Der Presseclub Dresden verleiht den Erich-Kästner-Preis an Teresa Enke

Teresa Enke zu Gast in der NDR Talk-Show am 05.11.2019 in Hamburg.
© Robert Enke Stiftung

Der 25. Erich-Kästner-Preis des Presseclubs Dresden geht an Teresa Enke, Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung und Witwe des Nationaltorwarts Robert Enke, der schwer an Depression erkrankte und sich 2009 das Leben nahm. Damit ehrt der Presseclub die Verdienste von Teresa Enke, über Depression als Krankheit aufzuklären und sie aus der Tabuzone zu holen.

„Teresa Enke engagiert sich gegen die Stigmatisierung der Krankheit Depression und gibt vielen Betroffenen den Mut, sich zu offenbaren und Hilfe zu suchen“, erklärt der Vorsitzende des Presseclubs Carsten Dietmann. „Jeder kann an einer Depression erkranken, und gerade in der Corona-Krise hat die Zahl der Betroffenen zugenommen. Dass es in der Gesellschaft inzwischen ein größeres Verständnis für seelische Krankheiten gibt, ist auch Teresa Enke zu verdanken. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die anderen Menschen trotz mehrerer Schicksalsschläge Kraft und Hoffnung gibt. Das verdient auch im Sinne des Erich-Kästner-Preises großen Respekt und Anerkennung.“

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Neuer Schatzmeister für Dresdens Pretiosen

Dr. Marius Winzeler führt Presseclub durch Grünes Gewölbe

vlnr:: Dr. Marius Winzeler und Matthias Hundt

Eine versierte Führung des neuen Direktors von Grünem Gewölbe und Rüstkammer, Dr. Marius Winzeler, erlebten jüngst Mitglieder des Presseclub Dresden. Moderiert wurde die Veranstaltung dankenswerterweise von Matthias Hundt, vormals Prokurist der Dresden Marketing GmbH.

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Wie ticken die Russen?

v.l.n.r.: Juri Streller, Frank Müller-Eberstein, Uwe Beck

Die Clubmitglieder wollten eigentlich mit dem Schulleiter Uwe Beck über seinen Einsatz an der deutschen Schule in Moskau sprechen. Doch das Thema bekam mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine wenige Tage vor dem Clubabend, der nach langer Pause wieder im Hotel Hyperion stattfinden konnte, eine besondere Brisanz. So berichteten nicht nur Uwe Beck und Juri Streller, der in den 1970er Jahren Schüler der deutschen Schule in Moskau war, sondern auch Moderator Frank Müller-Eberstein über ihre Erfahrungen in Russland. Übereinstimmend sprechen sie von der Widersprüchlichkeit in der Gesellschaft, einerseits von der Herzlichkeit der Menschen, andererseits den Repressalien des Macht- und Militärapparats.

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