Peter Weißenberg verlässt „Sächsische Zeitung“

Peter Weißenberg, 43, bislang stellvertretender Chefredakteur der „Sächsischen Zeitung“, verlässt das Blatt. Laut kress.de tritt er zum 1. Februar 2009 die Stelle des Stellvertreters bei der „Schwäbischen Zeitung“ an. „Vor Ort leitet er an der Spitze der Mantelredaktion den Newsdesk und zeichnet verantwortlich für die Ausrichtung, Inhalt und Optik der Tageszeitung“, heißt es in der kress-Meldung. Seine neue Funktion hat er auch schon in seinem Xing-Profil eingetragen.

Weißenberg war seit 2001 bei der „Sächsischen Zeitung“ und bekleidete dort die Funktionen stellvertretender Chefredakteur, Ressortleiter Wirtschaft und Koordinator Internet/Print.

DMG-Chef Peter Bossert im Presseclub

„Die Marke Dresden soll entwickelt werden. Dazu braucht Dresden einen Marketingspruch“, forderte Peter Bossert (Foto r.), Interimschef der eben aus der Taufe gehobenen Dresden Marketing Gesellschaft (DMG), bei einem Gespräch mit Journalist Heinz Ruhnau im Presseclub Dresden. Beides scheint gleichschwer, ist jedenfall bisher nicht so richtig geglückt.

Seit der überraschenden, ja galoppierenden Auflösung der Dresden Werbung und Tourismus GmbH (DWT) durch Oberbürgermeisterin Helma Orosz müsse sich Dresden dringend neu auf dem Tourismusmarkt positionieren. Weiterlesen

DWT/DMG: Bossert schimpft über Stadtrat und hofft auf „sehr gute Agentur“

Peter Bossert, Interims-Geschäftsführer der städtischen Tourismus-Tochter Dresden Werbung und Tourismus DWT bzw. der neuzugründenden Dresden Marketing Gesellschaft DMG, hat sich bei seinem Besuch im Presseclub Dresden am Montag bitter entäuscht vom Stadtrat gezeigt, schreibt die „Sächsische Zeitung“ vom Mittwoch.

Der Bericht beginnt mit dem Satz: „Verbittert zeigt sich Peter Bossert.“

Er werde vom Stadtrat immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt, schreibt Bettina Klemm unter dem Titel „Kein Konzept für DWT-Nachfolger„, und zitiert Bossert indirekt: „Dann könne die Stadt doch gleich den Tourismusbereich als ein Amt führen, dann übernehme sie auch Buchhaltung, Controlling und Personal.“ Auch vom eisigen Klima der Mitarbeiter untereinander ist in dem Bericht die Rede. Weiterlesen

Neu: „Instants – Finestyle Magazine für Mitteldeutschland“

Gleich noch ein neues Magazin hinterher bzw. vorne dran: Anfang Dezember ist erstmals „Instants – Finestyle Magazine für Mitteldeutschland“ erschienen.

Der Titel mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren kostet 5 Euro. Hinter dem Blatt, dass zweisprachig in Deutsch und Englisch erscheint, stehen der Dresdner Fotograf Mirko Jörg Kellner als Herausgeber und der Leipziger Fernsehjournalist Martin Echterhoff, der die Funktion des Chefredakteurs übernommen hat.

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SLM gibt halbe Millionen für digitales Lokal-Fernsehen/ Haushalt verabschiedet

Die Sächsische Landesmedienanstalt SLM fördert regionale und lokale Fernsehstationen mit einer halben Millionen Euro bei der Umstellung auf digitale Verbreitung. Parallel hat der SLM-Medienrat den Haushalt 2009 verabschiedet.

In einer öffentlichen Ausschreibung heißt es zu dem Umstand, dass die Umstellung von analoges auf digitales Senden die einzelnen Stationen nur Geld kostet, ohne Zuschauer zu bringen:

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„Living Line Dance“: neues Magazin aus Dresden

Die Medienlandschaft wird um ein Magazin aus Dresden reicher: Erstmals im Frühjahr 2009 erscheint das Magazin „Living Line Dance“, das vom eigens gegründeten Verlag Fischer & Gerlach in Dresden herausgegeben wird. Das Magazin beschäftigt sich mit Line Dance, Country und Westernkultur, will aber auch Tanzsportarten wie dem Square Dance oder dem Country- und Westerntanz eine Plattform bieten.

Hinter dem Verlag stehen Daniella Fischer und Dörte Gerlach, die seit über zehn Jahren die Dresdner Werbeagentur 2dProject betreiben. Weiterlesen

Presseclub Dresden besucht Bavaria-Klinik Kreischa

„Wir lassen uns vom Krisengerede nicht verrückt machen, sind aber bei allen Krisen dabei“, verkündete Rudolf Presel, Geschäftsführer der Bavaria-Klinik, schon im Bus auf der Besuchsfahrt des Presseclub Dresden nach Kreischa.

