125 Jahre Erich Kästner

Kurzmitteilung

Dieses Jahr feiert der Dresdner Autor und Journalist Erich Kästner seinen 125. Geburtstag. Wir möchten dieses Jubiläum nutzen, um an den Namenspatron des Erich-Kästner-Preises zu erinnern und zusammen mit Roland Fröhlich einige Zeilen des „Kollegen Kästner“ in Erinnerung zu rufen. Gleichzeitig wollen wir die Gelegenheit nutzen, um den nächsten Erich-Kästner-Preisträger offiziell vorzustellen.

Wir treffen uns am Donnerstag, den 22. Februar um 12 Uhr an dessen Denkmal in der Neustadt (Alaunstraße Ecke Bautzner Straße). Eine kurze Voranmeldung bis zum Vorabend hilft uns ausreichend Sektgläser vorrätig zu halten. Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!

Zu Besuch im Johanniter Evakuierungszentrum AKKON Heidenau

Die Johanniter laden die Mitglieder des Presseclub am Mittwoch, 6. März 2024 ab 18 Uhr ins Evakuierungszentrum / Dienststelle Akkon Heidenau ein.

Sie stellen uns die Räumlichkeiten und Aufgaben im Katastrophenschutz dar. Christian Eckhardt – seines Zeichens Notfallsanitär, Zugführer/Verbandführer und Fachdozent für Bevölkerungsschutz und Sanitätswesen –, wird uns seine Arbeit näher bringen.

Die vielen Millionen Menschen, die sich in Deutschland ehrenamtlich engagieren, sind ein unverzichtbarer Faktor für gelebte Demokratie und menschliches Miteinander. Allein die Arbeit der Johanniter wird von mehr als 20.000 Ehrenamtlichen unterstützt. Katastrophenschutz bedeutet Schutz und Hilfe bei allen Arten von Gefahren, Natur- und Umweltkatastrophen und Großschadensereignissen. Der Schwerpunkt der Johanniter liegt hier bei der medizinischen und psychischen Betreuung von Betroffenen, das können auch andere Rettungskräfte sein.

6.385 Einsatzstunden der Johanniter im Waldbrandgebiet 2022. Mit Hilfe von etwa 65 Johanniterinnen und Johannitern der Regionalverbände Dresden und Meißen/Mittelsachsen wandelte sich eine Betriebsberufsschule kurzerhand in ein „Hotel light“ für die Feuerwehrleute, in dem man einen überörtlichen Bereitstellungsraum einrichtete. 650 Betten wurden auf-, um- und wieder abgebaut, sowie Essen für die Einsatzkräfte zubereitet. Im Foyer entstand eine Mini-Drogerie, im Hof eine gemütliche Lounge. Zwischendurch fielen Klempnerarbeiten und Wäscheservice an. Die Johanniter hatten die Aufgabe, Einsatzkräfte vor Ort und vor allem aus anderen Teilen Deutschlands zu versorgen, zu unterstützen und für medizinische Notfälle da zu sein. Drei Wochen lang kooperierten die Johanniter mit dem ASB sowie dem DRK Sachsen, stimmten sich mit Polizei und Bundeswehr ab.

Wann?
Mittwoch, 6. März 2024 von 18 Uhr bis 21 Uhr

Wo?
Johanniter Evakuierungszentrum / Dienststelle Akkon Heidenau
(Zschierener Str. 5, 01809 Heidenau)

Ablauf:

18:00 Uhr               Eintreffen der Gäste in AKKON
18:30 Uhr               Eröffnung durch Presseclub 
18:45 Uhr               Grußwort Johanniter, ggf. Regionalvorstand Denis Papperitz
18:55 Uhr               Vorstellung JUH RV Dresden durch Danilo Schulz
19:05 Uhr               Vorstellung des Bevölkerungsschutzes durch Christian Eckardt
ab 20 Uhr               gemeinsames Abendessen und Austausch

Fotos von der Pressestelle der Johanniter Unfallhilfe

Zerfaserter Stadtrat – ein Abbild der zerrissenen Stadtgesellschaft? Dresden vor den Kommunalwahlen

Unter dem Titel: »Zerfaserter Stadtrat – ein Abbild der zerrissenen Stadtgesellschaft? Dresden vor den Kommunalwahlen« lädt der Presseclub Dresden zum Streitgespräch.

