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	<title>Presseclub Dresden Blog &#187; LVZ</title>
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		<title>Medienlinks: MDR zufrieden mit der Prüfung der Rechnungshöfe</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:28:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
<p><a href="http://www.dimbb.de/"><img class="size-full wp-image-5068 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px;" title="dimbb-links" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/12/dimbb-links.jpg" alt="dimbb-links" width="190" height="29" /></a></p>
<p>MDR zufrieden mit der Prüfung der Rechnungshöfe &#8211; <a href="http://www.mdr.de/presse/7430404.html">mdr.de</a></p>
<p>Der Rundfunkrat des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS (MDR) hat in seiner Sitzung am 21. Juni 2010 die Telemedienkonzepte für kika.de, KI.KA-Text, MDR-Online, MDR TEXT sowie für das ausschließlich im Internet verbreitete Hörfunkprogramm FIGARINO genehmigt &#8211; <a href="http://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/7429993.html">mdr.de</a>, <a href="http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/06/21/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010--145570-20100621134057.pdf">br-online (PDF)</a></p>
<p>MDR-Intendant begrüßt Genehmigung der Telemedienkonzepte &#8211; <a href="http://www.mdr.de/presse/7430018.html">mdr.de</a></p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedienanstalten hat den sechsten Rundfunkpreis Mitteldeutschland verliehen, mit dem Leistungen im privaten kommerziellen Hörfunks gewürdigt werden &#8211; <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_923565.html">digitalfernsehen.de</a></p>
<p><!--more-->Der Gesamtvorstand des Deutschen Journalisten-Verbandes hat auf seiner heutigen Sitzung in Leipzig deutlich gemacht, dass die Zustimmung des DJV zu einem Leistungsschutzrecht der Verlage an Bedingungen geknüpft ist. Man will 50% der Erlöse &#8211; <a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5a046792364.0.html">djv.de</a>, <a href="http://www.presseportal.de/meldung/1634480">presseportal.de</a></p>
<p>Das Fernsehen der DDR war eine Stütze des Regimes. Doch in den letzten Monaten der DDR entwickelte die vormals staatstragende Institution eine unerwartete Energie, die den politischen Wandel begleitete und möglicherweise sogar vorantrieb.<br />
Doch Ostdeutsche Kompetenz sei verdrängt und durch westdeutsches Mittelmass ersetzt worden &#8211; <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/der_kurze_fruehling_der_anarchie_1.6201772.html">nzz.ch</a></p>
<p><strong>Ältere Medienlinks vom 11.-21.6.2010</strong></p>
<p>Dresdner Albertinum fast ohne DDR-Bilder<br />
Von den 650 Werken, die das Museum aus der DDR-Zeit besitzt, ist nicht einmal ein Dutzend zu sehen. Und die wenigen Ostdeutschen, die gezeigt werden, erhalten wie zur Entgiftung jeweils ein westliches Pendant &#8211; <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0621/feuilleton/0007/index.html">berlinonline.de</a></p>
<p>LVZ versagt bei der Geiselnahme? Erst stürzt das Online-Angebot ab, dann fehlt die Einordnung in der Druckfassung &#8211; <a href=" http://nochweiter.de/leseproben/2010/06/18/0854_handfeuerwaffen-medien/">nochweiter.de</a></p>
<p>MDR: Umfragen für die Regierung<br />
„Im Auftrage des MDR befragte infratest dimap seit 1995 Sachsen-Anhalter nach ihrem Verbundenheitsgefühl mit ihrem Heimat-Bundesland. Von zunächst etwa 40 % waren es in diesem Jahr 76 %, die sich mit ihrem Land stark oder sehr stark verbunden fühlten.“ &#8211; <a href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1736928&#038;em_cnt_page=3">volksstimme.de</a></p>
<p>Die Comic-Experten zeigten, wie es in der mehr als hundert Jahre währenden Geschichte des Comics immer wieder zu plumpen Instrumentalisierungen von Bildern kam, die jeder sinnstiftenden Geschichte entbehren. &#8230; „Politische Comics in der DDR“, jene Sitzung fand unter dem Titel „Comics totalitär“ statt. Dass die Gleichsetzung von DDR und nazistischen Gewaltphantasien als „totalitär“ beim Thema grafische Literatur noch offensichtlicherer Unfug ist, zeigte sich daran, dass sich selbst in DDR-Propagandacomics weder Rassismus noch Gewaltaufrufe finden &#8211; <a href="http://www.freitag.de/kultur/1023-wort-imbilde">freitag.de</a></p>
<p>Für die Verarbeitung der ganzen DDR ist der MDR zuständig. &#8230; Dann bleiben nur die übrig, die sich an das assimilieren, was hier vorgelebt wird. Der Rest wird rausgekickt. Oder im MDR so umgestaltet, dass es wieder passt &#8211; <a href="http://www.freitag.de/kultur/1024-ermordet-ermordet">freitag.de</a></p>
<p>Madsack will sächsische Postdienstleister übernehmen &#8211; <a href="http://www.dnv-online.net/services/detail.php?nr=43673">dnv-online.de</a></p>
<p>Sachsen will keine steigende Rundfunkgebühr und ist deswegen gegen Werbefreiheit. Johannes Beermann will Aufgaben von ARD und ZDF und damit die Gebühr reduzieren &#8211; <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_920974.html">digitalfernsehen.de</a></p>
<p>MDR redet wieder mit ZAPP &#8211; Es gibt auch eine positive Entwicklung. Eine Zeit lang hat auch der MDR nicht mit &#8220;Zapp&#8221; gesprochen. Das hing mit der Berichterstattung über Jan Ullrich zusammen &#8211; <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/jeder-journalist-tut-sich-mit-kritik-schwer_100028442.html">meedia.de</a></p>
<p><em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
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		<title>Medienlinks: MDR begrüßt Start-Erlaubnis für kikanichen.de</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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<p><a href="http://www.dimbb.de/"><img class="size-full wp-image-5068 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px;" title="dimbb-links" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/12/dimbb-links.jpg" alt="dimbb-links" width="190" height="29" /></a></p>
<p>MDR begrüßt Start-Erlaubnis für kikanichen.de &#8211; <a href="http://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/7265656.html">mdr.de</a>, <a href="http://www.satnews.de/mlesen.php?id=43944889aa5ce6393128d27cfb10a8b2">satnews.de</a></p>
<p>In Sachsen sind die Bürgerradios ohne Frequenzen &#8211; <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/stefan-tenner/eklat-in-sachsen---alle-freien-radios-abgeschaltet">freitag.de</a>, <a href="http://www.dradio.de/dlf/meldungen/marktundmedien/1165580/">dradio.de</a></p>
