichtlich ab Ende April&#8221; ein lokales Fernsehprogramm anzubieten. Überschrift: &#8220;<a href="http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Dresden_bekommt_einen_zweiten_TV-Sender/articleid-2421823">Dresden bekommt einen zweiten TV-Sender</a>&#8220;. Normalerweise würde hier im Blog ein Hinweis auf den Artikel und eine Wiedergabe der Nachricht stehen &#8211; was auch von der Wertschätzung der Leistung der Lokalredaktion der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221; und der Anerkennung der täglichen Arbeit der Kollegen zeugt.</p>
<p>Der Bericht zum Thema &#8220;zweites Dresden-TV&#8221; weist allerdings so große Schwächen und Ungenauigkeiten auf, dass das in diesem Fall einfach nicht geht. Es folgen nun einige Anmerkungen zu der Geschichte  &#8211; <!--more-->vorab aber sei noch der Hinweis gegeben, dass es sich um eine sachliche Kritik handelt und kein persönlicher Angriff auf irgendjemanden &#8211; schon gar nicht den Autoren &#8211; handelt. Sollte ich im Folgenden also eine Fehleinschätzung vornehmen oder etwas übersehen haben, bin ich gern bereit, die Geschichte entsprechend zu ändern und zu korrigieren. Ich freue mich über Hinweise und Kommentare.</p>
<p><strong><em>Die Überschrift: &#8220;Dresden bekommt einen zweiten TV-Sender&#8221;<br />
</em></strong>Schon der Titel der Geschichte dürfte wenigstens als mutig bezeichnet werden. Immerhin, im Text heißt es dann: &#8220;Der Termin für den Sendebeginn ist noch unklar.&#8221; Denn Elb-TV hat bereits mehrfach angekündigt, ein zweites Lokal-Fernsehprogramm zu starten. Im Grunde gibt es diese Ankündigung, seit Elb-TV den Produktionsauftrag für Dresden Fernsehen verloren hat &#8211; also seit Ende 2005.</p>
<p>Im Sommer 2008 zitiertete ich hier im Presseclub-Blog die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; in dem Beitrag: &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/07/14/137/">Zweites Lokal-TV für Dresden</a>&#8221; &#8211; dort hatte Elb-TV der &#8220;Starttermin Ende 2008&#8243; genannt. Im Dezember desselben Jahres meldete die &#8220;SZ&#8221;, der Start des zweiten Dresden-Programms sei <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/12/01/elb-tv-zweites-lokalfernsehen-angeblich-ab-februar/" target="_blank">auf Februar 2009 verschoben</a> &#8211; seit dem hatte man nicht mehr viel gehört. Es erscheint dem Beobachter also ratsam, doch etwas mehr Distanz zu dieser Willensbekundung zu zeigen.</p>
<p>Gut, die Schlagzeile wird im Text realtiviert und Überspitzungen sind erlaubt (und im Zweifel war der Autor des Textes nicht an der finalen Schlagzeile beteiligt). Aber was ist eigentlich aus der Ankündigung des Dresden-Fernsehen-Produzenten FiD GmbH geworden, ein zweites Lokal-Programm zu starten? Wir berichteten &#8211; wie auch die &#8220;SZ&#8221; &#8211; im Februar 2009: &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/02/25/fernsehen-in-dresden-gmbh-plant-weiteres-programm-fur-dresden/" target="_blank">Fernsehen in Dresden GmbH plant weiteres Programm für Dresden</a>&#8220;. Wäre das nicht mal eine kurze Recherche, einen Telefonanruf wert gewesen?</p>
<p>Nach den uns vorliegenden Informationen verzögert sich der Start des FiD-Programms derzeit &#8211; die ursprüngliche Planung sah Februar 2010 vor. Es erscheint also zumindest nicht ausgeschlossen, dass &#8220;Dresden Eins&#8221; von Elb-TV das <em>dritte</em> Lokal-TV-Programm werden könnte.</p>
