DWT: Umbau soll vor Pleite retten

Die Dresden Werbung und Tourismus GmbH steht offenbar vor der Pleite. Laut Berichten von MDR und Dresden Fernsehen soll die DWT ihre Arbeit in der bisherigen Form nicht fortsetzen, 47 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen.

Der Rettungsplan, der bereits von Geschäftsführung und Betriebsrat abgesegnet sei, sieht die Gründung einer neuen GmbH vor, die sich ausschließlich um das Geschäft der Tourismusförderung kümmern soll. In die neue GmbH werden 14 Mitarbeiter übernommen; den ausscheidenden 47 Mitarbeitern soll laut MDR eine „über Tarif liegende Abfindung angeboten“ werden.

Hintergrund für den Umbau ist, dass die Stadt die auflaufenden Defizite der DWT nicht mehr ausgleichen will. Die sind zum Beispiel durch das Geschäft der Hotelvermittlung zustande gekommen – das hatte in den Jahren 2005 und 2006 Überschüsse produziert, ist aber seit 2007 eingebrochen.

Im Vorfeld gab es Presseberichte über die finanziellen Schwierigkeiten der DWT. DWT-Geschäftsführerin Yvonne Coulin hatte noch im August im Gespräch mit der „Sächsischen Zeitung“ von einer groß angelegten Werbekampagne für Dresden gesprochen.

7 Gedanken zu „DWT: Umbau soll vor Pleite retten

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  7. In Dresden muss mehr für den Tourismus getan werden. Das steht fest.
    Auf der anderen Seite (der Elbe) müsste die Innere Neustadt mehr
    angebunden werden, damit nach dort mehr Touristen angezogen werden.
    Deshalb hier meine Ideen:

    Zur Stärkung der Inneren Neustadt als Handelsort mit Geschäften und als
    attraktiveres Ziel, sollte eine antike Strassenbahn (Hecht + andere alte Bahn)
    vom Theaterplatz links ab über Taschenberg (Haltestelle zwischen Hotel und Schloß)
    am Verkehrmuseum links ab, wieder links durch die Augustusstrasse zum Schloßplatz,
    über Augustusbrücke, dann jedoch gradaus einspurig am Goldenen Reiter vorbei
    durch die Hauptstrasse bis etwa Markthalle, dann links ab zur Königstrasse und am
    Japanischen Palais zurück fahren zu einem extrem günstigen Tarif alle 10-15 Minuten.
    DAS WÄRE EINE Attraktion für Touristen, Einheimische sowie für die Geschäfte von
    riesengroßem Nutzen.

    Wäre das nicht eine Überlegung wert ?

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