Hier einige Bilder von der Preisverleihung am 4.9.2011 auf Schloß Albrechtsberg.
Fotos: Ralf U. Heinrich


















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Hier einige Bilder von der Preisverleihung am 4.9.2011 auf Schloß Albrechtsberg.
Fotos: Ralf U. Heinrich


















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Am Montag, den 22.8.2011, hatte der Presseclub Dresden e.V. zum 4. Sommerschwatz geladen. Dieses Jahr kam ein besonderer Anlass dazu: das 20-jährige Jubiläum des Vereins.
Wie in den Vorjahren wurde im Sommergarten des Restaurants “Kurfürstenschänke” an der Frauenkirche gefeiert – und viele Gäste kamen, um mit uns zu feiern. Wir bedanken uns auf diesem Wege auch noch mal recht herzlich bei allen Sponsoren, Partnern und Organisatoren des wundervollen Abends.
Hier finden Sie eine Bildgalerie mit Fotos von Fotograf Ralf U. Heinrich.
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Die Anmeldungen zur diesjährigen Vergabe des Erich Kästner Preises sind in vollem Gange. Hier schon einmal der Ablauf für den 4. September 2011.
Erich Kästner Preis 2011
Presseclub Dresden e. V.
4. September 1011, Dresden, Schloß Albrechtsberg, 11.00 Uhr
Preisträger
Jan Vogler, Künstler, Cellist
Musik
Sax Quartett
Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e.V.
Joachim Sonntag, Frank Nestler,
Torsten Hellmig, Konstantin Jahn
Leitung: Torsten Hellmig
Begrüßung
Dieter Hoefer
Vorsitzender Presseclub Dresden e. V.
Laudatio auf den Preisträger
Bundespräsident a. D. Horst Köhler
Verleihung Erich Kästner Preis 2011
Musik
Dankesworte
Jan Vogler
Musik
Sektempfang im Garten, Schloß Albrechtsberg
Durch das Programm des 17. Sächsischen Landespresseball wird die bekannte TV-Moderatorin Mareile Höppner führen. Die 34-Jährige ist einem breiten Publikum unter anderem aus Sendungen wie „Brisant“ (ARD), „Das Sat1 Magazin“ und aus der MDR-Talkshow „Riverboat“ bekannt.
Der Landespresseball Sachsen findet am 12. November 2011 im Albertinum in Dresden statt.
Mareile Höppner ist seit über einem Jahrzehnt auf verschiedenen TV-Sendern präsent. In einer Forsa-Umfrage wurde sie zur „Erotischsten Newsfrau Deutschlands“ gewählt.
Nach ihrem Abitur hat die gebürtige Hamburgerin zunächst Deutsch und Religion studiert. Ihre Karriere als Fernsehmoderatorin begann im Jahr 2000 bei RTL Nord in Kiel. Zwei Jahre arbeitete Höppner als Wettermoderatorin von „Guten Abend RTL“. Anschließend hat sie das RTL-Nachrichtenformat und von 2004 bis 2006 gemeinsam mit Michael Marx die Nachrichtensendung „Newstime“ auf ProSieben moderiert. Zusammen mit Jan Hahn präsentierte sie 2006 das große Finale der ersten Staffel von „Verliebt in Berlin“. Im selben Jahr folgte der Wechsel zu Sat1, wo sie für „Sat.1 am Mittag“ und „Das Sat.1-Magazin“, den Nachfolger des Boulevardmagazins „Blitz“, vor der Kamera stand.
Seit 2008 moderiert Mareile Höppner das ARD-Boulevardmagazin „Brisant“. Ein Jahr später ging sie zudem an Bord des MDR „Riverboat“, einer der seit Jahren erfolgreichsten Talkshows im Deutschen Fernsehen.
Ab sofort können Karten für den 17. Sächsischen Landespresseball bestellt werden
Der Kartenvorverkauf für den 17. Sächsischen Landespresseball hat begonnen. Bankett-Karten kosten 310,- Euro, Flanier-Karten sind bereits zum Preis von 150,- Euro erhältlich. Es wird auch wieder eine Tombola mit attraktiven Gewinnen geben. Die Lose dafür kosten 10,- Euro und werden automatisch mit dem Kauf einer Eintrittskarte erworben.