Dieser Satz trifft auf die Rehaklinik in mehrfacher Hinsicht zu. Erstens ist die Klinik am Hang mit ihren tausend Betten und 1.400 Mitarbeitern an sich ein Ort originärer Bewältigung psychischer Lebens- und physischer Gesundheitskrisen. Zweitens hängt der riesige Klinik-Komplex wie wir alle am derzeit zweifelhaften Tropf wirtschaftlichen Wohlergehens.

Drittens hat die Bavaria-Klinik in diesem Jahr eine Krise der ganz besonderen Art bewältigt: Sie wurde von einem Virus überfallen. Das klingt medizinisch eher unspektakulär, ist in der Auswirkung aber höchst brisant, denn der hüllenlose nur etwa 35nm (Nano-Millimeter) große aber aggressive Norovirus aus der Familie der Caliciviridae, betätigt sich beim Menschen als enormer Verdauungsbeschleuniger mit epidemischer Wirkung, erläuterte Chefarzt Frank Oehmichen beim Rundgang.

Virus-Epedemie: Ausnahmezustand im Klinikum

Wegen der fehlenden Hülle wirken bei Noro keine herkömmlichen Desinfektionsmittel. Um eine unkontrollierbare Verbreitung zu verhindern, musste binnen kürzester Zeit vom Kliniktrakt ein hermetisch isolierter Quarantäne-Komplex abgetrennt werden. Dazu wurden auf dem zehn Hektar großen Gelände nicht nur die Versorgungswege geteilt, sondern auch Türen abgesperrt und Wachmänner in Schutzanzügen aufgestellt. Ausnahmezustand.

„Ein solcher Fall war bisher in Krankenhäusern beispiellos“, erklärte der leitende Oberarzt Gert Grellmann, sodass Kreischa zum unfreiwilligen Pilotprojekt avancierte. Dank eiserner Konsequenz gelang es den etwa 600 Schwestern, 200 Therapeuten und 120 Ärzten ein medizinisches Chaos unter den Patienten zu verhindern. Einen vergleichbaren Notfall hatte 2002 die Flut bewirkt, als wegen befürchtetem und akuten Stromausfall kurzfristig 30 Frühgeburten und 150 Patienten ins Klinikum der TU Dresden und nach außerhalb evakuiert werden mussten.

Bei normalem Betrieb versorgt die Klinik jährlich etwa 800 Patienten, die zeitweise künstlich beatmet werden müssen.

Roland Fröhlich

„Spiesser“ übernimmt „Schekker“

Die Redaktion der Jugendzeitschrift „Spiesser“ (Spiesser GmbH) erstellt künftig auch das Angebot schekker.de, das Online-Jugendmagazin der Bundesregierung. Herausgeber des Angebots ist das Bundespresseamt, das schekker.de turnusgemäß ausgeschrieben hatte.

Laut Mitteilung des Verlags hat man sich bei der Ausschreibung gegen 20 Mitbewerber durchgesetzt. Das neue Konzept sei „multimedialer und interaktiver“, heißt es. Auch bei schekker.de werden, wie bei der Zeitschrift „Spiesser“ selbst, Schülerautoren die Beiträge erstellen.

Das Angebot schekker.de erscheint erstmals am 12. Januar in neuer Form und wird dann alle vier Wochen mit einer neuen Schwerpunktausgabe aktualisiert. Zielgruppe sind 15- bis 19jährige; das Angebot gibt es bereits seit 2002, der Auftrag läuft jeweils zwei Jahre.

Elb-TV: zweites Lokalfernsehen angeblich ab Februar

Nach einer Meldung der „Sächsischen Zeitung“ vom Montag wird das für Herbst angekündigte zweite Lokalfernsehen für Dresden erst im Februar auf Sendung gehen. In der Meldung mit dem Titel Zweites Dresden-TV kann erst im Februar 2009 starten“ heißt es über die Bemühungen der Produktionsfirma Elb-TV:

„Technische Probleme bei der Verteilung des TV-Signals des Partners Kabel Deutschland verzögern jedoch den Start.“ Laut dem Blog farbfernsehen.tv hatten die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ am Samstag gemeldet, Elb-TV starte mit der Ausstrahlung des Programms im Januar.

In der Meldung hier im Blog vom 14. Juli heißt es zu der ursprünglichen Ankündigung: „Mit dem neuen Programm, wenn es denn wirklich kommt, würde Dresden Fernsehen nur indirekte Konkurrenz bekommen: Laut ‚Sächsischer Zeitung‘ ist die Ausstrahlung vorerst nur ins digitalen Kabelnetz erlaubt – dafür benötigen die Empfänger spezielle Kabelboxen. Dresden Fernsehen sendet dagegen analog über Antenne und in das noch bestehende analoge Kabelnetz.“

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