Exklusiv: Torsten Kleditzsch neuer „Freie Presse“-Chefredakteur

Der neue Chefredakteur der „Freien Presse“ in Chemnitz heißt Torsten Kleditzsch. Das bestätigt FP-Geschäftsführer Johannes Schulze gegenüber presseclub-dresden.de. Kleditzsch tritt den neuen Job spätestens zum 1. April 2009 an. Er kommt von der „Mitteldeutschen Zeitung“, wo er derzeit noch als stellvertrender Chefredakteur arbeitet.

Der gebürtige Sachse ist Diplom-Journalist und startete seine Karriere 1992 als Politikredakteur bei der „Freien Presse“, bevor er 1999 zur „Mitteldeutschen Zeitung“ als Ressortleiter Politik wechselte.

In Chemnitz folgt er auf Dieter Soika, der im Februar diesen Jahres das Blatt wegen „unüberbrückbarer Auffassungen über die redak­tionelle Konzeption“ verlassen hatte. Weiterlesen

Forum Frauenkirche diskutiert über Medien und Gewalt

Ulrich Meyer, Fernsehmoderator und TV-Produzent („Akte – Reporter decken auf“), Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunkanbieter, Steffen Flath, Fraktionsvorsitzender der CDU Sachsen und Prof. Adolf Gallwitz von der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen diskutieren heute (18. September) in der Frauenkirche zu dem Thema „Medien und Gewalt“. Die Moderation übernimmt Angela Elis, der Eintritt ist frei.

Die Diskussion eröffnet eine ganze Reihe hochkarätiger Termine des Forums Frauenkirche zum Thema: Weiterlesen

„Ganze Bücher lassen sich aufspielen“

„Die Verlage haben sich mit ihren Online-Auftritten ja schon auf das digitale Zeitalter eingerichtet. Auf die neue SZ muss man dann nicht mehr bis zum Morgen warten, sondern hat sie immer taufrisch dabei.“ Das antwortet Konrad Herre, Chef von Plastic Logic, im Interview mit der „Sächsischen Zeitung“ auf die Frage, ob das neue elektronische Papier auch die Zukunft der Zeitung sein könnte.

Das ausführliche Interview zum Produktionsstart des neuartigen Kunststoffdisplays trägt die Überschrift: „Wir stoßen in eine neue Dimension vor„.

Nachtrag: Der Cebit-01Blog hat ein paar technische Details, vor allem aber ein Video, in dem das Gerät vorgeführt wird. Hier entlang!

Zeitungsmarkt Ost: „Sächsische Zeitung“ zweitstärkste regionale Abo-Zeitung

Zur Auswertung der Zeitungsreichweiten hatten wir hier im Blog nach weiteren Zahlen gefragt – einige (samt Erklärungen) hat nun freundlicherweise die Abteilung Markt/Medien/Statistik des DD+V geliefert. Herzlichen Dank! Mit in dem umfangreichen Paket dabei: die Leserzahlen der größten Zeitungen in Ostdeutschland (ohne Berlin!), die wir hier kurz vorstellen wollen.

Laut Media-Analyse 2008 hat die Zeitungsgruppe Thüringen („Thüringer Allgemeine“, „Ostthüringer Zeitung“ und „Thüringische Landeszeitung“) mit 915.000 die meisten Leser in Ostdeutschland. Auf Platz 2 unter den regionalen Abo-Zeitungen gibt es eine Veränderung zum Vorjahr: Weiterlesen

Flughafen gibt sich „International“

Ab sofort hat der Flughafen Dresden einen neuen Namen: Dresden International. Der Flughafen teilte gestern mit, von jetzt an mit der neuen Wortmarke zu arbeiten. Im Ausland werde außerdem mit dem Slogan „Your Gateway to Saxony“ geworben. Die alte Bildmarke, das rote Logo mit der weißen Schwinge, bleibe weiterhin im Einsatz – aber eben mit anderem Wortlaut.

In der Pressemitteilung heißt es: Weiterlesen

Fehleinschätzung der Branchenpresse: Was ist eine Gratiszeitung?

