Freie Radios ab 14.5. (morgen) wieder auf UKW zu hören

Die drei sächsischen Freien Radios Coloradio Dresden, Radio Blau Leipzig und Radio T Chemnitz sind ab morgen (14.5.) wieder über UKW zu empfangen. Das geht aus einer Mitteilung von Coloradio hervor. Man habe eine Vertragsgrundlage mit dem Sendenetzbetreiber Media Broadcast geschlossen, so die Mitteilung, „der willkürliche Abschaltungen durch Dritte ausschließt.“

Weiter heißt es dort: Weiterlesen

Medienlinks: Preise für lokales und regionales Fernsehen in Sachsen

dimbb-links

Dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) drohen verschärfte Finanzprobleme. Laut Intendant Udo Reiter fehlen dem Sender bis 2016 mehr als 100 Millionen Euro – volksstimme.de, wuv.de

„Einen Kahlschlag wird es nicht geben“, sagte Reiter den Angaben zufolge. Der Rundfunkrat unterstützt laut eigener Aussage den Sparkurs, gab aber keine weiteren Details bekannt. Das Aufsichtsgremium empfahl, die Internet-Aktivitäten der MDR-Jugendwelle Jump zu stoppen – digitalfernsehen.de

Kika startet kikanichen.de – zeit.de

Kika startet Promimagazin für Kinder – dwdl.de

Privat-TV: Erstmalig hat die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) den Leistungspreis für lokales und regionales Fernsehen in Sachsen übergeben – digitalfernsehen.de

Ältere Medienlinks (5.-11.5.2010) Weiterlesen

Was fehlt in Dresden? City-Managerin Tanja Terruli im Presseclub

Wie gefährlich ist der Elbepark für die Dresdner Innenstadt? Mit dieser provokanten Frage eröffnete SZ-Redakteurin Katrin Saft das Gespräch mit City- Managerin Tanja Terruli im Presseclub Dresden. Anfangs sei der Elbepark nur als Ergänzung zum innerstädtischen Handel gedacht, konstatierte Katrin Saft, nun habe er sich durch gewiefte Geschäftspolitik gegenüber der Stadtverwaltung als Mega-Einkaufszentrum entpuppt.

Tanja Terruli zeigte sich begeistert von der Architektur dieses „klassischen Einkaufszentrums“ und dem „neuen viefältigen Angebot“: „So etwas hätte man in die Innenstadt nicht bauen können“, sagt sie. Innenentwicklung gehe zwar vor Außenentwicklung, räumte Terruli ein. Aber: Weiterlesen

Verband Deutscher Lesezirkel tagt in Dresden

Vom 20. bis 22. Mai findet in Dresden die Jahrestagung des Verbandes Deutscher Lesezirkel statt. Über 140 Verbandsmitglieder und Gäste aus ganz Deutschland kommen zusammen, um über die Entwicklung des Lesezirkels als moderne Form des Zeitschriften-Leasings und über die aktuelle Situation in der gesamten Zeitschriftenbranche zu beraten.

Bereits 2003 hatte der Verband zur Jahrestagung in die sächsische Landeshauptstadt eingeladen. „Wir kommen gern wieder, denn neben dem fachlichen Austausch ist ein Rahmenprogramm fester Bestandteil unserer Tagung“, so Klaus Hemmerling, Geschäftsführer des Verbandes. „Die touristische Attraktivität des Tagungsortes spielt deshalb eine große Rolle. Dresden zählt zu den schönsten Städten in Deutschland!“

Der Verband Deutscher Lesezirkel blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Laut Media-Analyse 2010/I lesen Woche für Woche 11,0 Millionen Bundesbürger Zeitschriften des Lesezirkels. Etwa 0,39 Mio. Leser sind in Sachsen zu Hause.

Zum Auftakt der Tagung findet am 20. Mai die Jahrespressekonferenz des Verbandes statt. Beginn ist 10.30 Uhr im Hotel The Westin Bellevue. Journalisten sind herzlich eingeladen – eine konkrete Presseeinladung schickt Presseclub-Mitglied Sabine Mutschke PR auf Wunsch gern zu und nimmt auch die Anmeldung entgegen.

Kontakt: pr@mutschke.de oder 0351/849 32 43

Martin Deitenbeck: „Wer mehr will, muss es auch finanzieren“

Der Geschäftsführer der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) Martin Deitenbeck hat mir am Rande des Medientreffpunkt Mitteldeutschland vergangene Woche einige Fragen zum Thema Freie Radios in Sachsen beantwortet. Auch wenn zwischenzeitlich erste Gerüchte aufgetaucht sind, dass die Freien Radios schon bald wieder senden, gibt das Interview doch den einen oder anderen Hinweis zum Konflikt.

Mehr zum Hintergrund, warum die Freien Radios derzeit nicht auf UKW zu hören sind, finden Sie in unserem Bericht: „Freie Radios nicht mehr über Apollo-Frequenzen zu hören„. Die Internetseite der Freien Radios finden Sie hier.

