Gerücht: Thomas Düffert verlässt das Dresdner Druck- und Verlagshaus DD+V

Thomas Düffert, der Vorsitzende der Geschäftsführung des Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG (u.a. „Sächsische Zeitung“, „Morgenpost“) verlässt das Unternehmen, um zur Verlagsgruppe Madsack nach Hannover zu wechseln. Das melden diverse Nachrichtendienste mit dem Hinweis, dass die offizielle Bestätigung noch aussteht (u.a. kress.de und wuv.de). Da es bislang kein Dementi gibt (die ersten Meldungen stammen vom Montag), ist davon auszugehen, dass die Nachricht stimmt.

Den Branchendiensten nach übernimmt Düffert bei Madsack in Hannover die Position als Zeitungsgeschäftsführer für Niedersachsen. Offen ist, wie seine Berufung nach Hannover mit dem Abgang von Madsack-Web-Chef Andreas Arntzen zusammenhängt. „Werben & Verkaufen“ schreibt unter der Überschrift „Madsack: Web-Chef Arntzen verlässt den Verlag„:

„Fraglich ist, ob der Posten von Arntzen in der Holding-Geschäftsführung neu besetzt wird. Kolportiert wird, dass der Geschäfts­führer Thomas Düffert seine Aufgaben übernimmt, der vom Dresdner Druck- und Verlagshaus als Zeitungsgeschäftsführer für den niedersächsischen Raum zu Madsack wechselt.“

Düffert hatte den Vorsitz der Geschäftsführung beim DD+V im Januar 2007 übernommen. Weiterer Geschäftsführer des DD+V ist Carsten Dietmann.

Medienlinks: Struve bleibt beim Riverboat

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MDR: Struve bleibt beim Riverboat
tagesspiegel,de, ln-online.de, lr-online.de

MDR: Die Polizei darf GEZ-Mitarbeitern nicht mal eben bei der Feststellung von Personalien eines möglichen Schwarzsehers behilflich sein, wie in einem Fall geschehen – die GEZ-Leute hatten sich als recherchefreudige MDR-Mitarbeiter ausgegeben.
sz-online.de

Das DIMBB Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung, gegründet von Heiko Hilker, erstellt regelmäßig einen Nachrichtenüberblick zur Medienlandschaft Deutschlands. Eine Auswahl von relevanten Links geben wir hier wieder – wir danken dem DIMBB für die Bereitstellung.

Radio Dresden/Hitradio RTL: Uwe Schneider nicht mehr Programmchef

uwe_schneiderUwe Schneider hat die BCS Broadcast Sachsen verlassen. Der Programmchef der sächsischen Stadtradios (Radio Dresden, Radio Leipzig, Radio Chemnitz usw.) und Hitradio RTL ist schon seit Ende vergangener Woche nicht mehr im Amt. „Wegen unterschiedlicher Auffassungen zur Senderentwicklung verlässt der Programmdirektor von Radio Dresden das Unternehmen“, schreibt die „Sächsische Zeitung“ heute unter dem Titel: „Programmchef von Radio Dresden verlässt den Sender„. Die Aufgaben von Schneider übernimmt vorübergehend Geschäftsführer Tino Utassy.

Bei radioszene.de sind die Gründe für Schneiders Abgang konkreter benannt: Weiterlesen

Medienlinks: SLM-Haushalt verabschiedet

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Sächsische Landesmedienanstalt SLM beschließt Etat
digitalfernsehen.de

Für einen reibungslosen Umstieg des analogen auf den digitalen Fernsehempfang will sich die Deutsche TV-Plattform – der Zusammenschluss der Unterhaltungselektronik-Hersteller – engagieren.
digitalfernsehen.de

Wie kann ein Medienrecht 2.0 aussehen
zurpolitik.com

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Wer enttarnt Schleichwerbung? Katrin Saft über die Arbeit des Deutschen Presserates

Katrin Saft zeigt eine gemeinsame zulässige Aktion von Bild und Lidl

Foto: Katrin Saft zeigt eine gemeinsame zulässige Aktion von Bild und Lidl

Wo Anzeige drin ist, muss auch „Anzeige“ drauf stehen! In Zeiten sinkender Werbeeinnahmen durch ansteigende Nutzung des Internets wird in Printmedien unauffällig, aber verstärkt „zwischen den Zeilen“ geworben.

Schleichwerbung ist für Presseclub-Vorstandsmitglied Katrin Saft, SZ-Redakteurin und Mitglied des Deutschen Presserates, ein rotes Tuch. Im Presseclub Dresden erläutert sie engagiert die Arbeit des fast auf den Tag genau vor 53 Jahren gegründeten Gremiums der freiwilligen Selbstkontrolle, um ein 1956 geplantes Bundespressegesetz zu verhindern.