<p><strong><em>Der erste Satz: &#8220;Dresden Fernsehen bekommt Konkurrenz&#8221;</em></strong><br />
Nur ganz am Rande erwähnt die Geschichte in der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221; den Verbreitungsweg, den das Elb-TV-Programm &#8220;Dresden Eins&#8221; wählen wird: &#8220;das digitale Kabelnetz&#8221;. Tatsächlich ist es ziemlich kompliziert, die unterschiedlichen TV-Verbreitungswege auseinanderzuhalten &#8211; und die Frage berechtigt, ob man dass dem &#8220;SZ&#8221;-Leser zumuten sollte und kann. Die Sache ist so kompliziert, dass ich meinen <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/02/25/fernsehen-in-dresden-gmbh-plant-weiteres-programm-fur-dresden/">oben erwähnten Bericht</a> zum digitalen Programm der Fernsehen in Dresden GmbH vom Februar 2009 gleich nach der Veröffentlichung korrigieren musste. In der korrigierten Fassung heißt es:</p>
<p><em>&#8220;Dresden Fernsehen ist derzeit noch analog via Antenne und im analogen und digitalen Kabelnetz der Primacom zu empfangen; außerdem im analogen Netz von Kabel Deutschland. Elb-TV hat eine Lizenz für das digitale Netz von Kabel Deutschland. Genau für dieses Netz hat jetzt auch der neue Sender eine Lizenz erhalten.&#8221;</em><em><br />
</em></p>
<p>Mit anderen Worten: Das laufende Programm von &#8220;Dresden Fernsehen&#8221; und das angeblich künftige &#8220;Dresden Eins&#8221; werden vermutlich in keinem Haushalt in Dresden gleichzeitig empfangbar sein &#8211; das wäre eine Erwähnung schon wert gewesen. Der Begriff &#8220;Konkurrenz&#8221; und die damit suggerierte Vielfalt für Dresden trifft nicht auf die Zuschauerperspektive zu. Sondern nur auf den Werbemarkt &#8211; und um den geht es Elb-TV wohl, wenn sie ihre Ankündigung immer wieder erneuern.</p>
<p><strong><em>Die Aussage: &#8220;&#8216;Rund 50000 Haushalte könnten uns derzeit empfangen&#8217;, sagt Elb-TV-Geschäftsführerin Kerstin Böttger. Das sind weniger als bei Dresden Fernsehen. Der Sender gibt seine Zuschauerzahl mit täglich rund 64 000 an.&#8221;</em><br />
</strong>Auch hier ist der Bericht nicht ganz sauber: er vergleicht Äpfel mit Birnen. Kerstin Böttger spricht von der <em>möglichen</em> Reichweite &#8211; es gibt also offenbar rund 50.000 Haushalte bzw. Empfangsgeräte in Dresden, auf denen ihr neues Programm zu erreichen sein <span style="text-decoration: line-through;">wird</span>würde. Die zitierten Zuschauerzahlen von Dresden Fernsehen allerdings sind gemessene Reichweiten &#8211; und es handelt sich um Zuschauer, und eben nicht Haushalte bzw. Empfangsgeräte.</p>
<p>Ohne jetzt weiter zu recherchieren ist also zu unterstellen, dass Dresden Fernsehen eine wesentlich größere Distanz in den Zuschauerzahlen zum neuen, geplanten Elb-TV-Programm hätte als &#8220;nur&#8221; die hier suggerierten 14.000 Zuschauer Differenz. Abgesehen davon wird Elb-TV sicher keine 100%-Zuschauerquote erreichen &#8211; der Vergleich von <em>gemessene</em>r und <em>möglicher</em> Reichweite ist ziemlich irreführend.</p>
<p><strong><em>Der letzte Satz: &#8220;Zudem habe ein Gutachten die Wirtschaftlichkeit eines zweiten Lokalprogramms bestätigt.&#8221;</em><br />