<p>Berichterstatter über den sächsischen Sumpf heute vor Gericht &#8211; <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/2551427_Dresden-Der-Sumpf-der-eine-Ente-war.html">fr-online.de</a></p>
<p><strong>Medienlinks vom 14.-21.4.2010</strong></p>
<p>Auflagen: Regionalzeitungen verlieren (mit Zahlen für Sachsen) &#8211; <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/ivw--zeitungen-mit-neuem-auflagentiefpunkt_100027516.html">meedia.de</a></p>
<p><!--more-->Sachsen-Sumpf: Die Dresdner Staatsanwaltschaft forderte Polizeibeamte reichlich unverhohlen dazu auf, Anzeige zu erstatten, damit die Staatsanwaltschaft gegen die Journalisten strafrechtlich vorgehen kann &#8211; <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0420/medien/0004/index.html">berlinonline.de</a></p>
<p>Trotz Krise beweist das Deutsche Fernsehen, dass ihre eigenen Produktionen international wettbewerbsfähiger werden. Bestes Beispiel ist die Doku &#8220;Das Wunder von Leipzig&#8221; &#8211; <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/im-zeichen-der-krise/">taz.de</a></p>
<p>Auf Europatour durch Mitteldeutschland begibt sich JUMP von April bis Juni 2010. In Sachsen-Anhalt macht das populäre Radioprogramm des MDR mit der JUMP Europatour 2010 an 19 Schulen Station. Die Aktion wird unterstützt von der Europäischen Kommission. Schirmherr ist Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister von Sachsen-Anhalt &#8211; <a href="http://www.mdr.de/presse/hoerfunk/7245513.html">mdr.de</a></p>
<p>Auch in Sachsen-Anhalt werden dem digitalen Radio DAB noch Chancen eingeräumt. Die Landesmedienanstalt schreibt Frequenzen für bis zu sechs digitale Radioprogramme aus &#8211; <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_899630.html">digitalfernsehen.de</a></p>
<p>Für vier Wochen stellt der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) seinen Vorschlag zur Richtlinie zur Online-PR im Internet unter der Adresse <a href="http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com">http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com</a> öffentlich zur Diskussion. &#8220;Während die bisherigen Richtlinien im Wesentlichen in Expertenkreisen erarbeitet wurden, wollen wir hier den öffentlichen Dialog, insbesondere mit der Internetszene suchen. So können wir einerseits etwas dazu lernen und andererseits auch Unterstützer für mehr Transparenz und Absenderklarheit im Web gewinnen&#8221; &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/meldung/1593936">presseportal.de</a></p>
<p><em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
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		<title>LVZ-Blogger Daniel Große: &#8220;Ich glaube, die Konkurrenzsituation zwischen Bloggern und Journalisten hat sich aufgeweicht.&#8221;</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/04/19/lvz-blogger-daniel-grose-ich-glaube-die-konkurrenzsituation-zwischen-bloggern-und-journalisten-hat-sich-aufgeweicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 13:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5966" title="daniel_grosse_banner" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2010/04/daniel_grosse_banner.jpg" alt="daniel_grosse_banner" width="480" height="219" /></p>
<p>Mal wieder der Blick über den Tellerrand, heute in die Nachbarstadt Leipzig: &#8220;LVZ-Online&#8221; hat eine Reihe von Gast-Bloggern verpflichtet. Während die Dresdner Tageszeitungen im Netz offenbar andere Strategien verfolgen, sind ab sofort (19. April 2010) <a href="http://blog.lvz-online.de/" target="_blank">drei Blogs bei lvz-online.de</a> zu finden (vgl. &#8220;LVZ-Online&#8221;: &#8220;<a href="http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/topthema/hinterstuebchen-handballhalle-und-webszene--lvz-online-startet-weblogs/r-topthema-a-26835.html">&#8216;Hinterstübchen&#8217;, Handballhalle und Webszene &#8211; LVZ-Online startet Weblogs</a>&#8220;).</p>
<p>Ein maßgeblicher Kopf hinter der Maßnahme ist der Leipziger Blogger und Journalist <a href="http://www.danielgrosse.com/" target="_blank">Daniel Große</a>, der hier im Blog presseclub-dresden.de schon häufiger <a href="http://www.presseclub-dresden.de/?s=Daniel+Gro%C3%9Fe&amp;submit=Go" target="_blank">erwähnt und verlinkt worden</a> ist &#8211; beschäftigt er sich doch auch immer wieder in seinem Blog <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/" target="_blank">Grosse Worte</a> mit Medienthemen.</p>
<p>Wir haben Daniel Große zur Bloggerei für &#8220;LVZ-Online&#8221; interviewt:</p>
<p><strong>Frage: Der Blogger ist doch &#8211; zumindest sehen das viele so &#8211; eigentlich der natürliche Feind der Tageszeitung. Ist es nicht ein Widerspruch in sich, für eine Tageszeitung zu bloggen?</strong><!--more--><em>Daniel Große:</em> Ich glaube, die Konkurrenzsituation zwischen Bloggern und Journalisten hat sich in den letzten Jahren etwas aufgeweicht. Mittlerweile respektiert man sich, zumindest ist das mein Eindruck. Ich bin in der komfortablen Lage, beides zu sein. Für meine Kunden blogge ich, aber nach journalistischen Maßstäben, die ohnehin jeder Blogger anwenden sollte. Sprich: Quellennennungen, wahre Inhalte und so weiter.<br />
Außerdem musst Du unterscheiden: LVZ-Online ist nicht die Tageszeitung, ich arbeite für die Online-Redaktion und habe die Aufgabe, die Reichweite der Website zu vergrößern und, gemeinsam mit den Autoren, Themen zu erschließen, die bislang auf LVZ-Online noch nicht stattfanden.</p>
<p><strong>Du schreibst ab und zu durchaus medienkritische Geschichten in deinem privaten Blog &#8220;Grosse Worte&#8221;. Wird es die weiter geben?</strong><br />
<em>Große:</em> Natürlich, warum auch nicht. Ich plane dies sogar für mein Blog bei LVZ-Online.</p>
<p><strong>Würdest du auch auf Blogs verlinken, die die LVZ-Berichterstattung kritisieren?</strong><br />
<em>Große:</em> Ja, allerdings natürlich nicht, ohne das Ganze zu reflektieren und bei Bloggern und LVZ-Redakteuren nachzufragen. Vielleicht ist das ja eine Möglichkeit, eventuelle Missverständnisse auf beiden Seiten aus dem Weg zu räumen.</p>
<p><strong>Was verdient man so als LVZ-Blogger?</strong><br />
<em>Große:</em> Ein siebenstelliges Jahresgehalt plus Firmenwagen. Scherz beiseite: Meine Aufgabe bei LVZ-Online ist es nicht, nur zu bloggen. Ich bin für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Blogs verantwortlich. Es sollen also noch mehr Blogs kommen, die weitere Themengebiete behandeln. Auch leite ich die Autoren an, mit WordPress zu arbeiten und habe ein wachsames Auge über die Blogs. Für diese Leistung bekomme ich ein angemessenes Honorar, das sich im regional üblichen Rahmen für Beratungsleistungen bewegt.</p>
