Presseclub Dresden wählt neuen Vorstand

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Der neue Vorstand (v.l.): Katlen Trautmann, Dieter Hoefer, Katrin Saft, Bettina Klemm, Barbara Knifka, Andreas Schulz, Sybille Höhne, Heinz Ruhnau, Roland Fröhlich

Auf der Mitgliederversammlung des Presseclub Dresden am Montag, 16. November, wurde Vorsitzender Dieter Hoefer, Volksbank-Pressesprecher, wiedergewählt. Für Bettina Klemm (Wiederwahl) und Katrin Saft, beide SZ-Redakteurinnen, entschied sich das Gremium als Stellvertreterinnen. Roland Fröhlich, freier Journalist, wurde als Schatzmeister bestätigt.

In den Vorstand als Beisitzer wählte das Plenum wieder Katlen Trautmann (freie Journalistin), Barbara Knifka (Presseamt der Landeshauptstadt), Heinz Ruhnau (freier Journalist). Neu in den Vorstand gewählt wurden Sybille Höhne, Inhaberin einer PR-Agentur, und Andreas Schulz (Polizei Dresden).

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Medienlinks: Enke, Reiter, niiu, Biermann

dimbb-logo_kleinMedienlinks vom 13., 14. und 16. November

Das Fernsehen und Robert Enkes Tod
Muss die Aufgabe, die uns Robert Enke mit seinem plötzlichen Freitod gestellt hat, von TV-Experten gelöst werden? Von Reinhold Beckmann, ARD, Michael Steinbrecher, ZDF, Thomas Herrmann oder Udo Lattek, DSF?
tagesspiegel.de

Udo Reiter über sich
Aber er wäre gern noch ein bisschen Zocker, Macher und Provokateur, Söldner, Abenteurer, Irrer. Zurzeit ruft er ein Innovationsprogramm aus. Alle sollen Ideen einreichen. Und kürzlich hat er sich mal den Einstellungstest zeigen lassen, den angehende MDR-Volontäre ausfüllen müssen. Er wollte wissen, ob er im eigenen Haus eine Chance hätte. Reiter bestand. Dennoch lässt er den Test jetzt ändern. Er fand die Fragen so altmodisch.
spiegel.de

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„Statt Marketing: Ideen für Dresden, Teil 1“

Lesehinweis: Im Musik- und Subkultur Blog banq.de ist diese Tage der Text: „Statt Marketing: Ideen für Dresden, Teil 1: unanStändige Vertretung der Bunten Republik Neustadt in Berlin“ erschienen. Darin schreibt Autor und Neustadt-Bewohner SalvadorDD:

„Der gefühlte Imagewert Dresdens liegt ja aktuell irgendwo zwischen Pauschalurlaub in Tadschikistan, der dritten Staffel der Schwarzwaldklinik und der Position des Marketingleiters bei KIK Textilien“.

Um gleich darauf eine wirklich gute Idee vorzustellen, die man bei der DMG sehr aufmerksam lesen sollte: die von einer „unanStändigen Vertretung der Bunten Republik Neustadt in Berlin“. Dabei handelt es sich nach der Vorstellung von SalvadorDD um:

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„DNN“: „Zeitloses zum Start der Sachsen-„ZEIT“

Ganz ausnahmsweise mal der Lesehinweis für einen Artikel, der nicht online zu finden ist:

„DNN“-Autor Michael Bartsch hat sich heute im Kulturteil mit der Auftaktveranstaltung der „ZEIT in Sachsen“ am Mittwoch (11.11.) im Schauspielhaus beschäftigt. Dort hatten „ZEIT“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Kurt Biedenkopf und die Autorin und Journalistin Jana Hensel knapp eineinhalb Stunden zum Thema „Was heißt hier Osten“ „getalkt“ – um anschließend bei einem Empfang inklusive Dresdner Medien-Schaulaufen den Start der „ZEIT in Sachsen“ zu feiern.

