MDR: Einsparungen sollen intensiviert werden

„MDR rechnet mit Millionenverlusten“ geben heute „Sächsische Zeitung“ und „BILD“ unisono und wortgleich eine DPA-Meldung wieder. Auslöser für die Meldung ist die wesentlich längere Geschichte der „Magdeburger Volksstimme“, der offenbar interne Papiere vorliegen. Darin heißt es u.a.:

„Besorgniserregend für die MDR-Spitze dürfte allerdings der Umstand sein, dass selbst eine Gebührenerhöhung zum Beginn der nächsten Einnahmenperiode 2013 die Bilanz nicht aus den roten Zahlen befördern würde. Der MDR rechnet dann zwar mit einem Einnahmeplus von 18 Millionen Euro, unterm Strich bliebe aber zugleich ein Minus von ebenfalls 18 Millionen Euro.“

Und weiter: „Nach derzeitigem Stand betragen diese Rücklagen etwa 107, 7 Millionen Euro, womit Ende 2012 ein Defizit von rund zehn Millionen Euro bliebe. Vier Millionen Euro davon will der Sender über eine nicht näher bezeichnete ‚Sonderfinanzierung‘ aufbringen. Nach Angaben von MDR-Sprecherin Birthe Gogarten wolle der MDR ‚zusätzlich weitere Einsparungen generieren‘, offenbar, um das verbleibende Loch von sechs Millionen Euro zu stopfen.“

Die zwei Berichte der „Volksstimme“ tragen die Titel „MDR rechnet mit Millionenverlusten“ und „‚Wir äußern uns nicht zu nicht veröffentlichten Zahlen‘„.

Der Branchendienst „Meedia“ hat daraus gleich mal die doch ziemlich reißerische Schlagzeile gemacht: „MDR droht zum Millionengrab zu werden„.

4 Gedanken zu „MDR: Einsparungen sollen intensiviert werden

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  2. Wie schaffen die das nur immer wieder? Der alberne Volksmusik-Schnulli und die damals-wars-mal-sehen-was-wir-in-den-Archiven-finden-Sendungen können so viel Geld nicht kosten.
    Oder hat Herr Reiter sich mal wieder verspekuliert…

  3. ich glaube eher, dass der mdr sputik abschafft und bei jump die nachrichten durch einen abrocksong zur vollen stunde ersetzen wird! :-)

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