<p><strong>Wie ist die Entstehungsgeschichte deines LVZ-Blogs?</strong><br />
<em>Große:</em> Da ich bereits seit mehreren Jahren für die Printausgabe der LVZ schreibe, war der Weg zu LVZ-Online nicht weit, auch wenn es eine eigenständige Redaktion ist. Mit Holger Herzberg, dem Leiter von LVZ-Online, war ich seit längerem im Gespräch, es ergab sich für mich aus Zeitgründen aber nie die Möglichkeit, ein Teil des Teams zu werden. Mit der Etablierung der Blogs sieht das nun anders aus. Ich kann genau das machen, was ich gern mache &#8211; und bringe gemeinsam mit den Autoren LVZ-Online weiter nach vorn.<br />
Und weil Du explizit mein Blog ansprichst: Ich kann in &#8220;Großes Netz&#8221; nun Themen behandeln, die ich in meinem privaten Blog vielleicht nicht angesprochen hätte, einfach weil es nicht passt. In der Leipziger Web- und Kreativszene bewegt sich seit Anfang des Jahres sehr viel. Der Webmontag wird regelrecht überrannt von Teilnehmern, es gibt zahlreiche Twitter-Treffen und auch die Stadt Leipzig hat das Potenzial der Kreativen erkannt, veranstaltet Workshops und will sich der Branche öffnen. Es gibt also viel zu tun, diese Entwicklungen in meinem Blog zu dokumentieren.</p>
<p>Hier finden Sie den Bericht bei &#8220;LVZ-Online&#8221; mit Verlinkung auf die Blogs: &#8220;<a href="http://nachrichten.lvz-online.de/nachrichten/topthema/hinterstuebchen-handballhalle-und-webszene--lvz-online-startet-weblogs/r-topthema-a-26835.html">&#8216;Hinterstübchen&#8217;, Handballhalle und Webszene &#8211; LVZ-Online startet Weblogs</a>&#8220;</p>
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		<title>Medienlinks: Wohin hat es Mohren verschlagen?</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/03/10/medienlinks-wohin-hat-es-mohren-verschlagen/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
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<p><a href="http://www.dimbb.de/"><img class="size-full wp-image-5068 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px;" title="dimbb-links" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/12/dimbb-links.jpg" alt="dimbb-links" width="190" height="29" /></a></p>
<p>Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) schult und fördert in diesem Jahr gezielt junge Medienkonsumenten. Angesprochen werden neben Schülern auch Kindergartenkinder. Der Medienrat beschloss auf seiner gestrigen Sitzung, zwei medienpädagogische Projekte mit maximal 27 370 Euro zu fördern. Desweiteren beschloss der Medienrat, den &#8220;3. SchoolRadioDay&#8221; mit 2 500 Euro zu fördern. Das bundessweite Schülerradiotreffen findet Ende Mai 2010 in Frankfurt am Main statt &#8211; <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_889244.html" target="_blank">digitalfernsehen.de</a></p>
<p>Bei ARD-aktuell ist soeben der Versuch gescheitert, TV- und Onlineredakteure in einem Newsroom unterzubringen – weil die Kulturen nicht zusammenpassten.<br />
Just in dieser Stimmung legt die Otto-Brenner-Stiftung nun eine Studie zur Frage vor, wie die Medien die Krise am globalen Finanzmarkt bewältigten und vor allem, ob sie das Grauen kommen sahen &#8211; <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/2403213_Berichterstattung-Finanzkrise-Sensationell-schlecht.html" target="_blank">fr-online.de</a></p>
<p><!--more-->Journalismus in der Finanzkrise<br />
Die Welt der Massenmedien ist selbstreferentiell, der Mainstream ist das Maß aller Dinge. Besonders deutlich wurde das Versagen der Massenmedien bei der Berichterstattung vor, während und nach der Finanzkrise. Vor der Krise agierten die Massenmedien wie die berühmten drei Affen – nichts sehen, nichts hören und auch nichts sagen, schon gar nichts kritisches. Erst als die Krise offenbar wurde, versuchte man sich an oberflächlicher Analyse. Doch aus den Leitartikeln verschwand dieser zeitweilig durchaus vorhandene Aufklärungswille ebenso plötzlich wie er kam &#8211; <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2101/wachhunde-oder-lemminge-der-journalismus-und-die-finanzkrise" target="_blank">spiegelfechter.com</a></p>
<p><strong>Ältere Meldungen (5.3.-9.3.)<br />
</strong><br />
Das Bundesinnenministerium hat zur zweiten Diskussionsrunde der “Perspektiven deutscher Netzpolitik” eingeladen. Am 24. März soll in Potsdam über “Das Internet als Mehrwert erhalten” diskutiert werden &#8211; <a href=" http://www.netzpolitik.org/2010/bmi-diskussion-das-internet-als-mehrwert-erhalten/" target="_blank">netzpolitik.org </a></p>
<p>MABB: Sowohl die Medienanstalt mit dem Direktor an der Spitze wie der Medienrat müssen sich davor hüten, in irgendeiner Weise steuernd auf die Medieninhalte einzuwirken. Deshalb denke ich, dass das Selbstverständnis der Vergangenheit, das immer auch in Zurückhaltung bestand, verdient, auch in der Medienzukunft gepflegt zu werden. Um nicht missverstanden zu werden: Das schließt nicht aus, dass wir uns an medienpolitischen Diskussionen beteiligen – ganz im Gegenteil!<br />
- <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Jutta-Limbach-MAAB-Jugendschutz;art15532,3051598" target="_blank">tagesspiegel.de</a></p>
<p>Wohin hat es Mohren verschlagen?<br />
In seinen 14 Jahren beim MDR bekam er mindestens 330 000 Euro über private Verträge. Sein Jahresgehalt beim MDR betrug etwa 100 000 Euro. „Ich bin aus der Situation heraus zum Kaufmann geworden.“&#8230;  Im Konkurrenzkampf der ARD-Anstalten wollte Mohren nicht als Verlierer dastehen. „Ich habe dem Sender und Vereinen geholfen. Denn wenn die Vereine hier ausbluten, ist irgendwann Feierabend für alle.“ &#8230; Das System bringt Verantwortliche wie einen Sportchef ständig in Versuchung. Automobilfirmen stellen kostenlos Wagen zur Verfügung, manchmal sogar für die Ehefrau. ARD-Anstalten versuchen anderen Sendern Beiträge unterzujubeln, die oft nicht prüfen, ob darin vielleicht ein Firmenlogo zu viel auftaucht. Es ist ein Markt aus Gefallen und Gefälligkeiten &#8211; <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Wilfried-Mohren-MDR-Sportchef-Bestechung-Rot-Weiss-Erfurt;art15532,3049760" target="_blank">tagesspiegel.de</a></p>
<p>Sachsens Städte retten Bürgerradios<br />
Die Stadträte von Leipzig und Dresden haben die Zuschüsse für die Bürgerradios erhöht. So übernehmen die freien Radios der zwei Städte offene Sende- und Leitungskosten. Vorerst &#8211; <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/sachsen-rettet-buergerfunk/" target="_blank">taz.de</a></p>
