Der 13. Februar bleibt für Dresdner ein Politikum

2014 02 17 Joachim Klose Dieter Kroll_(Foto: Prof. Dr. Ulrich Fastenrath, Dieter Kroll)

So wenig Straftaten wie noch nie zählte die Dresdner Polizei während der Demonstrationen und Feierlichkeiten zum 13. Februar 2014. In diesem Jahr verlief das Gedenken an die traumatisierende Bombennacht ausgesprochen friedlich. Zu diesem Fazit kamen der Völkerrechtswissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Fastenrath und Polizeipräsident Dieter Kroll, bei einem Gespräch mit SZ-Redakteur Andreas Weller und Rechtsanwalt Dr. Ekkehard Nolting im Presseclub Dresden. Eine Neonazi-Demonstration verlaufe nie ganz konfliktfrei, auch wenn sie einen Tag vor dem Gedenktag stattfinde, bestätigte der Polizeipräsident. Dennoch bleibe für die Dresdner der 13. Februar ein Politikum, ergänzte Prof. Dr. Ulrich Fastenrath, der den friedvollen Ablauf des 70. Jahrestages im kommenden Jahr mit allen Beteiligten gut vorbereiten will, auch in Gesprächen mit Neonazis und Antifaschisten.

Text und Foto: Roland Fröhlich

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