„Allein das Spiel USA-Nordkorea hat weltweit Werbung für Dresden gemacht“, betonte Sportorganisator Jörn-Torsten Verleger im Gespräch mit Bettina Klemm, Journalistin und Vorstandsmitglied des Presseclubs Dresden, weil im Fernsehen nicht nur der Kampf ums runde Leder gezeigt wurde, sondern von Dresden ein Interesse erweckender Trailer eingespielt wurde.
Damit rechtfertigte Verleger auf Nachfrage von Clubmitglied Andreas Schulz die Tatsache, dass die FIFA zwar für die WM-Veranstaltung der Stadt Dresden Bedingungen gestellt hat, sich aber an den Kosten nicht beteiligte. Der Werbeeffekt würde mit den Unkosten sorgsam abgewogen.
Mit etwa vier Millionen Euro ist Dresden dabei, 350 000 werden durch Sponsoren gedeckt und die FIFA zahlt der Stadt 10 Prozent der Gesamteinnahmen in Dresden. Wenn nur die umsatzträchtige Fanmeile im Georg-Arnold-Bad bei den Frauenfußballfans größeren Anklang fände. Bei Spielen in westdeutschen Austragungsorten sei die Zuschauerzahl höher als in ostdeutschen. Kritik an überheblicher, ja machohafter Berichterstattung übte Journalistin Rosa Hauch.
Auf die Frage: was bleibt für Dresden nach der Frauenfußball-WM? nannte Verleger verschiedene Initiativen in Schulen und Nachwuchsprojekte von Vereinen. Die Stadt will etwa 150 000 Euro ausgeben, um den Frauenfußball breiter anzusiedeln, erklärte Verleger.
Der gebürtige Nürnberger ist seit seiner Jugend sportlich engagiert, studierte Jura „um für die Gerechtigkeit zu kämpfen“, arbeitete für die Sportjugend in Frankfurt am Main, wurde in Dresden stellvertretender Sportamtsleiter, organisierte als „Wunderwaffe des Rathauses“ (Klemm) die Schachweltmeisterschaft, den Kirchentag und ist 2011 Leiter des Veranstaltungsbüros der Landeshauptstadt. Nach der WM macht er mit Gattin Urlaub: „Schau mer mal, was danach kommt.“ Roland Fröhlich
Liebe Clubmitglieder,
Wie wird die Frauenfußball-WM von den Dresdnern angenommen und wie profitiert unsere Stadt davon?
Wie zufrieden sind die FIFA und die Fußballerinnen mit der „Glücksgas-Arena?
Diese und viele weitere Fragen werden wir diskutieren am
Montag, 04.07.2011, 20:00 Uhr im Café zur Frauenkirche,An der Frauenkirche 7.
Gesprächsgast im Presseclub ist Herr Jörn-Torsten Verleger, der WM-Beauftragte der Landeshauptstadt Dresden.Bis zu diesem Termin sind bereits Spiele im Dresdner Stadion gelaufen, sodass eine erste Bilanz gezogen werden kann.
Wir würden uns sehr freuen, fände auch der Frauenfußball bei unseren Club-Mitgliedern große Anerkennung. Tatsache ist bei allen Fußballspielen: Das Runde muss in das Eckige! Und dass die deutschen Damen dies können, haben sie bereits mehrfach bewiesen. Drücken wir alle ihnen die Daumen für das Eröffnungsspiel am 26.6.2011.
Es wär schön, fände diese zeitnahe Veranstaltung auch Ihr Interesse.
Das Café hat ab 19:00 Uhr für uns geöffnet.
Selbstverständlich können Sie zu allen Veranstaltungen auch gern Gäste mitbringen, wir bitten dann um eine Spende von 5 Euro für unsere Stiftung des Presseclubs Dresden.
Nach diesem Abend geht der Presseclub in die Sommerpause. Aber wir sehen uns doch ganz bestimmt
am 22. August 2011 zum SommerSchwatz und
am 4. September 2011 zur Verleihung des Erich Kästner Preises.
Die Einladungen zu beiden Veranstaltungen erhalten Sie auf dem Postweg.

„Die Verdrängung der DDR-Kunst ist aktuell“, sagte Prof. Karl-Siegbert Rehberg, 1992 Gründungsprofessor des Lehrstuhles für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie an der Technischen Universität Dresden, im Presseclub-Gespräch mit SZ-Redakteurin und Vorstandsmitglied Bettina Klemm.