<p>Der Deutsche Presserat hat Bernd Hilder (BDZV), Chefredakteur der &#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221;, am gestrigen Mittwoch in Berlin zu seinem neuen Sprecher gewählt. Er löst damit turnusgemäß nach zwei Jahren den amtierenden Sprecher, Manfred Protze (dju in Ver.di), ab. Als stellvertretende Sprecherin wählte das Plenum Dr. Ilka Desgranges (DJV), Redaktionsleiterin der Saarbrücker Zeitung&#8221; &#8211; <a href="http://www.presseportal.de/pm/14918/1572250/deutscher_presserat" target="_blank">presseportal.de</a></p>
<p><em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_monochrome" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.presseclub-dresden.de%252F2010%252F03%252F10%252Fmedienlinks-wohin-hat-es-mohren-verschlagen%252F%22%2C%20%22shorturl%22%3A%20%22http%3A%2F%2Fbit.ly%2FdroQuI%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Medienlinks%3A%20Wohin%20hat%20es%20Mohren%20verschlagen%3F%20%23Coloradio%20%23LVZ%20%23MDR%20%23SLM%22%20%7D);"></div>

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		</item>
		<item>
		<title>Ranking: Internetseiten ostdeutscher Zeitungen</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/23/ranking-internetseiten-ostdeutscher-zeitungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[FP]]></category>
		<category><![CDATA[LR]]></category>
		<category><![CDATA[LVZ]]></category>
		<category><![CDATA[MZ]]></category>
		<category><![CDATA[OTZ]]></category>
		<category><![CDATA[SZ-Online]]></category>
		<category><![CDATA[TA]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Der Branchendienst Meedia hat jüngst einen Überblick über die <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/zeitungen-im-internet%E2%80%94die-top-100_100026335.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=1f86a54705" target="_blank">Internet-Auftritte von Tageszeitungen</a> in Deutschland veröffentlicht. Die Top 100 basieren dabei auf der vom BDZV veröffentlichten Liste <a href="http://www.bdzv.de/zeitungswebsites.html" target="_blank">aller Tageszeitungsauftritte im Internet</a>, die die Kollegen noch einmal überprüft und bereinigt haben. Als Mess-Einheit hat man bei Meedia die Unique-Visitors, also die konkreten Besucher, angesetzt, die über Google Ad Planer gemessen werden.</p>
<p>Die Liste eignet sich hervorragend, um eine regionale Ausweisung daraus abzuleiten: Welches sind die stärksten Internetauftritte von Zeitungen in Ostdeutschland?</p>
<p>Wir haben uns einmal die Top 100 der Zeitungen in Deutschland  vorgenommen und eine eigene Tabelle (ohne Berlin) für die ostdeutschen Bundesländer erstellt:<!--more--></p>
<table border="0" cellspacing="0" frame="VOID" rules="NONE">
<colgroup>
<col width="75"></col>
<col width="187"></col>
<col width="172"></col>
<col width="91"></col>
<col width="95"></col>
<col width="75"></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" width="75" height="66" align="CENTER"><strong>Platz</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" width="187" align="CENTER" valign="BOTTOM"><strong>Titel</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" width="172" align="CENTER" valign="BOTTOM"><strong>Angebot</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" width="91" align="CENTER" valign="BOTTOM"><strong>Ort</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" width="95" align="CENTER" valign="BOTTOM"><strong>Unique Visitors (lt. Google Ad Planer)</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" width="75" align="CENTER" valign="BOTTOM"><strong>Meedia-Ranking</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>1</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Märkische Allgemeine (MAZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/">maerkischeallgemeine.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Potsdam</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">180000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">27</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>2</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Sächsische Zeitung (SZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.sz-online.de/">sz-online.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Dresden</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">170000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">28</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>3</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Mitteldeutsche Zeitung (MZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.mz-web.de/">mz-web.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Haale/Saale</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">150000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">31</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>4</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Leipziger Volkszeitung (LVZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.lvz-online.de/">lvz-online.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Leipzig</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">93000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">50</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>5</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Freie Presse (FP)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.freiepresse.de/">freiepresse.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Chemnitz</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">93000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">50</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>6</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Ostsee-Zeitung (OZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.ostsee-zeitung.de/">ostsee-zeitung.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Rostock</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">84000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">56</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>7</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Lausitzer Rundschau (LR)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.lr-online.de/">lr-online.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Cottbus</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">77000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">60</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>8</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Thüringer Allgemeine (TA)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.thueringer-allgemeine.de/">thueringer-allgemeine.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Erfurt</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">64000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">67</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>9</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Schweriner Volkszeitung (SVZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.svz.de/">svz.