Ist es fehlende Branchenkenntnis? Oder Hysterie? Die Kollegen der „Financial Times Deutschland“ schreiben heute aufgeregt von einem „Tabubruch“, den der Axel-Springer-Verlag begehe. Denn „ab dem 20. September werde in Berlin jeweils samstags das ‚Berliner Morgenpost Wochenend-Extra'“ gratis per Post verteilt. Überschrift: „Exklusiv: Springer wagt Tabubruch„.

Das Geschäftsmodell könnte Dresdnern und Branchenkennern bekannt vorkommen: Denn bereits seit Oktober 2005 verteilt die „Sächsische Zeitung“ die kostenlose „freitagSZ“, die durchaus Vorbild für das neue Springer-Produkt gewesen sein dürfte. Weiterlesen

Hitradio RTL: Ex-Porno-Queen moderiert Quiz

Bei dieser Meldung fallen einem wirklich viele schlechte Witze ein: Die ehemalige Porno-Queen Michaela Schaffrath, die einst unter dem Künstlernamen „Gina Wild“ gearbeitet (!) hat, moderiert seit gestern bei Hitradio RTL das Quiz „Wer oder was bin ich?“ Ihr zur Seite stehen gestellt sind Moderator Mirko Jacob und Christoph Herrmann (zuständig für den Verkehr die Verkehrsmeldungen). Höhö.

Na gut, genug der Witze: Zu hören sind Schaffrath und ihr Team derzeit in der Sendung „Guten Morgen Sachsen“ ab 5 Uhr auf Hitradio RTL Sachsen.

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Sachsen Fernsehen übernimmt Geschäft von Studio Leipzig

Jetzt ist es unterschrieben: Sachsen Fernsehen hat rückwirkend zum 1. August den Betrieb von Studio Leipzig und damit die Produktion des Lokalfernsehens in Leipzig übernommen. Mit der Übernahme geht der gesamte Geschäftsbetrieb von Studio Leipzig an die Veranstaltergesellschaft Sachsen Fernsehen über – einschließlich aller Arbeitnehmer, deren Verträge in bisheriger Form fortgeführt werden, so Sachsen-Fernsehen-Geschäftsführer René Falkner zum Presseclub-Dresden-Blog. Einzig der bislang angestellte Geschäftsführer Frank Viereckl wird künftig als Studioleiter weiter arbeiten.

Detlef Stiemer, bisheriger alleiniger Eigentümer Studio Leipzig TV Produktionsgesellschaft mbH, zieht sich teilweise aus dem Fernsehgeschäft zurück. Weiterlesen

„brand eins“ bringt Wirtschaftsmagazin über Dresden

Die brand eins wissen GmbH, eine Tochter des Wirtschaftsverlags brand eins Medien AG (in dem das Magazin „brand eins“ erscheint), bringt im Mai 2009 eine Ausgabe seines lokalen Ablegers „Neuland“ über die Region Dresden heraus. Das Magazin beschäftigt sich mit der Wirtschaft in der jeweiligen Region – mit der typischen „brand eins“-Perspektive. 50.000 Exemplare liefert der Verlag an die Verkaufsstellen, ein Heft wird 10 Euro kosten.

Die Initiative für die Dresden-Ausgabe geht auf Ulrike Lerchl, Geschäftsführerin der Oberüber | Karger Kommunikationsagentur GmbH, zurück. Sie hatte zusammen mit einer Reihe anderer Unternehmer den Hamburger Verlag von der Region Dresden überzeugt. Weiterlesen

Kommt die Zukunft der Zeitung aus Dresden?

Mitte September startet die Plastic Logic GmbH in Dresden die Produktion eines flexiblen Displays, dass langfristig die Lesegewohnheiten grundlegend verändern könnte. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beschreibt das Display wie eine „biegsame Folie (…), die ein bisschen aussieht wie der stärkere Einband eines Schnellhefters.“

Das Display ist extrem leicht, tragbar, flexibel und ermöglicht das Lesen unterwegs – die große Furcht aller Zeitungsmacher, eines Tages papierlos zu sein, rückt damit ein deutliches Stück näher. Weiterlesen