Elektronenstrahl als Werkzeug

Liebe Clubmitglieder,

wir wollen Sie einmal mit einem völlig anderen Thema bekannt machen – mit dem Elektronenstrahl als Werkzeug.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, an unserem nächsten Club-Abend das Elektronenstrahl-Technikum der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zu besichtigen, und zwar am
Montag, 30.5.2011, 19:00 Uhr im Foyer der HTW, Friedrich-List-Platz 1.

Unser Presseclub-Mitglied Professor Bernd Ihme wird uns durch das Technikum führen.
Die HTW wird als erste sächsische Hochschule die vielfältigen Möglichkeiten der Elektronenstrahlanwendungen in großer Breite in Lehre und Forschung einbinden.

Die Anlage der Steigerwald Strahltechnik GmbH kann sowohl thermische als auch nicht-thermische Elektronenstrahlprozesse ausführen. Das heißt, man kann damit Lacke härten, Oberflächen verschleißfest machen, Keime und Mikroorganismen zerstören und vieles, vieles mehr. Dieses Werkzeug – der Elektronenstrahl – kann eingesetzt werden in Bereichen des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik, im Chemieingenieurwesen und in der Elektrotechnik, in der Pharmaindustrie und Medizin.

Lassen Sie sich doch von der tollen Anlage „ver“führen und alles genauer erklären von unserem Fachmann vor Ort!

Selbstverständlich können Sie zu allen Veranstaltungen auch gern Gäste mitbringen, wir bitten dann um eine Spende von 5 Euro für unsere Stiftung des Presseclubs Dresden.

Online-Befragung zum Presseclub Dresden

Liebe Presseclubmitglieder,

in den nächsten Tagen erhalten Sie einen Informationsbrief, indem wir Sie bitten, an einer Online-Befragung zum Presseclub Dresden teilzunehmen.
Die Befragung wird durch Frau Nadine Mägel, Studentin an der TU-Dresden, Kommunikationswissenschaften, durchgeführt.
Die Befragung ist absolut anonym und alle datenschutzrechlichen Belange werden gewahrt.

Ihre Mithilfe ist für eine erfolgreiche Durchführung der Untersuchung wichtig. Denn wir wollen wissen, was Sie über unseren Club denken, welche Anregungen und Kritiken Sie haben, wohin sich der Club entwickeln soll. Die Befragung dient uns allen dann als Grundlage für die weitere Arbeit im Presseclub Dresden.

Die Auswertung wird Frau Mägel an einem Clubabend vorstellen und gemeinsam wollen wir darüber diskutieren.
Vielen Dank für Ihre aktive Mithilfe.

Vorstand, Presseclub Dresden

DER ONLINE-Fragebogen steht ab 16.5. zur Verfügung.

Besuch der Messe Dresden

Wir laden zum Rundgang und Gespräch ein:
16.5., 19.00 Uhr, Börse Dresden – Das Tagungszentrum der Messe Dresden
Messering 6, 01067 Dresden
Es führt uns der Geschäftsführer Ulrich Finger.
Wir bitten um Anmeldung im Club-Sekretariat.

Ein Platz des Handels für Wissensaustausch, Informationen und Get Together ist das Tagungszentrum der MESSE DRESDEN. Der Neubau hat als Teil des Messegeländes den separaten Namen BÖRSE DRESDEN erhalten. So erinnert der Name des Gebäudes an die ursprüngliche Nutzung von vor 100 Jahren. Hier können von der MESSE DRESDEN Kongressnachfragen bis zu einer Größenordnung von 10.000 Teilnehmern bedient werden. Insbesondere große nationale und internationale Kongresse und Tagungen, die wahlweise ihre begleitenden Ausstellungsflächen in den Messehallen haben, finden in der BÖRSE DRESDEN statt.

Wir besuchen den Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Presseclub vor Ort: 2. Mai 2011, 19.00 Uhr
im Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Marienallee 12, 01099 Dresden, Führung mit der Leiterin der Sammlung Silke Wagler

Die Sammlung des Kunstfonds ist eine der bedeutendsten Kunstsammlungen zur sächsischen Kunst nach 1945. Sie umfasst mehr als 25 000 Werke aller Genres der Bildenden Kunst, darunter Malerei, Skulptur, Graphik, Photographie, Kunstgewerbe, Konzept-, Video- und Installationskunst sowie Arbeiten im öffentlichen Raum.