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Schwerin</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">63000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">70</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>10</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Märkische Oderzeitung (MOZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.moz.de/">moz.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Frankfurt/Oder</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">39000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">92</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="32" align="CENTER"><strong>11</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.pnn.de/">pnn.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Potsdam</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">36000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">94</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>12</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Freies Wort Suhl</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.freies-wort.de/verlag/impressum/art793,1073908">freies-wort.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Suhl</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">35000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">96</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>13</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Ostthüringer Zeitung (OTZ)</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.otz.de/">otz.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Gera</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">33000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">97</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 1px solid #000000;" height="19" align="CENTER"><strong>14</strong></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Volksstimme</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP"><a href="http://www.volksstimme.de/">volksstimme.de</a></td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="LEFT" valign="TOP">Stendal</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">33000</td>
<td style="border: 1px solid #000000;" align="CENTER" valign="TOP">97</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Daraus ist klar ersichtlich: Die &#8220;Sächsische Zeitung&#8221; ist in der Region um Dresden mit Abstand das stärkste Regionalzeitungsangebot im Netz &#8211; mit großem Abstand vor &#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221; und &#8220;Freie Presse&#8221;.</p>
<p>Spannend wäre nun ein Vergleich mit anderen lokalen Angeboten, etwa dem vom MDR &#8211; dazu aber müsste der Sender mal einige Zahlen von seinen Angeboten durchblicken lassen.Was die Zahlen ebenfalls nicht verraten ist, was die Besucher auf den Seiten nutzen &#8211; welche Rolle also die journalistischen Angebote spielen. Dafür ergeben sich aber etwa <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2008/09/16/zeitungsmarkt-ost-sachsische-zeitung-zweitstarkste-regionale-abo-zeitung/" target="_blank">im direkten Vergleich der Reichweiten der Zeitungen in Ostdeutschland</a> interessante Einblicke, auch wenn die Zahlen nicht 1:1 gleichzusetzen sind.</p>
<p>Hier finden Sie den Beitrag von Meedia mit dem Titel: &#8220;<a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/zeitungen-im-internet%E2%80%94die-top-100_100026335.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=1f86a54705" target="_blank">Zeitungen im Internet: die Top 100</a>&#8221; und dem gesamtdeutschen Ranking.</p>
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_monochrome" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.presseclub-dresden.de%252F2010%252F02%252F23%252Franking-internetseiten-ostdeutscher-zeitungen%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Ranking%3A%20Internetseiten%20ostdeutscher%20Zeitungen%20%23FP%20%23LR%20%23LVZ%20%23MZ%20%23OTZ%20%23SZ-Online%20%23TA%22%20%7D);"></div>

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		</item>
		<item>
		<title>Bekommt Leipzig eine private Medienhochschule?</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/02/lesehinweis-bekommt-leipzig-eine-private-medienhochschule/</link>
		<comments>http://www.presseclub-dresden.de/2010/02/02/lesehinweis-bekommt-leipzig-eine-private-medienhochschule/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[DNN]]></category>
		<category><![CDATA[LVZ]]></category>
		<category><![CDATA[SLM]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Die &#8220;DNN&#8221; bzw. &#8220;LVZ&#8221; berichtet heute, dass im Haushalt der Sächsischen Landesmedienanstalt <a href="http://www.slm-online.de/psk/slmo/powerslave,id,1,nodeid,1.html" target="_blank">SLM</a> Geld für die Gründung einer privaten Medienhochschule Leipzig vorgesehen sei. Vorbehaltlich der Zustimmung der Rechtsaufsicht, in diesem Falle die Sächsische Staatskanzlei, seien &#8220;13.000 Euro für das Stammkapital und 75.000 Euro als Zuschuss für die Trägergesellschaft vorgesehen&#8221;, heißt es in dem Zeitungsbericht mit dem Titel: &#8220;Rundfunkgebühren für Privathochschule&#8221;.</p>
<p>Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der SLM, bestätigt der Zeitung die Gründungspläne gemeinsam mit der Fernsehakademie Mitteldeutschland FAM &#8211; ein genaues Konzept gäbe es aber noch nicht, dieses werde gerade erst erarbeitet. Die &#8220;LVZ/DNN&#8221; zitiert Deitenbeck indirekt: &#8220;Bei großen deutschen Privatsendern wie RTL (&#8230;) gebe es Interesse daran, dort Personal berufsbegleitend auf Hochschulniveau zu qualifizieren.&#8221;</p>
<p>Wirklich böse: <!--more-->Der &#8220;LVZ/DNN&#8221;-Artikel unterstellt der SLM ganz andere Absichten, ohne sie direkt aufzuschreiben. Zitat: &#8220;Auf die Frage, ob sich Medienratspräsident Kurt-Ulrich Mayer mit der Hochschule eine neue Herausforderung schaffen wolle, widersprach Deitenbeck: &#8216;Damit hat das nichts zu tun.&#8217;&#8221;</p>
<p>Die erste politische Reaktion liegt auch schon vor: &#8220;GRÜNE fordern Staatsregierung auf, Pläne der sächsischen Landesmedienanstalt für eine Medienhochschule zu stoppen&#8221;, heißt <a href="http://www.politopolis.de/49014/gruene-fordern-staatsregierung-auf-plaene-der-saechsischen-landesmedienanstalt-fuer-eine-medienhochschule-zu-stoppen/" target="_blank">eine Pressemitteilung von heute</a>. Der medienpolitische Sprecher der Grünen im Sächsischen Landtag, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, bezeichnet darin eine zusätzliche private Medienhochschule am Standort Leipzig für so &#8220;überflüssig wie ein Kropf&#8221;. Aus seiner Sicht seien die Pläne <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/07/freie-radios-sachsen-senden-einfach-weiter-podiumsdiskussion-am-12-januar-in-dresden/" target="_blank">angesichts der Finanzsituation der Freien Radios</a> &#8220;eine Unverfrorenheit&#8221;.</p>
