Neue Termine Presseclub Dresden

Sehr geehrte Mitglieder,

nach dem gut besuchten Jahresauftakt mit Prof. Dr. Reiter freuen wir uns, Ihnen die Termine für Februar und Anfang März 2009 mitteilen zu können. Für unsere Clubabende haben wir Dr. Joachim Ragnitz (ifo Institut Dresden), Baubürgermeister Jörn Marx und TWD-Geschäftsführer Rainer Zieschank gewinnen können.

Die Termine im einzelnen sind: Weiterlesen

Wilfried Mohren: Hauptverfahren eröffnet

Das Landgericht Leipzig hat das Hauptverfahren gegen den ehemaligen MDR-Sportchef Wilfried Mohren eröffnet. Wann die Hauptverhandlung beginnt, ist derzeit aber noch.

„Ihm werden Bestechlichkeit in 19 Fällen sowie Vorteilsnahme, Betrug und Steuerhinterziehung in jeweils mehreren Fällen vorgeworfen. Während seiner Arbeit als Sportchef soll er von verschiedenen Firmen und Organisationen insgesamt 350.000 Euro erhalten und dafür im Gegenzug spezielle Sportveranstaltungen werbewirksam im MDR präsentiert haben“, heißt es in einer AFP-Meldung.

Auch „Sächsische Zeitung“ („Leipziger Gericht lässt Anklage gegen MDR-Sportchef zu„) und „Leipziger Volkszeitung“ („Ex-MDR-Sportchef Mohren muss sich demnächst vor Gericht verantworten„) berichten.

In den Nachrichtenangeboten des MDR ist dagegen keine Meldung zu finden. Vermutlich hält man sich zurück, weil sich der MDR selbst noch mit Mohren über Schadensersatz auseinandersetzt. Hier steht die Einigung aber noch aus.

Programmhinweise: Haus der Presse und Sternekoch aus Dresden im TV

Das Dachcafé im „Haus der Presse“ ist heute Abend im Rahmen einer Gaunerkomödie in der ARD zu sehen. Das Café war vor knapp einem halben Jahr Drehort für den Film „Die Blücherbande“ (Ausstrahlung: 5.2., 20.15 Uhr). Details zum Film verrät der „SZ“-Artikel „Film ab: Dresdner „Haus der Presse“ diese Woche im Ersten„.

Ab kommender Woche ist außerdem Dresdens Sterne-Koch Stefan Herrmann (bean & beluga) im MDR zu bewundern. Laut „Sächsische Zeitung“ ist ab dem 9.2.2008 täglich ein Beitrag mit Herrmann in „Hier ab vier“ über seine Arbeit und den Betrieb eines Restaurants zu sehen. Mehr weiß die „SZ“-Geschichte: „Star-Koch kommt ins Fernsehen„.

Folgt der “Sächsischen Zeitung” bei Twitter (II)

Passend zu unserem „Aufruf: Folgt der „Sächsischen Zeitung‘ bei Twitter!“ hat die „Drehscheibe“ einen Artikel zur Nutzung von Twitter durch Zeitungsredaktionen veröffentlicht. Die „Drehscheibe“ ist ein Angebot von der Bundeszentrale für politische Bildung, das sich direkt an Lokalzeitungsredakteure richtet.

„Die Zeitungen zwitschern neuerdings – von der Augsburger Allgemeinen bis zur Zeit, fast jeden Tag kommen neue Medien hinzu, die den Mikro-Blogging-Dienst Twitter nutzen“, heißt es dort unter der Überschrift „Zwitschern im Blätterwald„.

In dem Artikel werden auch die Funktionsweise von Twitter nachvollziehbar erklärt und Hinweise gegeben, wie man selbst twittern kann.

Unserem Aufruf, der „SZ“-Autorin Valeria Heintges zu folgen, sind inzwischen immerhin 25 Personen gefolgt (Stand: 1.2.2009, 12 Uhr) – Weiterlesen

Kachelmann geht vom „Riverboat“

Riverboat“ bald ohne Kachelmann: Der MDR teilt mit, dass Jörg Kachelmann am 13. Februar 2009 letztmalig das Talkformat „Riverboat“ moderiert. Es gibt aber scheinbar kein schlechtes Wetter zwischen Sender und Wetterguru, Grund sind vielmehr offenbar die Quoten. In der Mitteilung wird Fernsehdirektor Wolfgang Vietze zitiert:

„Im letzten halben Jahr haben wir testweise je eine Sendung live gesendet und die nächste aufgezeichnet – das hat sich einfach nicht bewährt. Wir wollen wieder jede Sendung live senden und müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass Herr Kachelmann die Live-Termine aufgrund seiner vielfältigen anderen Tätigkeiten nicht gewährleisten kann“.

