LPK: neuer Vorstand gewählt

Gunnar Saft ist der neue Vorsitzende der Landespressekonferenz Sachsen e.V. (LPK). Der für die „Sächsische Zeitung“ arbeitende Redakteur wurde auf der jährlichen Mitgliederversammlung der Landespressekonferenz gewählt. Damit löst er Axel Köhn (MDR Sachsenspiegel) ab.

Gunnar Saft war bereits von 2002 bis 2007 Vorsitzender der LPK, seitdem agierte er als Schatzmeister. Weiterlesen

„Welt“: Wie lange gibt es noch Zeitungen?

Leseempfehlung: Uwe Schmitt hat sich in der „Welt“ dem Zeitungssterben in den USA angenommen. Im Antext zu „Das große Zeitungssterben“ heißt es: „Amerikas Blätter verabschieden sich ins Internet. Sogar bei Bloggern und Onlinejournalisten wächst die Angst vor einem Land ohne gedruckte Presse“.

Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Entwicklungen in den USA mit einiger Verzögerung auch bei uns ankommen, ist die Frage, welche Lösungen und Wege Verleger in Deutschland suchen, um der Krise zu begegnen. Schmitt setzt in seinem Stück auch auf die Leser im US-Markt.

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MDR gründet Investigativ-Redaktion

Der MDR bekommt eine neue Recherche-Redaktion mit einem festen und zwei freien Mitarbeitern. „Die kleine Redaktion soll in Ruhe – ohne durch tägliche Arbeit für aktuelle Sendungen und Druck – investigativ arbeiten können und brisante Themen gründlichst recherchieren“, teilt der MDR auf Nachfrage mit.

Die Redaktion ist dem Chefredakteur Fernsehen unterstellt und nimmt derzeit für zunächst zwei Jahre die Arbeit auf. Die Initiative zu diesem Schritt soll schon vor längerem unter anderem von MDR-Rundfunkratsmitglied und Landtagsabgeordneter Heiko Hilker ausgegangen sein. Der bemängelte schon öfter Recherche- und auch Meinungsschwäche beim Mitteldeutschen Rundfunk. Weiterlesen

MDR-Tarifkonflikt: Brief vom Intendanten

Neue Entwicklung im Tarifkonflikt zwischen MDR und Gewerkschaften: „In einem Brief an die im MDR vertretenen Gewerkschaften ver.di, DJV und DOV lenkt Intendant Udo Reiter ein und sagt einen mit anderen ARD-Anstalten vergleichbaren Abschluss zu“, ist im Tarifblog unter der Überschrift „MDR lenkt ein…“ zu lesen.

Am Donnerstag tritt die Tarifkommission erneut zusammen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Jürgen Richter stellt seine Buchreihe vor

Veranstaltungshinweis: Presseclub-Mitglied Jürgen Richter stellt am Donnerstag, den 16. April 2009, seine Buchreihe „Dresdner öffnen ihre Fotoalben“ vor. In der in der edition Sächsische Zeitung erschienen sechsteiligen Serie beschäftigt sich der langjährige „SZ“-Journalist Richter jeweils mit einem Jahrzehnt Stadtgeschichte Dresdens. Die Bücher zeigen vor allem auch Fotos aus privaten Fotoalben, die „SZ“-Leser zur Verfügung gestellt haben. Der aktuellste Titel ist „Dresden in den 80er Jahren“ vom November 2008.

Dresden – Von den Goldenen Zwanzigern bis zur Friedlichen Revolution„: 16.4.2009, Buchhandlung Dresden Buch (im UG der QF Passage an der Frauenkirche), Beginn: 19 Uhr, Eintritt: 5 Euro.

Acht Fragen an: Thomas Schultz-Homberg, Leiter Online DD+V Mediengruppe

Am kommenden Montag, den 20. April 2009, begrüßen wir Thomas Schultz-Homberg im Presseclub Dresden. Der gelernte Redakteur und Leiter Online in der DD+V Mediengruppe verantwortet die Internetaktivitäten des Verlags und ist u.a. verantwortlich für das frisch aufgemöbelte SZ-Online. Wie sind die Perspektiven von Online-Journalismus im Lokalen? Was ist die Strategie der größten Zeitung am Platz? Gerade in Zeiten des sich verändernden Nutzungsverhaltens der Rezipienten gibt es eine Menge spannender Fragen, die wir diskutieren wollen.