In der Galerie Neue Meister, beispielsweise, sei die DDR-Kunst unterrepräsentiert. Nach der Wende habe die Kunst- Verdrängung zuerst im öffentlichen Raum begonnen, denn die meisten Groß-Plastiken seien von Sowjet-Künstlern geschaffen worden. Gleichwohl seien aus soziologischer Sicht die Künste der DDR eine Art Schlüssel zum Verständnis der Menschen. Der historische Bilderstreit stelle die Frage: Ist das überhaupt (allgemeingültige) Kunst oder nur (sozialistische) Dekoration? Im parallel laufenden Literaturstreit habe ein derart tiefgreifender Diskurs nicht stattgefunden.
„Viele DDR-Künstler fielen durch die Wende in ein Bedeutungsloch“, erklärte Rehberg, weil die Erwartungen und Projektionen der Künstler auf das neue System sehr unterschiedlich waren. Bei denen, die sich jahrelang gegen das nicht von der Bevölkerung getragene und damit illegitime diktatorische DDR-System zur Wehr gesetzt hatten, sei deshalb die Enttäuschung groß gewesen. Auch die Bürger hätten die Wiedervereinigung, genau genommen: die Überlagerung durch westlich geprägte Institutionen sehr unterschiedlich erlebt. Enttäuschung gebe es, historisch gesehen, nach jeder Revolution. Dies sei ein Grund, warum diejenigen, welche die Wende getragen haben, an den Rand gedrängt wurden, erläuterte der 1943 in Aachen geborene Rehberg.
Im Dezember 1968 bestand Rehberg die „Prüfung zur Zulassung zum Studium ohne Reifeprüfung“, studierte Soziologie und Politische Wissenschaften in Köln, Aachen und promovierte 1973 unter dem konservativen Soziologen Arnold Gehlen, dessen Gesamtausgabe Rehberg als Herausgeber betreut. Die Fülle der Rehbergschen Projekte und Gastprofessuren im In- und Ausland zu zitieren, würde hier den Rahmen sprengen. Seit 2006 ist Rehberg Mitglied des Kulturbeirates der Landeshauptstadt Dresden, war im Wissenschaftsrat „Differenzierung der Hochschulen“ tätig und seit 2010 im Kuratorium Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden und des Kuratoriums des Hannah-Arendt-Institutes für Totalitarismusforschung.
Roland Fröhlich
Wie bürgerlich sind die Dresdner?
Wie ist der Protest gegen die Waldschlößchenbrücke einzuordnen?
Wie gehen die Dresdner mit der DDR-Vergangenheit und der DDR-Kunst um?
Diese und ähnliche Fragen wollen wir am Montag, 06.06.2011, 20:00 Uhr im Café zur Frauenkirche, An der Frauenkirche 7, mit Professor Karl-Siegbert Rehberg diskutieren.
Professor Rehberg war 1992 Gründungsprofessor für Soziologie und bis zu seiner Emeritierung 2009 Professor für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden. Jetzt ist er Seniorprofessor an der TU.

Auf Einladung von Presseclubmitglied und ehemaligem Rektor der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Prof. Bernd Ihme, besuchten Journalisten und Pressesprecher des Dresdner Presseclubs die Fakultät für Elektrotechnik.
„Die 1992 gegründete HTW Dresden mit ihren derzeit etwa 5500 Studenten hat ein strenges Profil“, betonte Rektor Prof. Roland Stenzel zur Begrüßung. Neben Bachelor- und Master- Studiengängen halte man konsequent am vierjährigen Studium zum Diplom-Ingenieur fest. Durch enge Zusammenarbeit mit der Elektronik-Wirtschaft zur Drittmittel-Einwerbung, gibt es auch ausreichend Praktikumsplätze. Bis zu 1400 Studienanfänger können jährlich aufgenommen werden. Das ist ein Drittel der Bewerbungen.
Musikalische Studenten haben Gelegenheit in zwei Orchestern (Streicher oder Bläser) mitzuwirken. Ein großer Tag wird die „Lange Nacht der Wissenschaften“ am 1. Juli, wenn die HTW ein brandneues Fahrzeug mit Umfeld-Sensorik vorstellt. Bis dahin bleibt der Bolide streng geschützt.
Die HTW ist bundesweit vernetzt mit fünf ähnlich organisierten Fachhochschulen, erklärte Prof. Toralf Trautmann, Prorektor für Forschung und Entwicklung, auch mit der TU Bergakademie Freiberg und der Hochschule Zittau-Görlitz. In die Geheimnisse der thermischen und nichtthermischen Prozesse der Elektronenstrahl-Technik führte Fr. Prof. Kathrin Harre die staunenden und neugierigen Pressclubmitglieder ein. Nun wissen wir, wie Elastomere-Formteile mit eigenschaftsoptimierter Grenzschicht hergestellt werden, um durch Oberflächenbeschichtung ein erheblich verbessertes Reibverhalten (Maschinenbau) zu erzeugen und dass der Einsatz von Biopolymer-Werkstoffen in der Praxis des Landbaues durch Behandlung mit Elektronenstrahlen eine antibakterielle Wirksamkeit erhält.
