Am 3. Februar trafen sich 30 Mitglieder des Presseclubs Dresden im historischen „Dresden 1900“ zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Der Abend begann mit einer Schweigeminute für Roland Fröhlich, der kürzlich verstorben ist und dessen Verlust alle Anwesenden tief berührte.
Im Anschluss wurde die Tagesordnung zügig durchgegangen. Der Vorstand legte seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2024 vor, und die Mitglieder erhielten weitere Einblicke in die Vereinsarbeit des vergangenen Jahres durch die Berichte der Schatzmeisterin sowie der Kassenprüfer. In Folge dessen wurde der Vorstand für das Jahr 2024 entlastet.
Ein besonderer Punkt auf der Agenda war die Wahl eines neuen Mitglieds in den Ehrenrat, nachdem Roland Fröhlich als langjähriges Mitglied und Ehrenrat verstorben war. Wir freuen uns, dass unser langjähriges Mitglied Ulf Mallek für den Ehrenrat gewonnen werden konnte und von der Mitgliederversammlung auch einstimmig gewählt wurde.
Nach einer lebhaften Diskussion, die von vielen konstruktiven Beiträgen geprägt war, konnte die Mitgliederversammlung eine neue Beitragsordnung auf den Weg bringen. Diese tritt 2026 in Kraft und ist ein wichtiger Baustein, um auch in Zukunft spannende Veranstaltungen für die Clubmitglieder zu organisieren.
Der Presseclub Dresden bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern für ihre rege Teilnahme und die engagierten Beiträge. Ein besonderer Dank gilt zudem dem „Dresden 1900“ für ihre Gastfreundschaft und den gelungenen Rahmen sowie der Radeberger Exportbierbrauerei für das Sponsoring von Bier und Selters. Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit im Sinne des Presseclubs Dresden!
Gemeinsam mit dem Dresdner Presseclub lud das Hilton Dresden am 29. Januar 2025 zum 29. Dresdner Grünkohlessen ein und setzte damit eine Tradition fort, die bis ins Jahr 1990 zurück reicht. Rund 150 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft waren der Einladung gefolgt.
v.l. Sabine Mutschke stell. Vorstand Presseclub Dresden, Wolfgang Schaller, Martin Hanspach, stellv. Hoteldirektor HILTON Dresden | Foto: Anke Wolten-Thom
„Das Hilton Dresden feiert in diesem Jahr den 35. Geburtstag seit Eröffnung im Jahr 1990,“ erklärt der Direktor des Hilton Dresden Martin Raich. „Die Idee des Grünkohl-essen entstand ebenso vor 35 Jahren auf einem Wirtschaftstreffen von Vertretern aus Hamburg und Dresden, wo der Grundstein unserer Städtepartnerschaft gelegt wurde. Seitdem war unser Hotel sehr oft Gastgeber für Ereignisse, die Geschichte machten und in Erinnerung blieben. Auf diese spannende Historie sind wir sehr stolz, aber auch darauf, dass das Hilton Dresden nach wie vor ein Ort ist, wo sich Menschen treffen und austauschen. Das Grünkohlessen ist dafür ein Aushängeschild und eine Tradition, an der wir auch künftig festhalten wollen.“
Auch der Presseclub Dresden e.V. schätzt die Tradition des Grünkohlessens. „Die Kommunikation zu fördern ist ein wichtiges Anliegen des Presseclubs“, betont der Vorsitzende Tobias Wolf. „Dafür stehen unsere Clubabende und Veranstaltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen, mit denen wir Gelegenheiten schaffen für Gespräche und die Pflege der Diskussionskultur in Dresden. Was passte dazu besser als der perfekte Rahmen des Grünkohlessen, um sich über Themen auszutauschen, die die Stadt bewegen.“
Das Küchenteam des Hilton Dresden unter Leitung von Executive Chef Daniel Griepe hat sich dem Thema Grünkohl wieder auf sehr kreative Weise gewidmet und sich von der Küche der Alpenländer inspirieren lassen.
Seit 2007 wird während des Grünkohlessens der Titel eines Grünkohlkönigs bzw. einer -königin an eine herausragende Persönlichkeit verliehen. Sie wird einerseits für das bisherige Engagement für Dresden ausgezeichnet und bekommt andererseits symbolisch die Aufgabe, während ihrer Amtszeit die Stadt weiterhin voran zu bringen und über die Grenzen Dresdens hinaus zu wirken. Die Majestät wird durch den Vorstand des Presseclubs und das Hilton Dresden ausgewählt.
Als 13. Grünkohlmajestät trat nun der Kabarettist und langjährige Leiter des Kabaretts Herkuleskeule die Nachfolge an. In seiner Antrittsrede erklärt Wolfgang Schaller: „Eigentlich ist es nicht üblich, dass sich politische Kabarettisten einen Königshut aufsetzen, sie eignen sich nicht als Majestäten. Aber nach 55 Jahren als Autor und lange als Künstlerischer Leiter des Kabaretts Herkuleskeule ist es mir eine Ehre, dass mir Dresden einen Kranz aus Grünkohl bindet. Ich habe das Glück, in einer so schönen Stadt zu leben, die leider im letzten Jahrzehnt nicht nur ihren barocken Glanz in die Welt sendete, sondern auch durch glanzlose Meldungen ihren Ruf beschädigte. So werde ich auch in meinem Alter als Kabarettist nicht arbeitslos, wenn ich mich mit meinen satirischen Mitteln einmische für ein weltoffenes, tolerantes Zusammenleben von Menschen.“
Wolfgang Schaller reiht sich in die Reihe namhafter Dresdner Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Hermann Kokenge, Jan Vogler, Dr. Michael Hupe, Helma Orosz, Reiner Calmund, Prof. Dr. Georg Milbradt, Professor Dr. Müller-Steinhagen, Wilfried Schulz, Professor Wolfgang Donsbach, Viola Klein, Kilian Forster und Carla Marschall. Wir wünschen ihm eine erfolgreiche und genussvolle Amtszeit.