„Lausitzer Rundschau“ stellt Ableger „20cent“ ein

Die Lausitzer VerlagsService GmbH („Lausitzer Rundschau„, „Lausitz am Sonntag„) nimmt ihren jungen Ableger „20cent“ vom Markt. Das meldet der Branchendienst kress.de unter der Überschrift „Holtzbrinck stellt Billigblatt ’20 Cent‘ ein„. Das Blatt wird zeitgleich mit „20cent Saar“ beerdigt – die „Lausitzer Rundschau“ gehört zur „Saarbrücker Zeitung“, die wiederum zur Verlagsgruppe Holtzbrinck gehört.

20cent“ war eine Erfindung des ehemaligen Chefredakteurs der „Lausitzer Rundschau“, Peter Stefan Herbst, den ältere Dresdner noch als stellvertretenden Lokalchef der „Mopo“, „Riverboat“-Moderator oder Chefredakteur der „DNN“ kennen dürften (komplette Vita bei kressköpfe).

Herbst hatte die „Bild“-Konkurrenz, die junge Leute an das Mutterblatt heranführen sollte, mit seinem Wechsel aus der Lausitz nach Saarbrücken (wo er heute als Chefredakteur fungiert) auch im Saarland eingeführt. Bei kress.de heißt es jetzt: „Eine Aussicht auf Break-even sei trotz intensiver Bemühungen seit Einführung der Blätter im Jahr 2004 in der Lausitz und 2005 im Saarland ’nicht gegeben‘.“

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