<p>Zitat: &#8220;&#8216;Die Universität Leipzig ist bei der Journalistenausbildung hervorragend aufgestellt und bietet bereits Masterstudiengänge für Hörfunkjournalisten an. Die berufsbegleitenden und studiengebührenpflichtigen Masterstudiengänge an der Leipzig School of Media (LSM) wie Crossmedia und Webjournalismus, waren von Anfang an schwach ausgelastet. Hier bietet sich eine Zusammenarbeit gerade zu an.&#8217; Außerdem stelle sich die Frage, ob die Verwendung von Gebührengeldern für eine private Hochschule überhaupt durch den Rundfunkstaatsvertrag gedeckt sei.&#8221;</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">LVZ</a>/<a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">DNN</a>&#8220;: &#8220;Rundfunkgebühren für Privathochschule&#8221;, erschienen in der &#8220;LVZ&#8221; bzw. &#8220;DNN&#8221; vom 2.4.2010, Seite 4. (Der Bericht ist leider nicht online zu finden).</p>
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_monochrome" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.presseclub-dresden.de%252F2010%252F02%252F02%252Flesehinweis-bekommt-leipzig-eine-private-medienhochschule%252F%22%2C%20%22shorturl%22%3A%20%22http%3A%2F%2Fbit.ly%2FdthN5z%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Bekommt%20Leipzig%20eine%20private%20Medienhochschule%3F%20%23DNN%20%23LVZ%20%23SLM%22%20%7D);"></div>

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		<title>Medienlinks: ein Pass zur digitalen Selbstbestimmung</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/23/medienlinks-ein-pass-zur-digitalen-selbstbestimmung/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 17:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Presse]]></category>
		<category><![CDATA[LVZ]]></category>
		<category><![CDATA[SZ]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><a href="http://www.dimbb.de/"><img class="size-full wp-image-5068 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px;" title="dimbb-links" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/12/dimbb-links.jpg" alt="dimbb-links" width="190" height="29" /></a></p>
<p><strong>Medienlinks vom 23.1.2010</strong></p>
<p>Der Vorschlag des Chaos Computer Club, jeden Bürger mit einer Art Pass über seine digitalen Profile aufzuklären, ist nicht paranoid, sondern ein Wesenskern digitaler Selbstbestimmung. &#8230; Die immer wichtiger werdende Frage lautet, was die Maschinen über die Zukunft von Menschen voraussagen.<br />
<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E149ED15DCBFD428A9FFB97A11D93D8E3~ATpl~Ecommon~Scontent.html">faz.net</a></p>
<p>Video zum Datenschutzdialog beim Bundesinnenminister<br />
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/video-zusammenfassung-datenschutz-dialog/">netzpolitik.org</a></p>
<p>Auflagenschwund bei Lokalzeitungen (mit &#8220;Freiepresse&#8221;, &#8220;SZ&#8221; und &#8220;LVZ&#8221;)<br />
<a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/ivw-analyse--zeitungskrise-verschrft-sich_100025760.html?tx_ttnews[backPid]=23&#038;cHash=3c2325f04c">meedia.de</a></p>
<p><strong>Medienlinks vom 21.1.2010</strong></p>
<p>Dieter Detlef Schulz : Der neue Chefredakteur bei der &#8220;Schweriner Volkszeitung&#8221; kommt von der &#8220;Lausitzer Rundschau&#8221;<br />
<a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/schulz_neuer_chefredakteur_der_schweriner_volkszeitung">wuv.de</a></p>
<p><em>Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von <a href="http://www.heiko-hilker.de/" target="_blank">Heiko Hilker</a>, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder &#8211; wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.<br />
</em></p>
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		<title>Exklusiv: MDR kooperiert mit &#8220;SZ-Online&#8221; und &#8220;LVZ-Online&#8221; (Update: 19.1.2010)</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/15/exklusiv-mdr-kooperiert-mit-sz-online-und-lvz-online/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
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<p>Man ist sich einig, es fehlen aber noch die Unterschriften: Aus gut unterrichteten Kreise heißt es, der MDR kooperiere künftig mit &#8220;Leipziger Volkszeitung LVZ&#8221; und der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221;. Inhalt der Kooperation ist die Belieferung der Zeitungen mit Bewegtbildern, die dann auf den Webseiten der Zeitungen (&#8220;<a href="http://www.sz-online.de/" target="_blank">SZ-Online</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">LVZ-Online</a>&#8221; &#8211; und somit dann wohl auch &#8220;<a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">DNN-Online</a>&#8220;) eingebunden werden. So sei etwa bei der &#8220;Sächsischen Zeitung&#8221; geplant, einzelne Artikel mit Video-Beiträgen etwa aus dem Sachsenspiegel zu ergänzen.</p>
<p>Zur Finanzierung der Beiträge geben die Zeitungen Werbeplätze an den Sender &#8211; es handelt sich also um ein klassisches Gegengeschäft. Eine <a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/01/19/mdr-liefert-bewegtbilder-fur-lokalzeitungen/" target="_blank">vergleichbare Kooperation</a> mit der Thüringer Zeitungsgruppe TZG in Erfurt hatte der MDR bereits im Januar 2009 verkündet. Bei seinem Besuch im Presseclub Dresden wenige Tage später hatte MDR Intendant Udo Reiter damals aber erklärt, die Zeitungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt ständen der Belieferung mit Video-Inhalten sehr skeptisch gegenüber (Meldung vom 29. Januar 2009: &#8220;<a href="http://www.presseclub-dresden.de/2009/01/27/reiter-sachsische-zeitungen-zogern-bei-online-kooperationen/" target="_blank">Reiter: Sächsische Zeitungen zögern bei Online-Kooperationen</a>&#8220;).</p>
<p>Diese Haltung hat sich offenbar bei den Zeitungshäusern in Sachsen geändert.</p>
<p><strong>Update 19.1.2010</strong>: Die Kooperation von MDR und &#8220;LVZ/DNN&#8221; ist heute im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt worden und startet bereits am 1. Februar 2010. Das meldet kress.de unter dem Titel: &#8220;<a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/102166-neue-online-koop-mdr-beliefert-leipziger-volkszeitung-mit-bewegtbild.html" target="_blank">Neue Online-Koop: MDR beliefert &#8216;Leipziger Volkszeitung&#8217; mit Bewegtbild</a>&#8220;.</p>
