Teresa Enke erhält Erich-Kästner-Preis

Der 25. Erich-Kästner-Preis des Presseclubs Dresden wurde an Teresa Enke verliehen. Sie ist die Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung und die Witwe des Nationaltorwarts Robert Enke, der schwer an Depression erkrankte und sich 2009 das Leben nahm.

Preisträgerin Teresa Enke mit der Skulptur des Dresdner Bildhauers Vinzenz Wanitschke.

Damit ehrt der Presseclub die Verdienste von Teresa Enke, über Depression als Krankheit aufzuklären und sie aus der Tabuzone zu holen. Die Laudatio sprach Ralf Minge, früherer Fußballspieler und –trainer unter anderem beim FC Dynamo Dresden und heute Sportdirektor des Halleschen FC.

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NEUN METER VIERZIG

Prof. Thomas Kübler, Direktor des Stadtarchivs Dresden, führte unsere Clubmitglieder am 19. September durch die Sonderausstellung in seinem Haus. Die Schau zeigt bis zum 4. November Erinnerungen an die Flutkatastrophe im August 2002. 9,40 Meter betrug damals der Höchststand des Wassers in der Stadt. Ein Wert, den Dresden zuvor noch nie gesehen hat.

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Dresdens geheimnisvolle Altstadt

Auf rund 200 Seiten hat der Journalist und langjährige SZ-Redakteur verschiedene Facetten der Dresdner Altstadt dargestellt. Er war mit Archäologen, Gesteinsforschern, Historikern, Architekten und Techniker unterwegs, um versteckte Orte in der Unterwelt und mystische Plätze hinter bekannten Fassaden zu erkunden. Er zeigte gemeinsam mit dem Archäologen Thomas Westphalen 1.000 Jahre alte Zeitzeugen der Stadtgeschichte. Er stieg an der Semperoper in den ältesten Kanal der Stadt. Der 1958 geborene Autor präsentierte Geheimnisse der Dresdner Brücken. Mit diesem Thema hat er sich bereits in anderen Publikationen befasst.

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Abendstimmung auf dem Blauen Wunder

Mitglieder des Presseclubs hatten Gelegenheit, sich vor Ort über die Sanierungsarbeiten am Blauen Wunder zu informieren. Es war nicht nur sehr interessant, sondern auch ein Termin für die Seele. In der Abendstimmung bot sich ein wunderschöner Blick auf die Stadt, die Elbwiesen und sogar bis in die Sächsische Schweiz. Die hundert Stufen Aufstieg auf den 24 Meter hohen Pylonen des Blauen Wunders haben sich gelohnt, da waren sich alle einig.

Holger Kalbe, Sachgebietsleiter Brückenplanungs- und Bausteuerung der Landeshauptstadt, hat uns fachkundig geführt. Zunächst überraschte er mit einer Zahl: In Dresden gibt es 315 Brücken. Die meisten können sofort die sieben Elbbrücken, für die die Stadt zuständig ist, sowie die Autobahnbrücke nennen. Aber es gibt in Dresden viele weitere Gewässer, Bahngleise sowie überbrückte Straßen und jeder Übergang mit einer Stützweite von mehr als zwei Metern gilt als Brücke.

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