Hinweis: Das Interview ist für das Blog des Presseclub Dresden wie auch für mich eine Premiere. Ich bitte, die holprig gestellten Fragen, die etwas unglückliche Perspektive und die Tonkulisse zu entschuldigen.

Montag 10.5. ist Presseclubtag

Sehr geehrte Presseclubmitglieder,

wir möchten auf unsere nächste Veranstaltung hinweisen:

10. Mai 2010, 19.30 Uhr, Clubräume
Die Historikerkommission zum 13. Februar 1945 hat ihre Ergebnisse veröffentlicht. Zu Gast ist der Publizist Matthias Neutzner, der uns die Ergebnisse erläutern wird. Hintergründe und Informationen sowie den Abschlussbericht der Kommission finden Sie auf dresden.de.

Vorschau: Weiterlesen

Und was machen wir jetzt mit dem Gedons? Was aus IfK-Absolventen wird

Montags halb vier im Hörsaal 2 der August-Bebel-Straße. Über drei Reihen schreien sich die Studenten des ersten Semesters der Kommunikationswissenschaft ihre Erlebnisse des vergangenen Wochenendes zu. Der letzte Cappuccino wird noch schnell ausgeschlürft. Auch ein verspäteter Student stürmt durch die Tür und findet seinen Platz in den hintersten Reihen. Plötzlich: Respektvolles Schweigen. Der Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft, Prof. Dr. Donsbach – von seinen Studenten auch liebevoll „Donsi“ genannt – betritt den Raum. Heutiges Thema: Nachrichtenfaktoren. Wissenschaftlich wird den Studenten dargeboten, warum sich Journalisten für bestimmte Meldungen eher entscheiden als für andere. An sich ganz spannend. Hört sich wichtig an.

Aber was wird eines Tages aus einem Kommunikationswissenschaftler, kurz KoWi, mit diesem Wissen?

Von Siyana Yankova, Lisa Stiemer, Mireille Huditz, Franziska Raese

Printmedien, Agenturen, Unternehmenskommunikation, Marketing, Werbung, Umfrageforschung – die Wege sind vielfältig. „Wenn ich noch anfange, die Branchen alle einzeln aufzulisten, da ist von A bis Z alles dabei“, meint Heike Großmann, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Dresden. Sie muss es ja wissen, hat sie doch selbst Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden studiert und dort 2003 ihren Magisterabschluss erlangt. Anschließend war Großmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut tätig und erhielt durch den engen Kontakt zu Studenten einen großen Überblick über die vielseitigen Berufsmöglichkeiten.

Die Absolventenstudie 2002 des Instituts für Kommunikationswissenschaft, kurz IFK, hat ergeben, dass ein Viertel der Absolventen im Journalismus arbeitet, dicht gefolgt von Wissenschaft und PR/Öffentlichkeitsarbeit. Weiterlesen

Lesehinweis: Berichterstattung über Ostdeutschland in der Kritik

Der ehemalige Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“, Sergej Lochthofen, hat auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland die Berichterstattung der westdeutscher Zeitungen über Ostdeutschland scharf kritisiert. Das berichtet der „Tagesspiegel“. Die Zeitung zitiert Lochthofen wörtlich: „In den Köpfen dieser Blätter stehe zwar ‚für Deutschland‘, doch ‚die Berichte aus den neuen Bundesländern lesen sich trotzdem teilweise noch immer wie die von einem Auslandskorrespondenten'“.

Lochthofen war fast 20 Jahre Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“ und hatte das Blatt Ende 2009 verlassen – auf Betreiben des Gesellschafters WAZ. Titel der aktuellen „Tagesspiegel“-Berichts vom Medientreffpunkt Mitteldeutschland: „Versagen nach der Einheit?

Dirk Birgel: „ein Gegenmittel zur Betriebsblindheit“

dirkbirgel_klein Die „Dresdner Neueste Nachrichten“ beschreiten neue Wege zur Einbindung der Leser und rufen einen Leserbeirat ins Leben. In der heutigen Ausgabe sind alle Leser aufgefordert, sich zu bewerben.

Wir haben dem „DNN“-Chefredakteur Dirk Birgel einige Fragen dazu gestellt.

Die DNN gründet einen Leser-Beirat. Ist das eine Maßnahme, die sinkenden Auflage aufzuhalten?
Dirk Birgel:
Das ist eine schöne Hoffnung und vielleicht ein kleiner Beitrag zu diesem Ziel. Wir wollen zwei Dinge: Die Leser-Blatt-Bindung stärken und vor allem, die DNN noch besser auf die Leserwünsche abstimmen. Ich bekommen immer wieder wertvolle Hinweise aus der Leserschaft. Diesen Prozess wollen wir mit dem Leserbeirat strukturieren, konzentrieren und institutionalisieren. Ein Leserbeirat ist ein Gegenmittel zur Betriebsblindheit.

Gibt es einen konkreten Anlass, der zur Gründung geführt hat?
Birgel: Ich habe erstmals darüber nachgedacht, als der Konflikt um die Waldschlößchenbrücke eskalierte. Weiterlesen