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		<title>Zur aktuellen Situation der Vergütung journalistischer Arbeit im Freistaat Sachsen</title>
		<link>http://www.presseclub-dresden.de/2010/01/15/zur-aktuellen-situation-der-vergutung-journalistischer-arbeit-im-freistaat-sachsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
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		<category><![CDATA[SZ]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p>Die <a href="http://djvs.wordpress.com/2010/01/06/gemeinsame-vergutungsregeln/">Vergütungsregeln für Freie im Printbereich</a>, die am 1. Februar in Kraft treten sollen, haben offensichtlich die Diskussion über die Vergütung journalistischer Arbeit insgesamt neu angefacht. Was ist Journalismus und wie wird er vergütet? Diese Frage muss ergänzt werden: Was ist uns journalistische Arbeit heute wert?</p>
<p>Immer weniger offensichtlich. Doch das Spektrum von Vergütungsregelungen ist sehr breit gefächert. Es reicht von Minimalvergütungen, die den jeweiligen Aufwand völlig ignorieren (Der Autor bekommt lediglich &#8220;ein Geld&#8221;) bis zu tariflichen Allround-Regelungen, die laufend angepasst werden. Der der Vergütung zugrunde liegende Tarifvertrag ist dabei heute eher die Ausnahme. Von den rund 3000 Journalistinnen und Journalisten, die der <a href="http://www.lfb-sachsen.de/">Landesverband der Freien Berufe im Freistaat Sachsen</a> nennt, sind nach den Zahlen des sächsischen Journalistenverbandes (<a href="http://www.djv-sachsen.de/">DJV Sachsen</a>) mehr als die Hälfte freiberuflich tätig.</p>
<p>Rund 350 Mitglieder des Verbandes sind bei sächsischen Medienbetrieben festangestellt.</p>
<p>Doch Festanstellung heißt eben nicht gleichzeitig Tarifgehalt und auch sonst gute Konditionen. Um die regionalen tarifgebundenen Unternehmen im Medienbereich im Freistaat Sachsen aufzuzählen, kann man getrost eine Hand in der wärmenden Hosentasche lassen&#8230; MDR, LVZ, DNN, SZ/Mopo (plus Bild als überregionales Blatt) &#8211; mehr ist nicht. Ansonsten regiert der Markt, der Anzeigen-Markt! Denn die Anerkennung journalistischer Arbeit erfolgt kaum aufgrund von Auflagenhöhen, die durch Rezipienten-Entscheidung bestimmt werden. Die höchsten Auflagen haben ohnehin Anzeigenblätter, die als Wurfsendung mit allerlei Werbung in den Briefkästen landen.</p>
<p>Die großen sächsischen Regionalzeitungen müssen sich an ihren Abonnenten messen lassen. <!--more-->Aber sie verlieren permanent an Lesern: Hauptgründe dürften neben der demografischen Entwicklung auch die modernen elektronischen Medien sein. Letztere rauben den klassischen (Print-)Medien nicht nur die nachwachsenden Leser, sondern vor allem die Anzeigen-Kunden. Daraus ergibt sich doppelter Druck auf die Verlage.</p>
<p>Für eine sinkende Leserzahl ist man nicht bereit, das redaktionelle Niveau zu halten oder gar zu verbessern und am besten sparen kann man ohnehin nur beim Personal. Die meisten Überlegungen der Verlage zur Optimierung ihrer wirtschaftlichen Situation betreffen daher weniger den redaktionellen Teil, sondern andere, möglichst neue, wirtschaftliche Aktivitäten, die im jeweiligen Verbreitungsgebiet mit Hilfe der Tageszeitung vermarktet werden können.</p>
<p>Aber auch wirtschaftliche Aktivitäten, die den eigentlichen lokalen Markt verlassen, werden angedacht. Daraus ergibt sich eine Abwertung des Kerngeschäftes, der publizistischen Arbeit. Sie schlägt sich nieder in schlechter werdenden Arbeitsbedingungen bei sinkendem Vergütungsniveau. Sparen mit allen Mitteln ist angesagt &#8211; auch Lohndumping mittels Tarifumgehung. Selbst im Bundesarbeitministerium ist man auf die teilweise entwürdigenden Zustände aufmerksam geworden. Bundesarbeitsministerin von der Leyen will sich daher auch mit den Zeitungsverlagen beschäftigen. <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/lohndumping_djv_listet_verlage_auf">Sie soll neben Schlecker auch Verlage auf Lohndumping hin überprüfen</a>.</p>
<p>Tarifumgehung findet gegenwärtig statt, wenn sich Medienbetrieb keinem Arbeitgeberverband anschließen oder in ihm eine sogenannte OT-Mitgliedschaft wählen, Betriebsteile auslagern, Arbeitsverträge aufgrund von Strukturänderungen umwandeln, statt Mitarbeiter fest einzustellen freie Mitarbeiter beschäftigen, auf Leiharbeit setzen oder Volontäre bzw. Praktikanten zu Konditionen weit &#8220;unter der Gürtellinie&#8221; beschäftigen. Der DJV hat bereits vor einiger Zeit eine <a href="http://www.djv.de/DJV-Liste-Tarifumgehung-der-V.629.0.html">Liste des Lohndumpings</a> erstellt, in der auch sächsische Beispiele nicht fehlen.</p>
<p>Die unter diesen Umständen immer noch komfortabelsten tariflichen Regelungen haben gegenwärtig die <a href="http://www.mdr.de/" target="_blank">MDR</a>-Beschäftigten und zwar die festen Mitarbeiter ebenso wie die arbeitnehmerähnlichen Freien. Anfang des Jahres 2009 legten mehrere <a href="http://www.tarifblog.info/" target="_blank">Arbeitskampfmaßnahmen</a> von Festen und Freien bei der Drei-Länderanstalt den Grundstein für die aktuellen Tarifbedingungen. Geregelt ist beim MDR fast alles. Von Vergütungsstrukturen, die Vergütungen selbst, Arbeitszeit und Urlaub bis hin zur Mehrarbeit und deren Vergütung sowie zahlreiche Regelungen für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p>
<p>Im Printbereich hingegen gilt lediglich bei der <a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">Leipziger Volkszeitung</a> (betrifft auch den Ableger für die Landeshauptstadt <a href="http://www.dnn-online.de/" target="_blank">Dresdner Neueste Nachrichten</a>) der bundesweite <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Tipps_und_Infos_fuer_Festangestellte/Tarifvertraege_TZ/GTV-TZ-2008%20I.pdf" target="_blank">Flächentarifvertrag</a>. Allerdings hat auch die seit einem Jahr Madsack allein gehörende Zeitung LVZ ihr tarifliches Loch geschaffen. Mehrere Leiharbeiter agieren hier im redaktionellen Bereich – ohne Tarifanbindung.</p>
