Medienschlagzeilen vom 29.09.2009
- LVZ-Online: „Tränenreiches Geständnis von Wilfried Mohren„
- Magazinblog: „Neues Event-Format in Dresden. Undsonstso?„
Bewegung am Dresdner Agentur-Himmel: Mit Christian Scheibe hat einer der Gründer die Dresdner Online-Marketing Agentur Mindbox verlassen. Gleichzeitig melden die verbleibenden Mindbox-Gründer mit der Zebra Werbeagentur aus Chemnitz den Einstieg eines neuen Gesellschafters.
Scheibe hat sich in Dresden einen Namen als Juniorensprecher des Dresdner Marketing-Clubs gemacht. Er bleibt der Dresdner Agenturszene erhalten: Weiterlesen
Das Stadtmagazin „Sax“ hat seinem Internetauftritt Cybersax eine neue Optik verpasst. Auch wenn Stammkunden über die Schriftart und die Gewöhnungsbedürftigkeit des Ganzen stöhnen, ist der erste Eindruck positiv: Die nervige Sägefisch-Startseite entfällt, die Navigation ist nicht mehr so verschachtelt, die Seite kommt leicht und optisch ansprechend daher.
Nutzer der Kleinanzeigen (Rubrik: „Plaza“) müssen sich allerdings ein neues Nutzerkonto anlegen; auch sind sämtliche Kleinanzeigen gelöscht und müssen neu eingetragen werden. Der Ankündigungstext dazu macht einem schon fast ein wenig Angst, so ausführlich ist da von „Sicherheit“, „Missbrauch“ und „Geschäftsbedingungen“ die Rede:
Eine kleine Aufmunterung zum Wochenende:

Bei diesem Absatz aus einem selbsternannten Gesellschaftsmagzin für Dresden bleibt dem aufmerksamen Beobachter der lokalen Medienlandschaft die Spucke weg. Was soll das sein? Eine Drohung an Nicht-Anzeigenkunden? Die Selbstbestätigung, dass man wichtig ist? Oder doch die Verweigerung, sich mal an Qualitätsjournalismus zu versuchen?
Wir freuen uns über Hinweise in den Kommentaren! ;-)
Die „Sächsische Zeitung“ weiß, dass die vorzeitige Veröffentlichung von Wahlprognosen zur sächsischen Landtagswahl bei Twitter nun ein Nachspiel hat. Betroffen ist der Radebeuler CDU-Stadtvorsitzende Patrick Rudolph, über dessen Account erste Prognosen bei Twitter zu lesen waren – Rudolph bestreitet die Veröffentlichung und redet davon, dass sein Account gehackt worden sei. „War die Twitter-Attacke zur Landtagswahl eine Intrige in der CDU?„, fragt die „Sächsische Zeitung“ heute.
In dem Zusammenhang sei auf die Argumentation von Rene Schulte hier in unseren Kommentaren hingeweisen. Weiterlesen

„Wir investieren jetzt deutlich mehr in die Werbung“, erklärt Maritim-Direktor Jörg Bacher etwa 20 Mitgliedern des Presseclub Dresden bei einem Informationsabend mit Hotelrundgang. Seit Anfang Juni ist der gebürtige Klagenfurter neuer Direktor im Kongresshotel Maritim „Hans Erlwein“, verfügt aber schon über profunde Kenntnis des Dresdner Tourismus.
Auch das Maritim spüre die Finanzkrise im Geschäftstourismus. Weiterlesen
Der MDR-Rundfunkrat hat in seiner Sitzung am Montag die Online-Angebote kikaninchen.de und KI.KAplus genehmigt. Die beiden Angebote des gemeinsamen Senders von ARD und ZDF, für den der MDR zuständig ist, sind ein Vorschulportal und eine Online-Mediathek für Kinder.
Mit der Genehmigung hat der MDR-Rundfunkrat damit erstmals zwei Angebote den Drei-Stufen-Test durchlaufen lassen, wie er im Rundfunkstaatsvertrag festgeschrieben ist. Nun steht noch die Genehmigung durch die Rechtsaufsicht, der Staatsregierung, aus.
Wie erwartet sorgt die Genehmigung für Gegenstimmen durch private Rundfunkanbieter: „Ärger ist hier programmiert, weil es ein ähnliches Angebot wie das KiKaninchen schon gibt – den Toggolino-Club von SuperRTL. Doch anders als das geplante öffentlich-rechtliche Angebot ist die werbefreie Online-Vorschule des Privatsenders kostenpflichtig“, schreibt die taz. Überschrift der Geschichte: „Kikaninchen gegen Togolino„.
Jetzt twittert der MDR-Intendant „selbst“: Nachdem in den vergangenen Tagen das Vorgehen des MDR gegen unerwünschte Fake-Twitterer mehrfach durch die Schlagzeilen gegangen ist, geht der Sender nun in die Offensive. Unter dem Twitter-Namen @mdrreiter sind ab sofort Tweets zu finden, die tatsächlich vom MDR stammen. Das bestätigt der Sender mit einer Pressemitteilung.
Es darf bezweifelt werden, dass Reiter tatsächlich den Twitter-Account bedient – schließlich wird dem Internetdienst großes Suchtpotential unterstellt. Hoffen wir trotzdem, dass die Tweets so unterhaltsam bleiben wie Reiters erster. In dem heißt es: „auch alte maenner mit kugelschreiber koennen twittern…bleiben sie dran…“ (s. Bild).
Update 19.9.09: Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren ist, ist es tatsächlich Udo Reiter selbst, der twittert.
Das war absehbar: Nachdem vergangene Woche bekannt geworden ist, dass der MDR gegen einen Fake-Account von Intendant Udo Reiter vorgeht, hat Twitter den Account @udoreiter zwar gelöscht. Prompt aber taucht ein neuer Account auf – unter @udo_reiter twittert offenbar ein unbekannter Witzbold weiter. Das meldet turi2.de – versehen mit dem Spruch: „heiter weiter“.
Die Tweets des unechten Reiters sind ziemlich amüsant: „Hab was gefunden. Mein PR-Berater meint, dass man dem Twitter auch Fragen stellen kann. Ich tu’s mal: Was ist der Streisand-Effekt?“ heißt es etwa in einem Tweet.
Den hätten die Berater von Reiter tatsächlich besser vorher gekannt. Weiterlesen
Liebe Presseclubmitglieder,
wir möchten Sie auf die nächsten Termine für unsere Clubabende aufmerksam machen:
21.9.2009, 19:00 Uhr in der Lobby des Hotels
Der Direktor des Maritim Hotels, Jörg Bacher, lädt uns zu einem Sektempfang mit anschließender Gesprächsrunde sowie Buffet ein.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an: silke.zeiler@ostsaechsische-sparkasse-dresden.de. Herzlichen Dank!
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