Thomas Schultz-Homberg ist in Reinbek geboren, 41 Jahre alt, verheiratet und hat eine neunjährige Tochter. Wie alle unsere Gäste im Presseclub haben wir ihn vorab gebeten, uns zur Einstimmung auf den Abend acht Fragen zu beantworten. Weiterlesen

Russische Zeitungen in Dresden: ein Stück Heimat

Haben deutsche Medien Platz in russischen Haushalten in Dresden? Viele haben das Bild im Kopf, dass Russen in Deutschland mit einer russischen Zeitung im russischen Laden stehen. Nach mehreren Gesprächen ergibt sich jedoch ein anderes Bild

Es gibt in Dresden über 30 russische Zeitungen, die man kostenlos bekommt oder für Geld erwerben kann. Angefangen beim „Ost Kurier“, der in jedem gut sortiertem russischen Laden ausliegt, bis zur russischen „Cosmopolitan“. Die kostet im Vergleich zur deutschen Ausgabe das Doppelte, aber für ein Stück „Heimat“ bezahlt man auch gerne mehr.

Die kostenlosen Zeitschriften informieren meistens oberflächlich über das Geschehen in Dresden und Sachsen. Die meisten Infos und Beiträge betreffen die russische Gemeinde in Sachsen. Weiterlesen

Basismusikschulen statt Konzertsaal – Kulturbürgermeister Ralf Lunau im Presseclub

„Wir können nicht erwarten, dass in Wahlkampfzeiten Friede, Freundschaft, Eierkuchen herrschen“, sagt Ralf Lunau, Fraktionsvorsitzender der PDS, seit 2008 Beigeordneter für Kultur der Landeshauptstadt Dresden. Beim Besuch im Presseclub Dresden am 6. April erzählt der 44-Jährige, er habe immer versucht, gegen den wachsenden Partei-Hick-Hack Sachpolitik zu machen.

Dabei erfüllt den gebürtigen Lutherstadt-Eislebener große Sorge um die sinkende Allgemeinbildung bei Schülern, Studenten und in der Bevölkerung. Weiterlesen

MDR Sputnik und Jump: Warum beide?

Warum leistet sich der MDR eigentlich zwei junge Radioprogramme? Im Sommer 2008 hat der Hörfunkausschuss des MDR-Rundfunkrates dazu im Rahmen einer Klausursitzung (15./16. Juni 2008) diskutiert. Herausgekommen ist eine Tabelle mit 10 Gründen.

Vor dem Hintergrund, dass sich gerade mit BISS.FM in der Dresdner Musik- und Jugendszene eine Initiative etabliert, die die Ausstrahlung eines innovativen Jugendprogramms auch in Dresden fordert, dokumentieren wir im folgenden diese 10 Punkte: Wie sich Sputnik und Jump unterscheiden.
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Dresdens Blogosphäre: noch stark ausbaufähig

Es ist genau wie mit den Tamagotchis. In den ersten paar Wochen werden sie gepflegt. Dann immer häufiger vernachlässigt. Bald sind sie tot. Wiederbelebungsversuche zögern das endgültige Ende nur heraus. Doch es geht hier nicht um die piependen, japanischen Nervtöter. Es geht um Blogs. In Dresden.

Blogs oder auch Weblogs sind im Internet schon lange allgegenwärtig. Schnell, einfach und meist umsonst kann jeder eine eigene Plattform erstellen. Das hat Konsequenzen. Der Konsument von Medien wird plötzlich auch zum Produzenten. Das theoretische Resultat: Information aus erster Hand. Das praktische Resultat: Eine Ansammlung und gelegentliche zweite Verdauung von bereits veröffentlichten Nachrichten.

Alle wissen doch…
Auch im Businessektor gibt es durch Blogs spannende Entwicklungen. Schließlich suchen neben Privatpersonen auch Organisationen und Firmen über das Web 2.0 den Kontakt zur Öffentlichkeit. Hier entsteht das Marketing der Zukunft. Corporate-Blogs sind also eine preiswerte Möglichkeit Kundennähe zu beweisen. In Dresden begreifen die Betriebe das aber einfach nicht.

Die Suche nach ‚guten‘ Blogs in Dresden ist anstrengend. Weiterlesen