</strong>Die abschließende und wohl dreisteste Vereinfachung im Text &#8211; die auch nicht dadurch besser wird, dass sie als Zitat von Kerstin Böttger kennzeichnet ist. Tatsächlich hatte in dem langjährigen Lizenzstreit die zuständige Sächsische Landesanstalt SLM ein Gutachten zur Wirtschaftlichkeit von zwei lokalen TV-Programmen für Dresden anfertigen lassen. Die SLM wollte mit dem Gutachten &#8220;belegen&#8221;, dass ein zweiter Sender in der Stadt wirtschaftlich nicht machbar sei &#8211; und um damit ihre Ablehnung für die Lizenz für Elb-TV zu untermauern. Auch die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; hatte darüber berichtet, wenn ich mich nicht täusche.</p>
<p>Im Presseclub-Bericht vom 29. April 2009 mit dem Titel: &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/04/27/lokal-fernsehen-weiter-warten-auf-das-neue-programm-von-elb-tv/">Weiter warten auf das neue Programm von Elb-TV</a>&#8221; heißt es dazu:</p>
<p><em>&#8220;Das sächsische Oberverwaltungsgericht hatte der SLM untersagt, den Faktor &#8216;Wirtschaftlichkeit&#8217; in die Vergabeentscheidung mit ein zu beziehen. Da im digitalen Kabel genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen, blieb der SLM nichts anderes übrig, als dem Lizenzantrag zuzustimmen.&#8221;</em></p>
<p>Mit anderen Worten: Das OVG hat das Gutachten kassiert, dass sich mit der Wirtschaftlichkeit eines zweiten Lokalfernsehprogramms in Dresden beschäftigte &#8211; daraus im Text aber zu drehen, ein Gutachten habe die Wirtschaftlichkeit bestätigt, ist schon ein ziemlich dreistes Stück und hätte einer Einordnung bedarft. Vor dem Hintergrund, wie viel richtige Werbeplatzbelegungen derzeit im laufenden Programm von Dresden Fernsehen zu sehen sind, wäre die Frage nach der Wirtschaftlichkeit eines weiteren Programms nochmal extra angeraten gewesen!</p>
<p><em><strong>Die Aussage: &#8220;Am frühen Morgen und späten Abend strahlt Dresden Eins Weltnachrichten von Euronews aus. &#8216;Mit dem Sender haben wir eine Kooperation vereinbart.&#8217;&#8221;<br />
</strong></em>Welchen Beweggrund könnte Euronews für diese Kooperation haben? Die Antwort erscheint einfach: Geld (vermutlich von Elb-TV) oder Reichweite. Im Lokal-TV-Markt ist es üblich, Fremdprogramme aufzuschalten, weil die Befüllung des eigenen Programms teuer ist &#8211; haben diese Fremdprogramme ein Interesse, kostenpflichtige Telefonnummern zu streuen, sind also mit Gewinnspielen oder Nackedeis verbunden, verdient der Lokalsender gewöhnlich Geld damit. Andere Sender, die vollwertiges Programm produzieren, aber haben selbst ein Interesse daran, ihre Inhalte zu verkaufen. Es wäre also spannend gewesen zu erfahren, von welcher Substanz diese &#8220;Kooperation&#8221; ist &#8211; und ob sie wirklich als Beleg für den Sendestart im April dienen kann.</p>
<p><strong>Schlussbemerkung: </strong>Ich lese die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; ausgesprochen gerne und schätze die Arbeit der Redaktion. Und ich weiß, unter welchem Arbeits- und Zeitdruck manchmal Geschichten entstehen (müssen) &#8211; und sehe ein, dass dabei Fehler passieren können. Trotzdem bitte ich in Zukunft um etwas saubere Berichterstattung zu diesem Medienthema.<em> <a href="mailto:peter@stawowy-media.de">Peter Stawowy</a></em></p>
<pre><em>Hinweis: Ich war war von 2006 bis 2007 (entfernt) wirtschaftlich mit der
Fernsehen in Dresden GmbH verbandelt - diese Verbindung endete 2007.
Heute besteht keine Verbindung mehr.