Im Labor konnten sich die Kollegen am Vakuum-Elektronenbestrahlungsgerät von der Herstellungsweise überzeugen.
Roland Fröhlich
Messechef Ulrich Finger ermöglichte am Montag den Mitgliedern unseres Presseclubs einen Einblick in das gerade eröffnete Tagungszentrum Börse. Bei Wein, Bier und liebevoll gefertigten Häppchen berichtete er über die Sanierung.
Im früheren Schlachthofhotel Börse weht wieder der Geist von Hans Jakob Erlwein. Der Dresdner Stadtbaurat hatte vor hundert Jahren das gesamte Schlachthofensemble im Ostragehege errichten lassen. „Wir haben hier dem Denkmalsschutz weitgehend freie Hand gelassen“, schildert Finger. So sind nahezu alle Räume originalgetreu saniert – bis hin zum roten Linoleum auf den Fußböden. Die Lampen im Festsaal wurden beispielsweise nach der Vorlage historischer Fotos von einer Chemnitzer Firma nachgestaltet. An den Decken blieb die Holzvertäfelung erhalten. An den Wänden stehen vier Kamine. „Erlwein hatte damals ein modernes Heiz- und Belüftungssystem verwendet. Frische Luft wurde angesogen und gewärmt in den Raum geblasen“, beschreibt Finger die Technik. Jetzt sind die Kamine originalgetreu nachgebaut. Im Inneren arbeiten sie mit modernster Technik.
Insgesamt sind im Schlachthofhotel, das bei jungen Leuten eher als Partylocation Röschenhof bekannt ist, acht Säle beziehungsweise Tagungsräume. Mit dem Namen Börse seien Veranstalter auch leichter ins Ostragehege zu locken, als wenn die Rede von der Messe ist. Die Marketingleute unter uns nickten zustimmend. Sind die Veranstalter erst einmal da, unterliegen sie meist dem Charme der historischen Erlweinbauten, verrät Finger. Dresden ist nun in der Lage, Kongresse und Tagungen mit bis zu 10 000 Teilnehmern auszugestalten. Wirtschaftlich zahle sich die Investition aus. Die Nachfrage sei gut, derzeit werde über Veranstaltungen 2014/15 verhandelt. Riesenkongresse und Großkonzerte kommen in der Regel nur ein- oder zweimal im Jahr. Deshalb steht das Tagungszentrum auch für Betriebsfeste und private Feiern bereit. „Es gibt nichts, was hier nicht geht“, wirbt Finger gern. Der Festsaal beispielsweise sei schon für mehrere Hochzeiten gebucht.
Lag der Umsatz von Messe- und Tagungszentrum vor drei Jahren noch bei 2,7 Millionen Euro, seien es im vergangenen Jahr schon 4,5 Millionen Euro gewesen. Ab 1. Juni wird auch die Straßenbahn ins Ostragehege fahren.
Jetzt möchte Messe-Chef Ulrich Finger auch gern das Heizhaus einbeziehen. Da zu Erlweins Zeiten keine Schornsteine im Stadtbild sichtbar sein sollten, hat er die Esse in einer Art Kirchturm versteckt. Das markante Gebäude im Ostragehege erhielt schnell den Spitznamen Schweinedom. „Das Haus hat einen wunderbaren Maschinenraum von etwa 900 Quadratmetern. Daraus ließe sich ein Saal für 500 bis 800 Personen gestalten“, sagt Finger. Auch die zahlreichen Nebenräume ließen sich für das Tagungszentrum nutzen. Die Keller könnten als Lager dienen, schließlich hat die Messe ihre Lager zugunsten des Baus des Tagungszentrums aufgegeben.
Noch spricht Finger von einer Vision, aber er wirbt schon mit ersten Zeichnungen dafür. Stimmt die Stadt zu, könnte so endlich die letzte Schmuddelecke im Schlachthofgelände verschwinden und der Verfall des Schweinedoms gestoppt werden.
Der eigentliche Schlachthof wurde 1999 zur Messe Dresden umgestaltet. Vor zwei Jahren begann der Bau des Tagungszentrums. Es findet nun mit der Übergabe des sanierten Schlachthofhotels Börse seinen vorläufigen Abschluss.
Bettina Klemm
