Medienexperte Heiko Hilker: 4400 kleine Anfragen in 15 Jahren

Heiko Hilker, parteiloser Medienexperte der Linken Fraktion und Mitglied des MDR-Rundfunkrates, tritt im August nicht erneut zur Wahl an. Zu seinem Abschied aus dem sächsischen Landtag hat die Nachrichtenagentur ddp ein Porträt über ihn verfasst, das u.a. bei der „Freien Presse“ zu finden ist.

Darin heißt es, dass Hilker in seinen 15 Jahren als Landtagsabgeordneter 4400 kleine Anfragen gestellt hat – und „damit auch bundesweit als ungefährdeter Rekordhalter“ gilt. Hilker hat sich über die Jahre bei den sächsischen Medien und auch den anderen Fraktionen einen Ruf als ausgewiesener Medienexperte erarbeitet – entsprechend oft haben wir ihn auch hier im Blog zitiert.

Umso spannender die Frage, was er in Zukunft vorhat: Weiterlesen

Radios in Dresden: unfreiwilliger Frequenz-Tausch am Mittwoch

Eine technische Panne hat am Mittwoch dazu geführt, dass in Dresden einzelne Radiosender vorübergehend die Frequenzen getauscht haben bzw. nicht zu hören waren. Der Leipziger Journalist Daniel Große hat die Details in seinem Blog aufgeschrieben:

„Ab etwa 15.30 Uhr wurden R.SA und Energy Sachsen in der sächsischen Landeshauptstadt faktisch abgeschalten. Stattdessen hörte man auf der R.SA-Frequenz 89,2 MHz nun Hitradio RTL. Und auf der 100,2, die eigentlich Energy gehört, konnte man erstmals in Dresden die Jingles und Moderatoren von Radio Lausitz vernehmen. Was ein Spaß!“ Titel der Geschichte im Große-Blog: „Die neue Vielfalt: BCS-Sender auf Frequenzen von R.SA und Energy Sachsen„.

Trockener Kommentar dazu bei Twitter: „‚Das ist mehr Abwechslung‘ oder ‚Die beste Vielfalt'“(von @fiene).

Medien-Echo zum Donsbach-Brief

Der offene Brief von Prof. Donsbach, den wir am Sonntag hier im Blog veröffentlicht haben, sorgt für Diskussionen und Medien-Echo. Bei LVZ-Online ist ein Bericht von dpa zu finden, die „Sächsische Zeitung“ druckte den Brief komplett ab und fragte bei Staatskanzlei und im Rathaus nach und die „SUPERillu“ hat ein Interview mit Wolfgang Donsbach veröffentlicht.

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Radio-Reichweiten: sachsenweiter Hörerschwund

Der Leipziger Journalist und Blogger Daniel Große hat in seinem Blog die aktuellen, gestern veröffentlichten Radioreichweiten ausgewertet. Mit seinem Einverständnis bilden wir im Folgenden seinen Beitrag: „ma 2009 radio II in Sachsen: Massive Verluste“ auch bei uns im Blog ab.

Daniel Große

ma 2009 radio II in Sachsen: Massive Verluste

Heute wurde die Media Analyse 2009 Radio II veröffentlicht. Und es sieht übel aus in Radiosachsen, zumindest was die meisten Privatradiostationen angeht. Fragt sich, wo die Hörer sind. Zudem gibt es einige Ungereimtheiten in den Zahlen, dazu vielleicht später mehr. Weiterlesen

„Bild“: „Nie war der MDR so jung“

Medienjournalismus auf sächsisch: Die Lokalausgabe der „Bild“-Zeitung stellt heute großflächig die jungen Gesichter des MDR-Sachsenspiegel vor. Überschrift: „Nie war der MDR so jung„.

