DD+V: Alexander Bischoff ist „Journalist des Jahres“

Nach einer Meldung des DJV Sachsen ist Alexander Bischoff auf dem Führungskräftetreffen 2009 der DD+V Mediengruppe zum „Journalisten des Jahres“ gekürt worden. Er arbeitet seit 14 Jahren als Korrespondent der „Morgenpost Sachsen“ in Leipzig.

„Seine Enthüllungen über das merkwürdige Tankverhalten von Ex-Justizminister Kolbe fanden jüngst Eingang in den ‚Spiegel‘ und sorgten für Zoff auf dem Landesparteitag der CDU. Dank ihm war die ‚Morgenpost‘ führend in der Berichterstattung über die vor einem halben Jahr ermordete Michelle“, heißt es in der Meldung „DD+V kürt ‚Journalist des Jahres‘“ bei djv-sachsen.info. Im Wesentlichen sei es sogar ihm zu verdanken, dass die „Morgenpost Sachsen“ in Leizpzig neben der „BILD“ und der „Leipziger Volkszeitung“ noch bestehen könne, so die DJV-Meldung mit Quellenangabe „SZ“.

Dampfer.net: Sachsens größte Internet-Community


Dampfer.net ist nach eigenen Angaben die größte sächsische Internet-Community. „‚Dampfies‘ werden die Mitglieder genannt, und davon gibt es inzwischen 210.000. Täglich kommen etwa 350 neue dazu. Allein 50.000 der Nutzer kommen täglich vor ihren Computer und besuchen die Internetseite“, berichtet die „Sächsische Zeitung“ heute unter der Überschrift: „Dresdner schippern mit Volldampf durchs Internet„.

Dampfer.net entwickelte sich aus einer Online-Plattform, die für die Gäste einer Party auf einem Elbdampfer vor fünf Jahren gedacht war. Heute handelt es sich um eine klassische, werbefinanzierte Kennenlern- und Veranstaltungs-Community für den gesamten Dresdner Raum, auf der sich in erster Linie junge Leute tummeln.

Holger Schulze: „Um richtig Eindruck zu machen, müssen Töne und bewegte Bilder her“

Die A.F.B. media Agentur ist Betreiber aller digitalen Medien auf der Webseite der SG Dynamo Dresden. Auch wenn Podcast und Magazin vorerst eingestellt sind, spielt Dynamo multimedial mit bis zu 850.000 Besuchern pro Monat auf der Webseite in der ersten Bundesliga. Ein Interview mit Holger Schulze (Foto), Geschäftsführer der Agentur A.F.B. Media über Dynamo-Dresden.de, Dynamo-TV und die Fan-Community.

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Dynamo speckt ab: Podcast und Magazin vorerst eingestellt

Dynamo Podcast und Dynamo-Magazin sind vorerst eingestellt: Selbst hier ist die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren. „Dynamo leidet unter chronischer Geldknappheit und die Werbeerlöse zum Beispiel für die Internetseite sind um 75 Prozent eingebrochen. Wir befinden uns in einer Umbruchphase“, sagt Holger Schulze, Geschäftsführer der A.F.B. media GmbH zu presseclub-dresden.de. Die Full-Service-Agentur produzierte bis Mitte letzten Jahres mit dem Dynamo-Podcast eine wöchentliche Radiosendung für das Internet und mobile Endgeräte.

Neben dem Rückblick und der Vorschau auf die Spiele wurden auch Nachrichten aus dem Verein thematisiert. In Verbindung mit den Radio-Live-Übertragungen der Spiele konnte so eine hohe Reichweite erzielt werden. Zur Zeit ist der Podcast jedoch eingestellt. Weiterlesen

Radio PSR: Wolfgang „Lippi“ Lippert als Moderator verpflichtet

Wolfgang Lippert alias Lippi hat ein neues Engagement: Er arbeitet künftig bei Radio PSR als Moderator. Der 57-Jährige ehemalige DDR-TV-Star ist ab dem 18. April immer Samstagsvormittags von 8 bis 12 Uhr zu hören. Das meldet der kressreport.

Zitat: „Wie die Sendung aussieht, ist noch unklar, geboren sind aber schon feste Rubriken wie ‚Lipperts dicke Lippe‘ oder ‚Lippis Super-Sachse‘. Lippert war diverse Male in der „Matthias Müller Mitmach-Show“ aufgetreten, das Hörer-Echo sei überwältigend und positiv gewesen, so PSR-Programmchef Jan-Henrik Schmelter.“

Überschrift der kress.de-Meldung: „‚Lipperts dicke Lippe‘: Lippi moderiert bei Radio PSR„.