Am 26. Februar diskutieren Christiane Filius-Jehne, eine der Vorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Dresdner Stadtrat, mit dem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der FDP-Fraktion Holger Zastrow über das Thema. Frau Filius-Jehne hört nach vielen Jahren im Stadtrat und als Fraktionschefin auf, tritt nicht erneut zur Wahl an, führt aber noch die Fraktion, deren Partei bei der Stadtratswahl 2019 die meisten Stimmen bekam. Herr Zastrow ist aus der FDP ausgetreten, will aber weitermachen und eine eigene „Sammelbewegung“ aufbauen.

Wie entwickelt sich die Politik in Dresden? Haben die großen Parteien eine Zukunft? Wird alles immer kleinteiliger? Wird Dresden überhaupt noch „regierbar“ sein? Profitiert am Ende die rechtsextreme AfD von dieser Zersplitterung? Diese und andere Fragen wird den beiden Protagonisten der SZ-Reporter und stellvertretende Vorsitzende des Presseclub Andreas Weller stellen.

Wann: Montag, 26. Februar 2024 ab 19 Uhr
Wo: Restaurant »Dresden 1900« am Dresdner Neumarkt

Staatsminister Martin Dulig im Gespräch

Liebe Mitglieder des Presseclubs und des DJV Sachsen,

als Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaats Sachsen ist Martin Dulig für viele Bereiche zuständig. Wir freuen uns, dass er am 6. November unser Gast sein wird. Sicher werden wir mit ihm über große Ansiedlung wie die milliardenschwere des Chip-Schwergewichts TSMC sprechen. Aber was heißt das zugleich für kleine Unternehmen? Warum gibt es so große Unterschiede in der Förderung? Sind Dresden und Sachsen bereit für einen derartige Sprung in der Halbleitertechnik? Woher kommt das Personal?

Martin Dulig, gelernter Maurer und Pädagoge, ist seit 1992 SPD-Mitglied, war Landesvorsitzender der Jusos und ist seit 2004 Mitglied des sächsischen Landesparlaments. Der Wahlkampf ist längst wieder in Gange. Doch Dulig hatte im Juni 2021 erklärt, nicht mehr als Landesparteichef zu kandidieren. Was bedeutet das?

Mit unterschiedlichen Positionen treten auch Ministerpräsident Michael Kretschmer und er auf. Was bedeutet das für die Koalition? Wie ist die Situation in der sächsischen Regierung?

Fragen über Fragen wird der Minister beim Clubabend beantworten. Wir freuen uns auf interessante Gespräche.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 3. November 2023 wie gewohnt bei Stefan Scharf unter info@presseclub-dresden.de.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Dietmann und Lars Radau

Kinofilm „White Angel – Das Ende von Marinka“ von und mit Arndt Ginzel

Liebe Dresdner Volontäre,

am kommenden Dienstag, den 24. Oktober 2023 wird um 19.30 Uhr der Dokumentarfilm „White Angel — Das Ende von Marinka“ (2023) von Arndt Ginzel in der Schauburg Dresden gezeigt. Im Anschluss gibt es eine Diskussion vor Ort (Link).

Trailer „White Angel – Das Ende von Marinka” (2023)

Weil der Presseclub Dresden sich vorgenommen hat die Volontäre und jungen Redakteurskolleginnen und -kollegen besser miteinander zu vernetzen und absehbar einen Abend mit Arndt Ginzel zu gestalten, wollen wir Euch auch kurzfristig sehr gern hierzu einladen. Wir haben für diesen Abend zehn Karten für Euch zurücklegen lassen und übernehmen als Club die Hälfte des Ticketpreises, sodass sie für Euch jeweils 5 Euro kosten.