Kachelmann, der seit Januar 2007 beim „Riverboat“ mit an Bord war, bleibt aber Moderator von „Kachelmanns Spätausgabe„. Zurück bei „Riverboat“ bleibt Jan Hofer – der erstmals am 6. März mit neuem Partner oder neuer Partnerin moderieren wird.

Aufruf: Folgt der „Sächsischen Zeitung“ bei Twitter! (Update 2.2.2009)

Wie erklärt man völlig unbeteiligten und unbedarften Lokalzeitungs-Lesern Twitter? In der „Sächsischen Zeitung“ vom 31. Januar 2009 versucht sich Autorin Valeria Heintges daran. Titel der Geschichte: „Heute schon gezwitschert?“ Für den „Selbstversuch“ hat sich Heintges eigens einen Twitter-Account (@valeriahei, Stand 31.1.2009, 15 Uhr: 5 Follower) angelegt – ihr einziger Tweet bis heute ist vom 27. Januar:

Ich sitze in der Redaktion und versuche zu kapieren, was dieses Gezwitscher eigentlich ist und kann. Bisher blicke ich es noch nicht richtig.

So richtig macht der Artikel nicht den Eindruck, als wäre das in den vergangenen drei bis vier Tagen besser geworden. Vielmehr handelt es sich bei dem Selbstversuch um eine rudimentäre Beschreibung, die den Leser eher ratlos zurücklässt. Da dienten wohl eher andere Medien als Recherche-Quellen?

Außerdem tritt Heintges in eine Satire-Falle: Weiterlesen

MDR-Intendant Udo Reiter zu Besuch im Presseclub Dresden

Das Röhrenradio ist zwar längst passé, aber wer jetzt im deutschen Sendegebiet nicht den richtigen Riecher hat oder den Zeigefinger auf der aktuellen Taste, guckt trotzdem in die Röhre und nicht auf den digitalen Flachbildschirm mit Megaauflösung.

Das wäre die saloppe Quintessenz aus dem gezielt geführten Gespräch von Journalist Ralf Hübner mit dem bestens gelaunten und informierten MDR-Intendanten Professor Udo Reiter (Foto li.) im vollbesetzten Presseclub Dresden am 26. Januar 2009. Im Radiosektor sind die Sendewellen schon seit langem abgezählt und vergeben. Neue „Claims“ abzustecken ist für die öffentlichen Rundfunkanstalten nicht einfach, denn groß und breit gefächert ist das Angebot der Privatsender. Weiterlesen

Sybille Höhne neues Mitglied im Presseclub Dresden

Wir begrüßen die selbstständige PR-Beraterin Sybille Höhne als neues Mitglied im Presseclub Dresden. Die geprüfte PR-Beraterin (DAPR), Weiterbildungsreferentin für die Wirtschaft und Diplomlehrerin betreut Kunden in Fragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, des Marketings und unterstützt bei der Veranstaltungsorganisation.

„Meine Kunden kommen aus verschiedenen Branchen und Bereichen“, sagt Höhne, „das ist sehr spannend und abwechslungsreich.“ Weiterlesen

„Sinnlos und aberwitzig“: Sachsen schaltet 2014 UKW komplett ab

Der Alleingang des Freistaats Sachsen in Sachen Radio-Digitalisierung sorgt weiter für Verwunderung. Sachsen hat per Gesetz verfügt, dass ab 2014 Radioprogramme nicht mehr terrestrisch (also via UKW) zu empfangen sind, sondern nur noch digital. Das heißt, dass die Verbraucher sämtliche terretrischen Radioempfänger, wie sie heute auch immer noch in Neuwagen verbaut werden, dann auf den Müll entsorgen können – oder aber in andere Bundesländer!

Die „Sächsische Zeitung“ schreibt am 28. Januar über eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „In fünf Jahren ist in Sachsen Schluss mit dem UKW-Empfang„:

Beim Bundesverband der Verbraucherzentralen betrachtet man den sächsischen Alleingang als ‚völlig sinnlos und aberwitzig‘. Weiterlesen

Jubiläum: 15 Jahre Saxonia Verlag

Der Saxonia Verlag feiert heute sein 15jähriges Firmenjubiläum. Der Verlag gibt verschiedene Stadtteilzeitungen, der Branchenzeitung „Sächsische Immobilien“ sowie weiterer Fachpublikationen und Bücher heraus. Geschäftsführerin ist die Diplom-Journalistin Christine Pohl. Dem Verlag ist auch eine eigene Werbeagentur angeschlossen.

In dem Unternehmen, das seinen Sitz heute in der Lingnerstadt hat, arbeiten inzwischen 30 Mitarbeiter„, schreibt die „Sächsische Zeitung“ unter der Überschrift: „Saxonia-Verlag feiert 15-jähriges Bestehen„.