</em></pre>
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		<title>Monika Großmann nicht mehr bei Dresden Fernsehen</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/18/monika-grosmann-nicht-mehr-bei-dresden-fernsehen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dresden Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Elb-TV]]></category>

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<p>Ein bekanntes Gesicht weniger: Monika Großmann, langjährige Redaktionsleiterin bei der <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=85" target="_blank">Dresden in Fernsehen GmbH</a>, hat zum Jahreswechsel den Sender verlassen. Das bestätigt Geschäftsführer René Falkner auf Nachfrage. Großmann, am Ende noch in der Funktion einer Chefin vom Dienst tätig, sei auf eigenen Wunsch gegangen; man habe sich einvernehmlich getrennt.</p>
<p>Eine konkrete Nachfolge-Personalie ist laut Falkner nicht nötig: Man habe in den vergangenen Monaten das Team kontinuierlich erweitert, gerade erst sei eine Volontärin als Redakteurin übernommen worden.</p>
<p>Großmann selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, entsprechend unklar ist, wo sie in Zukunft arbeitet. Sie war kurz nach dem Betreiberwechsel von Elb-TV zur Dresden in Fernsehen GmbH im Jahr 2005 zu dem Sender gekommen und auch häufig vor der Kamera zu sehen.</p>
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		<title>Safttante: Twitter-Marktforschung zu &#8220;Infahrt&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 21:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Elb-TV]]></category>
		<category><![CDATA[Infahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Saftblog]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Kirstin Walther, Lesern dieses Blogs auch als <a href="http://www.presseclub-dresden.de/?s=safttante&amp;submit=Go" target="_blank">Safttante und Chefin der Kelterei Walther in Arnsdorf</a> bekannt, hat <a href="http://twitter.com/SaftTante/status/2909049155" target="_blank">heute bei Twitter</a> eine kurze Umfrage zum Fahrgastfernsehen &#8220;<a href="http://www.infahrt.info/" target="_blank">Infahrt</a>&#8221; der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) gestartet. Die Antworten, die innerhalb weniger Minuten bei ihr aufliefen, gaben ihr ein Bild darüber, wie &#8220;Infahrt&#8221; eigentlich von den ganz normalen (na gut: twitternden) Straßenbahn-Benutzern wahrgenommen wird.</p>
<p>Das ist insofern eine spannende Anwendung von Twitter, weil sie den Micro-Bloggingdienst damit zur direkten Marktforschung einsetzt &#8211; als mittelständische Unternehmerin fragt sie einfach ihre potentiellen Kunden, was sie von dem Werbemittel &#8220;Fahrgastfernsehen&#8221; halten. <!--more-->Wäre sie zu einem Marktforschungsinstitut gegangen, hätte das sicher wesentlich repräsentativere Antworten geliefert &#8211; allerdings für teures Geld.</p>
<p>So bekam sie innerhalb weniger Minuten eine Reihe von Antworten. Ihr erstes Fazit: &#8220;Es schauen sich doch mehr Leute an, als ich erwartet hätte.&#8221; Ihre ganze &#8220;Marktforschungsanalyse&#8221; findet sich im Saftblog unter der Überschrift: &#8220;<a href="http://www.saftblog.de/" target="_blank">Die zwitschernden Marktforscher</a>&#8220;. Lesenswert!</p>
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		<title>Lokal-Fernsehen: Weiter warten auf das neue Programm von Elb-TV</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2009/04/27/lokal-fernsehen-weiter-warten-auf-das-neue-programm-von-elb-tv/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 19:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IfK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Elb-TV]]></category>
		<category><![CDATA[SLM]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Eigentlich peinlich. Es ist erstaunlich wie schwer es ist, zum Thema &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/07/14/137/">Zweites Lokal-TV für Dresden</a>&#8221; konkrete Informationen zu bekommen. Doch das ist nicht verwunderlich, wenn nicht einmal die verantwortlichen Personen über die Sachlage Bescheid wissen. Stattdessen wird man mit bereits vor einigen Monaten veröffentlichten &#8220;Fakten&#8221; abgewimmelt.</p>