„SUPERillu“: Bildergalerie vom 1. Twitter-Treffen Dresden (Nachtrag 12.3.2009)

Das 1. Dresdner Twitter-Treffen vom vergangenen Freitag zieht weitere Kreise. Nach einem kurzen Video-Film, einem Podcast und diversen Blog-Einträgen hat jetzt die „SUPERillu“ in ihrem Online-Auftritt eine Bildergalerie vom Twitter-Treffen veröffentlicht.

Die Fotos sind vom Dresdner Fotografen Stephan Böhlig (Twitter-Name: @boehler), der übrigens auch den sehr unterhaltsamen Fotoblog Boehlersworld betreibt. An den Texten habe ich mitgewirkt.

Nachtrag (12.3.2009): Jetzt sind auf superillu.de auch ein etwas längerer Text und ausführlichere Statements von einigen Teilnehmern zu finden. Titel der Geschichte: „Schillergarten Dresden: Erstes Twitter-Treffen in Ostdeutschland„.

„FAZ“: GEZ verlangt Rundfunkgebühren von Adam Riese

Leseempfehlung: Rainer Burger hat in der „FAZ“ eine unterhaltsame Fehlleistung der GEZ aufgeschrieben. Die Einrichtung, die im Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender die Rundfunkgebühren eintreibt, hat an Adam Riese in der Johannisgasse 23 im sächsischen Annaberg-Buchholz einen Brief geschrieben.

Zitat aus der „FAZ“: „Auch wenn Herr Ries weder Radios, Fernsehgeräte noch neuartige Rundfunkgeräte bereithalte oder nutze, solle er doch umgehend auf dem beigelegten Formular ‚in Blockschrift in den Farben Blau oder Schwarz‘ antworten, bittet die GEZ. In Vertretung von Ries tat dies Annegret Münch. Herr Ries habe keinen Wohnsitz in der Johannisgasse 23; dort befinde sich vielmehr das Adam-Ries-Museum. Im Übrigen sei Ries vor 450 Jahren gestorben, ‚wie uns aus einem an den sächsischen Kurfürsten August gerichteten Schriftstück bekannt ist‘, schrieb die Leiterin des Ries-Museums.“

Der Artikel trägt den Titel: „GEZ rechnet mit Adam Riese„.

Verdi und DJV: Streik beim MDR?

Die Gewerkschaften Verdi, DJV und DOV haben gestern Rosen und Flugblätter mit Streikinformationen im MDR-Landesfunkhaus Dresden verteilt. Hintergrund sind die aktuellen Tarifverhandlungen.

In dem Flugblatt weisen die Gewerkschaften ausdrücklich daraufhin, dass ein Streik nicht ausgeschlossen wird, weil „sie die Verzögerungstaktik des MDR nicht länger akzeptieren wollen und endlich eine Reaktion auf die Tarifforderungen der Gewerkschaften erwarten.“ Am 31. März läuft der bestehende Tarifvertrag aus. Die Mitarbeiter sollen nun sich an „Aktionen und gegebenenfalls Arbeitskampfmaßnahmen“ beteiligen.

„Gefordert werden monatlich 150 Euro mehr Gehalt und eine zusätzliche Anhebung der Vergütung um acht Prozent, sowie ein wertgleicher Abschluss für die freien arbeitnehmerähnlichen Mitarbeiter“, heißt es auf einer eigens für MDR-Mitarbeiter eingerichten Seite des DJV. Bei mehreren Informationsveranstaltungen in den letzten Wochen hat die Gewerkschaftsvertreter erklärt, dass der MDR noch immer nicht Stellung zu den Forderungen bezogen hat. Ein Angebot liege bislang nicht vor.

Nächster Verhandlungstermin ist der 27. März.

„Riverboat“-Moderatoren: Verrisse für Struve (Nachtrag 13.3.2009)

Am Freitag feierte die neue Moderatoren-Besetzung des MDR-„Riverboat“ seine Premiere. Günter Struve, wohl der prominentere Neuzugang, hatte bereits am Freitag im „Tagesspiegel“-Interview gesagt: „Vor schlechten Kritiken habe ich keine Angst“ (Titel: „Unterschätzen Sie mir meine Gäste nicht„).

Na, dann ist ja gut. Denn das, was am Freitag beim „Riverboat“ zu sehen war, war sicher keine gute Unterhaltung, sondern zäh und langweilig. Das sehen auch die Kritiker so: Weiterlesen