Arndt Ginzel ist ein herausragender Reporter und Investigativjournalist, der viele Kolleginnen und Kollegen mit seiner Berichterstattung nicht nur aus der Ukraine inspiriert.

Bitte teilt uns bis Montag Mittag mit, ob Ihr kommen möchtet. Überzählig reservierte Tickets würden wir andernfalls an die Schauburg zurückgeben wollen. Vielen Dank!

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
Tobias Wolf

Fotos von Arndt Ginzel

Polizeipräsident Lutz Rodig im Gespräch mit dem Presseclub

Liebe Mitglieder des Presseclubs Dresden,

seit etwas mehr als einem Jahr steht Lutz Rodig als Polizeipräsident an der Spitze der Polizeidirektion Dresden und ist damit verantwortlich für Ordnung und Sicherheit in der Landeshauptstadt. 

Nach seinem Besuch beim SommerSchwatz können wir ihn nun am 16. Oktober um 19 Uhr im Restaurant Dresden 1900 (An der Frauenkirche 20 am Dresdner Neumarkt) zu einem Gespräch im Presseclub begrüßen. Der Abend wird von unseren Mitgliedern Karsten Schlinzig und Tobias Wolf moderiert.

Nach einer kurzen Vorstellung wird Lutz Rodig Fragen zur aktuellen Sicherheitslage und zum Phänomen einer besonderen Jugendkriminalität in Dresden beantworten. Außerdem soll es darum gehen, inwieweit die Polizei in die aktuelle Thematik von Grenzkontrollen eingebunden ist und wie sich das früher manchmal schwierige Verhältnis zwischen Polizei und Presse in der Landeshauptstadt verändert hat.

Wir hoffen, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns über rege Teilnahme.

Bitte melden Sie sich bis 13. Oktober 2023 bei Stefan Scharf unter der bekannten E-Mail info@presseclub-dresden.de  für unsere Veranstaltung an.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und Ihr Kommen!

Herzliche Grüße
Tobias Wolf und Karsten Schlinzig

Zeitreise im Haus der Presse

„Weißt du noch?” Beim Besuch der neuen Ausstellung im Archiv der Sächsischen Zeitungen wurden bei einigen Clubmitgliedern Erinnerungen lebendig. Sie haben einst noch den Bleisatz beim Druck erlebt und mit einer Rechenscheibe die Größe der Fotos in den Zeitungen ermittelt.

Zum 75. Geburtstag der Sächsischen Zeitung hatten Teamleiter Sven Geisler und seine Kollegen vom SZ-Archiv reichlich Material zusammengetragen. Daraus ist eine kleine Ausstellung geworden. Der Presseclub erhielt eine exklusive Führung.

Zeitgeschichte sind auch die ausgewählten Titelseiten. So wird am 4. Juni 1956 ausführlich über die Eröffnung der Dresdner Gemäldegalerie berichtet und im August 1978 der „Erste Deutsche im All“ bejubelt. Zum Mauerbau 1961 titelte die Sächsische Zeitung: „Wirksame Sicherung unserer Grenzen“.


Andere Clubmitglieder erinnerten sich an die Arbeit nach der Hochwasserflut 2002, als das Wasser der Weißeritz meterhoch im Foyer des Hauses stand. Zeitungen und Fotos, die damals im Kellergeschoss gelagert waren, wurden vernichtet. „Schlimmere Schäden als durch das Wasser entstanden, als das Wasser abgeflossen war durch sofort aufgetretenen Schimmel“, erzählte Geisler. Ein Teil der Bestände wurde dennoch gerettet. Und glücklicherweise gibt es noch Negative, die Geisler mit viel Mühe heraussucht, wenn die Kolleginnen und Kollegen historisches Material benötigen.