Bartsch findet für den Termin wie auch für die ersten beiden Ausgaben der „ZEIT für Sachsen“ nur wenig warme Worte. „Große Inszenierung, wenig Substanz“ lautet schon die Unterüberschrift seines Textes mit dem Titel: „Zeitloses zum Start der Sachsen-‚ZEIT'“. Weiterlesen

Sächsischer Journalistenpreis zum Thema Heldentum

Noch bis 31. Dezember 2009 können sich Journalisten mit Beiträgen für den sächsischen Journalistenpreis bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Das Thema für dieses Jahr lautet: „Obamania: Wie viel Helden braucht das Land?“

Der Vorsitzende der siebenköpfigen Jury Prof. Wolfgang Donsbach: „Wir möchten Beiträge auszeichnen, die dem Publikum Beispiele nahe gebracht haben, wie sich Menschen mit Spitzenleistungen einbringen, was gelebte Demokratie bedeutet, was sie vom Bürger erfordert und wie man insbesondere junge Menschen in unserer Gesellschaft für politische Partizipation begeistern kann.“ Weiterlesen

„BILD“: Stellenabbau in Ostredaktionen

Der Axel-Springer-Verlag will offenbar Stellen in mehreren Regional-Redaktionen abbauen. Das meldet Spiegel-Online. Betroffen sei vor allem der Osten, heißt es dort: „Betroffen sind die Standorte Magdeburg, Chemnitz, Rostock und Mannheim, in geringerem Maß auch Berlin.“

Gegenüber Spiegel-Online sagte ein Springer-Sprecher, an den betroffenen Standorten sollten nur noch Regionalseiten produziert werden, „wenn die Themen bundesweite Relevanz haben.“ Unklar ist offenbar noch, ob die einzelnen Standorte jeweils einen Redaktionsleiter haben werden.

Die ganze Meldung findet sich bei Spiegel-Online unter der Überschrift: „‚Bild‘-Zeitung baut Stellen in Regionalredaktionen ab

Medienlinks: Leistungsschutzrecht, Internet, Twitter

dimbb-logo_kleinMedienlinks vom 10. und 11. November

Terminhinweis
Was ist ein Leistungsschutzrecht eigentlich genau? Was sind die Folgen? Das Institut für Medienpolitik (IfM) hat eine Diskussion zwischen Markus Beckedahl und Matthias Spielkamp (Manifest-Fraktion, contra Leistungsschutzrechte) sowie Christoph Keese (Konzerngeschäftsführer Public Affairs von Axel Springer, maßgeblicher Protagonist des Leistungsschutzansatzes) organisiert – Montag, 16.11.2009, Berlin.
carta.info

Hat die Bundeskanzlerin heute in ihrer Regierungserklärung eigentlich etwas zum Thema Internet gesagt? Sinnvolle Frage. Die Antwortet: Nichts. Das Wort “Internet” kam in ihrer Erklärung nicht einmal vor. Dagegen kündigt Bernd Neumann einen Kampf für “geistiges Eigentum” und gegen “Gratismentalität” an
carta.info

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DJV für sorbischsprachige Tageszeitung „Serbske Nowiny“

Der DJV fordert von den Landesregierungen Sachsen und Brandenburg sowie der Bundesregierung den Erhalt der „Serbske Nowiny„. Die einzige sorbischsprachige Tageszeitung ist offenbar von der Umwandlung in ein wöchentliches Blatt bedroht.

Auf Antrag der DJV-Landesverbandes Sachsen und dem neuen Journalistenverband Berlin-Brandenburg hat der Verbandstag heute eine entsprechende Resolution verabschiedet, um die Umwandlung des Blättchens zu verhindern. Zur Begründung heißt es, „dass das täglich gedruckte Wort für den Erhalt und die Entwicklung der sorbischen Sprache unerlässlich“ sei.

Laut dem Blog des DJV-Sachsen fordert die Resolution, „die vom Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen empfohlene Umwandlung der Abendzeitung in ein Wochenblatt zu verhindern.“

Die ganze Meldung im DJV-Sachsen-Blog: „Serbske Nowiny als Tageszeitung erhalten„.