Zitat: „Sogar an Schnittplätzen und hinter den Kameras hat der MDR bei seiner Mannschaft aus über 8000 Journalisten, Planern und Technikern ganz oft junge auch Kollegen. Beispiel Sachsenspiegel. Bei der täglichen Nachrichten-Sendung (ab 19 Uhr) arbeiten neben erfahrenen Journalisten immer mehr neue Kollegen. Das führt dazu, dass die Redaktion heute so jung wie nie ist.“ Weiterlesen

Prof. Donsbach: Offener Brief zum Thema Ausländerfeindlichkeit

Prof. Wolfgang Donsbach vom Institut für Kommunikationswissenschaft der TU-Dresden hat einen offenen Brief zum Umgang der Dresdner mit dem Tod von Marwa El Sherbiny und dem Thema Ausländerfeindlichkeit veröffentlicht. Die Ermordung der Ägypterin sorgt weltweit für anhaltende Berichterstattung.

Zitat: „Die Bilder und Berichte von diesem Verbrechen gehen um die Welt und sie fügen sich ein in ein bereits vorhandenes Urteil über unsere Stadt: dass man als ethnisch anders aussehender Mensch hier nicht sicher ist.“ Und weiter: „Dresden, und zwar Stadtverwaltung wie Bürger, hat noch nicht begriffen, was das Thema für die Stadt bedeutet, welchen Schaden es anrichtet und welche Ursachen es hat.“

Im Folgenden dokumentieren wir hier den eindrucksvollen offenen Brief in ganzer Länge: Weiterlesen

Einladung zum 2. SommerSchwatz am 17. August 2009

Liebe Mitglieder des Presseclubs Dresden,

Gutes sollte man wiederholen. Deshalb laden wir Sie hiermit ganz herzlich zum 2. SommerSchwatz des Dresdner Presseclubs ein. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen, Vertretern der Staatsregierung und der Landeshauptstadt Dresden sowie von Verbänden und Wirtschaftsunternehmen im Herzen der Stadt, direkt neben der Frauenkirche, ins Gespräch kommen, Neuigkeiten austauschen und den Sommer genießen.

Seien Sie dabei Weiterlesen

Stawowy und Kirchner produzieren „SUPERillu“-Sonderseiten

Mal ein klitzekleines bisschen Eigenwerbung: Das Dresdner Redaktionsbüro „Junges Gemüse“ hat im Auftrag der Zeitschrift „SUPERillu“ die Jugend von heute genauer unter die Lupe genommen. Auf 10 Seiten berichten 20-Jährige, wie sie sich und ihre eigene Generation sehen. Hinter „Junges Gemüse“ stehen die Dresdner Journalistin Nicole Kirchner (u.a. „Melodie & Rhythmus“) und Peter Stawowy, selbstständiger Medienberater mit Schwerpunkt „Jugend“ (und maßgeblicher Autor dieses Blogs).

In der offiziellen Pressemitteilung heißt es: Weiterlesen

Veronica Ferres verzichtet auf Erich Kästner Preis/ Update: Information des Vorstands an die Mitglieder

Erich Kästner Preis: Veronica Ferres verzichtet auf den Preis und schlägt als Preisträger Astrid Schimmelpenninck als pädagogische Leitung des Power-Child e.V. vor

Veronica Ferres verzichtet auf die Entgegennahme des Erich Kästner Preises des Presseclubs Dresden für Ihre Verdienste bei Power-Child e.V. und schlägt stattdessen vor, Astrid Schimmelpenninck als pädagogische Leitung des Power-Child e.V. für die Verdienste des Vereins zu würdigen. Wie sie gegenüber dem Vorsitzenden Dieter Hoefer bekräftigte, stellt dies keine Wertung des Presseclubs Dresden oder des Erich Kästner Preises dar.

Veronica Ferres: „Zunächst einmal möchte ich mich sehr herzlich für die Ehrung durch den Presseclub Dresden mit seinem renommierten Preis bedanken. Da ich jedoch aus zeitlichen Gründen bei Power-Child e.V. meine bisherige Stellung als Schirmherrin des Vereins nicht mehr ausübe und in Zukunft nur mehr als Botschafterin für den Verein tätig sein kann, möchte ich hier die Chance nutzen, das Licht auf die überaus wichtige Vereinsarbeit zu lenken. Weiterlesen