Erich Kästner-Preis 2005 geht an Irmela Mensah-Schramm

Am Sonntag, dem 10. Juli 2005 verlieh der Presseclub Dresden auf Schloß Albrechtsberg den Erich Kästner Preis an Irmela Mensah-Schramm. Die Laudation hielt der bayerische Landtagspräsident Alois Glück (CSU). Er betonte dabei die Bedeutung solcher Aktionen für die Demokratie und forderte die Gemeinsamkeit alle Demokraten im Kampf gegen Extremismus. Mensa-Schramm habe mit ihrem Einsatz Maßstäbe für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung gesetzt.

Irmela Mensah-Schramm bedankte sich herzlich für den Preis, machte aber in ihren Dankesworten auch deutlich, dass diese Arbeit einem oft nicht leicht gemacht wird. Aber für sie gibt es keinen anderen Weg der Auseinandersetzung, „Denn mit Nichtstun kann nichts erreicht werden.“

Erich-Kästner-Preis 2004 geht an Hans-Joachim Genscher

Hans-Dietrich Genscher Am Sonntag, dem 4. Juli 2004, verlieh der Presseclub Dresden auf Schloß Albrechtsberg den Erich Kästner-Preis 2004 an Hans-Dietrich Genscher. Die Laudatio hielt der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Georg Milbradt.

Hans-Dietrich Genscher erhielt diese Auszeichnung als besondere Anerkennung seiner Leistungen um die deutsche Einheit sowie zur europäischen Entspannungspolitik. In seiner Laudatio forderte der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt, das Engagement Genschers als Vorbild zu sehen. Er lobte den ehemaligen Außenminister als „deutschen Patrioten im besten Sinne des Wortes“.

Hans-Dietrich Genscher freute sich über die vielen lobenden Worte, aber vor allem über diesen Preis. Seit seinen Kindertagen fühle er sich zu den Werken von Erich Kästner hingezogen, sagte Genscher. Von ihrer Aktualität hätten sie selbst heute nichts verloren.

Erich-Kästner-Preis 2003 geht an Richard von Weizäcker

Richard von WeizsäckerDer Presseclub Dresden vergab den Erich Kästner-Preis 2003 an Richard von Weizsäcker. Die Laudatio hielt Bundespräsident Wolfgang Thierse.

Wolfgang Thierse lobte in seiner Laudatio vor allem die Weitsicht Richard von Weizsäckers und seine Stärke, um die Sache zu kämpfen – über Parteigrenzen hinweg. Für ihn habe immer das Wohl des Landes im Mittelpunkt gestanden. Gerade für die Menschen im Osten verkörperte der Preisträger ein hohes Mass an Glaubwürdigkeit.

Richard von Weizsäcker war sichtlich angetan von dieser Auszeichnung. In seiner Rede und in den Gesprächen am Rande der Veranstaltung zeigte er einmal mehr seine Kenntnis des Landes und der Menschen, die darin leben und arbeiten. Die Bücher Erich Kästners liefern auch heute noch Anregungen für den Umgang mit dem Alltag.

Erich-Kästner-Preis geht an Ärzte ohne Grenzen

Die deutsche Sektion von ÄRZTE OHNE GRENZEN erhielt den Erich Kästner-Preis 2002 des Presseclub Dresden. Die feierliche Preisverleihung am 28. Juli 2002 auf Schloß Albrechtsberg war geprägt von einer mitreißenden Rede der Vorsitzenden der deutschen Sektion von ÄRZTE OHNE GRENZEN, Frau Dr. Ulrike von Pilar.

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