Aus heutiger Sicht ist es überraschend, dass beispielsweise Sonnabend-Ausgaben in den 90er Jahren bis zu 54 Seiten dick war und mehr als 20 Seiten Anzeigen enthielten. Stellen-, Auto- und Immobilienmarkt waren in der Zeitung beliebte Rubriken, bevor die Themen ins Internet abwanderten.

Ausgestellt ist auch einer der ersten Computer, ein Commodore-64-Nachbau, den die SZ-Journalisten schon in den 80der Jahren nutzten, als in den meisten Redaktionen in der DDR noch die Schreibmaschine üblich war.


Auf zwölf Stelen ist in der kleinen Ausstellung in Wort und Bild die Entwicklung der Sächsischen Zeitung vom Bleisatz bis ins Digitale nacherlebbar.

Sven Geisler nimmt gern Material zu Geschichte der Zeitung entgegen, denn die Ausstellung soll noch wachsen. Unter sz.archiv@ddv-mediengruppe.de sind Anmeldungen möglich.

Die Presseclubmitglieder ließen den Abend auf dem Dach des Hauses mit einem Gläschen und lockeren Gesprächen ausklingen. Aus etwa 45 Metern Höhe bot sich ein wunderschöner Blick aufs Stadtzentrum.

Text und Bilder von Bettina Klemm

Volles Haus beim 15. SommerSchwatz

Trotz heftigen Gewitters zum Auftakt und eines ordentlichen Regengusses am späteren Abend hat sich der SommerSchwatz des Dresdner Presseclubs einmal mehr als das Forum für Journalisten, Pressesprecher und Vertreter aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in der Landeshauptstadt gezeigt, das er seit 15 Jahren ist. Es wurde ausgiebig geschwatzt, alte Bekanntschaften gepflegt und viele neue Kontakte geknüpft.

Presseclub-Vizechefin Sabine Mutschke begrüßte neben zahlreichen Kolleginnen und Kollegen die sächsische Justizministerin Katja Meier, Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Bildungsbürgermeister Jan Donhauser und den neuen Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka. Als Gäste konnte der Presseclub außerdem Lars Radau, den Geschäftsführer des Deutschen Journalisten-Verbandes Sachsen, sowie erstmalig den Dresdner Polizeipräsidenten Lutz Rodig und den Vorsitzenden der Landespressekonferenz Tino Moritz begrüßen. Sehr hoch war in diesem Jahr der Anteil junger Gäste. So waren mehrere Volontäre der Dresdner Tageszeitungen vertreten sowie Pressesprecher der Jugendorganisationen der Parteien. Viele von ihnen kamen zum ersten Mal mit dem Presseclub in Kontakt und wir hoffen, dass wir bald Gelegenheit haben, die vielen inspirierenden Gespräche fortzuführen.

Vorstandsmitglied Tobias Wolf erinnerte in einem kurzen Impuls an die zunehmend schwierige Lage für Journalisten: In der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit sei Deutschland auf Rang 21 abgerutscht. 2020 gab es 65 tätliche Angriffe, 2022 wurden bundesweit 103 registriert. „Sachsen ist mit einem knappen Viertel dabei.“ Verbale Angriffe, Drohungen, Verleumdungen sowie Hass-Postings in sozialen Medien seien dabei noch nicht erfasst. Seit einigen Jahren sei insbesondere eine Veränderung und Verbesserung im Umgang der Polizei mit Medienvertretern in Konfliktsituationen bei Demonstrationen wahrzunehmen. „Dafür hat es einige Jahre gebraucht, in denen in Dresden auch Journalisten von Polizeigewalt oder Willkür betroffen waren. Heute gehören Medienschutzteams bei Versammlungslagen zum Repertoire der Polizei“, sagte Wolf.

Die Pressefreiheit und die Sicherheit von Journalisten werden den Presseclub Dresden weiterhin beschäftigen.

