Hilker: „…wobei die Fragen, die die Interviewerin stellte, von der Intendanz vorgegeben waren.“

Zockte der MDR nun mit Gebührengeldern, wie „Bild“, „Mopo“ und andere Medien vergangene Woche berichteten? Oder eben nicht, wie der Sender in einer eigenen Darstellung kurz darauf erklärte?

Der sächsische Medienpolitiker Heiko Hilker, MdL (parteilos, Mitglied der Linksfraktion) und im Rundfunkrat des MDR, hat in einem fünfseitigen Papier den gesamten Kontext aus seiner Sicht zusammen gefasst. In dem Papier erhebt Hilker schwere Vorwürfe gegen den Sender. Zitat: „Wenn der MDR behauptet, dass nicht gegen die Dienstanweisung verstoßen wurde, so stimmt dies so nicht.“

An anderer Stelle heißt es: „Am 16.4. berichtete der MDR bei MDRaktuell (19.30 Uhr, nach 9.35 Minuten) in eigener Sache, am 17.4. folgte bei MDRaktuell (19.30 Uhr, 8.30) ein zweiminütiges Interview mit Prof. Udo Reiter, wobei die Fragen, die die Interviewerin stellte, von der Intendanz vorgegeben waren. Eine Darstellung der Sichtweisen Dritter erfolgte nicht – weder die von Politikern, noch die der Rechnungshöfe.“

Wir dokumentieren an dieser Stelle das Papier des Politikers, in der er seine Sicht und seine Perspektive auf die Thematik erläutert. Um Missverständissen vorzubeugen: Die Dokumentation erfolgt ausdrücklich mit dem Hinweis, dass die Darstellung möglicherweise einseitig ist und nicht die Meinung des Presseclub Dresden widergibt – sie bringt aber Einblicke und Hintergründe auf die Thematik, die medial zu dokumentieren wert sind.

Hier finden Sie das Papier von Hilker mit dem Titel: „Der MDR und der jüngste Rechungshofbericht“ als PDF.

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Eine Antwort to “ Hilker: „…wobei die Fragen, die die Interviewerin stellte, von der Intendanz vorgegeben waren.“ ”

  1. […] des MDR-Verwaltungsrates, dem eigenen Sender. Konkrete Zahlen über die Entwicklung der Fonds, wie sie der Medienpolitiker Heiko Hilker gefordert hatte, verrät er in der Mitteilung aber […]

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