Ostarkaden.de: „SUPERillu“ eröffnet Onlineshop mit Ostprodukten

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Die „SUPERillu“ hat mit ostarkaden.de einen Online-Marktplatz eröffnet, indem sich alles um Ost-Produkte dreht. Insgesamt finden sich in dem Portal rund 10.000 Produkte aus sechs Partner-Shops – von Musik über klassische Ostprodukte bishin zu Produkten von Manufakturen aus dem Osten Deutschlands.

Im Meedia-Interview verrät „SUPERillu“-Geschäftsführer Heinz Scheiner, was man sich von dem Shop erhofft. Weiterlesen

MDR Fernsehen: Jung, dynamisch, Silbereisen

„Von der Moldau bis zur Mulde“ geht’s „mit Volldampf durch den Winter“ bei „Lippis musikalischer Deutschlandreise“. So klingt das Freitagabendprogramm beim MDR, unserem regionalen Fernsehsender. „Volksmusik-“ und „Ossi-Sender“ sind die gängigen Vorurteile. Dennoch ist das MDR Fernsehen den Quoten zufolge das erfolgreichste Dritte Fernsehprogramm in Mitteldeutschland.

Ist der Erfolg eines öffentlich-rechtlichen Senders wirklich nur an den Quoten zu messen? Sollte sich die Bedeutung nicht vielmehr an der Vielfältigkeit und Qualität orientieren?

Von Anna-Maria Christov, Sophie Gössinger, Josefin Richter, Philipp Boos, Sebastian Perlik

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen soll als unabhängiger Rundfunk das gesamte Spektrum der Gesellschaft erreichen. Eine eindeutig definierte Zielgruppe habe das MDR Fernsehen nicht, so Dr. Arnold Seul, Programmreferent des MDR Fernsehen im Interview. Es wird zwar versucht ein breites Angebot zu gestalten, doch eigentlich bedient das MDR Fernsehen trotzdem nur die mittlere Altersgruppe.

Aber als Rundfunkgebührenzahlende sind wir alle Auftraggeber, Sponsoren und Konsumenten zugleich, deshalb sollte sich das Programmangebot auch an uns orientieren. Doch gerade junge Menschen scheinen dieses Gefühl nicht unbedingt zu teilen. Wenn man sie nach ihrer Meinung zum MDR fragt, sind Aussagen wie „MDR – Schunkelmusik mit Florian Silbereisen“ oder „der alte-Leute-Sender“ keine seltenen Antworten. Seul sagt dazu: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das reale Antworten sind. Das ‚Schunkel und Volksmusik‘-Image ist uns durchaus bekannt – doch die Wirklichkeit ist anders.“ Weiterlesen

Dirk Popp steigt in Deutschland-Führung von Pleon Ketchum auf

Dirk Popp, langjähriger Leiter von Pleon Dresden, steigt in die Führungsriege von Ketchum Pleon Deutschland auf. Popp wird die Deutschland-Abteilung der weltweit agierenden Agentur gemeinsam mit Europa-Chef Timo Sieg, Christiane Schulz und David Scott im Rahmen eines sogenannten Executive Board führen. Der bisherige Deutschland-Chef Frank Behrendt verlässt das Unternehmen Anfang 2011.

Erst im September 2009 hatte Popp zusätzlich zur Leitung der Dependance Dresden auch die Leitung des neuen Europa-Hauptquartiers Düsseldorf übernommen. Zuvor hatte er den Standort Dresden auf- und ausgebaut. Er gilt außerdem als ausgewiesener Experte für Krisen-PR. Weiterlesen

Freie Radios ab 14.5. (morgen) wieder auf UKW zu hören

Die drei sächsischen Freien Radios Coloradio Dresden, Radio Blau Leipzig und Radio T Chemnitz sind ab morgen (14.5.) wieder über UKW zu empfangen. Das geht aus einer Mitteilung von Coloradio hervor. Man habe eine Vertragsgrundlage mit dem Sendenetzbetreiber Media Broadcast geschlossen, so die Mitteilung, „der willkürliche Abschaltungen durch Dritte ausschließt.“

Weiter heißt es dort: Weiterlesen

Medienlinks: Preise für lokales und regionales Fernsehen in Sachsen

dimbb-links

Dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) drohen verschärfte Finanzprobleme. Laut Intendant Udo Reiter fehlen dem Sender bis 2016 mehr als 100 Millionen Euro – volksstimme.de, wuv.de

„Einen Kahlschlag wird es nicht geben“, sagte Reiter den Angaben zufolge. Der Rundfunkrat unterstützt laut eigener Aussage den Sparkurs, gab aber keine weiteren Details bekannt. Das Aufsichtsgremium empfahl, die Internet-Aktivitäten der MDR-Jugendwelle Jump zu stoppen – digitalfernsehen.de

Kika startet kikanichen.de – zeit.de

Kika startet Promimagazin für Kinder – dwdl.de

Privat-TV: Erstmalig hat die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) den Leistungspreis für lokales und regionales Fernsehen in Sachsen übergeben – digitalfernsehen.de

Ältere Medienlinks (5.-11.5.2010) Weiterlesen

Was fehlt in Dresden? City-Managerin Tanja Terruli im Presseclub

Wie gefährlich ist der Elbepark für die Dresdner Innenstadt? Mit dieser provokanten Frage eröffnete SZ-Redakteurin Katrin Saft das Gespräch mit City- Managerin Tanja Terruli im Presseclub Dresden. Anfangs sei der Elbepark nur als Ergänzung zum innerstädtischen Handel gedacht, konstatierte Katrin Saft, nun habe er sich durch gewiefte Geschäftspolitik gegenüber der Stadtverwaltung als Mega-Einkaufszentrum entpuppt.

