Iris Berben freut sich auf den Erich Kästner-Preis

Im Militärhistorischen Museum hat Iris Berben eindrucksvolle Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger gelesen. Gemeinsam mit Sybille Höhne hat die Vorstandsvorsitzende Bettina Klemm die Gelegenheit genutzt, um sie persönlich zu begrüßen. Frau Berben dankt dem Presseclub ausdrücklich für den „so schönen“ Preis.

Nach der Lesung erzählte Iris Berben von ihrer eigenen Begegnung mit Israel und den Verbrechen im Nationalsozialismus. Jeder habe die moralische Verpflichtung, von seiner Geschichte zu wissen, jede Generation müsse damit umgehen.
Auf die geplanten Demonstrationen der Neonazis am 13. Februar angesprochen, bedauerte Iris Berben eine merkwürdige Ruhe im Land, ein Hinnehmen, dass die Rechtsextremisten wieder erstarken. „Die sind laut, aber wir müssen lauter werden“, forderte sie. Demokratie bedeutet, das eigene Sich-einbringen. Sie nutze ihre Bekanntheit. Es gehe aber nicht um sie, sondern darum, Demokratie und Menschenrechte lauter zu verteidigen. Der Erich Kästner-Preis sei eine gute Möglichkeit, für noch mehr Aufmerksamkeit zu sorgen.

Text: Bettina Klemm

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