„taz“ tickert live von den Protesten in Dresden

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Derzeit wohl die spannendste Medienaktivität im Netz zum 13. Februar 2010: Die linke „Tageszeitung“ („taz“) tickert live von den Protesten gegen die angekündigte Nazidemo. Zitat von vor 20 Minuten: „++ 11:05 Uhr ++ 20 Leute auf den Gleisen ++“. Der Live-Ticker ist unter www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/passt-aufeinander-auf zu finden.

Dresdner Medien zum 13. Februar: Dresden Fernsehen

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Dresden Fernsehen hat angekündigt, am 13. Februar 2010 live von der Menschenkette in der Altstadt zu berichten. „Am Samstag ab 13 bis ca. 14.30 Uhr können Sie auf www.dresden-fernsehen.de die Menschenkette live mitverfolgen. Nährere Informationen zum Livestream geben wir am Samstag bekannt“, heißt es auf der Webseite. Beim Twitteraccount des Senders @dresdenNews kommt noch die Information dazu, man habe dann „die Ereignisse am 13. Februar in Dresden aus 60 Metern Höhe im Überblick“.

Dresdner Medien zum 13. Februar: „DNN“

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Eine eindrucksvolle Aktion hat sich die „DNN„-Redaktion ausgedacht: Die kompette Titelseite der Ausgabe zum 13. Februar wie auch weiterer Platz in der Zeitung sind freigeräumt, damit Bürger ihre Meinung sagen können. Dazu kann jeder, der mag, einfach ein Foto samt kurzem Satz (max. 160 Zeichen) an lokales@dnn.de schicken.

[via @CRDNN]

Dresdner Medien zum 13. Februar: „Coloradio“

Seit Wochen thematisieren Dresdner wie auch überregionale Medien den 13. Februar in Dresden. Das Freie Radio „Coloradio“ geht einen besonderen Schritt: Es sendet den ganzen Tag über eine Sondersendung mit dem Titel „Aktionsradio auf coloRadio“. Wer einen Live-Bericht absetzen will, kann im Studio anrufen und sollte sich vorsorglich die Nummer 0351-32 05 47 11 abspeichern.

Im folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung von „Coloradio“: „Am 13. Februar in Dresden schneller als jede Nachrichtenagentur: coloRadio“. Weiterlesen

Schreibwettbewerb: „Keiner schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit …“

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet einen Schreibwettbewerb. Im zwanzigsten Jahr der deutschen Wiedervereinigung sind alle Schreibfreudigen aufgefordert, ihre Gedanken zum Thema: „Keiner schöner Land in dieser Zeit, als hier das unsre weit und breit …“ aufzuschreiben. „Was kann die Zeile aus einem alten Volkslied heute bedeuten? Was macht dieses Land einzigartig und liebenswert? Was nicht? Weshalb braucht es Aufmerksamkeit und Schutz, weshalb kritischen Rückblick und neue Ideen?“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Die unveröffentlichten Text, Erlebnisberichte und Geschichten, sollen höchsten 3 DIN-A4-Seiten umfassen und bis zum Einsendungen 16. April 2010 bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Frau Dr. Zehrer, Schützenhofstraße 36 in 01129 Dresden eingegangen sein. Die Gewinner werden prämiert, ausgewählte Beiträge erscheinen in einem Lesebuch, das ins Schriftenverzeichnis der Landeszentrale aufgenommen wird.

„SZ-Online“ startet „sz-reisekino.de“

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Es bewegt sich was: „SZ-Online“ stellt heute auf den eigenen Seiten das neue Angebot „sz-reisekino.de“ vor. Gemeinsam mit den Filmemachern Frank Flecks und Ralf Hermann aus Niesky hat man eine ganze Sammlung von Reisefilmen ins Netz gestellt. „Das Videoportal zeigt Reiseinteressierten Hochglanz-Filmproduktionen über Destinationen im In- und Ausland. Viele der hier verfügbaren Beiträge wurden speziell für das Portal produziert. Alle sind in DVD-Qualität, einige sogar in HD abrufbar“, heißt es bei „SZ-Online“. Weiterlesen

Johannes Lohmeyer, FDP: „Dresden verschläft das Internetzeitalter“

Der FDP-Kreisvorsitzende Johannes Lohmeyer kritisiert in einer Pressemitteilung das Dresdner Stadtmarketing. Zitat: „Während andere Destinationen wie Hamburg, Hannover, Köln, Stuttgart oder Dortmund, zum Teil sehr erfolgreiche Facebook-Fanseiten, Tourismusblogs oder Twitter-Accounts betreiben, scheint in Dresden noch niemand etwas vom Web 2.0 gehört zu haben. In keinem der derzeit angesagten sozialen Netzwerke ist die Stadt bislang vertreten.“

Loymeyer, der hauptberuflich Hotel-Geschäftsführer in Dresden ist, kritisiert auch die mangelnden Sprachaktivitäten des Stadtmarketings im Netz: Weiterlesen

Wieder da: Wilfried Mohren wird Pressesprecher vom FC Rot-Weiß Erfurt

Die „Frankfurter Rundschau“ meldete es als erstes: Wilfried Mohren, ehemaliger und wegen Bestechlichkeit verurteilter Sportchef des MDR, ist wieder da. Er sei künftig „neuer ehrenamtlicher Pressesprecher des Fußball-Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt“, schreibt die „FR“ unter der Überschrift: „Verurteilter TV-Journalist: Neuer Job für Wilfried Mohren„.

Mohren war im Herbst 2009 zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden, weil er gegen Bezahlung bestimmte Marken im MDR-Programm platziert hatte. kress.de zitiert Rolf Rombach, den Präsidenten von Rot-Weiß Erfurt: „Wir wissen um die Vergangenheit von Herrn Mohren, sind aber der Meinung, dass jeder eine zweite Chance verdient hat.“ Titel der Meldung: „Zweite Chance: Mohren wird Pressesprecher von Drittliga-Verein„.

Hier geht es zur offiziellen Mitteilung von Rot-Weiß Erfurt: „Wilfried Mohren neuer Pressesprecher des FC Rot-Weiß Erfurt„.

Medienlinks: EU genehmigt Breitbandhilfen für Sachsen

dimbb-links

Die EU hat Beihilfen für die Breitbanderschließung in Sachsen erlaubt. Die Regelung sieht staatliche Zuschüsse von maximal 500.000 Euro je Projekt vor, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Dabei soll die vorhandene Infrastruktur so weit wie möglich genutzt werden. So könnten nun auch konkrete Lösungen für bisher vernachlässigte Gebiete gefunden werden, hieß es. digitalfernsehen.de

Programmtipp: ARTE, Di, 20.15: Zukunft des Journalismus
Für die Arte-Reportage „Verloren im Nachrichtendschungel“ hat Filmemacher Ted Anspach die vermeintlichen Aufklärer besucht und dokumentiert, wie sie die Medien, vor allem das Internet, nutzen, um ihre Verschwörungstheorien zu verbreiten. arte.tv, berlinonline.de

Medienlinks vom 8.2.2010

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Montag 8.2. ist Presseclubtag

Liebe Presseclubmitglieder,

wir laden ganz herzlich ein:

8.2.2010, 20.00 Uhr, Clubräume (Einlaß ab 19.15 Uhr)
Dr. Georg Prinz zur Lippe, Weingut Schloß Proschwitz
Sächsischer Wein als „Geheimtip“ oder „ein Anbaugebiet von Vielen“? Ökologischer oder traditioneller Anbau? Die Preise steigen. Steigt auch die Qualität? Moderation: Katleen Trautmann

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