Terminhinweis: Dresden in den Medien und der öffentlichen Meinung

Prof. Wolfgang Donsbach vom IfK Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden hat im Juli mit seinem offenen Brief zum Thema Ausländerfeindlichkeit für einige Presseberichterstattung gesorgt. Damals schrieb er zum Tod der Ägypterin Marwa El Sherbiny in einem Dresdner Gerichtssaal: „Dresden hat nicht verstanden, welche Dimension dieses Verbrechen für die Stadt hat und welche Dimension man deshalb seiner Bewältigung zukommen lassen muss.

Jetzt legt er nach. Das Ifk und sein Förderverein starten am 3. November die Diskussionsreihe Das Image Dresdens zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Weiterlesen

„Sächsische Zeitung“ stellt Jugend-Seiten ein

Die „Sächsische Zeitung“ stellt nach Jahren ihre wöchentlichen Lokal-Jugendseiten ein. Stattdessen werden die Berichte von Jugendredakteuren in die täglichen Lokalausgaben integriert. Die Entscheidung dazu sei bereits im Sommer diesen Jahres gefallen, sagte Thomas Bärsch, Geschäftsführender Redakteur der „SZ“, gegenüber presseclub-dresden.de.

Damit reagiert die Zeitung auf Studien des Instituts für Kommunikationswissenschaften (IfK) der TU Dresden. „Wir sind schließlich zu dem Ergebnis gekommen, dass es die beste Lösung ist, junge Berichterstattung als Bestandteil der täglichen journalistischen Arbeit zu betrachten und sie aus dem ‚Ghetto‘ einer nur einmal wöchentlich erscheinenden Jugendseite zu befreien. Das hat unserer Ansicht nach zwei Vorteile – einmal für die jungen Leser und zum anderen für die Jugendredakteure selbst“, sagt Bärsch.

Die jungen Leser könnten Berichte aus der Jugendszene nun sehr viel schneller in das Blatt bringen, Erwachsene ihre gewohnte Tageszeitung genießen, sagt er. Bärsch sieht in dem neuen Konzept nicht nur eine Bereicherung für den Leser, sondern auch eine Chance für die jungen Redakteure: „Nicht wenige der heute längst erwachsenen Redakteure und Autoren der ‚SZ‘ sind einen ähnlichen Weg gegangen.“ Rick Noack

„Der Freitag“: „Dresden versteht die Dimension nicht“

Lesehinweis: Die Zeitschrift „Der Freitag“ hat sich der Frage angenommen, ob Dresden die Bedeutung des Mordes an der Ägypterin Marwa El Sherbiny verstanden hat – und verweist unter anderem auf den offenen Brief von Prof. Wolfgang Donsbach.

Die Ergebnisse des „Freitag“ sind beklemmend und machen sehr nachdenklich:

Das Dresdener Modell“
„Gerade mal ein Monat ist vergangen seit dem Mord an einer Ägypterin in einem Dresdener Gerichtssaal. Doch die Stadt ist inzwischen schon wieder mit sich im Reinen
.

TU Dresden wirbt mit Video für Auslandsstudium

Mit einem Imagefilm und eigenem Youtube-Channel wirbt das akademische Auslandsamt der TU Dresden ab sofort für das Auslandsstudium. Der Film trägt den Titel „“Wo bleibst du?“ und wurde von acht Studenten der Philosophischen Fakultät der TU Dresden in der Elbestadt gedreht, geschnitten und vertont. Die Projektleitung lag bei Thomas Hartung.

Der dreiminütige Film soll die Dresdner Studenten dazu motivieren, sich für das Ausland zu öffnen und ihren Horizont zu erweitern. Im Herbst läuft zu dem Film eine Medienkampagne in Dresden an. Hintergrund sind die stagnierenden Zahlen von Bewerbungen für ein Auslandsstudium. Der globale Trend trifft die TU Dresden besonders hart.

TU Dresden bekommt Professur zu Internet und sozialer Kommunikation

Das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden bekommt eine Stiftungsprofessur, die sich mit der Kommunikation und Produktion von Inhalten im Internet beschäftigt. Der Stifter, die SDV Die Medien AG (SDV steht für Sächsisches Drucks- und Verlagshaus) gibt dafür in den den kommenden fünf Jahren jährlich 100.000 Euro.

