Radio PSR: Lippert sagt Sendung ab

Diesen Samstag sollte sie starten: die neue PSR-Show mit Wolfgang „Lippi“ Lippert als Moderator. Doch das wird nichts: Wie „Bild“ Leipzig berichtet, musste Lippert die Moderation auf Drängen des Störtebeker-Intendanten Peter Hick wieder absagen. Bei den Störtebeker Festspielen auf Rügen spielt Lippert den Balladensänger Abbelin.

Titel der „Bild“-Geschichte: „Radio-Verbot für Lippi!

(via: Bigtrends)

ZDF-Landesstudio: Natalie Steger neue Leiterin

Neue Verantwortliche für die ZDF-Berichterstattung aus Sachsen: Natalie Steger hat Thomas Euting als Leiter des Landesstudios Sachsen abgelöst. Steger arbeitet schon seit 1997 für das ZDF, berichtete in der Zwischenzeit für Sendungen wie „hallo Deutschland“ oder „ZDF reporter“ unter anderem aus Brüssel und nach der Tsunami-Katastrophe aus Thailand.

„Sachsen ist deshalb spannend, weil das Bundesland fast alles zu bieten hat: kulturell aber auch zum Beispiel wirtschaftlich“, sagt Steger zu presseclub-dresden.de. Weiterlesen

Finanzkrise trifft MDR: Sender „zockte“ mit TV-Gebühren (Nachtrag: Stellungnahme des MDR)


Der MDR hat über Jahre hinweg Hunderte Millionen Euro als Rücklagen in Wertpapieren angelegt. Zwischen 1994 und 1999 legte der Sender insgesamt sieben Spezialfonds an, schreibt heute die „Bild“-Zeitung unter dem Titel „MDR verzockt unsere Rundfunkgebühren„. Auch die „Mopo“ berichtet groß (leider nicht online).

Hintergrund für die Berichterstattung ist ein Bericht des Landesrechnungshofes Sachsen. Demnach ist der Wert der Fonds 2008 durch die Finanzkrise stark gesunken. „Der MDR steht offenbar vor einem Finanzdesaster“, schreibt Spiegel Online dazu. Eine offizielle Stellungnahme des MDR gab es am Vormittag nicht. Weiterlesen

LPK: neuer Vorstand gewählt

Gunnar Saft ist der neue Vorsitzende der Landespressekonferenz Sachsen e.V. (LPK). Der für die „Sächsische Zeitung“ arbeitende Redakteur wurde auf der jährlichen Mitgliederversammlung der Landespressekonferenz gewählt. Damit löst er Axel Köhn (MDR Sachsenspiegel) ab.

Gunnar Saft war bereits von 2002 bis 2007 Vorsitzender der LPK, seitdem agierte er als Schatzmeister. Weiterlesen

„Welt“: Wie lange gibt es noch Zeitungen?

Leseempfehlung: Uwe Schmitt hat sich in der „Welt“ dem Zeitungssterben in den USA angenommen. Im Antext zu „Das große Zeitungssterben“ heißt es: „Amerikas Blätter verabschieden sich ins Internet. Sogar bei Bloggern und Onlinejournalisten wächst die Angst vor einem Land ohne gedruckte Presse“.

Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Entwicklungen in den USA mit einiger Verzögerung auch bei uns ankommen, ist die Frage, welche Lösungen und Wege Verleger in Deutschland suchen, um der Krise zu begegnen. Schmitt setzt in seinem Stück auch auf die Leser im US-Markt.

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MDR gründet Investigativ-Redaktion

Der MDR bekommt eine neue Recherche-Redaktion mit einem festen und zwei freien Mitarbeitern. „Die kleine Redaktion soll in Ruhe – ohne durch tägliche Arbeit für aktuelle Sendungen und Druck – investigativ arbeiten können und brisante Themen gründlichst recherchieren“, teilt der MDR auf Nachfrage mit.