Der Presseclub Dresden dankt herzlich allen Sponsoren und Unterstützern und dem Musiker „Scotty“ für die chillige Lounge-Musik! Wir waren bereits zum zehnten Mal mit dem SommerSchwatz im Innside Hotel zu Gast. Sabine Mutschke, die seit Jahren das Fest federführend organisiert, schätzt die professionelle Zusammenarbeit und Unterstützung des Hotelteams – eine wichtige Säule für den Erfolg des Sommerschwatz. In diesem Jahr kümmerte sich das Team auch darum, die Folgen der Wetterkapriolen in bewundernswertem Tempo zu beseitigen, so dass der Innenhof nach kurzer Zeit wieder genutzt werden konnte. Wir freuen uns schon auf den nächsten SommerSchwatz 2024.

Gesprächsabend mit Innenminister Armin Schuster

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) war am 12. Juni nach einem fordernden Tag im Innenausschuss des sächsischen Landtags zu Gast beim Presseclub Dresden und DJV Sachsen. Er stellte sich auch hier kritischen Fragen zum Polizeieinsatz rund um das Demonstrationsgeschehen am „Tag X“ in Leipzig.


Schuster, seit April 2022 im Amt, hatte den Einsatz verantwortet und trotz großer Kritik im Nachgang als erfolgreich bezeichnet. Linke und linksextreme Gruppen hatten für den Fall einer Verurteilung der Linksextremistin Lina E. vor dem Oberlandesgericht Dresden zum „Tag X“ aufgerufen und mobilisiert. Die Stadt Leipzig hatte ein Versammlungsverbot erlassen und war daraufhin mit Vorwürfen konfrontiert worden, die grundgesetzlich garantierte Versammlungsfreiheit einzuschränken.

Im Gespräch mit Presseclub-Vorstandsmitglied Tobias Wolf sagte Schuster: „Worauf ich unglaublich Wert lege, ist die Feststellung, dass die Grundrechte der Leipziger Anwohner, Geschäftsinhaber und von Touristen gewahrt wurden.“

Im weiteren Verlauf des Gesprächs erklärte Schuster, warum mehr als 1000 Menschen mehr als zehn Stunden eingekesselt gewesen seien und wie schwierig der Posten des Innenministers sei. Schuster war als Nachfolger von Parteifreund Roland Wöller nach Sachsen gekommen, der wegen einer Reihe von Polizeiskandalen und Vorwürfen der Vetternwirtschaft entlassen worden war. „Anfangs habe ich jeden Abend zu meiner Frau gesagt: ich bin noch im Amt“, so Schuster. Er müsse für jeden Einzelnen seiner Untergebenen die Hand ins Feuer legen.

Der Innenminister ließ auch einiges an Persönlichem durchblicken, erzählte etwa, dass er im Verlauf seiner Karriere bereits in 13 Bundesländern gelebt und gearbeitet habe, außer in Sachsen Anhalt, Hamburg und Bremen. In der Hälfte der Fälle sei seine Frau mit ihm umgezogen, in den anderen Fällen habe man eine Wochenendbeziehung geführt. Schuster war in den 1980ern in den damaligen Bundesgrenzschutz eingetreten und so auch in den 1990ern erstmals nach Sachsen gekommen, was er schon damals zu schätzen gelernt habe.

Als eine der größten Herausforderungen im Gespräch mit Tobias Wolf bezeichnete Schuster die Bekämpfung des Rechtsextremismus in Sachsen. Weitere Themen waren der Zustrom von Migranten und wie sich Schuster eine Regulierung vorstelle, etwa mit Kontrollen der sächsischen Außengrenzen.

