Medienlinks: Preise für lokales und regionales Fernsehen in Sachsen

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Dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) drohen verschärfte Finanzprobleme. Laut Intendant Udo Reiter fehlen dem Sender bis 2016 mehr als 100 Millionen Euro – volksstimme.de, wuv.de

„Einen Kahlschlag wird es nicht geben“, sagte Reiter den Angaben zufolge. Der Rundfunkrat unterstützt laut eigener Aussage den Sparkurs, gab aber keine weiteren Details bekannt. Das Aufsichtsgremium empfahl, die Internet-Aktivitäten der MDR-Jugendwelle Jump zu stoppen – digitalfernsehen.de

Kika startet kikanichen.de – zeit.de

Kika startet Promimagazin für Kinder – dwdl.de

Privat-TV: Erstmalig hat die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) den Leistungspreis für lokales und regionales Fernsehen in Sachsen übergeben – digitalfernsehen.de

Ältere Medienlinks (5.-11.5.2010)

Wie u.a. Sachsens Polizei mit Fernsehsendern kooperiert: In Hessen und Sachsen beispielsweise haben die Innenministerien eine regelrechte Tarifliste für polizeiliche Filmdienste erstellt. So beläuft sich in Sachsen die Leihgebühr für einen Schlagstock auf knapp einen Euro und für Streifenwagen werden zwischen 35 und 55 Cent pro Kilometer in Rechnung gestellt. Selbst einen Hubschrauber können die Produktionsfirmen mieten. Zum Preis von knapp 2.000 Euro pro Betriebsstunde. Mit rund 15 Euro fällt der TV-Auftritt eines Polizeihundes erheblich preiswerter aus. Allerdings ohne das dazugehörende Dienstherrchen. Das kostet extra – dradio.de

Als Tochter eines Theologen in der DDR aufgewachsen, hat die Schauspielerin Stefanie Stappenbeck seit Mitte der neunziger Jahre Kino- und Fernsehkarriere gemacht – faz.net

Die Internet-Gemeinschaft Mauerkind.de gilt manchen als OssiVZ. Dabei leben viele Mitglieder längst in den alten Bundesländern – tagesspiegel.de

Lokal-TV in Sachsen sehr beliebt: 48 Prozent der Haushalte in Sachsen mit Lokal TV sehen einen der mehr als 50 Sender. Die meistgenutzte Einschaltzeit ist dabei montags bis freitags von 18-20 Uhr. Diese Zahlen wurden am Mittwoch beim Medientreffpunkt Leipzig im Rahmen die Reichweitenstudie für die sächsischen lokalen und regionalen TV Sender bekannt gegeben – leipzig-fernsehen.de

Medientreffpunkt Mittedeutschland: Politiker in sozialen Netzwerken: „Warum warten immer noch Politiker darauf, dass eine Fernsehkamera vorbeikommt, wenn sie etwas zu sagen haben?“, fragt König. Sie sollten lieber im Netz ihre Nachrichten verbreiten. Die Aktivitäten der Politiker im Netz haben nach dem Superwahljahr 2009 wieder abgenommen. „Es ist der Zeitfaktor, der uns abhält, ständig alles aktuell zu halten“, sagt der Landtagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt, Stefan Gebhardt (Die Linke). Nicht nur, dass ein positiver Effekt auf den Wahlausgang noch nicht bewiesen ist, Politiker bezweifeln ihn sogar. Einer ist Sachsens Landtagsabgeordneter Robert Clemen (CDU). „Die Masse an Informationen erdrückt das Wesentliche“, sagt er – news.de

Medientreffpunkt Mitteldeutschland: Überschrieben war der Kongress mit den drei Begriffen „Substanz, Kreativität, Urteilsstärke“. Geprägt war er von Beispielen, wie wichtige, weil enthüllende, aber eben auch kostspielige Recherchen trotz Geldknappheit finanziert werden können: etwa durch Kooperationen zwischen verschiedenen Medienhäusern oder auf unterschiedlichen Kanälen verbreiteten Medien – berlinonline.de, mebucom.de

Landtagsabgeordnete und Mitglieder des Bundestages haben beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig mehr Einfluss der Parlamente auf die Medienpolitik gefordert. Parteiübergreifend sprachen sie sich dafür aus, die Medienpolitik aus den Hinterzimmern der Staatskanzleien herauszuholen und öffentlich zu debattieren. Künftig sollten nicht mehr in erster Linie Referenten die Entscheidungen treffen, sondern die Volksvertreter – presseportal.de

Sachsen-Anhalts Regierungssprecherin Monika Zimmermann hat von Journalisten „mehr Mut zu eigenen Themen“ gefordert. Sie sehe mit Bedauern, dass zunehmend mehr Zeitungen die gleichen Schlagzeilen haben, weil sie „aufeinander schielen“, sagte Zimmermann am Montag auf einer Podiumsdiskussion beim „Medientreffpunkt Mitteldeutschland“ in Leipzig – epd.de

Vertreter des privaten Radios in Deutschland haben auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig das Sendenetz-Monopol der Media Broadcast beim bundesweiten digitalen Rundfunk kritisiert – digitalfernsehen.de

Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von Heiko Hilker, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder – wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.

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