Der Kernbestand der Sammlung wurde durch öffentliche Aufträge und Ankäufe während der Zeit der DDR zusammengetragen und nach 1990 durch die Übernahme von Kunst aus Treuhandbeständen erweitert. Seit 1992 wird die Sammlung außerdem durch die jährlich stattfindenden Förderankäufe des Freistaates Sachsen systematisch um zeitgenössische bildende Kunst aller Sparten mit Bezug zu Sachsen ergänzt.

Die Bestände des Kunstfonds spiegeln damit beispielhaft die Kunstförderung in zwei unterschiedlichen Gesellschaftsystemen. Die beiden Sammlungsschwerpunkte, Kunst der DDR und zeitgenössische Kunst, beschreiben die regionale Kunstentwicklung der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart.

Wir bitten um Anmeldung in unserem Sekretariat. Gern können auch Gäste mitgebracht werden. Dafür bitten wir um 5,- € Spende für unsere Stiftung des Presseclubs Dresden

Presseclub unter Strom – Energie-Museum macht Geschichte


Vier Dinge braucht der Mensch: Wasser, Wärme, Strom und Gas.
Diesen Eindruck gewannen Mitglieder des Presseclub Dresden beim Besuch des Dresdner Energie-Museums KRAFTWERK im Alten Kraftwerk Mitte, der ehemaligen „Aurora“. Längst sind die markanten Schornsteine Geschichte. In einem Gebäude an der Weißeritzstraße zeigt die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH eine wohlsortierte Fülle aus der reichhaltigen Energiegeschichte der Landeshauptstadt.

Drewag-Chef Reiner Zieschank und Museumsmoderator Peter Sparmann führten nach dem einleitenden Gespräch mit Journalist und Clubmitglied Heinz Ruhnau durch die mit historischen Exponaten wie Schaltern, Röhren, Schiebern, Verteilern, Gasometern, Wasserzählern, Druckmessern, Transformatoren, Kühlern, Voltmetern, zum Bersten gefüllten Räumlichkeiten. Besondere Attraktion bietet ein ausgezeichneter Animationsfilm über die Erfindung des Industriegases (1819) durch den Dresdner Rudolph Sigismud Blochmann (1784-1871) und die Entwicklung der Gasanstalten in Dresden bis hin zur Energie- und Fernwärmeproduktion im Kraftwerk Nossener Brücke, sowie eine unterhaltsame filmische Visualisierung des Lebens-Elementes Wasser.

Energie-Museum Kraftwerk Mitte, Wettiner Platz 7, 01067 Dresden, Telefon: 0351-8604180,
E-Mail: kontakt@kraftwerk-museum.de, www.kraftwerk-museum.de.
Roland Fröhlich.


Eine Leiche lügt nicht


Rechtsmedizinerin Dr. Christine Erfurth im Presseclub im Gespräch mit Andreas Schulz

Einen spannenden kriminalmedizinischen und humorvoll menschlichen Diskurs erlebten Mitglieder und Gäste des Presseclub Dresden e.V. im Club-Café An der Frauenkirche mit der kommissarischen Direktorin des Institutes für Rechtsmedizin der TU Dresden, Dr. Christine Erfurth, im Gespräch mit Clubmitglied Andreas Schulz.

Dabei verwahrte sich die Medizinerin vor der verbreiteten Meinung, Rechtsmediziner stünden täglich am ‚kalten Tisch’, um Leichen zu sezieren. Das Fachgebiet umfasse auch alle Arten von Körperverletzungen an noch Lebenden, welche juristisch relevant sind: Untersuchungen von Mißhandlungen an Kindern, Frauen, aber auch ansteigend an Männern, Vergiftungen, Suizide, Unfallopfer, Körperverstümmelung zum Versicherungsbetrug und so weiter.
Deshalb sei die juristisch-medizinische Ausbildung vielfältig und die aktuelle Weiterbildung der insgesamt 25 Mitarbeiter, darunter sechs Ärzte, zwei Chemiker, Assistenten und Sekretärinnen äußerst wichtig. Ein breites wissenschaftliches Spektrum erfordern Gutachten zur Schuldfähigkeit vor Gericht. „Wir sind jedoch kein „Überarzt“, wir sind Wegweiser und empfehlen dann Gutachten von Fachärzten“, hob Erfurth hervor, „gerade bei Fehlern von Ärzten.“