Die Redaktion ist dem Chefredakteur Fernsehen unterstellt und nimmt derzeit für zunächst zwei Jahre die Arbeit auf. Die Initiative zu diesem Schritt soll schon vor längerem unter anderem von MDR-Rundfunkratsmitglied und Landtagsabgeordneter Heiko Hilker ausgegangen sein. Der bemängelte schon öfter Recherche- und auch Meinungsschwäche beim Mitteldeutschen Rundfunk. Weiterlesen

MDR-Tarifkonflikt: Brief vom Intendanten

Neue Entwicklung im Tarifkonflikt zwischen MDR und Gewerkschaften: „In einem Brief an die im MDR vertretenen Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV lenkt Intendant Udo Reiter ein und sagt einen mit anderen ARD-Anstalten vergleichbaren Abschluss zu“, ist im Tarifblog unter der Überschrift „MDR lenkt ein…“ zu lesen.

Am Donnerstag tritt die Tarifkommission erneut zusammen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Jürgen Richter stellt seine Buchreihe vor

Veranstaltungshinweis: Presseclub-Mitglied Jürgen Richter stellt am Donnerstag, den 16. April 2009, seine Buchreihe „Dresdner öffnen ihre Fotoalben“ vor. In der in der edition Sächsische Zeitung erschienen sechsteiligen Serie beschäftigt sich der langjährige „SZ“-Journalist Richter jeweils mit einem Jahrzehnt Stadtgeschichte Dresdens. Die Bücher zeigen vor allem auch Fotos aus privaten Fotoalben, die „SZ“-Leser zur Verfügung gestellt haben. Der aktuellste Titel ist „Dresden in den 80er Jahren“ vom November 2008.

Dresden – Von den Goldenen Zwanzigern bis zur Friedlichen Revolution„: 16.4.2009, Buchhandlung Dresden Buch (im UG der QF Passage an der Frauenkirche), Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 5 Euro.

Acht Fragen an: Thomas Schultz-Homberg, Leiter Online DD+V Mediengruppe

Am kommenden Montag, den 20. April 2009, begrüßen wir Thomas Schultz-Homberg im Presseclub Dresden. Der gelernte Redakteur und Leiter Online in der DD+V Mediengruppe verantwortet die Internetaktivitäten des Verlags und ist u.a. verantwortlich für das frisch aufgemöbelte SZ-Online. Wie sind die Perspektiven von Online-Journalismus im Lokalen? Was ist die Strategie der größten Zeitung am Platz? Gerade in Zeiten des sich verändernden Nutzungsverhaltens der Rezipienten gibt es eine Menge spannender Fragen, die wir diskutieren wollen.

Thomas Schultz-Homberg ist in Reinbek geboren, 41 Jahre alt, verheiratet und hat eine neunjährige Tochter. Wie alle unsere Gäste im Presseclub haben wir ihn vorab gebeten, uns zur Einstimmung auf den Abend acht Fragen zu beantworten. Weiterlesen

Russische Zeitungen in Dresden: ein Stück Heimat

Haben deutsche Medien Platz in russischen Haushalten in Dresden? Viele haben das Bild im Kopf, dass Russen in Deutschland mit einer russischen Zeitung im russischen Laden stehen. Nach mehreren Gesprächen ergibt sich jedoch ein anderes Bild

Es gibt in Dresden über 30 russische Zeitungen, die man kostenlos bekommt oder für Geld erwerben kann. Angefangen beim „Ost Kurier“, der in jedem gut sortiertem russischen Laden ausliegt, bis zur russischen „Cosmopolitan“. Die kostet im Vergleich zur deutschen Ausgabe das Doppelte, aber für ein Stück „Heimat“ bezahlt man auch gerne mehr.

Die kostenlosen Zeitschriften informieren meistens oberflächlich über das Geschehen in Dresden und Sachsen. Die meisten Infos und Beiträge betreffen die russische Gemeinde in Sachsen. Weiterlesen