<p>Die <a href="http://www.ddv-mediengruppe.de/" target="_blank">DD+V Mediengruppe</a> (Sächsische Zeitung, Dresdner Morgenpost) hat sich 1999/2000 gegen den Widerstand der Beschäftigten ihr ganz spezielles und seitdem oft nachgeahmtes tarifliches Schlupfloch geschaffen: Die Auslagerung von Lokalredaktionen. So schuf die Möglichkeit aus dem per Haustarif an die Flächenregelungen gebundenen Vergütungsstruktur auszubrechen. Der <a href="http://www.djv-sachsen.de/kurier31/SZ-Streik/sz-streik.html" target="_blank">sechswöchige Streik</a> der SZ-Mitarbeiter Ende 1999 sicherte im Ergebnis lediglich den Bestandsschutz für bisher tarifgebundene Mitarbeiter in den ausgelagerten Redaktionen. Die ebenfalls erkämpfte Option &#8220;Tarifverhandlungen für die neuen Betriebe&#8221; wurde nie eingelöst. Ohne Leben blieb auch die bereits zuvor bestehende die Option <a href="http://www.djv-sachsen.de/honorar/12a/12a.htm" target="_blank">12-A-Tarifvertrag</a>. Laut Haustarif gilt diese spezielle Tarifform beim DD+V nach wie vor. Praktisch wirksam wurde sie jedoch nicht, denn Freie müssen ihre Arbeitnehmereigenschaft selbst anzeigen. Eine offensichtlich unüberbrückbare Barriere.</p>
<p>Die <a href="http://www.freiepresse.de/" target="_blank">Freie Presse</a> Chemnitz schließlich – mit täglich rund 300 000 Exemplaren nach wie vor eine der auflagenstärksten Regionalzeitungen Deutschlands &#8211; hat sich Tarifverträgen nie verpflichtet gefühlt. Die Mitarbeiter hinken dem Tarifniveau im Gehaltsbereich um mehr als acht Prozent hinterher. In den zurückliegenden zwei Jahren blieben selbst die linearen Erhöhungen aus. Und auch für 2010 ist keine Gehaltsanhebung in Sicht.</p>
<p>Dennoch sind festangestellte Journalistinnen und Journalisten ihren freiberuflichen Kollegen weit vor aus. Haben sie doch neben einem regelmäßigen Einkommen auch noch eine Sicherheitskomponente, die bei den Freien auch bei guter Auftragslage völlig fehlt: Anspruch auf angemessene Honorierung und Beteiligung bei Mehrfachverwertung einerseits sowie finanzielle Leistungen auch im Krankheitsfall, bei Arbeitsflaute oder beispielsweise Chefwechsel in den Redaktionen andererseits. Dennoch schätzten bei einer <a href="http://freier-journalist.org/ergebnisse-der-djv-umfrage-freie-journalisten-online/" target="_blank">DJV-Umfrage</a> 56 Prozent der Freiberufler die Auftraglage in Sachsen (2008) als gut ein. Beim Einkommen liegen sie, der Umfrage entsprechend, mit 2012 Euro (Honorareinnahmen abzügl. Betriebsausgaben) in einer Liste nach Bundesländern auf Platz sechs. Verglichen mit den Gehältern ihrer festangestellten Kolleginnen und Kollegen ist das wegen der oben genannten Risiken freiberuflicher Arbeit allerdings erschreckend wenig.</p>
<p>Die jetzt zwischen Journalistengewerkschaften und dem Zeitungsverlegerverband verhandelten Vergütungsregelungen können eine zwar stabilisierend wirken, sind für die Freien aber dennoch eine bittere Pille. Denn der im 12-A-Tarifvertrag vereinbarten Honorarstruktur, die mehr oder weniger regelmäßig linear angepasst wird, gesellt sich eine vom Niveau her schlechtere Regelung hinzu. Allerdings wird dieses Niveau von vielen Freiberuflern im Medienbereich bisher nicht erreicht. Das meint auch Gisela Bauer, freie Journalistin und beim DJV Sachsen für den Fachausschuss Freie zuständig. Sie sieht vor allem die Rahmen-Bedingungen kritisch, da die Online-Vergütung und Honorar-Zahlungsfristen eher zu ungunsten der Freien ausfallen.</p>
<p>DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken bezeichnet die neuen Vergütungsregeln als &#8220;wichtigen Schritt auf dem Weg zur Sicherung der materiellen Basis freier Journalisten. Freie sollten die jetzt vereinbarten Honorare in jedem Fall geltend machen, damit Dumpinghonorare und das Feilschen mit dem Verlag über die Höhe des Honorars bald der Vergangenheit angehören.&#8221;</p>
<p><em>Michael Hiller, <a href="http://www.djv-sachsen.de/" target="_blank">DJV-Sachsen</a></em></p>
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		<title>Leipzig bekommt mit &#8220;Weiter&#8221; eine neue Wochenzeitung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>owy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennews]]></category>
		<category><![CDATA[LVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Weiter]]></category>

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		<description><![CDATA[
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4558" title="091030-weiter-banner" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/10/091030-weiter-banner.jpg" alt="091030-weiter-banner" width="565" height="198" /></p>
<p>Am Freitag, den 30. Oktober, soll sie erstmals erscheinen: &#8220;Weiter&#8221;, die neue wöchentlich Zeitung für Leipzig. Im ersten Blogeintrag unter <a href="http://nochweiter.de/blog/2009/10/23/weiter-die-idee-einer-wochenzeitung-wird-wirklichkeit/" target="_blank">nochweiter.de</a> heißt es zur Motivation der Macher:</p>
<p>&#8220;Medienhauptstadt des Ostens – diesen Titel trägt Leipzig seit langer Zeit. Doch die Presselandschaft wird diesem Anspruch nicht gerecht.&#8221; Und: &#8220;Weiter ist eine neue Wochenzeitung für Leipzig, die Themen auch unabhängig vom üblichen Terminjournalismus aufgreift, ausrecherchiert und zu Ende erzählt. Auf 16 Seiten geben wir den Geschichten den Platz, den sie verdienen.&#8221;</p>
<p>Im Impressum ist <a href="https://www.xing.com/profile/Jonathan_Fasel">Jonathan Fasel</a> als verantwortlicher Ansprechpartner aufgeführt; <!--more-->er ist einer von vier Leipziger Journalistik-Studenten, die das Projekt als Unternehmergesellschaft ins Leben gerufen haben. Die Finanzierung setzt sich über Anzeigen, den Verkaufspreis von einem Euro und einer Anschubfinanzierung durch die <a href="http://www.jugendpresse-sachsen.de/" target="_blank">Jugendpresse Sachsen</a> zusammen.</p>
<p>&#8220;Weiter&#8221; wird zum Start mit einer Auflage von 1.500 Exemplaren erscheinen und am Freitag und Samstag in der Leipziger Innenstadt zum Preis von 1 Euro verkauft. Eine ganzseitige Anzeigenseite kostet 200 Euro. Thematisch will man sich mit den Themen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auseinandersetzen. Die Autoren sind in erster Linie Leipziger Journalistik-Studenten bzw. stammen aus dem Umfeld der Jugendpresse Sachsen, sagt Jonathan Fasel gegenüber presseclub-dresden.de.</p>
<p>Auf die Frage, warum sie nicht einfach ein Blog ins Leben gerufen haben, sagt Fasel: &#8220;Weil wir der Meinung sind, dass Print eine größere Wirkung entfalten kann &#8211; und Leipzig das auch verträgt.&#8221;</p>
<p>Hier geht&#8217;s zur Webseite von &#8220;Weiter&#8221;: <a href="http://nochweiter.de/" target="_blank">nochweiter.de</a> &#8211; das Bild unten zeigt den Titel der ersten Ausgabe, die ab Freitag erhältlich ist.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4559" title="Titelbild der ersten &quot;Weiter&quot;" src="http://www.presseclub-dresden.de/wp-content/uploads/2009/10/091030-weiter-screen.jpg" alt="091030-weiter-screen" width="250" height="354" /></p>
<pre>[via <a href="http://www.turi2.de/" target="_blank">turi2.de</a>]</pre>
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