Kritik an Berichterstattung über Fall Michelle III

Ein Bericht des MDR-Sachsenspiegel von Sonntag, den 15. Februar, hat Staatsanwaltschaft und Polizei Leipzig zu einer gemeinsamen Pressemitteilung veranlasst. Offenbar hatten die Bilder des Beitrags bei anderen Medien zu Interpretationen geführt. Zitat aus der Pressemeldung:

„Der Umstand, dass eine Person wie in dem Filmbeitrag ersichtlich, um die Abgabe einer Speichelprobe gebeten wird, lässt daher nicht den Schluss zu, dass es sich bei dieser Person um einen möglichen Tatverdächtigen handelt.“

Eine Zusammenfassung der aktuellen Ermittlungen, allerdings mit einem Film-Beitrag vom 17. Februar, ist bei MDR-Aktuell unter dem Titel: „SOKO Michelle nimmt erneut Speichelproben“ zu finden.

Die Berichterstattung zum Fall der ermordeten Michelle hatte bereits Anfang September zu Verstimmungen zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft geführt („Kritik an Berichterstattung über Fall Michelle“ vom 2.9. und „Kritik an Berichterstattung über Fall Michelle II“ vom 4.9.2008).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.