Der Presseclub Dresden verleiht den Erich Kästner-Preis an Rafal Dutkiewicz

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Der 21. Erich Kästner-Preis des Presseclubs Dresden geht in diesem Jahr an Dr. Rafal Dutkiewicz,
den Stadtpräsidenten von Wroclaw (Breslau). Damit ehrt der Presseclub sein vielfältiges
Engagement für ein friedvolles und kulturvolles Europa und seine großen Verdienste in der
Entwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Breslau.

„Rafal Dutkiewic setzt gerade in politisch schwierigen Zeiten auf Begegnung, Kommunikation
und Verständnis“, begründet die Vorsitzende des Presseclubs Dresden Bettina Klemm die Wahl.
„Er ist ein wahrhaft europäischer Politiker mit einem besonderen Charisma, mit Weitblick und großen
Verdiensten um die deutsch-polnischen Beziehungen. Toleranz und Völkerverständigung, wichtige
Kriterien für die Vergabe des Erich Kästner-Preises, treffen auf ihn in hervorragender Weise zu“. Weiterlesen

Pfarrer Stefan Hippler berichtet im Presseclub von seinem Kampf gegen AIDS

Stefan Hippler, Sabine Mutschke

Kondom, Verhütung, Machogesellschaft und miserable Zustände

„Der Kondom ist das einzige HIV-Verhütungsmittel“, erklärt Pfarrer Stefan Hippler im Presseclub Dresden im Gespräch mit der Initiatorin der inzwischen 10. Hope-Gala Dresden, Viola Klein, und PR-Beraterin Sabine Mutschke, die die Pressearbeit der Gala betreut. Weiterlesen

Am 2.11.2015 ist Stefan Hippler zu Gast im Presseclub

Am 2.11.2015 ist unser Erich Kästner-Preisträger 2008 zu Gast im Presseclub

Pfarrer Stefan Hippler, Gründer und Leiter des HIV- und AIDS-Projektes „HOPE Cape Town“ in Südafrika.

Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Alpenrestaurant Edelweiss (ehemals Café an der Frauenkirche)
Moderation: Viola Klein und Sabine Mutschke

Gäste können gern mitgebracht werden – Wir freuen uns auf Sie!

Gott, AIDS, Afrika
so lautet der Titel des Buches von Stefan Hippler und Bartholomäus Grill, das 2007 erschienen ist. Und es ist nach wie vor aktuell. Noch heute ist HIV/ AIDS in Südafrika ein Problem riesigen Ausmaßes.
Über 6 Millionen infizierte Menschen, so viele, wie es Einwohner in Sachsen und Thüringen gibt. Warum es auch für uns in Europa wichtig ist, den Virus in Südafrika einzudämmen, darüber spricht Pfarrer Hippler ebenso wie darüber,
wofür Spendengelder z..B. von der HOPE-Gala aus Dresden verwendet werden. Die Kinder leben in Townships mit tausenden Blechhütten – unter tausenden Menschen mit bis zu 30 Nationalitäten. Kriminalität ist hier ein großes Problem, und so muss Pfarrer Hippler heute auch mit Gangs und ihren Bossen verhandeln, um die Arbeit von HOPE-Cape Town fortzuführen.

Die Reden anlässlich der Erich Kästner-Preisverleihung zum Nachhören

Die Begrüßung durch Bettina Klemm

Die Laudatio von Heribert Prantl

Die Ansprache von Kai Schulz zur Preisverleihung

Die Danksagung von Jürgen Micksch

Die Reden in Schriftform finden Sie hier: Rede von Jürgen Micksch, Laudatio von Heribert Prantl

Rede von Jürgen Micksch in Dresden am 13.9.2015

Feierliche Preisverleihung des Erich-Kästner-Preises
Liebe Frau Klemm,
lieber Heribert Prantl,
Herr Oberbürgermeister,
verehrte Damen und Herren,

dem Dresdner Presseclub danke ich für den Erich Kästner Preis, der mich persönlich besonders berührt. Als mich Bettina Klemm am Anfang des Jahres von Ihrer Entscheidung informiert hat, dachte ich sofort an meine persönlichen Begegnungen mit Erich Kästner. Im Jahr 1954 probten wir in München das Theaterstück „Pünktchen und Anton“, wo ich den Anton spielte. Erich Kästner kam regelmäßig zu den Proben. Er wäre ja gern Regisseur geworden. Aber dann entwickelte er eine Vorliebe als Zuschauer. Er mische sich nie in die Inszenierung ein. Nur in den Probepausen kam er in seiner bescheidenen und sympathischen Art auf uns Kinder zu und sprach mit uns.
Mit 13 Jahren ahnte ich damals nicht, dass mich später sein kurzer Satz zur Moral prägen würde:
„Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es.“ Weiterlesen