<p>Auch Kerstin Böttger, Geschäftsführerin der Dresdner Produktionsfirma <a href="http://www.elbtv.de/" target="_blank">Elb-TV</a>, kann nicht sagen, wann der neue Sender endlich auf Sendung geht. Das Warten nimmt kein Ende. <!--more-->Ursprünglich war der <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/12/01/elb-tv-zweites-lokalfernsehen-angeblich-ab-februar/">Sendestart für Anfang 2009 angekündigt</a>. Die technischen Probleme erweisen sich aber offenbar als schwerwiegender als angenommen. Kabel Deutschland hat den Bedarf an Einspeise-Kapazitäten zu gering geschätzt. Aufgrund medienrechtlicher Vorgaben müssen alle Veranstalter gleichzeitig ins digitale Netz eingespeist werden. Erst wenn alle Veranstalter im digitalen Netz sendebereit sind, kann Elb-TV starten. Aber das wird voraussichtlich erst im Herbst der Fall sein.</p>
<p>Geschäftsführerin Kerstin Böttger sieht das gelassen. Nach einem langen Kampf hat sie ihr Ziel erreicht: Elb-TV mischt wieder mit in Dresdens Lokalfernseh-Markt. Wann die  Erstausstrahlung stattfindet, ist da offenbar eher nebensächlich – die (zurück-)eroberte Lizenz ist Böttgers Revanche an der Konkurrenz.</p>
<p>Elb-TV hofft, sich im digitalisierten Kabel eine Zuschauerbasis aufbauen zu können, um in ein paar Jahren an frühere Quotenerfolge anzuknüpfen. Dies will man auch durch Neuerungen im Programm erreichen. Der Schwerpunkt wird im lokalen Bereich liegen, doch auch die Kultur soll im Konzept des neuen Senders nicht zu kurz kommen. Genaueres will, oder besser: kann Kerstin Böttger zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten. Da sie sich wohl selbst noch nicht ganz im Klaren ist, wie das Programm ihres Senders aussehen wird.</p>
<p>Die Konkurrenz, das ist die Fernsehen in Dresden GmbH. <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/02/25/fernsehen-in-dresden-gmbh-plant-weiteres-programm-fur-dresden/">Die gefährdet derzeit wieder die zukünftigen Erfolge von Elb-TV</a>. Denn auch sie will im Laufe dieses Jahres einen neuen Sender im digitalen Kabelnetz an den Start bringen. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei der Ankündigung um ein taktisches Manöver handelt &#8211; um den Sendestart der Konkurrenz zu verhindern. Böttger lässt die Bedrohung kalt: „Konkurrenz belebt das Geschäft.“</p>
<p>Bei der <a href="http://www.slm-online.de/psk/slmo/show.php3?id=1&amp;nodeid=1" target="_blank">Sächsischen Landesanstalt für Medien</a> (SLM) ist man dagegen alles andere als optimistisch. Dort vertritt man weiterhin die Auffassung, dass es für mehrere Lokalprogramme im Raum Dresden nicht einfach sein wird. Warum wurden die Lizenzen dann überhaupt vergeben?</p>
<p>Das sächsische Oberverwaltungsgericht hatte der SLM untersagt, den Faktor &#8220;Wirtschaftlichkeit&#8221; in die Vergabeentscheidung mit ein zu beziehen. Da im digitalen Kabel genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen, blieb der SLM nichts anderes übrig, als dem Lizenzantrag zuzustimmen. Keine gute Voraussetzung für den Start eines neuen Lokalsenders.</p>
<p>Wie erfolgreich Elb-TV letzten Endes sein wird, wird die Zukunft zeigen &#8211; sofern der neue Sender tatsächlich jemals an den Start geht. Möge der Kampf um die Gunst der Zuschauer beginnen! <em>Tabea Schleweis</em></p>
<p><small>Dieser Text entstand im Rahmen des Seminars &#8220;<a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ikw/stu/ws0809/BroschuereWS0809.pdf">Lokaler Medienjournalismus</a>&#8221; am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden (WS 2008/09).</small></p>
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		<title>Elb-TV: zweites Lokalfernsehen angeblich ab Februar</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2008/12/01/elb-tv-zweites-lokalfernsehen-angeblich-ab-februar/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 22:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Fernsehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kabel Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[SLM]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Nach einer Meldung der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221; vom Montag wird das für Herbst angekündigte zweite Lokalfernsehen für Dresden erst im Februar auf Sendung gehen. In der Meldung mit dem Titel <span class="Standard10pBold">&#8220;<a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2010165">Zweites Dresden-TV kann erst im Februar 2009 starten</a></span>&#8221; heißt es über die Bemühungen der Produktionsfirma <a href="http://www.elbtv.de/index.php">Elb-TV</a>:</p>