Die Fakten: Betriebsfusionen schmälern die Einnahmen der Printmedien durch Inserate. Weiterlesen

„SPIESSER“: Weniger Auflage, mehr Ausgaben, neuer Redaktionsleiter

„SPIESSER – die Jugendzeitschrift“ erscheint künftig häufiger, dafür aber mit weniger Auflage. Gleichzeitig verändert sich das Papier und das Format. Der Branchendienst dwdl.de schreibt unter dem Titel: „‚Spiesser‘ 2010: Weniger Exemplare, mehr Ausgaben“ (Meldung vom 10.12.2009):  „‚Spiesser‘ wird künftig auf leicht glänzendem 52 Gramm-Papier im Rollenoffsetdruckverfahren erstellt. Mit den Abmessungen von 217 x 305 Millimeter bekommt das Heft zudem ein neues Format, bei dem der weiße Rand um den Satzspiegel entfällt.“

In der Pressemitteilung der Spiesser GmbH heißt es: „Den Veränderungen entsprechend werden auch die Anzeigenpreise für 2010 nach unten angepasst. Der Listenpreis für die 1/1-Seite 4c bei bundesweiter Belegung der Jugendzeitschrift liegt künftig bei 37.900 Euro.“

Veränderungen gibt es außerdem in der Mitarbeiterliste: Margarethe Grambow, Anfang des Jahres als Redaktionsleiterin Online gestartet, ist jetzt als Redakteurin aufgelistet. Redaktionsleiter Online ist jetzt Christoph Brammertz.

Medienlinks: Analoges TV über Satellit vor dem Aus?

dimbb-logo_kleinMedienlinks vom 15., 14. und 12. Dezember

Der Vorstoß der Landesmedienanstalten, sich zum 30. April 2012 für das Ende der analogen TV-Ausstrahlung über Satellit auszusprechen, stieß bei der ARD auf Zustimmung.
digitalfernsehen.de (1), digitalfernsehen (2)

Medienlinks vom 14.12.

Kurt Biedenkopf empfiehlt gegen den ZDF-Staatsvertrag zu klagen
Diese im ZDF-Staatsvertrag angelegte Versuchung, die gebotene Staatsferne durch Parteiproporz zu unterlaufen, lasse sich nicht durch einige klärende Veränderungen beheben, so wie sie der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) angeregt habe.
faz.net

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Was passiert in Dresden bis 2020? Marketing-Managerin Bettina Bunge im Presseclub

Ein Nachbericht zum Besuch von Dr. Bettina Bunge am 30. November im Presseclub Dresden

von Roland Fröhlich

„Neben der tollen Destination hat mich die Aufgabe Ende Juni nach Dresden gezogen“, verkündet Dr. Bettina Bunge, Chefin der Dresden Marketing Gesellschaft (DMG), im Presseclub Dresden und strahlt dabei in die Runde wie ein Weihnachtsengel. Doch Geschenke kann man von ihr nicht erwarten. „Wir machen strategisches Marketing mit Weitblick“, strahlt das in Lüneburg geborene Energiebündel weiter. „Was passiert in dieser Stadt von 2010 bis 2020 in den Bereichen Wissenschaft, Tourismus, Kunst, Kultur, Wirtschaft, Politik? Daraus wollen wir Synergien bündeln.“

Nächstes Jahr heißt das Arbeitsthema Weiterlesen

Immer wieder Donnerstags: UndSonstSo

Kein Netzwerken, kein Open Mic, kein Plattform- oder Kreativwirtschaftsblablabla … Und doch irgendwie ein Treffen der Kreativbranche. Nur ohne Worthülsen. Eine Frage und immer zwei neue Antworten, um das kreative Dresden und seine ideenreichen Macher kennen zu lernen. Jenseits barocker Kulissen. Alle vier Wochen ein Abend, zweimal 15 Minuten für alles, was erzählenswert und mitreißend ist. Das ist UndSonstSo, jeden ersten Donnerstag im Monat in Dresden.

Ein Bericht von Ralf Lippold

Es war es wieder ein kreativer Traum beim Frisörsalon “Schnitte” im Hecht. Dort traf man sich am Donnerstag, den 3.12.2009, zum dritten UndSonstSo-Kreativtreffen. Rund 40 Kreative aus Dresden, Designer, Grafiker und andere Freiberufler waren gekommen, um einen Vortag und einen kurzen Film zu gutem Design zu erleben (wie sich im Verlauf des Abends ergab). Weiterlesen