Presseclub in der Centrumsgalerie: Nichtraucher-Kaufpalast in Dresden

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Zum Saisonauftakt zeigt GF Antje Arnold (3.v.r.) dem Presseclub die Baustelle Centrum Galerie

„Wir sind ein Nichtraucher-Center“, beantwortet Antje Arnold, Geschäftsführerin der neuen Centrum Galerie, bei einer exklusiven Baustellen-Führung für den Presseclub Dresden die Frage nach einer Raucher-Lounge. Das große und kleine Haus mit Alu-Waben- und Strichcode-Fassaden an der frequentierten freien Prager- und als Mall überdachten Trompeterstraße erhalten durch umweltbewußtes Bauen das besondere Qualitätssiegel „Excellent“ einer unabhängigen britischen Kommission. Darauf ist Antje Arnold stellvertretend für den niederländischen Investor Multi ein bißchen stolz, weil dieses Zertifikat mit einer Fülle von architektonischen Auflagen und Ansprüchen an die Materialauswahl erarbeitet wurde. Weiterlesen

Das Internet-Manifest. Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen (Update, 7.9., 21.33 Uhr)

1. Das Internet ist anders.
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln – das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.

2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.
Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt – zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.

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Landtagswahl Sachsen: erstes Fazit zum Internet-Wahlkampf

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Sicherlich niemals zuvor hat das Internet in einem Landtags-Wahlkampf eine so große Rolle gespielt wie bei den vergangenen Wahlen. Twitternde Politiker, interaktive Wahlkampf-Kampagnen und Videos auf Youtube – die sächsischen Parteien haben einigen Aufwand betrieben.

Dennoch: So richtig Wirkung scheinen die Internet-Aktivitäten für die Parteien nicht entwickelt zu haben. Weiterlesen

Club-Termine im September

Liebe Presseclubfreunde,

wir beginnen unsere Clubtreffen nach der Sommerpause mit einem Besuch der neuen Centrum-Galerie.

Montag, 7. September 2009, 19.00 Uhr
Treffpunkt: Budapester Straße 3 („Margonwasser-Haus“), 8. Etage

Nach einem kurzen Überblick über das Bauvorhaben besichtigen wir mit der Center-Managerin Antje Arnold den neuen „Einkaufs-Tempel“. Achtung: Bitte festes Schuhwerk anziehen!

Termin-Vorschau für September und Oktober: Weiterlesen

Lesehinweis: Martin Deitenbeck (SLM) zur Zukunft des digitalen Radios

Wird es die komplette Umstellung auf digitales Radio in Sachsen jemals geben? Und wann wird das sein? Die „Leipziger Internet Zeitung“ hat den Geschäftsführer der Sächsischen Landesmedienanstalt SLM Martin Deitenbeck zur Zukunft des digitalen Radios in Mitteldeutschland interviewt.

Zum Hintergrund: Sachsen ist das einzige Bundesland, das den Ausstieg aus der analogen Radiotechnik per Gesetz bis Ende 2014 festgelegt hat – wobei immer wieder die Frage aufkommt, ob das wirklich realistisch ist.

Im Interview sagt Deitenbeck u.a.: „Die Bedarfsanmeldung in Sachsen jedenfalls läuft, die Staatskanzlei hat diese der Bundesnetzagentur zugeleitet.“ Weiterlesen

„SZ-Online“ und „DNN“ bei Twitter

Wird jetzt alles anders? Ziemlich überraschend sind zwei Dresdner Lokalzeitungen bei Twitter vertreten. Die Online-Redaktion der „Sächsischen Zeitung“ twittert bereits seit 24. August unter @szonline und bringt so ihre Schlagzeilen unter die Leute. Spannender noch ist der Twitter-Account @szkultur, der direkt mit dem noch ziemlich frischen Blog der Kulturredaktion verbunden ist.

Auch die „DNN“ ist seit heute – in Person ihres Chefredakteurs Dirk Birgel – bei Twitter vertreten. Unter dem Account @CRDNN testet Birgel dort auch gleich mit seinem zweiten Tweet eine Recherchenanfrage – die Aufgrund der wenigen Follower vermutlich erstmal ohne Resonanz bleiben wird. Aber vielleicht werden es mit diesem Blog-Posting ja schon mehr…

Twitter: Vorzeitige Prognosen zur Landtagswahl

Eine Reihe von Medien und Blogs berichten, dass es am vergangenen Wahlsonntag zu den Landtagswahlen in Thüringen, Saarland und Sachsen scheinbar schon vor 18 Uhr Prognose-Ergebnisse bei Twitter kursierten.

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt unter der Überschrift „Gefährliches Gezwitscher„: „Einer der Twitter-Accounts, über den die Wahlprognosen ins Netz sickerten, war nach Informationen von Spiegel Online der des CDU-Vorsitzenden im Stadtverband Radebeul. Auch wenn die Twitterer keine Quellen genannt haben – ihre Prognosen weichen kaum von denen ab, die um 18 Uhr in der ARD zu sehen waren.“

Ob „Spiegel Online“ die Information zufällig im Tivoli-Blog gefunden hat? Weiterlesen

brand eins Neuland – Region Dresden: Nu! erscheint am 28. August

Das Wirtschaftsmagazin „brand eins“ bringt am 28. August 2009 mit „Neuland – Region Dresden: Nu!“ eine Ausgabe über die Region Dresden heraus. Unter dem passenden Titel „Nu!“ zeigt das Hamburger Wirtschaftsblatt, was die schönste Stadt des Ostens so einzigartig macht und zeigt spannende Geschichten rund um den Wirtschaftsstandort Dresden. Weiterlesen

Bildergalerie vom 2. SommerSchwatz (Update: 22.8.)

Am 17. August trafen sich die Mitglieder des Presseclub Dresden mit Gästen aus Politik und Wirtschaft zum 2. SommerSchwatz in der Kurfürstenschänke am Neumarkt. Auch mehrfach auftretender Platzregen konnte uns und unsere Gäste nicht von einer ordentlichen Feier abhalten.

Sie sehen Sie selbst – 50 ausgewählte Bilder von Fotograf Ralf U. Heinrich.


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MDR: Einsparungen sollen intensiviert werden

„MDR rechnet mit Millionenverlusten“ geben heute „Sächsische Zeitung“ und „BILD“ unisono und wortgleich eine DPA-Meldung wieder. Auslöser für die Meldung ist die wesentlich längere Geschichte der „Magdeburger Volksstimme“, der offenbar interne Papiere vorliegen. Darin heißt es u.a.:

„Besorgniserregend für die MDR-Spitze dürfte allerdings der Umstand sein, dass selbst eine Gebührenerhöhung zum Beginn der nächsten Einnahmenperiode 2013 die Bilanz nicht aus den roten Zahlen befördern würde. Der MDR rechnet dann zwar mit einem Einnahmeplus von 18 Millionen Euro, unterm Strich bliebe aber zugleich ein Minus von ebenfalls 18 Millionen Euro.“

Und weiter: Weiterlesen