Lacher bekam Schuster am Ende für die Antwort auf eine Frage aus dem Publikum, ob er sich denn als Wahlkreis bei der Landtagswahl den Leipziger Süden zutrauen würde, der bislang der einzige von den Linken direkt gewonnene Wahlkreis ist. Schusters Antwort: „Ich kann Großstadt“. Allerdings sei das zu weit weg von Dresden, wo er inzwischen wohne. Er würde lieber einen Wahlkreis in der Umgebung der Landeshauptstadt vertreten, so seine Partei das wolle. Ob er wirklich 2024 zur Landtagswahl antritt, ließ Schuster offen. Seine Antworten sollte jedoch einen Tag später in der Landespressekonferenz abermals Beachtung finden.

Im Bild (v.l.n.r.): Tobias Wolf (Presseclub Dresden), Lars Radau (DJV Sachsen), Innenminister Armin Schuster und Carsten Dietmann (Presseclub Dresden).

Jubiläum! 15. SommerSchwatz des Presseclub Dresden

Am 26. Juni organisiert der Presseclub Dresden e.V. zum 15. Mal seinen „SommerSchwatz“. Die Tickets gibt es nur im Vorverkauf, der jetzt gestartet ist. Um die Vorbereitungen zu erleichtern, bitten wir um eine Anmeldung bis 16. Juni unter info@presseclub-dresden.de.

Wir feiern das zehnte Mal im Innside Hotel und freuen uns schon heute auf viele interessante Begegnungen mit Journalisten und Pressesprechern, mit Vertretern der Landeshauptstadt Dresden, aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Kurzum: auf einen entspannten Schwatz an einem hoffentlich lauen Sommerabend.

Montag, 26. Juni 2023, 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
im Hotel INNSIDE by Meliá am Neumarkt
Salzgasse 4, 01067 Dresden
Ticketpreise: 18 Euro für Clubmitglieder / 24 Euro für Gäste

Für die musikalische Umrahmung des Abends konnten wir dank der Unterstützung durch die Jazz- und Eventagentur Gabriele Kaul den Dresdner Musiker Andreas „Scotty“ Böttcher gewinnen.

Das Innside Hotel wird uns mit Sekt und Fingerfood zur Begrüßung und einem abwechslungs-reichen Buffet verwöhnen. Wolle Förster und sein Team von „Sushi & Wein“ steuern wie immer ein Sushi-Buffet bei. Auch frisch gezapftes Bier von Radeberger und alkoholfreie Getränke von Oppacher sind wie gewohnt inklusive. Die Weine spendiert uns wie im Vorjahr die Winzergenossenschaft „Alde Gott Winzer Schwarzwald“ aus dem sonnigen Baden.
Wir sind sehr dankbar, dass wir von diesen vielen Partnern und Sponsoren wieder unterstützt werden. Das können wir in der heutigen Zeit gar nicht genug würdigen!

Ein herzliches Dankeschön geht auch an VONOVIA, die SachsenEnergie und die Ostsächsische Sparkasse Dresden sowie an das Unternehmen Postmodern, das den Druck und Versand der Einladungen übernimmt.

Zwei Euro pro Ticket gehen als Spende an unsere Stiftung für den „Erich-Kästner-Preis“.

Wer dabei sein möchte, meldet sich bitte per E-Mail in unserer Geschäftsstelle unter info@presseclub-dresden.de an. Im Anschluss schicken wir Ihnen eine Rechnung und bitten um die Überweisung von 24 Euro pro Person (Mitglieder des Presseclubs zahlen 18 Euro). Nach Eingang der Zahlung tragen wir Sie in die Gästeliste ein.

Nun hoffen wir auf viele Gäste und freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen beim 15. SommerSchwatz des Presseclubs Dresden!

Der Vorstand des Presseclub Dresden e.V.

Bitte beachten Sie: Während der Veranstaltung finden Fotoaufnahmen zur Veröffentlichung auf der Webseite und Facebook-Seite des Presseclubs und ggf. der Sponsoren statt. Sofern Sie keine Aufnahmen von sich wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Team am Einlass oder an den Fotografen. Wir werden dies berücksichtigen, können aber beiläufige Aufnahmen von Ihnen nicht ausschließen.