<p><span class="Standard8p">&#8220;Technische Probleme bei der Verteilung des TV-Signals des Partners Kabel Deutschland verzögern jedoch den Start.&#8221;</span> Laut dem Blog <a href="http://farbfernsehen.tv/?p=49">farbfernsehen.tv</a> hatten die &#8220;Dresdner Neuesten Nachrichten&#8221; am Samstag gemeldet, Elb-TV starte mit der Ausstrahlung des Programms im Januar.</p>
<p>In der <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/07/14/137/">Meldung hier im Blog vom 14. Juli</a> heißt es zu der ursprünglichen Ankündigung: &#8220;Mit dem neuen Programm, wenn es denn wirklich kommt, würde <a style="cursor: pointer;" href="http://www.dresden-fernsehen.de/">Dresden Fernsehen</a> nur indirekte Konkurrenz bekommen: Laut &#8216;Sächsischer Zeitung&#8217; ist die Ausstrahlung vorerst nur ins digitalen Kabelnetz erlaubt &#8211; dafür benötigen die Empfänger spezielle Kabelboxen. Dresden Fernsehen sendet dagegen analog über Antenne und in das noch bestehende analoge Kabelnetz.&#8221;</p>
<p><!--more-->Elb-TV bemüht sich schon seit einer ganzen Weile, ein eigenes Programm für Dresden zu erstellen &#8211; und hat mit dem digitalen Kabelnetz offenbar eine Möglichkeit gefunden. Derzeit produziert Elb-TV Imagefilme und übernimmt Auftragsarbeiten wie das Fahrgastfernsehen der DVB.</p>
<p>Elb-TV hatte bis Ende 2005 das Programm für Dresden Fernsehen im Auftrag von Sachsen Fernsehen erstellt, dass die Lizenz für Dresden innehält. Produzent und Lizenznehmer hatten sich im Streit getrennt; Elb-TV hatte monatelang <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2006/12/31/mediennews-dezember-2006/">per Gericht</a> versucht, eine zweite Frequenz zu erhalten. Die SLM hatte dies unter anderem damit abgelehnt, dass wirtschaftlich keine Basis für zwei Sender in der Stadt vorhanden sei. Daran dürfte sich auch bis heute nichts geändert haben.</p>
<p>Böser Kommentar bei <a href="http://farbfernsehen.tv/?p=49">farbfernsehen.tv</a> zu der ganzen Situation: &#8220;Das Bessere ist der Feind des Guten. In diesem Fall: das nicht ganz so Miese ist der Feind des ganz Miesen.&#8221;</p>
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		<title>Zweites Lokal-TV für Dresden</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2008/07/14/137/</link>
		<comments>http://www.presseclub-dresden.de/2008/07/14/137/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 16:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Elb-TV]]></category>
		<category><![CDATA[SLM]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Elb-TV gibt nicht auf: Erneut hat der ehemalige Produzent des Dresdener Lokalfernsehens angekündigt, demnächst ein zweites lokales TV-Programm auszustrahlen. Start für das neue Programm soll Ende des Jahres sein, <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1881763">wie die Sächsische Zeitung berichtet</a>.</p>
<p>Bislang produziert <a href="http://www.elbtv.de/">Elb-TV</a> primär das Fahrgastfernsehen der DVB. <!--more--></p>
<p>Mit dem neuen Programm, wenn es denn wirklich kommt, würde <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/">Dresden Fernsehen</a> nur indirekte Konkurrenz bekommen: Laut Sächsischer Zeitung ist die Ausstrahlung vorerst nur ins digitalen Kabelnetz erlaubt &#8211; dafür benötigen die Empfänger spezielle Kabelboxen. Dresden Fernsehen sendet dagegen analog über Antenne und in das noch bestehende analoge Kabelnetz.</p>
<p>Elb-TV hatte bis Ende 2005 das lokale TV-Programm produziert und dann den Produktionsauftrag vom Lizenznehmer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen_Fernsehen">Sachsen Fernsehen</a> an die Dresden Fernsehen GmbH verloren. Dem Produzentenwechsel war ein Rechtsstreit zwischen Lizenznehmer und Elb-TV vorausgegangen; seitdem versucht Elb-TV, einen eigenen Sender ins Leben zu rufen. Dabei war auch der Versuch, die zuständige Landesmedienanstalt <a href="http://www.slm-online.de">SLM</a> zur Vergabe einer zweiten Lizenz per Gericht zu zwingen, gescheitert.</p>
<p>Die SLM hatte die zweite Lizenz damals mit der Begründung abgelehnt, dass für zwei Sender in der Stadt keine wirtschaftliche Grundlage gäbe &#8211; an der zutreffenden Einschätzung dürfte sich inzwischen nichts geändert haben.</p>
<p>Bemerkenswert ist auch <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1881776">der Kommentar von Stefan Rössel in der Sächsischen Zeitung</a> zu der Meldung. Zitat: &#8220;Böse Zungen sagen allerdings, dass das bestehende Dresden-Fernsehen durch die Konkurrenz zu höherer Qualität angetrieben werden sollte.&#8221;</p>
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