Tanja Terruli zeigte sich begeistert von der Architektur dieses „klassischen Einkaufszentrums“ und dem „neuen viefältigen Angebot“: „So etwas hätte man in die Innenstadt nicht bauen können“, sagt sie. Innenentwicklung gehe zwar vor Außenentwicklung, räumte Terruli ein. Aber: Weiterlesen

Verband Deutscher Lesezirkel tagt in Dresden

Vom 20. bis 22. Mai findet in Dresden die Jahrestagung des Verbandes Deutscher Lesezirkel statt. Über 140 Verbandsmitglieder und Gäste aus ganz Deutschland kommen zusammen, um über die Entwicklung des Lesezirkels als moderne Form des Zeitschriften-Leasings und über die aktuelle Situation in der gesamten Zeitschriftenbranche zu beraten.

Bereits 2003 hatte der Verband zur Jahrestagung in die sächsische Landeshauptstadt eingeladen. „Wir kommen gern wieder, denn neben dem fachlichen Austausch ist ein Rahmenprogramm fester Bestandteil unserer Tagung“, so Klaus Hemmerling, Geschäftsführer des Verbandes. „Die touristische Attraktivität des Tagungsortes spielt deshalb eine große Rolle. Dresden zählt zu den schönsten Städten in Deutschland!“

Der Verband Deutscher Lesezirkel blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Laut Media-Analyse 2010/I lesen Woche für Woche 11,0 Millionen Bundesbürger Zeitschriften des Lesezirkels. Etwa 0,39 Mio. Leser sind in Sachsen zu Hause.

Zum Auftakt der Tagung findet am 20. Mai die Jahrespressekonferenz des Verbandes statt. Beginn ist 10.30 Uhr im Hotel The Westin Bellevue. Journalisten sind herzlich eingeladen – eine konkrete Presseeinladung schickt Presseclub-Mitglied Sabine Mutschke PR auf Wunsch gern zu und nimmt auch die Anmeldung entgegen.

Kontakt: pr@mutschke.de oder 0351/849 32 43

Martin Deitenbeck: „Wer mehr will, muss es auch finanzieren“

Der Geschäftsführer der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) Martin Deitenbeck hat mir am Rande des Medientreffpunkt Mitteldeutschland vergangene Woche einige Fragen zum Thema Freie Radios in Sachsen beantwortet. Auch wenn zwischenzeitlich erste Gerüchte aufgetaucht sind, dass die Freien Radios schon bald wieder senden, gibt das Interview doch den einen oder anderen Hinweis zum Konflikt.

Mehr zum Hintergrund, warum die Freien Radios derzeit nicht auf UKW zu hören sind, finden Sie in unserem Bericht: „Freie Radios nicht mehr über Apollo-Frequenzen zu hören„. Die Internetseite der Freien Radios finden Sie hier.

Hinweis: Das Interview ist für das Blog des Presseclub Dresden wie auch für mich eine Premiere. Ich bitte, die holprig gestellten Fragen, die etwas unglückliche Perspektive und die Tonkulisse zu entschuldigen.

Montag 10.5. ist Presseclubtag

Sehr geehrte Presseclubmitglieder,

wir möchten auf unsere nächste Veranstaltung hinweisen:

10. Mai 2010, 19.30 Uhr, Clubräume
Die Historikerkommission zum 13. Februar 1945 hat ihre Ergebnisse veröffentlicht. Zu Gast ist der Publizist Matthias Neutzner, der uns die Ergebnisse erläutern wird. Hintergründe und Informationen sowie den Abschlussbericht der Kommission finden Sie auf dresden.de.

Vorschau: Weiterlesen

Und was machen wir jetzt mit dem Gedons? Was aus IfK-Absolventen wird

Montags halb vier im Hörsaal 2 der August-Bebel-Straße. Über drei Reihen schreien sich die Studenten des ersten Semesters der Kommunikationswissenschaft ihre Erlebnisse des vergangenen Wochenendes zu. Der letzte Cappuccino wird noch schnell ausgeschlürft. Auch ein verspäteter Student stürmt durch die Tür und findet seinen Platz in den hintersten Reihen. Plötzlich: Respektvolles Schweigen. Der Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft, Prof. Dr. Donsbach – von seinen Studenten auch liebevoll „Donsi“ genannt – betritt den Raum. Heutiges Thema: Nachrichtenfaktoren. Wissenschaftlich wird den Studenten dargeboten, warum sich Journalisten für bestimmte Meldungen eher entscheiden als für andere. An sich ganz spannend. Hört sich wichtig an.

Aber was wird eines Tages aus einem Kommunikationswissenschaftler, kurz KoWi, mit diesem Wissen?

Von Siyana Yankova, Lisa Stiemer, Mireille Huditz, Franziska Raese

Printmedien, Agenturen, Unternehmenskommunikation, Marketing, Werbung, Umfrageforschung – die Wege sind vielfältig. „Wenn ich noch anfange, die Branchen alle einzeln aufzulisten, da ist von A bis Z alles dabei“, meint Heike Großmann, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Dresden. Sie muss es ja wissen, hat sie doch selbst Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden studiert und dort 2003 ihren Magisterabschluss erlangt. Anschließend war Großmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut tätig und erhielt durch den engen Kontakt zu Studenten einen großen Überblick über die vielseitigen Berufsmöglichkeiten.

Die Absolventenstudie 2002 des Instituts für Kommunikationswissenschaft, kurz IFK, hat ergeben, dass ein Viertel der Absolventen im Journalismus arbeitet, dicht gefolgt von Wissenschaft und PR/Öffentlichkeitsarbeit. Weiterlesen