Der Lehrstuhl trägt den Titel: „Emerging Communications and Media“ – laut der SDV-Pressemitteilung handelt es „sich um den ersten Lehrstuhl dieser Art im deutschsprachigen Raum.“ Wer die Professur übernimmt, steht noch nicht fest – derzeit wird noch nach Bewerbern gesucht. Weiterlesen

Medien-Echo zum Donsbach-Brief

Der offene Brief von Prof. Donsbach, den wir am Sonntag hier im Blog veröffentlicht haben, sorgt für Diskussionen und Medien-Echo. Bei LVZ-Online ist ein Bericht von dpa zu finden, die „Sächsische Zeitung“ druckte den Brief komplett ab und fragte bei Staatskanzlei und im Rathaus nach und die „SUPERillu“ hat ein Interview mit Wolfgang Donsbach veröffentlicht.

Weiterlesen

Prof. Donsbach: Offener Brief zum Thema Ausländerfeindlichkeit

Prof. Wolfgang Donsbach vom Institut für Kommunikationswissenschaft der TU-Dresden hat einen offenen Brief zum Umgang der Dresdner mit dem Tod von Marwa El Sherbiny und dem Thema Ausländerfeindlichkeit veröffentlicht. Die Ermordung der Ägypterin sorgt weltweit für anhaltende Berichterstattung.

Zitat: „Die Bilder und Berichte von diesem Verbrechen gehen um die Welt und sie fügen sich ein in ein bereits vorhandenes Urteil über unsere Stadt: dass man als ethnisch anders aussehender Mensch hier nicht sicher ist.“ Und weiter: „Dresden, und zwar Stadtverwaltung wie Bürger, hat noch nicht begriffen, was das Thema für die Stadt bedeutet, welchen Schaden es anrichtet und welche Ursachen es hat.“

Im Folgenden dokumentieren wir hier den eindrucksvollen offenen Brief in ganzer Länge: Weiterlesen

Donsbach: „Journalismus in der Vertrauenskrise“

Entzauberung eines Berufs – was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie enttäuscht werden“ ist der Titel des neuen Buchs von Prof. Wolfgang Donsbach. Gemeinsam mit einem Autorenteam hat der Professor vom Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der TU Dresden das Vertrauen der Deutschen in den Beruf des Journalismus untersucht.

Die Ergebnisse sind ernüchternd: „Lediglich 35 Prozent glauben an die Integrität des Berufsstands“, zitiert etwa der Mediendienst meedia.de die Pressemitteilung.

Weiter heißt es dort: Weiterlesen

Dresden.de bekommt gute Noten

„59 Prozent der Dresdner bewerten ihn als sehr gut bis gut, 36 als befriedigend und fünf Prozent als schlecht“, schreibt die „Sächsische Zeitung“ am Mittwoch über den Internetauftritt der Stadt. Das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden hatte in einer repräsentativen Umfrage 500 Dresdner gefragt, wie sie die Seite dresden.de finden.

Weitere Ergebnisse: 75 % der Dresdner kennen den Internetauftritt und 35 % nutzen ihn mehrmals wöchentlich. Kritik gab es an der Suchfunktion – daran werde nun gearbeitet, sagte Stadtsprecher Kai Schulz gegenüber der Zeitung. Titel der Geschichte: „Drei von vier Dresdnern kennen den Internetauftritt der Stadt„.

Klaus-Peter Johanssen: Wie kommuniziert man in der Krise?

Der Förderverein des IfK und das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden selbst laden für Donnerstag, den 4. Dezember zu einem spannenden Vortrag in den Vortragssaal der Sächsischen Landesbibliothek (SLUB). Es spricht der Kommunikationsprofi Klaus-Peter Johanssen, Geschäftsführender Gesellschafter von Johanssen + Kretschmer, zum Thema Krisenkommunikation.

In der Ankündigung (PDF) heißt es: Weiterlesen