Zum Attentat in den Redaktionsräumen der Zeitschrift Charlie Hebdo

Der Presseclub Dresden e.V. ist zutiefst erschüttert über die feigen Morde in den Redaktionsräumen der Zeitschrift Charlie Hebdo in Paris. Er drückt den Angehörigen und Mitarbeitern der Opfer sein tief empfundenes Mitgefühl aus. Die Pressefreiheit ist wichtiger Garant für eine freiheitliche, demokratische und weltoffene Gesellschaft. Sie mit aller Kraft wehrhaft zu verteidigen muss Aufgabe aller gesellschaftlichen Gruppen und Menschen sein, die sich für Meinungsvielfalt, Toleranz und Freiheit einsetzen. Der getötete Chefredakteur und seine Kolleginnen und Kollegen haben ein beeindruckendes Beispiel furchtloser Standhaftigkeit gesetzt.

Der Presseclub ist satzungsgemäß dem Gedanken der Völkerverständigung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur verpflichtet. Er tritt daher zugleich allen Versuchen entgegen, diese barbarische Tat zum Anlass zu nehmen, Konflikte zwischen Religionen und Ethnien zu schüren. Ein solcher Zynismus sollte gerade auch in einer Kulturstadt mit Weltruf wie Dresden keinen Nährboden finden.

Der Vorstand

Presseclub im Stadtmuseum Dresden

Stadtmuseum

Die beste Nachricht kam zum Schluss: Am Freitag ab 12 Uhr ist in allen acht Städtischen Museen der Eintritt frei. Das gilt nicht an Feiertagen, aber für das Stadtmuseum, die Städtische Galerie, die Technischen Sammlungen, das Kügelgenhaus, das Weber-, Palitzsch- und Kraszewski-Museum und das Schillerhäuschen. „Wir freuen uns natürlich sehr“, schmunzelt Gisbert Porstmann, „wenn unsere Gäste an anderen Tagen Eintritt zahlen.“ Von den viel diskutierten 7,2 Millionen Euro städtischer Zuwendung pro Jahr, fließen 3,5 Millionen in die Gehälter der Museumsangestellten, die aber dem Personalamt der Stadt unterstellt sind, erläutert der Direktor der Städtischen Museen und Gründungsdirektor der Städtischen Galerie (2002) im Landhaus an der Wilsdruffer Straße. Weiterlesen

Der Erich Kästner-Preis geht in diesem Jahr an die Schauspielerin Iris Berben

Iris BerbenPC

Mit Iris Berben ehrt der Presseclub eine Künstlerin, die sich seit Jahrzehnten mit viel Leidenschaft gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Ausgrenzung engagiert.

„Iris Berben nutzt ihre Popularität und bezieht so oft es geht ganz klar Position für Andersdenkende und Ausgegrenzte, was ihr auch Anfeindungen und Schmähbriefe einbringt“, begründet die Vorsitzende des Presseclubs Dresden Bettina Klemm die Wahl. „Mit ihrem vielfältigen politischen Engagement erfüllt sie ohne Zweifel die Kriterien für die Vergabe des Erich Kästner-Preises – nämlich den herausragenden Einsatz für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung“. Weiterlesen

Presseclub unterstützt Aufruf zur Menschenkette am 13. Februar

Am 13. Februar, dem Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg, sind die Dresdnerinnen und Dresdner wieder aufgerufen, sich in die Menschenkette einzureihen. Der Vorstand des Presseclubs unterstützt den Aufruf der Oberbürgermeisterin und der AG 13. Februar, den Opfern der Luftangriffe zu gedenken und gleichzeitig ein klares Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen. Weiterlesen

Bühne frei für den neuen Grünkohlkönig

Der Intendant des Staatsschauspiels Wilfried Schulz wurde vom Presseclub Dresden und dem Hilton Dresden zum achten Grünkohlkönig ernannt

Jörg Potreck Wilfried Schulz Bettina Klemm
Auf dem Foto (vl): Jörg Potreck, Wilfried Schulz, Bettina Klemm

Der Presseclub Dresden hat den nunmehr 8. Dresdner Grünkohlkönig ernannt. Die Wahl fiel auf den Intendanten des Staatsschauspiels Dresden Wilfried Schulz, der mit diesem Amt eine symbolische „Verantwortung“ für das Voranbringen Dresdens übernommen hat. Damit wurde das große Engagement des Staatsschauspiels Dresden gewürdigt, das vor allem 2013 – im Jahr seines 100. Geburtstages – mit spannenden Inszenierungen, aber auch durch die starke Nähe zum Publikum im Rahmen verschiedenster Projekte und Publikationen über Dresden hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Liebe Mitglieder und Freunde des Presseclubs Dresden,

Weihnachten steht vor der Tür und ein spannendes, ereignisreiches Jahr 2013 geht zu Ende. Viele Herausforderungen haben wir auch Dank Ihres Engagements gemeistert. Herzlichen Dank dafür.

Wir mussten erleben, wie Freud und Leid so dicht beieinander stehen. So haben wir im September Dieter Hildebrandt mit unserem Erich Kästner-Preis geehrt. Alle, die dabei waren, werden bestätigen, es war eine runde Sache. Der berühmte Kabarettist hat sich sogar persönlich bei uns dafür bedankt. Wenige Wochen später ist er jedoch verstorben. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und viel Glück und Gesundheit für das kommende Jahr.

Herzliche Grüße
Bettina Klemm im Namen des Vorstandes und des Clubbüros

Zum Tod von Dieter Hildebrandt

hildebrandt

Wir sind sehr betrübt über die Nachricht vom Tod Dieter Hildebrandts. Er steht wie kein Zweiter für prägnanten Wortwitz und politisches Kabarett. Er war positiver Zustandsstörer par excellance und wurde dafür vom Presseclub Dresden erst vor wenigen Wochen mit dem Erich Kästner-Preis ausgezeichnet. In seiner Dankesrede hat Dieter Hildebrandt betont, dass dieser Preis für ihn etwas ganz Besonderes darstellt, da er Erich Kästner nicht nur gekannt, sondern sehr verehrt hat.

Auf http://www.presseclub-dresden.de/2013/09/06/erich-kaestner-preisverleihung-die-reden/ kann man seine Rede zum Erich Kästner-Preis und die Laudatio von Roger Willemsen anhören.

Foto: Ralf U. Heinrich

Einschaltquote für Tageszeitungen – Denni Klein erläutert das SZ-Projekt ‚Lesewert‘

 

Denni Klein neu„Was können wir als Redaktion tun, um eine Zeitung zu machen, welche die Leute interessiert?“ Diese Gretchenfrage beschäftigt seit 2011 Denni Klein, langjähriger Redakteur der Sächsischen Zeitung. Auf Einladung von Heike Großmann, Vorstandsmitglied und stellvertretende Presseamtsleiterin der Landeshauptstadt Dresden, referierte Denni Klein im Presseclub Dresden über das SZ-Projekt ‚Lesewert‘ – eine spannende Geschichte. Worauf legt der Leser beim Lesen Wert? Seit zwei Jahren sind gestaffelt jeweils 300 von der SZ technisch bestens mit Scan-Stift und Minicomputer ausgestattete Leser in drei SZ-Stadtteilausgaben dabei, ihre Lesegewohnheiten anonymisiert zu dokumentieren, insgesamt bisher 1500 werte Leser. Weiterlesen