‚Die Kraft des Guten‘ – Laudatio für Jürgen Micksch

Feierliche Preisverleihung des Erich-Kästner-Preises

Der preußisch-klassizistische Bau, in dem wir feiern, wirkt, so heißt es in den Beschreibungen, wie ein Exot in der barocken Architekturlandschaft Dresdens. Vielleicht kommt so manchem auch unser Preisträger als Ein xot vor – als ein Exot in einer Gesellschaft, in der Humanität eine Saisonware ist. Ich nehme an, Jürgen Micksch ist sich in den vergangenen Jahrzehnten bisweilen selber als Exot vorgekommen, wenn er für „Asyl“ und „Integration“ warb in einer Zeit, als dies für viele Zeitgenossen Pfui-Wörter waren, und er belächelt und beschimpft wurde für die Erfindung des Worts „ausländische Mitbürger“. Exot, lateinisch exoticus, heißt „fremdländisch“, „auswärtig“; Jürgen Micksch war verwegen genug, den Versuch zu wagen, auswärtigen, entheimateten Menschen wieder Heimat zu geben. Weiterlesen

Der Erich Kästner-Preis des Presseclubs Dresden geht in diesem Jahr an den Theologen und Soziologen Jürgen Micksch

Micksch, Jürgen

Der Presseclub Dresden verleiht den Erich Kästner-Preis in diesem Jahr an Dr. Jürgen Micksch.
Er ist Gründer von Pro Asyl und Vorsitzender des Interkulturellen Rates in Deutschland. Weiterlesen

Der Presseclub besucht das Erich Kästner-Museum

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Im Jahr 2013 ehrte der Presseclub Dresden den Kabarettisten Dieter Hildebrandt für seine jahrzehntelange unermüdliche Bühnen- und Fernsehtätigkeit als Kritiker und Aufklärer gesellschaftlicher Missstände und Mahner zu Toleranz und Völkerverständigung mit dem Erich Kästner-Preis. Das damit verbundene Preisgeld von 10.000 Euro spendete Dieter Hildebrandt dem Dresdner Erich Kästner-Museum im Literaturhaus Villa Augustin.
Am 11. Februar war der Presseclub im Museum zu Gast und Andrea O’Brien, Geschäftsführerin des Literaturhaus e.V., klärte die Mitglieder auf, für welche Projekte das Preisgeld bisher verwendet wurde.
„Wir haben sehr sparsam gewirtschaftet und erst etwa die Hälfte verbraucht“, erklärte sie. Weiterlesen

Clubabend am 11.Februar um 19.30 Uhr im Erich Kästner-Museum

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Mit einem Koffer schließt sich der Kreis: Was der Erich Kästner-Preis des Presseclubs an Dieter Hildebrandt im Erich Kästner-Museum bewirkt hat.

Im Herbst 2013 stiftete unser Erich Kästner-Preisträger Dieter Hildebrandt sein Preisgeld für Kinder- und Jugendprojekte des Erich Kästner-Museums.

Am 11. Februar sind wir im Museum in der Villa Augustin zu Gast und erfahren im Gespräch mit dem Förderverein des Museums, wofür das Geld bisher verwendet wurde und wofür die verbleibenden Mittel vorgesehen sind. Weiterlesen

Erich Kästner-Preis an Kabarettisten Dieter Hildebrandt verliehen

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Mit Dieter Hildebrandt (rechts) ehrt der Presseclub einen engagierten politischen Kabarettisten. Die Laudatio hielt Publizist und Fernsehmoderator Roger Willemsen.

Der Mitbegründer der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, den Erich Kästner selbst in einem Interview als hoffnungsvolles Nachwuchstalent gelobt hatte, wurde einem Millionen-Fernsehpublikum unter anderem durch die Kabarettsendung „Scheibenwischer“ bekannt.

„Dieter Hildebrandt setzt sich seit Jahrzehnten mutig für Toleranz und Völkerverständigung ein und ist nach wie vor ein positiver Zustandsstörer par excellance“, betont die Vorstandsvorsitzende des Presseclubs Bettina Klemm. „Damit erfüllt er ohne Frage die Kriterien für die Vergabe des Erich Kästner-Preises“.

Die Festveranstaltung zur Preisverleihung fand am 1. September im Schloss Albrechtsberg in Dresden statt. Als Laudator konnte der Presseclub Dresden den Publizisten und Fernsehmoderatoren Roger Willemsen gewinnen, der mit Dieter Hildebrandt seit 2007 regelmäßig in einem gemeinsamen Programm auf der Bühne steht.

„Dieter Hildebrandt tritt leidenschaftlich für die Kultur des politischen Kabaretts ein und ist der Inbegriff eines Humanisten“, erklärt er in seiner ebenso tiefgründigen wie unterhaltsamen und humorvollen Laudatio. „ Er loyalisiert sich mit jenen, die keine Stimme haben und wirkt in das Gemeinwohl hinein, er ist ein Aufklärer, denn er macht uns klarer.“
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