Die Anzahl der Obduktionen sei rückläufig. Wurden nach der Wende pro Jahr im Dresdener Institut etwa 1250 Leichen obduziert, seien es gegenwärtig ‚nur’ etwa 500 mit einem Kostenaufwand von je etwa 300 Euro. Oft wünschten Angehörige die Obduktion zur Feststellung der Todesursache, auch Ärzte zu eigenen Vergewisserung, die Erfurth als ‚Qualitätssicherung’ bezeichnete, denn: „Eine Leiche kann nicht lügen.“ Aus psychischem Selbstschutz dürfe man sich mit dem Verstorbenen nicht identifizieren. „Das fällt einem bei zu Tode gekommenen Kindern besonders schwer“, sagte Christine Erfurth. Sie selbst habe den Beruf praktisch in die Wiege gelegt bekommen, denn ihr Vater war Leiter der Mordkommission in Potsdam. In Dresden arbeitet Christine Erfurth schon seit 1979 am Rechtsmedizischen Institut in Praxis, Forschung und Lehre, hält neben ihrer Leitungstätigkeit auch rechtsmedizische Vorträge und veröffentlicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. RF

Ärztemangel in Sachsen – Prof. Jan Schulze im Presseclub Dresden

Etwa 150 freie Praxissitze warten derzeit in Ostsachsen auf einen Allgemeinmediziner oder Facharzt. Dieser Zustand ist alarmierend für die Gesundheitsvorsorge in ganz Sachsen. „Leider haben ländliche Hausärzte ein schlechtes Image“, erklärte Professsor Jan Schulze, Präsident der Landesärztekammer Sachsen in einem Gespräch mit Journalistin Katlen Trautmann im Presseclub Dresden. In anderen Randregionen der Bundesrepublik sei das ähnlich. Deshalb wurden bundesweit 50 Medizin-Stipendien ausgelobt mit der Verpflichtung, sich nach bestandener Prüfung als Hausarzt im ländlichen Raum niederzulassen. Weiterlesen

Acht Fragen an Dr. med. Christine Erfurt, Institut für Rechtsmedizin

Am kommenden Montag, den 21.2.2011, haben wir Frau Dr. Christine Erfurt im Presseclub zu Gast. Die 59-jährige gebürtige Dresdnerin arbeitet als kommissarische Direktorin am Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU-Dresden. Wir wollen mit der Fachärztin für Rechtsmedizin über den Alltag, die Abläufe und die Aufgaben der Rechtsmedizin sprechen.

Lesen Sie zur Einstimmung auf den Termin unsere „Acht Fragen an…“ an Dr. Christine Erfurt: Weiterlesen

Gesundheit wird uns immer teurer: Teure Medikamente nur noch für junge Menschen?

Zum Clubabend am 14. Januar 2011:

Gesundheitswesen und Sparmaßnahmen werden oft in einem Atemzug genannt. Seit diesem Jahr zahlen gesetzlich Versicherte höhere Beiträge. Patienten fürchten schon länger eine mindere Qualität der Behandlung. Das Wort von der „Priorisierung“, eine Art Rangordnung von medizinischen Leistungen, macht die Runde. Bekommen nur noch junge Patienten hochwirksame Medikamente und die Älteren müssen leiden und sehen, wo sie bleiben? Stirbt der Hausarzt aus? Werden wir finanziell gemolken und trotzdem schlechter ärztlich versorgt?

Prof. Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer und Facharzt für Innere Medizin, gibt am 14. Februar 2011 Einblicke in die Sicht der sächsischen Ärzteschaft auf Spitzenmedizin, Sparzwänge und Spezialistentum.

Abschied von Dr. Roswitha Kerbus

Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir erfahren, dass unser langjähriges Mitglied, Frau Dr. Roswitha Kerbus, am 18. Januar nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Wir verlieren mit ihr ein geschätztes und geachtetes Mitglied, das dem Presseclub sehr verbunden war und seit zwanzig Jahren angehörte.

Dr. Roswitha Kerbus lebte für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und engagierte sich in diesem Sinne nicht nur beruflich, sondern auch in zahlreichen Netzwerken und Vereinen wie eben dem Presseclub Dresden, dem Lions Club Dresden-Interkontinental, als langjährige Vorsitzende der DPRG-Landesgruppe Sachsen sowie im Bereich der Ausbildung des PR-Nachwuchses.

Wir behalten sie als sympathische, engagierte, optimistische, ideenreiche und streitbare Kollegin in Erinnerung.

In Trauer
Der Vorstand des Presseclubs Dresden