SZ-Online startet Vereins-Community

Die Online-Offensive der Sächsischen Zeitung geht weiter, jetzt wird es sogar richtig web-zwonullig: Derzeit bewirbt die SZ mit Anzeigen in ihrem Internetangebot die Seite sz-verein.de. Das ist eine Social-Community für Vereine, in der sich Vereinsmitglieder anmelden, ihre Vereinsmitgliedschaften aufzählen und Darstellungsseiten für den eigenen Verein anlegen können.

Andere Vereinsmitglieder können sich dann der Vereinsseite anschließen. In der Community selbst lassen sich Termine kommunizieren, Fotos hochladen und Nachrichten tauschen – und Kontakte zu ähnlich gelagerten Vereinen knüpfen.

Bei sz-verein.de handelt es sich um eine sogenannte White-Label-Lösung: Der Original-Anbieter meinverein.de stellt seine Datenbank (mit bereits über 4.500 eingetragenen Vereinen) und seine Software zur Verfügung und hat lediglich die Zugangsseite in den Farben der SZ aufbereitet und das SZ-Logo eingebaut. Ein branchenübliches Verfahren, dass auch von anderen Regionalzeitungen genutzt wird.

3 Gedanken zu „SZ-Online startet Vereins-Community

  1. Eine ganz kleine Anmerkung hätte ich dazu:

    Es ist eben keine white label Lösung. Wie auch schon die wörtliche Übersetzung andeutet, geht es hier um ein Produkt mit weißem Etikett, also keiner einzigen Kennzeichnung des Original-„Herstellers“. Im Supermarkt wäre das eine Flasche Milch ohne Etikett oder eben mit weißem.

    MeinVerein macht nur Kooperationen. Die URL weißt noch deutlich auf, wo sich diese Seite befindet und von wem sie eigentlich kommt. Hinzu kommt das MeinVerein Logo, das Impressum von MeinVerein, deren AGBs, Datenschutzbestimmungen und deren Design. Im Vergleich zu den Community Baukästen ist es sogar eine sehr einfache Kooperation, weil mittlerweile die meisten Community-Baukästen ein viel stärkeres white-labeling anbieten.

    mixxt ist z.B. einer dieser Baukästen. Es bietet eigene Foren, Bilderalben, ein Wiki/Dokumentationssystem, Veranstaltungskalender, eine Menge Privatsphäre und völlig freies eigenes Design. Ebenfalls kostenlos, aber vor allem aufteilbar in private und öffentliche Bereiche. Nicht-Mitglieder sollen ja nicht direkt alles sehen können.

  2. Ja, die Anmerkung ist richtig: Das ist so keine White-Label-Lösung, sondern tatsächlich „nur“ eine Kooperation. Ich hatte die Formulierung falsch von deutsche-startups.de übernommen.

  3. Pingback: Presseclub Dresden

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