Montag 10.5. ist Presseclubtag

Sehr geehrte Presseclubmitglieder,

wir möchten auf unsere nächste Veranstaltung hinweisen:

10. Mai 2010, 19.30 Uhr, Clubräume
Die Historikerkommission zum 13. Februar 1945 hat ihre Ergebnisse veröffentlicht. Zu Gast ist der Publizist Matthias Neutzner, der uns die Ergebnisse erläutern wird. Hintergründe und Informationen sowie den Abschlussbericht der Kommission finden Sie auf dresden.de.

Vorschau: Weiterlesen

Und was machen wir jetzt mit dem Gedons? Was aus IfK-Absolventen wird

Montags halb vier im Hörsaal 2 der August-Bebel-Straße. Über drei Reihen schreien sich die Studenten des ersten Semesters der Kommunikationswissenschaft ihre Erlebnisse des vergangenen Wochenendes zu. Der letzte Cappuccino wird noch schnell ausgeschlürft. Auch ein verspäteter Student stürmt durch die Tür und findet seinen Platz in den hintersten Reihen. Plötzlich: Respektvolles Schweigen. Der Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft, Prof. Dr. Donsbach – von seinen Studenten auch liebevoll „Donsi“ genannt – betritt den Raum. Heutiges Thema: Nachrichtenfaktoren. Wissenschaftlich wird den Studenten dargeboten, warum sich Journalisten für bestimmte Meldungen eher entscheiden als für andere. An sich ganz spannend. Hört sich wichtig an.

Aber was wird eines Tages aus einem Kommunikationswissenschaftler, kurz KoWi, mit diesem Wissen?

Von Siyana Yankova, Lisa Stiemer, Mireille Huditz, Franziska Raese

Printmedien, Agenturen, Unternehmenskommunikation, Marketing, Werbung, Umfrageforschung – die Wege sind vielfältig. „Wenn ich noch anfange, die Branchen alle einzeln aufzulisten, da ist von A bis Z alles dabei“, meint Heike Großmann, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Dresden. Sie muss es ja wissen, hat sie doch selbst Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden studiert und dort 2003 ihren Magisterabschluss erlangt. Anschließend war Großmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut tätig und erhielt durch den engen Kontakt zu Studenten einen großen Überblick über die vielseitigen Berufsmöglichkeiten.

Die Absolventenstudie 2002 des Instituts für Kommunikationswissenschaft, kurz IFK, hat ergeben, dass ein Viertel der Absolventen im Journalismus arbeitet, dicht gefolgt von Wissenschaft und PR/Öffentlichkeitsarbeit. Weiterlesen

Lesehinweis: Berichterstattung über Ostdeutschland in der Kritik

Der ehemalige Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“, Sergej Lochthofen, hat auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland die Berichterstattung der westdeutscher Zeitungen über Ostdeutschland scharf kritisiert. Das berichtet der „Tagesspiegel“. Die Zeitung zitiert Lochthofen wörtlich: „In den Köpfen dieser Blätter stehe zwar ‚für Deutschland‘, doch ‚die Berichte aus den neuen Bundesländern lesen sich trotzdem teilweise noch immer wie die von einem Auslandskorrespondenten'“.

Lochthofen war fast 20 Jahre Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“ und hatte das Blatt Ende 2009 verlassen – auf Betreiben des Gesellschafters WAZ. Titel der aktuellen „Tagesspiegel“-Berichts vom Medientreffpunkt Mitteldeutschland: „Versagen nach der Einheit?

Dirk Birgel: „ein Gegenmittel zur Betriebsblindheit“

dirkbirgel_klein Die „Dresdner Neueste Nachrichten“ beschreiten neue Wege zur Einbindung der Leser und rufen einen Leserbeirat ins Leben. In der heutigen Ausgabe sind alle Leser aufgefordert, sich zu bewerben.

Wir haben dem „DNN“-Chefredakteur Dirk Birgel einige Fragen dazu gestellt.

Die DNN gründet einen Leser-Beirat. Ist das eine Maßnahme, die sinkenden Auflage aufzuhalten?
Dirk Birgel:
Das ist eine schöne Hoffnung und vielleicht ein kleiner Beitrag zu diesem Ziel. Wir wollen zwei Dinge: Die Leser-Blatt-Bindung stärken und vor allem, die DNN noch besser auf die Leserwünsche abstimmen. Ich bekommen immer wieder wertvolle Hinweise aus der Leserschaft. Diesen Prozess wollen wir mit dem Leserbeirat strukturieren, konzentrieren und institutionalisieren. Ein Leserbeirat ist ein Gegenmittel zur Betriebsblindheit.

Gibt es einen konkreten Anlass, der zur Gründung geführt hat?
Birgel: Ich habe erstmals darüber nachgedacht, als der Konflikt um die Waldschlößchenbrücke eskalierte. Weiterlesen

Medienlinks: Digitaler Rundfunk in Deutschland bleibt Sorgenkind

dimbb-links

Medientreffpunkt Mitteldeutschland: Digitaler Rundfunk in Deutschland bleibt Sorgenkind – presseportal.de

Am 4. Mai erscheint die zweite erneuerte Ausgabe des Musikmagazins melodie&rhythmus auf dem Markt. Autoren schreiben zum Schwerpunkt Musik & Sex, darunter Dietmar Dath (Ex Spex-Chefredakteur, Ex FAZ-Redakteur) über Erfahrungen, wie Musik Körper erlöst, bestraft, trennt und zusammenführt. Gerhard Henschel (Ex Titanic-Redakteur) über die Eifersucht in Liedtexten von Leonard Cohen, Uli Grunert über sexuelle Erweckung der Beatles in Hamburg – presseportal.de

Anlässlich des zehnten Geburtstages des Fachmagazins „Message“ diskutierten Wissenschaftler wie Medienjournalisten in Leipzig über ihre manchmal undankbare Profession – dradio.de

Ein neu erschienenes Sachbuch beschreibt die Medien in der DDR – von der Spielkonsole bis hin zur illegal kopierten Kulturzeitschrift. Dabei beleuchte „Wie im Westen, nur anders“ vor allem die Mediennutzung, die so weit weg von westdeutschen und europäischen Medienentwicklungen gar nicht lag – dradio.de

Medienlink vom 3.5.2010

Auf dem 18. deutschen Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ in Erfurt und Gera sind am Freitag mehrere ZDF Tivi-Produktionen mit dem „Goldenen Spatz“ ausgezeichnet worden – digitalfernsehen.de

Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von Heiko Hilker, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder – wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.